Ex-Nowitzki-Team findet neuen "Architekten"
Nach turbulenten Monaten haben die Dallas Mavericks eine neue sportliche Führung gefunden. Das ehemalige NBA-Team der deutschen Basketballikone Dirk Nowitzki gab die Verpflichtung von Masai Ujiri als Präsidenten und stellvertretenden Direktor bekannt, der 55-Jährige tritt als "Architekt" der Mavs in die Fußstapfen der im November 2025 entlassenen Streitfigur Nico Harrison an. Ujiri werde "alle Aspekte des Basketballbetriebs der Mavericks leiten, darunter den Kaderbau, das Spielerpersonal und das Scouting", hieß es in einer Mitteilung. Er sei "einer der großen Basketball-Führungskräfte dieser Generation, und seine Verpflichtung für unsere Franchise ist ein entscheidender Schritt zur Verwirklichung unserer Ziele", sagte Teambesitzer Patrick Dumont.
Bislang blickt Ujiri auf eine erfolgreiche Karriere als NBA-Funktionär zurück: 2010 wurde er der erste aus Afrika stammende General Manager der NBA-Geschichte, als er den Posten bei den Denver Nuggets übernahm. Für seine Arbeit erhielt er 2013 die Auszeichnung als "Verantwortlicher des Jahres". 2019 führte er die Toronto Raptors zu ihrem ersten NBA-Titel der Franchisegeschichte. Er ist zudem Mitbesitzer der neuen Frauen-Mannschaft Toronto Tempo aus der WNBA.
Gute Havertz-Nachrichten bei Arsenal
Fußball-Nationalstürmer Kai Havertz steht dem FC Arsenal im Halbfinal-Rückspiel der Champions League wieder zur Verfügung. Teammanager Mikel Arteta bestätigte das Comeback seines Offensivspielers vor dem Kracher am Dienstag (21 Uhr/Amazon Prime und im ntv.de-Liveticker) gegen Atlético Madrid. "Wir brauchen diese Optionen, wir brauchen die Möglichkeit, anders zu spielen - egal ob von Beginn an oder später", betonte der Coach, der neben dem DFB-Star auch wieder auf dessen Teamkollegen Martin Ödegaard zurückgreifen kann.
Havertz, in der jüngeren Vergangenheit immer wieder von Verletzungsproblemen geplagt, war am 25. April beim Sieg in der Premier League gegen Newcastle United mit einer Muskelverletzung ausgewechselt worden, seitdem stand der Offensivspieler nicht mehr für seinen Verein auf dem Platz. Das Hinspiel (1:1) musste der 26-Jährige von der Tribüne aus verfolgen.
Die besondere Finalmission seiner Mannschaft kann der Angreifer nun wohl wieder selbst aktiv mitgestalten - denn in London soll vor heimischer Kulisse eine lange Durststrecke beendet werden. "Wir haben als Team 20 Jahre hart gearbeitet, um wieder in dieser Position zu sein - wir sind heiß darauf, morgen das Spiel zu gewinnen", sagte Arteta. Ein Endspiel in der Königsklasse bestritten die Londoner, die in der Premiere League noch um die Meisterschaft kämpfen, zuletzt im Jahr 2006. Dieses ging mit 1:2 gegen den FC Barcelona verloren.
"Hotel war billiger": Simeone scherzt und will CL-Rache
Trainer Diego Simeone sieht Atlético Madrid gewappnet, sich für die Klatsche beim FC Arsenal im vergangenen Oktober zu revanchieren - Spekulationen über eine "abergläubische Aktion" seiner Mannschaft lächelte er vor dem Rückspiel im Halbfinale der Champions League weg. "Uns geht es besser als im Oktober - und das Hotel war einfach günstiger. Deswegen haben wir es gewechselt", sagte Simeone auf die Frage, wieso seine Mannschaft sich für einen Wechsel entschieden habe.
