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ThüringenMinisterin: Vereinbarung soll Abschiebungen erleichtern

08.09.2026, 14:31 Uhr
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Einem Teil der Menschen aus dem Ausland, die in Thüringen nur einen Duldungsstatus haben, fehlen Passdokumente. Sie sollen künftig schneller beschafft werden können.

Erfurt (dpa/th) - Thüringen will, dass für Ausländer ohne gültige Pässe deutlich schneller als bisher Ersatzdokumente beschafft werden. Dabei solle eine Vereinbarung mit dem Bundesinnenministerium helfen, sagte Migrationsministerin Beate Meißner (CDU) in Erfurt. Die Passersatzbeschaffung werde vom 1. Oktober an vom Bund übernommen, der bessere Kontakte zu Auslandsvertretungen sowie Behörden im Ausland habe als die Ausländerbehörden der Thüringer Kommunen.

Meißner verspricht sich von der neuen Regelung mehr Tempo bei Abschiebungen, eine Entlastung der Kommunen und Kosteneinsparungen. Nach ihren Angaben leben derzeit knapp 4.000 Menschen aus dem Ausland mit einer Duldung in Thüringen. Bei etwa einem Drittel von ihnen seien fehlende Dokumente oder eine ungeklärte Identität der Grund für die Duldung.

Quelle: dpa

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