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Sunshine Sale bei Zendure Balkonkraftwerk mit Speicher 800 Euro günstiger: Lohnt sich das Komplettpaket?

20.08.2026, 08:05 Uhr
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Balkonkraftwerke sind in Deutschland nach wie vor gefragt. Jetzt senkt Zendure den Preis für ein großes Komplett-Set um 800 Euro. (Foto: Imago / Sven Simon)

Vier bifaziale Solarmodule, ein 2,4-kWh-Speicher und die passende Halterung: Zendure bietet das SolarFlow 2400 Pro derzeit als Komplettpaket für 1.199 statt 1.999 Euro an. Lohnt sich dieser Deal?

Wer ein Balkonkraftwerk betreibt, will so viel Strom wie möglich selbst verbrauchen. Je höher die Eigenverbrauchsquote ist, desto schneller lohnt sich das Invest in die private Solarenergie nämlich. Ein Speicher kann dabei überschüssigen Solarstrom vom Tag für die Abend- und Nachtstunden verfügbar machen und den Eigenverbrauch entsprechend erhöhen.

Die Verbraucherzentrale weist allerdings darauf hin, dass die gewählte Speicherkapazität auch zum tatsächlichen Stromverbrauch und zur Größe der Solaranlage passen sollte. Zu große Speicher verteuerten das System, ohne entsprechend mehr Nutzen zu bringen. Beim aktuellen Zendure-Angebot fällt das Verhältnis zwischen Leistung und Speicher vergleichsweise ausgewogen aus: Zur integrierten Speicherkapazität von 2,4 kWh kommen vier Solarmodule mit insgesamt 1.800 Watt Peak (Wp).

Zendure SolarFlow 2400 Pro: 2,4-kWh-Speicher und vier Solarmodule

Herzstück des Komplettpakets ist der All-in-One-Speicher SolarFlow 2400 Pro. Akku, Wechselrichter und Steuerung sitzen hier in einem Gerät. Der integrierte Lithium-Eisenphosphat-Akku bietet 2,4 kWh Kapazität und lässt sich mit zusätzlichen Batterien auf bis zu 16,8 kWh erweitern. Vier separate MPPT-Eingänge nehmen zusammen bis zu 3.000 Watt PV-Leistung auf. Über den vorhandenen Notstrom-Anschluss kann das Gerät zudem nicht nur Netzgeräte bis 2.400 Watt betreiben, auch können hier weitere 1.800 Watt über einen externen Wechselrichter eingespeist werden. So eignet sich der Zendure-Speicher auch für Off-Grid-Anlagen oder mittelgroße PV-Anlagen bis 4.800 kWp.

Im regulären Steckersolarbetrieb ist die AC-Ausgangsleistung allerdings auf das erlaubte Maximum von 800 Watt beschränkt. Der Wechselrichter ist dabei ebenfalls bidirektional. So kann der Speicher auch über das Netz geladen werden. Auf diese Weise ist es möglich, dynamische Strompreise optional auszunutzen.

  • Solarmodule: 4 bifaziale 450-Watt-Module, insgesamt 1.800 Wp

  • Speicher: 2,4 kWh LiFePO4, auf bis zu 16,8 kWh erweiterbar

  • Leistungsaufnahme: 4 MPPT-Eingänge, maximal 3.000 Watt PV-Eingangsleistung

  • Besonderheiten: Notstrom-Ausgang (bis 2.400 W), bidirektionales Laden möglich

  • Sicherheit: Aerosol-Löschsystem

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Balkonkraftwerk-Komplettset mit Speicher SolarFlow 2400 Pro, Halterungen und Smart Meter
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Praktisch: Halterungen sind im Set bereits inbegriffen, zusätzliche Kosten fallen nicht an. Zusätzlich legt der Anbieter auf Wunsch für einen Euro ein Smart Meter obendrauf.

Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Deal-Check: Lohnt sich das Balkonkraftwerk mit Speicher?