In der Ligaphase hatte sich der spanische Klub in Nordlondon eine satte 0:4-Klatsche eingefangen. Der Einzug ins Endspiel wäre am Dienstag (21 Uhr/Prime Video und im ntv.de-Liveticker) eine passende Revanche - nach dem Hinspiel in Madrid (1:1) ist das Duell komplett offen. Für Simeone sei es "ganz einfach: Wer besser spielt und seine Stärken ausspielt, ist dem Sieg näher." Ob er etwa auf die zuletzt angeschlagenen Leistungsträger Julian Álvarez oder Alexander Sörloth zurückgreifen kann, entscheidet sich erst kurzfristig.
Deutsche Rad-Sensation macht einfach weiter
Die deutsche Radsport-Aufsteigerin Franziska Koch ist bei der Spanien-Rundfahrt ins Rote Trikot der Gesamtführenden gefahren. Die Paris-Roubaix-Siegerin verpasste nach Platz drei zum Auftakt zwar auch auf der zweiten Etappe der Vuelta mit Rang zwei knapp den Tagessieg, im Gesamtklassement liegt die 25-Jährige aus Mettmann aber an der Spitze. Der Vorsprung auf die Zweite Shari Bossuyt (AG Insurance - Soudal) aus Belgien, der sich Koch (FDJ United - Suez) im Sprint in San Cibrao das Viñas geschlagen geben musste, beträgt sechs Sekunden. Zehn Sekunden hinter der Deutschen lauert die zweimalige Weltmeisterin Lotte Kopecky (Belgien/SD Worx - Protime) auf Rang drei. Liane Lippert (Movistar) liegt nach zwei der sieben Etappen im Nordwesten Spaniens auf dem neunten Platz (+0:16).
Koch übernahm die Gesamtführung von der Schweizerin Noemi Rüegg, die die erste Etappe gewonnen hatte, auf der zweiten aber aussteigen musste. Zu den Topfavoritinnen zählen vor allem die französische Tour-Siegerin Pauline Ferrand-Prévot (Visma-Lease a bike) und die Polin Kasia Niewiadoma vom deutschen Team Canyon//Sram zondacrypto, die bei der Frankreich-Rundfahrt im vorletzten Jahr triumphiert hatte.
Am Dienstag hat Koch gute Chancen, das Trikot zu verteidigen. Die dritte Etappe von Padrón nach A Coruña wartet mit einer Länge von 121,2 Kilometern und 1823 Höhenmetern auf, das Profil dürfte Koch liegen. Die Entscheidung um den Gesamtsieg fällt auf der siebten und letzten Etappe am Samstag, wenn es nach L'Angliru hinaufgeht. Der Anstieg, den auch die Männer bereits bei der Vuelta gefahren sind, kommt auf seinen 12,1 Kilometern auf eine maximale Steigung von 23 Prozent.
Ex-DFB-Torwarttrainer wünscht sich Manuel Neuer zurück
Der frühere Bundestorwart-Trainer Andreas Köpke würde sich eine WM-Teilnahme von Manuel Neuer wünschen. "Ob noch was passiert, weiß kein Mensch. Fakt ist einfach, normalerweise müssten die Besten spielen bei der WM", sagte Köpke bei einer Veranstaltung seines langjährigen Vereins 1. FC Nürnberg und von Ausrüster Adidas im mittelfränkischen Scheinfeld. "Manu ist nach wie vor der Beste. Meine persönliche Meinung: Ich würde es mir wünschen, dass er noch einmal spielt. Aber ich glaube es nicht."
Neuer war 2024 nach der Heim-EM aus der Nationalmannschaft zurückgetreten. Bundestrainer Julian Nagelsmann ernannte dann Marc-André ter Stegen zur Nummer eins, der allerdings seitdem die meiste Zeit verletzt ausfiel. Mittlerweile machte der Bundestrainer den Hoffenheimer Oliver Baumann zu seinem WM-Schlussmann. Nach Topleistungen Neuers war eine Debatte entbrannt, ob der Keeper des FC Bayern München doch nominiert werden sollte. "Grundsätzlich ist es ja so, dass alles gesagt ist zu dem Thema. Man kann es immer wieder aufwärmen. Manu hat sich eigentlich klar geäußert, Nagelsmann sich klar geäußert", sagte Neuers langjähriger Vertrauter Köpke, der als Nationaltorwart 1996 Europameister wurde.
