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SachsenBrückenneubau in Großenhain verzögert sich

17.08.2026, 15:19 Uhr
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Der Brückenneubau bei Großenhain dauert länger als geplant. Warum sich die Arbeiten bis ins Frühjahr 2027 ziehen und welche Faktoren eine Rolle spielen.

Großenhain (dpa/sn) - Der Neubau der Brücke an der Bundesstraße 101 bei Großenhain (Landkreis Meißen) verzögert sich um einige Monate. Das Bauende verschiebt sich auf das Frühjahr 2027, wie das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mitteilte. In den verbleibenden Monaten bis Jahresende könnten nicht alle für die Freigabe notwendigen Arbeiten abgeschlossen werden.

Dazu gehören demnach das Einbringen des Betons, die Abdichtung und die Asphaltarbeiten. Diese Arbeiten können nur bei geeigneten Temperaturen und trockener Witterung ausgeführt werden. Die Baustelle muss während des Winters pausieren. Ursprünglich war die Fertigstellung für Ende 2026 vorgesehen.

Die alte Brücke war im Dezember 2024 abgerissen worden. Eine Sonderprüfung hatte ergeben, dass das Bauwerk nicht mehr für den Verkehr freigegeben werden konnte. Bei dem Bauwerk handelte es sich wie bei der im September 2024 teilweise eingestürzten Dresdner Carolabrücke um eine Spannbetonbrücke mit Hennigsdorfer Stahl.

Quelle: dpa

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