Den Zendure 2400 Pro gibt es derzeit im Netz für rund 760 Euro, vier Solarmodule kosten inklusive Versand mindestens 350 Euro – ohne Halterungen. Die schlagen je nach Hersteller mit etwa 150 bis 200 Euro zu Buche, zusätzlich müssen Kabel und Co. für rund 50 Euro beschafft werden. Kurz gesagt: Das Komplett-Set spart rund 110 Euro ein. Zusätzlich legt Zendure ein Smart Meter für einen Euro obendrauf, hier werden sonst 118 Euro fällig. Mit rund 230 Euro Ersparnis ist das Zendure-Komplettpaket ein starker Solar-Deal.

Balkonkraftwerk mit Speicher-Reserven

Technisch bietet das System spürbar mehr Reserven als einfache Balkonkraftwerke mit zwei Modulen. Das gilt vor allem für den Speicher. PC-WELT kam im Test des SolarFlow 2400 Pro bei einer Entladeleistung von 800 Watt etwa auf einen Wirkungsgrad von rund 98 Prozent. Das ist stark, da die Ladeverluste so kaum eine Rolle spielen. Zudem wurden im Test unter anderem die vier MPPT-Eingänge sowie die umfangreichen Steuerungsmöglichkeiten hervorgehoben. Das Potenzial des Systems wird vor allem mit größerer PV-Leistung, intelligenter Verbrauchsmessung und gegebenenfalls einem dynamischen Stromtarif ausgeschöpft. Somit ist die Zusammenstellung des Komplett-Sets ordentlich auf den Speicher abgestimmt.

Ebenfalls praktisch: Wird der Speicher nicht an einem Balkonkraftwerk, sondern an einer größeren PV-Anlage genutzt, ist auch mehr Einspeiseleistung drin. Die muss zunächst vom Installateur freigegeben werden – dann sind aber bis zu 2.400 Watt möglich.

Günstigere Alternative ohne Speicher: Kleines Kraftwerk Duo XL

Wer zunächst ohne Batteriespeicher starten möchte, findet mit dem Kleines Kraftwerk Duo XL eine deutlich günstigere Alternative. Das Balkonkraftwerk kostet aktuell 349 statt 509 Euro und kombiniert zwei bifaziale Glas-Glas-Module mit jeweils 500 Wp mit einem Hoymiles HiFlow 800 Pro. Der Wechselrichter speist maximal 800 Watt ins Hausnetz ein und bietet WLAN sowie Bluetooth für das Monitoring per App.

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Kleines Kraftwerk Duo XL – Balkonkraftwerk mit 1.000 Wp
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Mit insgesamt 1.000 Wp Modulleistung fällt die Anlage erheblich kleiner aus als das Zendure-Paket mit vier Modulen. Der entscheidende Unterschied ist jedoch der fehlende Speicher: Solarstrom, der nicht direkt im Haushalt verbraucht wird, lässt sich nicht für die Abendstunden aufbewahren. Dafür sinkt der Einstiegspreis spürbar. Nachteil: Eine Halterung kostet je nach Montageart 99 Euro zusätzlich.

Fazit: Für wen lohnt sich das Zendure-Komplettpaket?

Das Zendure-Komplettpaket ist vor allem für Haushalte interessant, die ausreichend Fläche für vier Module haben und Solarstrom gezielt für die Abendstunden speichern möchten. Für 1.199 Euro bietet das Set mit 2,4-kWh-Speicher, 1.800 Wp Modulleistung und Halterung eine umfangreiche Ausstattung. Wer dagegen möglichst günstig in die eigene Stromerzeugung einsteigen und den Solarstrom überwiegend direkt verbrauchen möchte, fährt mit dem Kleines Kraftwerk Duo XL für 349 Euro deutlich günstiger. Welche Variante sich eher lohnt, hängt damit vor allem vom Stromverbrauch und vom gewünschten Nutzen eines Speichers ab.

Quelle: ntv.de