Nagelsmann wird seinen 26-köpfigen Kader für die WM in den USA, Kanada und Mexiko am 21. Mai bekanntgeben. Die Endrunde läuft vom 11. Juni bis zum 19. Juli.
Doch kein Blitz-Knall? Eintracht trifft Entscheidung bei Wut-Trainer
Albert Riera sitzt trotz der sportlichen Talfahrt von Eintracht Frankfurt und der anhaltenden Kritik an seiner Person auch im Bundesligaspiel bei Borussia Dortmund auf der Trainerbank der Hessen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Demnach erhält der 44 Jahre alte Spanier am kommenden Freitag ein Endspiel (20.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de).
Nach der Partie beim BVB soll entschieden werden, ob Riera sein Amt auch am letzten Spieltag im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart ausüben darf. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit über den Sommer hinaus - der Vertrag von Riera gilt bis zum 30. Juni 2028 - soll es nach Informationen des Blattes nicht geben. Riera hatte bei der Eintracht Anfang Februar die Nachfolge von Dino Toppmöller angetreten. Seine Bilanz fällt mit vier Siegen, vier Unentschieden und vier Niederlagen jedoch bescheiden aus.
Durch das 1:2 gegen den Hamburger SV waren die Frankfurter am vergangenen Spieltag sogar aus den Europapokalplätzen gefallen und drohen die als Saisonziel ausgegebene Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb zu verpassen. Sportvorstand Markus Krösche hatte nach der Partie ein Bekenntnis zu Riera vermieden. Dem extrovertierten Trainer werden aber nicht nur die sportlichen Missstände angekreidet, sondern auch menschliche Fehler im Umgang mit der Mannschaft.
Snooker-WM gipfelt in Hochspannung
Hochspannung im Crucible Theatre: Nach einer kleinen Aufholjagd von Shaun Murphy ist das Finale der Snooker-Weltmeisterschaft wieder völlig offen. Der Weltmeister von 2005 sicherte sich am Finaltag im englischen Sheffield gleich die ersten fünf Frames der Nachmittagssession, in die Entscheidung ab 20 Uhr (MEZ/Eurosport) gegen seinen chinesischen Widersacher Wu Yize geht der 43-Jährige nun mit einem knappen 12:13 Rückstand.
Den Vortag hatte Wu noch mit einer 10:7-Führung beendet, zum Auftakt am Montag präsentierte sich der 22 Jahre alte Shootingstar des Turniers jedoch zunächst völlig von der Rolle. Auch Murphy, bei seinem Finaltriumph vor 21 Jahren im selben Alter wie sein Gegner, zeigte sich von Beginn an nicht fehlerfrei - aber während Wu zunehmend die Nerven zu schwinden schienen, wuchs das Selbstbewusstsein des Briten. Fünf Frames sicherte er sich in Folge, dann meldete sich der Chinese plötzlich zurück.
Das Endspiel wird im Format "Best-of-35-Frames" ausgetragen. Wer als erstes sein 18. Frame gewinnt, krönt sich zum Weltmeister.
Mit Ohrfeige? Neymar gerät mit Sohn von Brasilien-Ikone aneinander
Der brasilianische Fußballstar Neymar ist Medienberichten zufolge im Training mit seinem Teamkollegen Robinho Jr. aneinandergeraten. Die Streiterei soll sich nach einem Dribbling des 18-jährigen Sohns der brasilianischen Fußballikone Robinho ereignet haben. Demnach soll Neymar sich respektlos behandelt gefühlt und das seinem Kollegen vom FC Santos auch deutlich mitgeteilt haben. Das brasilianische Portal "Globoesporte" will von einem Teamkameraden bestätigt bekommen haben, dass Neymar nach einer Rangelei auch eine Ohrfeige verteilt haben soll.
ESPN schreibt weiter mit Verweis auf mehrere Quellen, dass Neymar später bei Robinho Jr. angerufen und sich bei der Familie des 18-Jährigen entschuldigt habe. Beide Spieler seien zu einem Rapport gerufen und fehlten am vergangenen Samstag beim 1:1-Remis in der brasilianischen Liga gegen Palmeiras.
