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ThüringenRevisionsprozess nach tödlichem Autorennen beginnt

18.08.2026, 03:32 Uhr
Das-Landgericht-hatte-den-Angeklagten-im-Mai-2025-wegen-Mordes-und-versuchten-Mordes-schuldig-gesprochen-und-ihn-zu-einer-lebenslangen-Haftstrafe-verurteilt-Der-Bundesgerichtshof-BGH-hat-das-Urteil-in-Teilen-aufgehoben

Eigentlich hat das Landgericht Gera zu dem Fall bereist ein Urteil gesprochen. Warum sich nun eine andere Kammer erneut mit dem folgenschweren illegalen Autorennen beschäftigen muss.

Gera (dpa/th) - Das Landgericht Gera muss sich ab Dienstag (9.00 Uhr) in einem Revisionsprozess erneut mit einem tödlichen Raser-Unfall im Saale-Orla-Kreis befassen.

Im Mai 2025 hatte das Gericht einen aus Afghanistan stammenden Mann wegen Mordes und versuchten Mordes schuldig gesprochen und ihn zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der heute 26-Jährige im Juli 2024 bei einem illegalen Autorennen einen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Wagen verursacht hat, bei dem dessen Fahrerin ums Leben kam. Auch der Beifahrer des Unfallverursachers war schwer verletzt worden.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat das Urteil in Teilen aufgehoben. Das Gericht habe nicht ausreichend begründet, ob der Angeklagte den Tod eines Menschen zumindest billigend in Kauf genommen hatte. Die wesentlichen Feststellungen zum Unfallgeschehen bleiben jedoch bestehen. Die Verteidigung hatte damals auf fahrlässige Tötung plädiert.

Quelle: dpa

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