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ThüringenBenz neuer Vorsitzender der Thüringer Hochschulen-Konferenz

01.09.2026, 06:01 Uhr
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Der Präsident der Uni Weimar wurde einstimmig gewählt. Dabei stand er in seinem eigenen Amt vor ein paar Wochen erst selbst zur Disposition. Und er übernimmt die Aufgabe in schwierigen Zeiten.

Weimar (dpa/th) - Der Präsident der Bauhaus-Uni Weimar, Peter Benz, ist neuer Vorsitzender des Zusammenschlusses der zehn staatlichen Hochschulen in Thüringen. Die Mitglieder der Thüringer Landespräsidentenkonferenz haben ihn laut Mitteilung der Bauhaus-Uni im Juli einstimmig in diese Position gewählt. Er folgt auf Kai-Uwe Sattler, dem Präsidenten der TU Ilmenau.

"Die Thüringer Hochschulen stehen vor großen finanziellen und strukturellen Herausforderungen", sagte Benz laut Mitteilung. Ein Kabinettsentwurf für eine Rahmenvereinbarung zur künftigen Finanzierung der Hochschulen sieht mit Blick auf die angespannte Haushaltslage des Landes etwa eine engere Zusammenarbeit der Institutionen vor.

Vertreter von Interessen der Hochschulen gegenüber Politik

Die Rahmenvereinbarung solle den Hochschulen zwar für die kommenden Jahre Planungssicherheit geben, so Benz weiter. "Angesichts deutlich steigender Personal-, Betriebs- und Infrastrukturkosten bedeutet die vereinbarte Finanzentwicklung jedoch einen realen Rückgang der verfügbaren Mittel und setzt die Leistungsfähigkeit der Hochschulen zunehmend unter Druck." Damit die Thüringer Hochschullandschaft leistungsfähig, vielfältig und eigenständig bleibe, sei auch "die verlässliche Wahrnehmung der Finanzierungsverantwortung durch das Land" nötig.

Die Amtszeit für den Vorsitz der Landespräsidentenkonferenz beträgt zwei Jahre. Zu den Aufgaben des Vorsitzenden gehört, die gemeinsamen Interessen der Thüringer Hochschulen gegenüber der Politik und Gesellschaft deutlich zu machen.

Als im Juni der damalige Kanzler Horst Henrici wegen einer angespannten Finanzlage der Hochschule als Kanzler der Bauhaus-Uni abgewählt wurde, stand auch Benz' Position als Präsident zur Disposition. Die für die Abwahl erforderliche Mehrheit wurde aber nicht erreicht. Seine Amtszeit geht regulär bis 2029.

Quelle: dpa

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