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Sachsen Clubs fordern mehr Indikatoren zur Bewertung von Corona-Lage

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Dresden/Leipzig (dpa/sn) - Clubbetreiber und Veranstalter in Sachsen pochen darauf, neben der Sieben-Tage-Inzidenz weitere Indikatoren zur Bewertung der Corona-Situation heranzuziehen. Die Abkehr von der reinen Inzidenzbetrachtung erlaube ein besseres Lagebild, sagte ein Sprecher des Livekommbinats Leipzig am Freitag. Weite Teile von Klubnetz Dresden würden etwa die Hospitalisierungsrate als eine geeignete Größe ansehen, um die Pandemie im Freistaat zu beurteilen, so der Sprecher des Vereins, in dem zahlreiche Clubs der Landeshauptstadt organisiert sind. Die Veranstaltungsbranche hat besonders stark unter der Pandemie zu leiden.

Bund und Länder hatten nach einem Treffen am Dienstag die Zahl der Krankenhausaufnahmen wegen Covid-19 als "wichtige Größe zur Beurteilung des Infektionsgeschehens" bezeichnet. Daneben wird betont, dass Bund und Länder "alle Indikatoren, insbesondere die Inzidenz, die Impfquote, und die Zahl der schweren Krankheitsverläufe sowie die resultierende Belastung des Gesundheitswesens berücksichtigen", um die Corona-Maßnahmen gegebenenfalls anzupassen. Kritiker hatten den Beschluss anschließend als zu unklar bezeichnet.

© dpa-infocom, dpa:210813-99-833553/2

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