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Schieben statt bückenLaub harken war gestern: Braucht dieses Gerät jeder Gartenbesitzer?

24.10.2026, 06:00 Uhr
Gardena Laubsammler
Dieser Gartenhelfer von Gardena könnte im Herbst zum neuen Lieblingsgerät werden. (Foto: Gardena/Amazon)

Herbstlaub sieht wunderschön aus – bis es den ganzen Rasen bedeckt. Ein praktischer Laubsammler von Gardena verspricht Abhilfe, ganz ohne lästiges Bücken.

Bunte Blätter, goldene Herbstsonne und ein Garten wie aus dem Bilderbuch. Wäre da nur nicht das ganze Laub, das irgendwann auf dem Rasen, der Terrasse und den Gartenwegen landet. Wer einen Garten hat, kennt das Spiel: Kaum sind die Blätter zusammengeharkt, kommt der nächste Windstoß und verteilt alles wieder. Doch statt mit Rechen und Laubsack durch den Garten zu ziehen, geht es auch bequemer. Der Laub- und Rasensammler von Gardena soll Blätter, Grasschnitt und kleinere Gartenabfälle ganz einfach beim Schieben einsammeln. Und das Beste: Dafür muss sich niemand ständig bücken.

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Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Schieben statt harken: So funktioniert der Gartenhelfer

Auf den ersten Blick erinnert der Gardena-Laubsammler ein wenig an einen klassischen Rasenmäher. Statt Gras zu schneiden, soll das Gerät allerdings lose Gartenabfälle aufnehmen. Dafür wird der Sammler einfach über den Rasen oder die Terrasse geschoben. Eine Bürstenmechanik nimmt laut Hersteller Laub und Grasschnitt auf. Besonders praktisch: Die Bürstenhöhe lässt sich an unterschiedliche Untergründe anpassen. Damit soll das Gerät sowohl auf Rasenflächen als auch auf befestigten Terrassen zum Einsatz kommen können.

Die wichtigsten Eigenschaften im Überblick:

  • Vielseitig: für Laub, Grasschnitt und Gartenabfälle

  • Flexibel: anpassbare Bürstenhöhe für Rasen und Terrassen

  • Komfortabel: schieben statt ständig bücken

  • Praktisch: leichte Bauweise und profilierte Räder

Ein weiterer Vorteil: Der Gartenhelfer kommt ohne Motor aus. Das bedeutet, dass weder Akku noch Stromkabel oder Benzin benötigt werden. Einfach losschieben und die Gartenarbeit erledigen.

Darum könnte sich der Laubsammler im Herbst lohnen

Gerade auf größeren Rasenflächen kann das ständige Zusammenharken der Blätter ziemlich mühsam werden. Hier setzt Gardena auf eine einfache Idee: Statt das Laub erst auf einen Haufen zu ziehen und anschließend einzusammeln, soll beides in einem Arbeitsgang funktionieren.

Dass solche Gartenhelfer im Herbst gefragt sind, zeigt auch ein Blick zu Amazon. Dort wurde das Gardena-Modell laut Produktseite mehr als 300-mal im vergangenen Monat gekauft. Zudem liegen bereits über 60 Kundenbewertungen vor, die das Gerät insgesamt mit vier von fünf Sternen bewerten.

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Lieber klassisch oder mit Akku? Diese Alternativen gibt es

Nicht jeder Garten braucht einen großen Laubsammler. Wer hauptsächlich kleinere Flächen von Blättern befreien möchte, kann beispielsweise zum Laubbesen von Novatool greifen. Mit seiner breiten Arbeitsfläche eignet er sich gut, um Laub auf dem Rasen zusammenzurechen. Günstiger und platzsparender als ein Laubsammler ist er ebenfalls – allerdings müssen die Blätter anschließend noch eingesammelt werden.

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Wer lieber auf technische Unterstützung setzt, findet mit dem Einhell Akku-Laubbläser eine interessante Alternative. Das Gerät pustet Blätter von Wegen, Terrassen und Rasenflächen zusammen. Im aktuellen Laubbläser-Test von Chip.de konnte das Modell sogar überzeugen. Allerdings sammelt es die Blätter nicht selbst ein, und für den Betrieb wird ein passender Akku benötigt.

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Warum Herbstlaub nicht einfach liegen bleiben sollte

So schön die bunten Blätter auch aussehen: Auf dem Rasen kann eine dicke Laubschicht auf Dauer zum Problem werden. Denn: Bleiben größere Mengen Laub über längere Zeit liegen, gelangt weniger Licht an die Gräser. Gleichzeitig kann sich unter den Blättern Feuchtigkeit stauen. Gerade bei kühlen Temperaturen und anhaltend nassem Wetter kann das die Entstehung von Rasenkrankheiten begünstigen.

Wer im Frühjahr wieder eine möglichst gleichmäßige, grüne Rasenfläche haben möchte, sollte deshalb größere Laubansammlungen regelmäßig entfernen.

Auf Terrassen und Gartenwegen gibt es noch einen weiteren Grund: Nasses Laub kann ziemlich rutschig werden. Besonders auf glatten Steinplatten lohnt es sich, die Blätter zeitnah zu beseitigen.

Aber bitte nicht den ganzen Garten leer räumen!

Bei aller Ordnungsliebe sollte der Garten im Herbst nicht komplett blank geputzt werden. Denn Laub ist auch ein wertvoller Bestandteil des natürlichen Kreislaufs. Unter Hecken, zwischen Sträuchern oder in einer ruhigen Gartenecke dürfen Blätter ruhig liegen bleiben. Dort bieten sie Insekten und anderen Kleintieren Schutz und können den Boden beim Verrotten mit organischem Material versorgen. Auch Igel profitieren von geschützten Laubhaufen als möglichem Winterquartier.

Die beste Lösung ist deshalb ein gesunder Mittelweg: Rasenflächen und Wege möglichst frei halten, in naturnahen Gartenecken dagegen bewusst Laub liegen lassen.

Quelle: ntv.de