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ThüringenKummer: Investitionen für Trinkwassersicherheit nötig

10.09.2026, 14:33 Uhr
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Das Thema Klimaanpassung ist nach Einschätzung von Thüringens Umweltminister längst in den Verwaltungen angekommen. Er sieht das Land vor großen Herausforderungen.

Erfurt (dpa/th) - Thüringens Umweltminister Tilo Kummer sieht den Freistaat wegen des Klimawandels vor erheblichen Herausforderungen. "Wir müssen massiv investieren, um die Menschen weiterhin mit Trinkwasser zu versorgen", sagte Kummer (Thüringen.Gerecht) im Landtag in Erfurt. Er berichtete vom Ergebnis eines Stresstests zur Wasserversorgung im Freistaat. "Rund 20 Prozent der Thüringer Wasserversorgung ist mittelfristig nicht mehr sicher."

Anlass für Kummers Rede war ein Antrag von CDU, Thüringen.Gerecht und SPD zur Klimaanpassungsstrategie des Landes.

Kummer sagte, die von Wissenschaftlern lange Zeit vorausgesagte Zunahme von Extremereignissen im Zuge des Klimawandels sei "in erschreckender Art und Weise Realität geworden". Hitze, Dürre, Niedrigwasser, Stürme, Waldbrände und Starkregen verursachten erhebliche wirtschaftliche Schäden.

Klimaanpassung als Aufgabe auf allen Ebenen

Klimaanpassung sei kein Zukunftsthema mehr, sondern bereits konkrete Verwaltungspraxis. "Wir wollen Thüringen nachhaltig krisenfest machen", sagte Kummer. Klimaanpassung müsse künftig in allen Ebenen mitgedacht werden – von der Landesebene bis hin zu den Städten und Gemeinden und Landkreisen.

In der Klimaanpassungsstrategie sind den Angaben nach 76 Anpassungsmaßnahmen aufgeführt und 30 Daueraufgaben. Zu den Daueraufgaben gehören beispielsweise Hochwasserschutzkonzepte oder der Schutz von Biotopen.

Quelle: dpa

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