TagesgeldOpenbank zahlt jetzt 4,0 Prozent Zinsen – das sind die Konditionen

Bei Tagesgeld sind derzeit wieder Zinsen von 4,0 Prozent pro Jahr möglich. Die Openbank bietet Neukunden einen entsprechenden Aktionszins für vier Monate. Eine Alternative kommt von der Consorsbank.
Die Openbank hat ein Tagesgeldangebot mit einem Zinssatz von 4,0 Prozent pro Jahr aufgelegt. Der Aktionszins gilt für Neukunden, die ihr erstes Tagesgeldkonto bei der Bank eröffnen. Für vier Monate werden Guthaben bis zu 100.000 Euro mit dem erhöhten Zinssatz verzinst. Anschließend greift der variable Basiszins von derzeit 2,0 Prozent pro Jahr.
Damit gehört das Angebot zu den höher verzinsten Tagesgeldaktionen am Markt. Besonders interessant ist, dass auch nach Ablauf der viermonatigen Zinsaktion derzeit noch 2,0 Prozent pro Jahr gezahlt werden. Allerdings kann die Bank diesen Zinssatz jederzeit anpassen.
Openbank: 4,0 Prozent Tagesgeldzinsen für vier Monate
Die Openbank ist Teil der Banco Santander und tritt seit diesem Jahr unter neuem Namen auf. Mit dem aktuellen Willkommensangebot richtet sich die Bank mit Sitz in Mönchengladbach an Neukunden, die ihr Geld kurzfristig zu einem erhöhten Zinssatz anlegen möchten. Als Neukunde gilt, wer zum Zeitpunkt der Eröffnung in den letzten zwölf Monaten kein Openbank Tagesgeld (ehemals Santander Tagesgeld) geführt hat.
Voraussetzung für das Angebot ist ein Openbank-Girokonto. Sowohl das Openbank-Tagesgeldkonto als auch das Girokonto können kostenlos eröffnet und geführt werden.
Die Konditionen im Überblick:
Aktionszins: 4,0 Prozent p. a. für vier Monate (für Neukunden)
Maximalbetrag: 100.000 Euro zum Aktionszins, über 100.000 Euro 2,0 Prozent p. a.
Nach dem Aktionszeitraum: variabler Basiszins von derzeit 2,0 Prozent p. a.
Voraussetzung: Girokonto bei der Openbank
Zinsgutschrift: monatlich
Einlagensicherung: über Deutschland bis 100.000 Euro, zusätzlich deutscher Fonds
Hinweis: Die Konditionen von Finanzprodukten können sich schnell ändern. Sollte sich etwa der Zins von dem hier angegebenen unterscheiden, hat der Anbieter ihn nach Veröffentlichung des Artikels angepasst.
Wie viel bringen 4,0 Prozent Tagesgeldzinsen?
Bei einer Anlagesumme von 20.000 Euro können sich mit einem Zinssatz von 4,0 Prozent pro Jahr innerhalb von vier Monaten rechnerisch rund 268 Euro Zinsen vor Steuern ergeben. Bei 50.000 Euro wären es rund 670 Euro vor Steuern.
Nach dem Aktionszeitraum gilt der variable Basiszins von derzeit 2,0 Prozent p. a., sodass die Zinszahlungen dann deutlich geringer ausfallen. Gegebenenfalls kann sich dann ein Wechsel zu einer anderen Bank mit einem entsprechend höheren Aktionszinssatz lohnen.
Alternative: Consorsbank bietet 3,8 Prozent Tagesgeldzinsen
Eine weitere Möglichkeit für die kurzfristige Geldanlage bietet die Consorsbank. Dort erhalten Neukunden derzeit 3,8 Prozent Zinsen pro Jahr auf ihr Tagesgeld. Damit liegt der Zinssatz zwar knapp unter dem Angebot der Openbank, gilt dafür aber einen Monat länger.
Ein weiterer Unterschied besteht in der Verbindung zum Wertpapiergeschäft: Bei der Consorsbank wird im Zuge der Tagesgeldkontoeröffnung auch ein Depot eingerichtet. So lassen sich kurzfristig benötigte Rücklagen auf dem Tagesgeldkonto verwahren und langfristige Anlagen bei Bedarf über das Depot umsetzen. Wertpapieranlagen sind allerdings mit Kurs- und Verlustrisiken verbunden.
Die Konditionen im Überblick:
Aktionszins: 3,8 Prozent p. a. für fünf Monate (für Neukunden)
Maximale Anlagesumme: 1 Million Euro
Zinsgutschrift: vierteljährlich
Zusätzlich: Depot im Rahmen der Kontoeröffnung
Einlagensicherung: französisch bis 100.000 Euro, zusätzlich deutscher Fonds
Fazit: Openbank mit höherem Aktionszins
Mit 4,0 Prozent pro Jahr bietet die Openbank derzeit einen etwas höheren Aktionszins als die Consorsbank. Besonders der Basiszins von aktuell 2,0 Prozent nach Ablauf der vier Monate macht das Angebot interessant. Allerdings ist dieser variabel und kann sich ändern. Wer nach Ablauf der Zinsgarantie zu einer neuen Bank weiterzieht, sollte das alte Tagesgeldkonto schließen. Denn bei den meisten Banken gelten ehemalige Kunden nach zwölf bis 24 Monaten wieder als Neukunden – und können dann wieder entsprechende Sonderkonditionen einstreichen. Für die Bonitätseinschätzung der Schufa sind Tagesgeldkonten im Gegensatz zu Girokonten unbedenklich.