Niedersachsen & BremenStaus zum Ferienende auf Autobahnen in Norddeutschland

Zum Ende der sechswöchigen Urlaubszeit müssen Reisende im Norden Geduld auf den Autobahnen mitbringen - unter anderem am Elbtunnel.
Hamburg/Kiel/Schwerin (dpa/lni) - Die endenden Sommerferien haben am Mittag für Verzögerungen auf den Autobahnen in Hamburg und Schleswig-Holstein gesorgt. Wie ein Sprecher der Verkehrsleitzentrale in Hamburg mitteilte, handelte es allerdings um Stau "im üblichen Maße".
Besonders betroffen ist die A1 in Richtung Süden. Rückreisende aus Dänemark und von der Küste blieben bereits zwischen Scharbeutz und Ratekau für rund acht Kilometer im Verkehr stecken. Laut ADAC sollten Reisende hier knapp 30 Minuten mehr einplanen. Weiter südlich kam der Verkehr zwischen den Anschlussstellen Ahrensburg und Bad Oldesloe für rund sieben Kilometer im zum Stehen. Auch zwischen Hamburg und dem Horster Dreieck staute es sich mittags über etwa fünf Kilometer.
Auf der A7 in Hamburg und Schleswig-Holstein mussten Reisende am Mittag ebenfalls mit Verkehrseinschränkungen rechnen. Am Elbtunnel habe es sich am Mittag für fünf Kilometer in beide Richtungen gestaut, berichtete der Sprecher der Verkehrsleitzentrale. In Fahrtrichtung Norden floss der Verkehr zwischen den Anschlussstellen Warder und Rendsburg am Mittag zeitweise über zwölf Kilometer stockend.
Die Autobahnen in Mecklenburg-Vorpommern blieben weitestgehend von Einschränkungen durch vermehrten Verkehr verschont. Nur auf der A19 in Richtung Süden kam es mittags zwischen Waren und Wittstock zu Verzögerungen wegen eines acht Kilometer langen Staus. Im Gegensatz zu den anderen norddeutschen Bundesländern enden die Sommerferien hier erst Ende kommender Woche.