SachsenPolizist bei Unfall auf A14 schwer verletzt

Ein Unfall auf der A14 bei Leisnig hat mehrere Verletzte zur Folge. Beteiligt ist auch ein ziviles Fahrzeug der Polizei – mit zwei Diensthunden an Bord.
Leisnig (dpa/sn) - Bei einem Unfall mit einem zivilen Polizeifahrzeug auf der Autobahn 14 bei Leisnig sind drei Menschen und zwei Polizeihunde verletzt worden. Ein 53 Jahre alter Diensthundeführer erlitt schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte.
Der Polizist war am Freitagnachmittag mit einem Kleintransporter der Diensthundestaffel in Richtung Dresden unterwegs. Vor der Anschlussstelle Leisnig kam das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte auf dem Standstreifen gegen den Auflieger eines Lastwagens. Dieser hatte dort wegen eines geplatzten Reifens angehalten.
Polizeifahrzeug wird auf linken Fahrstreifen geschleudert
Durch den Aufprall wurde das Polizeifahrzeug auf den linken Fahrstreifen geschleudert und stieß dort mit einem weiteren Auto zusammen. Dessen 46 Jahre alter Fahrer und seine 44 Jahre alte Beifahrerin wurden leicht verletzt.
Auch die beiden Polizeihunde, die sich in Transportboxen befanden, erlitten leichte Verletzungen. Sie wurden von der Diensthundestaffel versorgt.
A14 für eine Stunde voll gesperrt
Alle drei beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Die A14 musste für die Unfallaufnahme etwa eine Stunde lang voll gesperrt werden. Zur Höhe des Sachschadens machte die Polizei zunächst keine Angaben.
Der Verkehrsunfalldienst ermittelt wegen des Unfalls und des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung.