ThüringenWer soll Weimars Menschenrechtspreis 2026 bekommen?

Vorschläge, wer die Auszeichnung verdient hat, werden jetzt entgegengenommen – aber wer darf diese überhaupt abgeben?
Weimar (dpa/th) - Ob eine einzelne Aktivistin, eine größere Gruppe, oder gleich eine ganze Organisation: Die Stadt Weimar nimmt wieder Kandidatenvorschläge für ihren Menschenrechtspreis entgegen. Vorschlagsberechtigt seien jede Bürgerin und jeder Bürger sowie Institutionen, die mit der Wahrung von Menschenrechten beauftragt sind, teilte die Stadt mit. Kandidatenvorschläge können bis zum 30. April mit der Aufschrift "Menschenrechtspreis" ans Büro der Ausländerbeauftragten geschickt werden.
Weimar verleiht den mit 5.000 Euro dotierten Preis für besonderen Einsatz etwa für die Freiheit und Gleichheit aller Menschen und für die Rechte von Kriegsopfern und anderen Opfern von Gewalt. Auch zeichnet sie damit starkes Engagement für die freie Meinungsäußerung oder für politisch, geschlechtsspezifisch, religiös oder rassistisch Verfolgte aus.
Im vergangenen Jahr verlieh die Stadt den Preis zum 31. Mal. Ausgezeichnet wurde die Frauenrechtlerin Karen Farisai Mukwasi aus Simbabwe. Traditionell übergibt die Schirmherrin des Preises, Journalistin Gundula Gause, die Auszeichnung bei einer Festveranstaltung im Dezember in Weimar.