Das ist wichtigSolarstrom: In drei Schritten den besten Speicher finden

Eine Solaranlage lässt sich mit einem Stromspeicher optimieren, damit kein Strom ungenutzt ins Netz fließt. Doch wie finden Besitzer einen passenden Speicher? Wir haben drei Tipps.
Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach oder ein Balkonkraftwerk erzeugt günstigen und umweltfreundlichen Strom – doch was passiert, wenn niemand den Strom verbraucht? Ohne Speicher wird ungenutzter Solarstrom ins Netz eingespeist. Ein passender Solarstromspeicher sorgt dafür, dass DIY-Erzeuger die gewonnene Energie später nutzen können, etwa abends oder bei schlechtem Wetter. Wie finden Besitzer einer Solaranlage das richtige Speichermodell?
Lohnt sich ein Stromspeicher für meine Solaranlage überhaupt?
Die erste Frage, die sich Besitzer einer Solaranlage stellen, ist, ob sich ein Speicher überhaupt rentiert. Das ist dann der Fall, wenn der Eigenverbrauch erhöht werden soll, damit der generierte Strom nicht ungenutzt ins Netz fließt. Wer beispielsweise tagsüber außer Haus arbeitet, kann den Strom aus dem Speicher dann abends nutzen. Ein Speicher eignet sich besonders für:
Haushalte mit zeitlich schwankendem Strombedarf,
Haushalte mit hohem Stromverbrauch, etwa bei Wärmepumpen oder Elektroautos,
Haushalte, die die größtmögliche Autarkie anstreben, um die Unabhängigkeit vom Stromnetz zu erhöhen.
Wer sich unsicher ist, ob ein Stromspeicher eine sinnvolle Investition ist, dem ist mit einer professionellen Beratung geholfen. Bei Anbieter Senec etwa füllen Interessierte in wenigen Minuten einen Online-Konfigurator aus und erhalten anschließend ein kostenloses und individuell zugeschnittenes Beratungsgespräch.
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Welche Größe sollte der Solarspeicher haben?
Treffen diese Aspekte auf den Haushalt mit Solaranlage zu, stellt sich als nächstes die Frage, welche Größe der Stromspeicher haben sollte. Hier gilt als Faustregel:
Pro 1.000 Kilowattstunden (kWh) Jahresstromverbrauch sollte der Stromspeicher etwa eine kWh Kapazität haben.
Ist die Solaranlage optimal auf den Haushaltsverbrauch ausgerichtet, entspricht eine Kilowattstunde (kWh) Leistung des Stromspeichers nach dieser Rechnung gleichzeitig einem Kilowattpeak (kWp) Leistung der Solaranlage. Ein Speicher sollte weder zu groß noch zu klein sein, damit er keine unnötigen Kosten verursacht und ausreichend Strom bereitstellen kann.
Wer noch keine Solaranlage besitzt, findet verschieden große Komplett-Sets aus Solarmodulen, Halterungen und Huawei-Stromspeichern bei Priwatt. Auf Wunsch lässt sich ein Montageservice gegen Aufpreis dazu wählen. Bei der Solaranlage mit zwölf Modulen und fünf kWp Leistung ist ein Stromspeicher mit einer Kapazität von fünf kWh dabei.
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Übrigens: Auch beim Material der Stromspeicher gibt es Unterschiede. Für private Haushalte sind aktuell jedoch Lithium-Ionen-Batterien der Standard, weil sie effizient, langlebig und kompakt sind. Blei-Akkus werden inzwischen kaum noch eingesetzt. Neue Alternativen wie Salz-Batterien oder Metall-Schwefel-Batterien gelten als umweltfreundlicher, sind aufgrund der geringeren Kapazität jedoch noch in der Entwicklungsphase.
Solarspeicher anschaffen: Auch Installation und Service sind wichtig
Als Letztes spielt auch die Installation des Solarspeichers eine Rolle. Die meisten Anbieter von Stromspeichern offerieren – entweder gegen einen Aufpreis oder bereits inbegriffen – auch einen Installationsservice. Auf diese Dinge sollten Interessierte achten, wenn sie sich für einen Anbieter entscheiden:
Fachgerechte Installation: Der Speicher muss korrekt angeschlossen werden, damit er optimal funktioniert und keine Sicherheitsrisiken entstehen. Das übernimmt der Anbieter oder ein Fachbetrieb für Solartechnik.
Wartung: Ist der Stromspeicher erst einmal installiert, sollte er ebenso wie die Solaranlage regelmäßig gewartet werden. Die Wartung kann ebenfalls der Anbieter übernehmen, manchmal gibt es aber auch Angebote für Wartungsverträge bei den Energieversorgern.
Garantiebedingungen und Support: Interessierte sollten auch prüfen, wie lange die Garantie auf den Speicher gilt und welche Bedingungen erfüllt sein müssen. Im Falle eines Defekts sollte der Speicheranbieter schnell Support leisten können.
Es ist daher ratsam, den Speicher bei einem Fachbetrieb wie Senec oder Priwatt zu kaufen, damit auch die Installation und der Service entsprechend abgedeckt sind.
Die Alternative: Mini-Solaranlagen mit Speicher
Eine Solaranlage mit Stromspeicher empfiehlt sich für Eigenheime mit hohem Stromverbrauch und ausreichend Platz. Kommt eine fest installierte PV-Anlage auf dem Dach aus verschiedenen Gründen doch nicht infrage, könnte ein kleineres Balkonkraftwerk die Lösung sein. Solche Mini-Anlagen bestehen nur aus zwei bis vier Solarmodulen – daher sind sie deutlich günstiger und lassen sich flexibel montieren, etwa am Balkongeländer oder im Garten. Ein weiterer Pluspunkt: Per Plug-and-Play können Besitzer sie selbstständig über eine haushaltsübliche Steckdose in Betrieb nehmen, es ist keine elektrische Fachkraft nötig.
Unser Tipp: Anbieter Kleines Kraftwerk hat verschiedene Sets aus Solarmodulen und Stromspeichern im Portfolio. Das Kleine Kraftwerk Quattro beispielsweise besteht aus vier Modulen à 450 Watt Peak (Wp), die auf der bifazialen Rückseite ebenfalls Licht aufnehmen können. Als Stromspeicher ist die Anker Solarbank 2 E1600 Pro mit einer Kapazität von 1,6 kWh dabei.
Solarmodule: vier Module à 450 Wp, bifaziale Rückseite für noch mehr Ertrag
Stromspeicher: Anker Solix Solarbank 2 E1600 Pro
Optional gegen Aufpreis: verschiedene Halterungen, bis zu fünf Stromspeicher-Zusatzbatterien, Smart Meter
Mehr zu Balkonkraftwerk-Speichern lesen Interessierte hier: Balkonkraftwerk-Speicher – die wichtigsten Antworten.
Fazit: So finden Solaranlagen-Besitzer den besten Stromspeicher für ihre Bedürfnisse
Ein Solarstromspeicher bietet langfristig nicht nur finanzielle Vorteile, sondern auch mehr Unabhängigkeit von Stromanbietern und schwankenden Preisen. Die Wahl des richtigen Speichers ist jedoch nicht ganz einfach, weil sie von mehreren Faktoren abhängt, etwa der Größe der Solaranlage, dem Stromverbrauch und den wirtschaftlichen Zielen. Mit passender Beratung finden Interessierte den idealen Speicher für ihre Solaranlage, sodass die Investition möglichst schnell den angestrebten Effekt bringt und die Stromrechnung auf Dauer senkt.