Regionalnachrichten

ThüringenMinisterin: Unternehmen sollten sich beim Export zusammentun

24.03.2026, 15:08 Uhr
Wirtschaftsministerin-Colette-Boos-John-CDU-plaediert-fuer-mehr-Vernetzung

Thüringens Unternehmen exportieren weniger in die USA und brauchen neue Märkte. Doch für so einen Markteintritt braucht es aus Sicht des Wirtschaftsministeriums geballte Kraft.

Erfurt (dpa/th) - Um international besser sichtbar zu sein, sollten sich Thüringer Unternehmen nach Ansicht von Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (CDU) noch stärker vernetzen. "Thüringen verfügt über starke Clusterstrukturen – etwa in der Optik, der Medizintechnik oder der Ernährungswirtschaft. Darauf können wir aufbauen", sagte sie anlässlich des Thüringer Außenwirtschaftstags in Jena. Ziel müsse sein, diese Netzwerke noch stärker international auszurichten und als gemeinsame Plattformen für den Markteintritt zu nutzen.

Demnach könnten Forschungseinrichtungen, Unternehmen und die Außenwirtschaftsförderung noch stärker zusammenarbeiten und gemeinsam etwa auf Messen auftreten oder Ansätze für den Vertrieb entwickeln. "Export wird zunehmend zu einem Teamspiel. Thüringen muss hier stärker als vernetzter Innovations- und Industriestandort auftreten und damit seine Sichtbarkeit deutlich erhöhen", sagte Boos-John.

Die Exporte in die USA seien im vergangenen Jahr um rund sechs Prozent zurückgegangen, hieß es weiter. Das Land wolle Thüringer Unternehmen daher stärker beim Eintritt in neue Wachstumsregionen unterstützen. Auch Erfolgsbranchen wie die Pharmaindustrie oder die Medizintechnik sollten ausgebaut werden.

Quelle: dpa

Regionales