Virales HairtoolBlowout ohne Blow? Die Wavytalk-Thermobürste im Test

Voluminöse Haarpracht wie frisch vom Friseur, nur in günstig? Mit der Thermobürste von Wavytalk soll das gehen. Wir haben die gehypte Thermal Brush getestet und sind zu einer Erkenntnis gekommen.
Wenn ich gewelltes Haar oder einfach etwas mehr Volumen haben möchte, flechte ich mir meist einen Zopf über Nacht. Doch gerade für eine spontane Verabredung oder wenn es am Morgen schnell gehen soll, wünsche ich mir dann doch ein Tool, was aus meinen sehr glatten Haaren eine voluminösere Haarpracht zaubert. Nachdem ich schon alles Mögliche ausprobiert hatte, vom nach verbranntem Haar riechenden Glätteisen bis hin zu schlaflosen Nächten durch Papilotten, bekam ich nun die Möglichkeit, eine Thermobürste von Wavytalk zu testen. Nimmt sie mir Arbeit ab oder erschwert sie eher den Weg zum Traumvolumen?
Die Wavytalk-Thermobürste im Überblick
5 Temperatureinstellungen (150 bis 215 Grad Celsius)
38 mm Umfang (ohne Borsten)
LED-Display mit Temperaturanzeige
Achtung: keine Warmluft, sondern beheiztes Element aus Turmalin-Keramik
3 Farben: Rosa, Schwarz, Lila
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Kurzfazit: Wavytalk Thermal Brush im Test
| Vorteile | Nachteile |
| ✅ Einfache Handhabung | ❌ Recht lautes Surren im Betrieb |
| ✅ Schnelles Erhitzen auf Wunschtemperatur | ❌ Ohne Rabatt eher hochpreisig |
| ✅ Keine Verbrennungsgefahr | ❌ Kein Blowout: dafür fehlt warmer Luftstrom |
| ✅ Stylish | |
| ✅ Preis-Leistung (mit Rabatt) |
Erster Eindruck: Dieses Hairstyling-Tool stellt man gern zur Schau
Normalerweise landen, vor allem selten genutzte, Hairstyling-Tools bei mir in irgendeiner Kiste. Die Thermobürste von Wavytalk in dem schönen Rosa würde ich jedoch in Sichtweite liegen lassen. Gerade durch die Farbauswahl sollte also für jeden Geschmack etwas dabei sein. Generell liegt die Bürste gut in der Hand, sie ist recht leicht und wirkt daher im ersten Moment in ihrer Verarbeitung nicht ganz so hochwertig wie beispielsweise ein Dyson-Produkt. Aber das soll nichts heißen. Die Verpackung ist recht nachhaltig: Die Bürste wird in einem schmalen Karton geliefert und ist zusätzlich in Folie verpackt. Auch die zwei beigelegten Haarspangen kommen in einer kleinen Schachtel aus Pappe daher.
Im Einsatz: Schlägt die Bürste hohe Wellen oder ist sie nicht der Rede wert?
Für den Anfang erhitze ich die Thermobürste auf maximal 150 Grad Celsius. Es gibt praktischerweise für die verschiedenen Haartypen eine Temperaturempfehlung von Wavytalk. Generell empfiehlt es sich, erst einmal mit der niedrigsten Stufe zu starten, um zu schauen, wie das Haar auf die Hitze reagiert. Ganz wichtig vorweg: Hitzeschutz nicht vergessen!
Die Bedienung ist simpel und selbsterklärend, was für mich bereits ein Pluspunkt ist: Den Anschaltknopf wenige Sekunden gedrückt halten und sofort zählt das LED-Display die Temperatur hoch. Dann kann es auch schon losgehen. Wer nicht allzu geübt mit Rundbürsten ist, sollte sich vorher überlegen, in welche Richtung die Locken fallen sollen. Auch ich bin nicht allzu erfahren und taste mich erst einmal heran.
Zu Beginn drehe ich meinen rausgewachsenen Pony nach innen ein – dafür kämme ich mit der Bürste zuerst vom Haaransatz bis zur Haarspitze hoch und drehe sie dann von oben nach unten, also zur Kopfhaut, nach innen ein (oder nach außen, je nachdem, wie das Haar fallen soll). Diesen Schritt wiederhole ich mehrfach, bis ich schließlich die dicke Haarsträhne vorsichtig herauswinde. Hier sind Vorsicht und Übung gefragt, denn schnell können sich die Haare in der Bürste verheddern.