Drama um 18-Jährigen: Schlimme Kopfverletzung überschattet Chelsea-Partie
Schlimme Szene im Premier-League-Duell des FC Chelsea gegen Nottingham Forest: Kurz vor der Halbzeit prallt der Debütant Jesse Derry bei einem Kopfball mit seinem Gegenspieler Zach Abbott von Nottingham zusammen. Der 18-jährige Chelsea-Spieler fällt sofort reglos zu Boden und muss fast zehn Minuten behandelt werden.
Der BBC-Reporter aus der Stanford Brigde berichtete in der Zeit von einer "echten Sorge" im Stadion. Derry musste mit einer Trage abtransportiert werden. Beide Spieler wurden ausgewechselt. Die Situation hat einen Elfmeter für Chelsea zur Folge, den der englische Nationalspieler Cole Palmer aber verschießt. Die Blues liegen zur Pause mit 0:2 gegen den Abstiegskandidaten zurück.
Wagner-Klub schmeißt Trainer raus
Umbruch im Team der Europameister: Die Basketball-Nationalspieler Franz und Moritz Wagner sowie Tristan da Silva müssen sich bei den Orlando Magic in der kommenden Saison auf einen neuen Trainer einstellen. Wie die NBA-Franchise bekanntgab, wurde Coach Jamahl Mosley nach dem Ende einer insgesamt enttäuschenden Saison entlassen.
Das Team aus Orlando war mit großen Ambitionen in die Spielzeit gestartet. Auch aufgrund von Verletzungen kamen die Magic aber nie richtig in Fahrt. In den Playoffs lief es gegen die Detroit Pistons dann zunächst gut - nach der Wadenverletzung von Franz Wagner, der anschließend nicht mehr zum Einsatz kam, gab die Mannschaft aber noch einen 3:1-Vorsprung in der Serie gegen den Hauptrundenersten der Eastern Conference aus der Hand.
Mosley hatte die Mannschaft im Juli 2021 übernommen, erst 2024 war sein Vertrag um weitere vier Jahre verlängert worden. Zuletzt sah sich der Coach allerdings schärferer Kritik ausgesetzt. "Es war eine absolut unglaubliche Reise mit diesen Jungs", sagte Mosley im Anschluss an die entscheidende Niederlage im siebten Spiel gegen Detroit.
"Inakzeptable Saison": Wirtz-Kollege holt zu Wutrede aus
Kapitän Virgil van Dijk hat nach der 2:3-Pleite des FC Liverpool bei Erzrivale Manchester United eine schonungslose Analyse der enttäuschenden Saison der Reds geliefert. "Ich bin nicht hier, um Ausreden zu finden. Es war bislang eine sehr enttäuschende Saison, eine inakzeptable Saison für uns, und es ist hart", sagte der Mitspieler von Florian Wirtz. "Wir sollten uns nicht selbst bemitleiden", fuhr der 34-Jährige fort und betonte: "Wir müssen arbeiten, wir müssen das drehen und sicherstellen, dass sich solche Dinge nächste Saison nicht wiederholen, denn das ist nicht Liverpool."
Die Niederlage am vergangenen Sonntag war für den Titelverteidiger wettbewerbsübergreifend die 18. der Saison und ein Rückschlag im Kampf um die Champions-League-Qualifikation. Liverpool belegt in der Premier League hinter United Rang vier. Teammanager Arne Slot, nach der Meisterschaft in seiner Premierensaison als Nachfolger von Jürgen Klopp noch gefeiert, steht unter Druck. Van Dijk machte deutlich, dass der Anspruch des Klubs ein anderer ist: "Konstanz ist das Schwierigste in jedem Job, aber sie ist der beste Weg zu Ergebnissen und Erfolg. Diese Konstanz müssen wir finden. Wir müssen verstehen, dass wir das nächste Saison nicht wiederholen können. Es ist inakzeptabel."
Gegen Kritik am Freizeitverhalten einiger Teamkollegen, die vor dem Spiel in Manchester auf Reisen gesehen worden waren, wehrte sich van Dijk jedoch. "Ich bin mir nicht sicher, ob es Urlaub war. Es war ein Städtetrip", sagte der Niederländer und ergänzte: "Wir sind keine Kinder. Jeder ist erwachsen."
