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SachsenWarnstreiks im sächsischen Nahverkehr: "Alles steht"

16.03.2026, 07:46 Uhr
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Verdi legt den Nahverkehr lahm – betroffen sind Mittelsachsen, Zwickau und Chemnitz. Die Gewerkschaft bittet Fahrgäste um Verständnis.

Zwickau (dpa/sn) - Die Gewerkschaft Verdi setzt die Warnstreiks im sächsischen Nahverkehr fort. Zu Wochenbeginn sind die Landkreise Mittelsachsen und Zwickau sowie eine Linie in Chemnitz betroffen. "Alles steht", fasste Gewerkschaftssekretär Sven Vogel die Auswirkungen zusammen. Verdi begründet das Vorgehen mit festgefahrenen Tarifverhandlungen mit dem Arbeitgeberverband Nahverkehr (AVN-Gruppe). Die dritte Verhandlungsrunde endete am 4. März ohne Ergebnis.

"Ziel ist es, die Arbeitgeber zurück an den Verhandlungstisch zu bewegen und einen tragfähigen Kompromiss zu erreichen", betonte Vogel. Am Dienstag soll es in Ostsachsen mit Warnstreiks weitergehen. Verdi bat betroffene Fahrgäste sowie Schülerinnen und Schüler um Verständnis. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Erhöhung der Jahressonderzahlung und der Ausbildungsvergütungen, mehr Urlaub, eine verbindliche Übernahme von Azubis und Regelungen zur Fünf-Tage-Arbeitswoche auch im Schichtdienst.

Quelle: dpa

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