Tipp: Immer mit der Einrollrichtung wieder rausdrehen. Wenn man das halbwegs gut befolgt, entstehen voluminöse Bangs, die zu den Seiten hin sanft gelockt ausklingen. Am Hinterkopf wird das Ganze dann etwas kniffeliger, doch hier geht Probieren über Studieren.
Lesetipp: Blowout statt Crashout: Viraler Hack für die perfekte Föhnfrisur
Im Test funktioniert die Wavytalk-Thermobürste auf trockenem Haar besser als auf feuchtem. Da sie keinen Luftstrom erzeugt, trocknet das Haar während des Stylings nicht parallel – anders als bei einer Warmluftbürste. Dadurch besteht etwas Verwechslungsgefahr: Einen klassischen Föhneffekt oder einen Blowout wie frisch aus dem Salon liefert das Gerät nicht.
Stattdessen entstehen eher sanfte Locken, weiche Wellen und etwas mehr Volumen am Haaransatz. Positiv fällt auf, dass sich die Bürste auch in Kopfhautnähe nicht unangenehm heiß anfühlt wie etwa bei einem Glätteisen. Bei höheren Temperaturstufen riecht das Haar allerdings leicht verbrannt, was auch am jeweiligen Haarzustand oder dem Material liegen kann. Während der Anwendung ist zudem ein leises Surren zu hören, das empfindliche Nutzerinnen als störend empfinden könnten.
Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen: Mit der Thermobürste schaffe ich es, mein gestuftes Haar zu betonen und mit den sanften Wellen mehr Volumen zu kreieren. Auch nach drei Tagen ist von den leichten Wellen noch etwas zu sehen, was dem Look eine schöne Natürlichkeit verleiht.
Preis-Leistung: Für wen lohnt sich die Thermobürste von Wavytalk?
Die unverbindliche Preisempfehlung für das Modell liegt bei knapp 65 Euro, was ich persönlich für eine Rundbürste mit ziemlich simpler Funktion als recht happig empfinde. Dank des exklusiven Rabatts mit dem Code K94G5XRK können Amazon-Nutzerinnen den Preis allerdings auf unter 40 Euro runterdrücken, was für die Verarbeitung und Funktion mehr als fair ist. Gültig ist die Aktion bis zum 31. August. Wem ein Hairstyler à la Dyson Airwrap zu teuer ist, findet mit der Thermobürste für 38,99 Euro einen deutlich günstigeren Kompromiss. Auch wer kein Stylingtool mit viel Chichi haben möchte, sondern eine einfache Handhabung wünscht, kommt mit Wavytalk auf seine Kosten.
Der Rabattcode lässt sich im Bestellprozess einlösen. Dazu wird das gewünschte Produkt zunächst in den Warenkorb gelegt und der Bezahlvorgang gestartet. Im Kassenbereich gibt es den Punkt „Geschenkgutscheine und Aktionscodes“ beziehungsweise „Gutschein- oder Aktionscode hinzufügen“. Dort wird der Code eingetragen und über den Pfeil oder den Button „Anwenden“ bestätigt. Anschließend sollte der Rabatt im nächsten Schritt automatisch vom Gesamtpreis abgezogen werden.
Fazit: Ersetzt die Wavytalk-Thermobürste den nächsten Friseurbesuch?
Looks wie frisch vom Friseur zuhause nachzustellen, insbesondere als Laie, ist schwer. Mit einem Friseurbesuch verbinden wir schließlich auch ein Wellnesstreatment, welches wir uns nicht nehmen lassen. Für schnelle Wellenfrisuren oder ein bisschen mehr Volumen nach dem Aufstehen eignet sich eine Thermobürste wie die von Wavytalk jedoch hervorragend, auch wenn sie ohne warme Luft arbeitet, sondern im Prinzip wie ein Lockenstab mit Borsten funktioniert. Das erspart zumindest das Kämmen und schafft mit der Zwei-in-eins-Funktion ein glänzenderes und gepflegteres Finish.
Testablauf: So haben wir getestet
Folgende Kriterien waren für das Testurteil wichtig:
Verpackung und Zubehör: Wie viel Verpackungsmüll ist vorhanden und gibt es nützliche Gadgets dazu?
Optik, Haptik, Benutzerfreundlichkeit: Ist das Design ansprechend? Wie viel wiegt das Gerät und wie verständlich sind die Einstellungsmöglichkeiten?
Preis-Leistung: Lohnt sich das Gerät für den Preis?
Transparenzhinweis: Die Thermal Brush Thermobürste von Wavytalk wurde der Shopping-und-Service-Redaktion für den Test kostenlos bereitgestellt. Die Bewertung erfolgte unabhängig und basiert ausschließlich auf den eigenen Eindrücken und Erfahrungen aus dem Praxistest.