Vor Halbfinal-Kracher: Herber Rückschlag für den SC Freiburg
Herber Schlag für den SC Freiburg: Der Fußball-Bundesligist muss in der entscheidenden Saisonphase auf Mittelfeldspieler Yuito Suzuki verzichten. Der japanische Nationalspieler, der in den vergangenen Wochen zum Leistungsträger aufgestiegen ist, erlitt im Spiel am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg (1:1) bei einem Zusammenprall mit Gegenspieler Lovro Majer einen Schlüsselbeinbruch und wurde bereits operiert.
Wie lange der 24-Jährige ausfallen wird, ist offen. Die Teilnahme Suzukis an der bevorstehenden WM (11. Juni bis 19. Juli) erscheint aber unrealistisch. Der im vergangenen Sommer von Bröndby IF aus Dänemark in den Breisgau gewechselte Suzuki fehlt dem Sport-Club schon am Donnerstag (21 Uhr/RTL und im ntv.de-Liveticker) im Halbfinal-Rückspiel der Europa League gegen die Portugiesen von Sporting Braga (Hinspiel 1:2). In den elf Europacup-Partien zuvor hatte Suzuki sieben Scorerpunkte gesammelt.
BVB trifft Kovac-Entscheidung
Rund um Borussia Dortmund nehmen die kontroversen Diskussionen rund um Trainer Niko Kovac nach drei Niederlagen aus vier Partien wieder Fahrt auf. Beim BVB intern ist die Entscheidung über die Zukunft des 54 Jahre alten Übungsleiters aber offenbar bereits gefallen.
Wie die "Ruhr Nachrichten" und "Bild" übereinstimmend vermelden, wollen die Dortmunder Verantwortlichen in den kommenden Wochen in Gespräche mit Kovac und seinem Management einsteigen. Dabei soll es von Vereinsseite eine klare Tendenz und Zielrichtung geben: Kovacs noch bis 30. Juni 2027 datierten Vertrag zu verlängern. Damit, heißt es, soll die aufflammende Trainerdebatte im Umfeld schon im Keim erstickt werden.
Kovac will sein BVB-Engagement trotz Offerten aus der englischen Premier League dem Vernehmen nach gerne fortsetzen. Intensiv soll Manchester United um ihn geworben haben. Das Thema ist laut "Bild" aber aktuell nicht mehr konkret.
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"Wenn der FC Bayern ...": Thomas Müller spricht über die Finalchancen seiner Liebe
Der FC Bayern benötigt im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain ein Comeback. Vereinslegende Thomas Müller sieht für seine Münchner noch alle Chancen. An ein erneutes Spektakel glaubt der Weltmeister von 2014 nicht. Der FC Bayern muss am Mittwochabend gegen PSG einen 4:5-Rückstand aus dem Hinspiel wettmachen. Thomas Müller glaubt nicht, dass das Rückspiel wieder ein reines Offensivspektakel bis zum Schluss wird.
"Ab der 60. Minute haben beide das Ergebnis im Kopf, dann kommen auch die Anpassungen. Wer in Führung liegt, akzeptiert es, etwas tiefer zu verteidigen, und der andere übernimmt das Zepter. Diese Wechselwirkung wird das Rückspiel prägen", schrieb der 36-Jährige in seinem monatlichen Newsletter.
"Mir hat die Bayern-Performance in Paris nochmal deutlich besser gefallen als in den Madrid-Spielen", bewertete der MLS-Star den Münchner Auftritt im Halbfinal-Hinspiel: "Diese Konsequenz im eigenen Spiel und diese Überzeugung. Weil mental musst du so ein 5:2 erst einmal wegstecken. Die Bayern haben weiterhin ihr Spiel durchgezogen. Keine wilden Harakiri-Aktionen, sondern der selbstbewusste Drang nach einem Comeback." Der zweimalige Champions-League-Sieger blickt zuversichtlich auf den Kracher am Mittwochabend. "Wenn Bayern nochmal 90 Minuten so spielt wie in Paris, dann geht das Ding mit einem oder zwei Toren Vorsprung für unsere Bayern aus", orakelte FCB-Fan Müller.
