ThüringenJuli in Thüringen: Sonne satt, kaum Regen und Hitze

Nur rund zwei Drittel des üblichen Regens und bis zu zehn Hitzetage: Der Juli war oft schweißtreibend in Thüringen und brachte auffällig viele Sommertage.
Erfurt/Offenbach (dpa/th) - Der Juli hat sich in Thüringen von seiner Sonnenseite gezeigt: Rund 256 Sonnenstunden haben die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nach einer vorläufigen Auswertung ihrer Messstationen gezählt. Das Mittel der Referenzperiode für die Jahre 1961 bis 1990 liegt für den Freistaat bei 205 Stunden.
Es war damit der fünfte Monat in Folge, in dem die Sonne in Thüringen an sehr vielen Tagen strahlte. Deutschlandweit wurden im Juli den Angaben zufolge ungewöhnliche 272 Sonnenstunden gemessen - im Südwesten waren es regional sogar deutlich über 300.
Regen war in diesem Sommermonat auch in Thüringen eher Mangelware. Zwar gab es den Angaben nach rund 42 Liter pro Quadratmeter. Aber im Vergleich mit dem Klimareferenzwert von 63 Litern pro Quadratmetern deckte die Niederschlagssumme nur zu etwa zwei Dritteln das Soll ab. Manche Regionen in Deutschland wie Teile des Südwestens hatten laut DWD sogar unter einer Trockenheit historischen Ausmaßes zu leiden.
Der Juli verabschiedete sich mit einer erneuten Hitzewelle und bot 15 bis 20 Sommertage im Freistaat - an bis zu zehn Tagen gab es Temperaturen über 30 Grad. Im Schnitt lag die Temperatur bei 19 Grad und damit um 2,6 Grad über dem langjährigen Mittelwert.