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FC Barcelona findet offenbar Nachfolger für Lewandowski
Beim FC Barcelona rüstet man sich offenbar für einen Abgang von Angreifer Robert Lewandowski. Laut "Marca" stünden die Zeichen beim polnischen Goalgetter aktuell eher auf Trennung zum Saisonende. Der Vertrag des ehemaligen Bayern-Spielers in Barcelona endet im Juni.
Einen Nachfolger soll Barca bereits im Blick haben, heißt es weiter. Joao Pedro vom FC Chelsea habe im Klub viele Fürsprecher. Sportdirektor Deco soll den Brasilianer inzwischen aktiv ins Auge gefasst haben.
Die sportlichen Schlagzeilen am Mittag
Insider ordnet wilde Gerüchte um Harry Kane ein
Harry Kane trifft und trifft und macht den FC Bayern verrückt. Obwohl schon über 30 Jahre alt, soll er am Markt heiß umworben sein. Der FC Barcelona soll Harry Kane bereits im Visier gehabt haben, jüngst brachte "Bild"-Fußballchef Christian Falk den Torjäger bei Paris Saint-Germain ins Spiel und Manchester United aus der Premier League gilt immer wieder als Klub, der es auf die Dienste des Stürmers abgesehen haben soll. Wirklich große Chancen dürfen sich die vermeintlichen Interessenten aber wohl nicht ausrechnen.
Transfer-Insider Pete O'Rourke betont im "Football Insider's Transfer Insider Podcast" zwar, dass Manchester United Kane weiter im Blick habe, der wolle jedoch "unbedingt" beim FC Bayern bleiben. Ein Abschied nach der laufenden Saison sei "höchst unwahrscheinlich. Kane hatte eine Ausstiegsklausel, die er hätte aktivieren können, aber er hat sie nicht aktiviert, was darauf hindeutet, dass er in München sehr glücklich war", lautet O'Rourkes Einschätzung der Lage. Und weiter: "Ich glaube, er fühlt sich auch abseits des Platzes in München wohl. Solange Bayern München Titel gewinnt und um die höchsten Auszeichnungen mitspielt, sehe ich keinen wirklichen Grund für Kane, einen Wechsel anzustreben."
"Golden Tempo" schreibt außergewöhnliche Reitsport-Geschichte
Zum allerersten Mal überhaupt gewinnt ein von einer Frau trainiertes Pferd das prestigeträchtige Kentucky-Derby im US-amerikanischen Louisville. Und wie: "Golden Tempo" startet als krasser Außenseiter von Platz 19, ist im Rennen zeitweise letzter - und legt dann einen irren Schlussspurt hin.
Wunderkind Seixas wird direkt ins eiskalte Tour-Wasser geworfen
Keine Angst vor der größten Bühne: Das französische Wunderkind Paul Seixas will im Sommer erstmals an der Tour de France teilnehmen. Das bestätigte der erst 19 Jahre alte Radprofi in einem Video, das sein Team Decathlon – CMA CGM in den Sozialen Netzwerken veröffentlichte. Die Tour startet in diesem Jahr am 4. Juli in Barcelona.
Seixas hatte zuletzt trotz seines jungen Alters für Furore in der Weltspitze gesorgt. Nach beeindruckenden Siegen bei der Baskenland-Rundfahrt sowie beim Flèche Wallonne in Belgien musste sich der Shootingstar zuletzt beim Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich nur dem Dominator Tadej Pogacar geschlagen geben. Pogacar lobte seinen designierten Nachfolger anschließend in den höchsten Tönen. "Wir werden weiter hart arbeiten, in den nächsten Jahren so viel wie möglich zu gewinnen, bis er alle zerstört."
Seixas wird am Tag der ersten Etappe 19 Jahre, 9 Monate und 10 Tage alt und damit der jüngste Teilnehmer der Rundfahrt seit Adrien Cento 1937 sein. In der jüngeren Vergangenheit wurden selbst die größten Talente häufig nicht in den ersten Karrierejahren bei der Frankreich-Rundfahrt an den Start geschickt. Pogacar etwa gab sein Debüt im Alter von 22 Jahren und gewann dabei gleich die Gesamtwertung.
Premiere gegen PSG: So sieht das neue Trikot des FC Bayern aus
Große Bühne für den neuen Stoff: Der FC Bayern feiert in seinem Halbfinal-Rückspiel in der Champions League am Mittwoch (21 Uhr bei DAZN und im Liveticker bei ntv.de) gegen Titelverteidiger Paris Saint-Germain eine Trikot-Premiere. Superstar Harry Kane und Co. werden gegen PSG erstmals im Heimdress der Saison 2026/27 auflaufen.
Die Bayern sehen ihre "Helden" in den neuen Shirts "bereit für eine dieser Nächte, die bleiben", wie es in einer Vereinsmitteilung hieß. Das Dress stehe für alles, "was den Klub ausmacht: Selbstbewusstsein, Strahlkraft und absolute Siegermentalität. In kraftvollem Rot und Weiß verbindet das neue Heimtrikot Tradition mit einem modernen, markanten Auftritt – wie gemacht für große Momente."
Eine Besonderheit kommt noch hinzu: Um den Erfolg der diesjährigen Meisterschaft "besonders zu würdigen", gibt es erstmals "den legendären Kakadu" als sogenanntes Brustbadge – "ein Symbol mit besonderer Bedeutung" für die Mannschaft, wie es hieß.
Eisbären Berlin droht Hiobsbotschaft direkt nach Meistertitel
Den Eisbären Berlin droht Medienberichten zufolge nach der erneuten Titelverteidigung der Abgang ihres Meistertrainers. Wie das schweizerische Nachrichtenportal "Watson.ch" vermeldete, soll Serge Aubin vor einem Wechsel zum SC Bern stehen. Auch "Bild" und "Kicker" berichteten.
Aubin und die Eisbären hatten am Sonntag die zwölfte Meisterschaft der Berliner in der Deutschen Eishockey Liga klargemacht. Der 51-Jährige besitzt beim Klub aus der Hauptstadt einen Vertrag bis 2028, den er im Juni 2025 vorzeitig verlängert hatte. In seiner aktiven Zeit spielte Aubin unter anderem für Genève-Servette HC und Fribourg-Gottéron. Auch als Trainer arbeitete er bereits in der Schweiz, wurde 2019 bei den ZSC Lions aus Zürich allerdings entlassen.
Tennis-Superstars sind "tief enttäuscht" von French Open
Tennis-Stars um die beiden Weltranglistenersten Jannik Sinner und Aryna Sabalenka haben im Kampf um höhere Preisgelder einmal mehr den Druck auf die Grand-Slam-Turniere erhöht. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, äußerten die Profis in einem Brief an die Veranstalter von Roland Garros ihre "tiefe Enttäuschung" über das geplante Preisgeld bei den kommenden French Open.
Bereits im vergangenen Jahr hatten nahezu alle Topspieler ähnliche Briefe an die Verantwortlichen der Grand-Slam-Turniere unterzeichnet. Darin hatten sie eine Erhöhung des Preisgelds, Einzahlungen in einen Fonds zur Verbesserung von Renten- und Mutterschaftsleistungen sowie Mitspracherechte bei Entscheidungen gefordert. Die Briefe gaben das Ziel aus, wie bei den neun 1000er-Turnieren 22 Prozent der Erlöse weiterzugeben.
Die Ankündigung von Roland Garros, das Preisgeld um 9,5 Prozent anzuheben, sei dementsprechend nicht ausreichend. Demnach hätten die French Open im vergangenen Jahr 395 Millionen Euro erwirtschaften, was einem Plus von 14 Prozent entspräche. Die Dotierung sei jedoch nur um 5,4 Prozent gestiegen, der Spieleranteil an den Einnahmen betrug somit nur noch 14,3 Prozent. Auch in diesem Jahr dürfte der Anteil der Profis unter 15 Prozent liegen.
Vor CL-Duell: Bayern-Gerüchte um PSG-Star tauchen wieder auf
Im letzten Transfer-Sommer wurde Bradley Barcola von Paris Saint-Germain mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht, nun gibt es neue Spekulationen um den Flügelspieler. Wie Reporter Ekrem Konur beim Kurznachrichtendienst X berichtet, seien Real Madrid, Atlético Madrid, der FC Barcelona, der FC Bayern sowie Borussia Dortmund am 23-Jährigen interessiert. PSG plant aber wohl mit Barcola (Vertrag bis 2028). Das Preisschild soll es mit 70 bis 80 Millionen Euro daher in sich haben.
Sorgen um United-Legende Sir Alex Ferguson
Manchester Uniteds Trainerikone Sir Alex Ferguson ist am Sonntag kurz vor dem Premier-League-Spiel seines Herzensklubs gegen den FC Liverpool (3:2) in ein Krankenhaus gebracht worden. Um einen Notfall soll es sich aber nicht handeln, britische Medien berichten von einer Vorsichtsmaßnahme. Der 84-Jährige habe sich unwohl gefühlt und wurde in einem Krankenwagen vom Tunnelbereich des Old Trafford abtransportiert.
Zu seinem aktuellen Gesundheitszustand gab es zunächst keine weiteren Informationen, Klubvertreter zeigten sich jedoch optimistisch, dass Ferguson bald wieder nach Hause zurückkehren könne, berichtete etwa die BBC .Ferguson verfolgt die Heimspiele von Manchester United üblicherweise von der Ehrentribüne aus. Noch vor dem Anpfiff war er im Stadion mit Gästen gesehen worden. Der Kardiologe Dr. Aseem Malhotra veröffentlichte am Sonntag ein gemeinsames Foto mit Ferguson im Old Trafford.
Ferguson hatte 2018 eine Hirnblutung erlitten und war damals schwer erkrankt. Der Schotte prägte Manchester United über 27 Jahre hinweg und gewann in dieser Zeit zahlreiche nationale und internationale Titel - darunter 13 Meisterschaften und zwei Erfolge in der Champions League.
NHL-Playoffs: Sturm verliert wildes erstes Spiel
Eishockey-Nationalspieler Nico Sturm ist mit den Minnesota Wild mit einer wilden Niederlage ins Viertelfinale der NHL-Playoffs gestartet. Gegen Titelkandidat Colorado Avalanche hieß es nach 60 spektakulären Minuten 6:9. Gleich 14 verschiedene Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein - der 30 Jahre alte Sturm gehörte nicht dazu.
Minnesota lieferte dem topgesetzten Team aus Colorado einen großen Kampf, lag nach einem 0:3-Rückstand sogar 5:4 in Führung, musste sich im letzten Drittel aber auch wegen eines Doppelpacks von Cale Makar (44./58.) geschlagen geben. Sturm, letzter verbliebener Deutscher im Kampf um den Stanley Cup, blieb auch ohne Vorlage und somit ohne Scorerpunkt.
Weiter im Titelrennen dabei sind derweil die Montreal Canadians, die das entscheidende siebte Spiel der ersten Runde gegen Tampa Bay Lightning 2:1 gewannen. Nächster Gegner sind die Buffalo Sabres.
"Unvorstellbar": Warum Hecking eine Kiste Wein bekommt
Das Jubiläum von Dieter Hecking beeindruckte Freiburgs Trainer Julian Schuster. Mitten im Abstiegskampf bestritt sein Wolfsburger Kollege beim 1:1 in Freiburg sein 450. Bundesliga-Spiel als Trainer. Dafür überreichte ihm Schuster bei der anschließenden Pressekonferenz eine Kiste mit drei Flaschen Wein aus der Region. "Für mich ist es unvorstellbar, wie man da überhaupt hinkommen kann", sagte Schuster. Unter den aktuellen Bundesliga-Trainern liegt Hecking in der Anzahl der Erstliga-Partien ganz klar vorn. Trotz des drohenden Absturzes in die Zweitklassigkeit empfindet er auch momentan Freude am Job. "Ich liebe diesen Job, ich liebe diese Liga, sie macht einfach fantastisch viel Spaß", meinte er.
In seinem Jubiläums-Auftritt erreichte der 61-Jährige mit den Niedersachsen ein "Minimalziel" und zog am FC St. Pauli vorbei vom direkten Abstiegsrang auf den Relegationsplatz. Spielerisch erkannte Hecking zudem einen Entwicklungsschritt. Man habe nicht nur ordentlich verteidigt, sondern "wirklich angefangen, Fußball zu spielen", urteilte der Coach.