Tabellenführer der 3. Liga patzt schon wieder und muss zittern
Tabellenführer Energie Cottbus hat in der 3. Fußball-Liga erneut gepatzt. Fünf Tage nach der Niederlage in Wiesbaden kam die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz trotz 2:0-Führung nur zu einem 2:2 (2:0) gegen Jahn Regensburg. Der MSV Duisburg kann mit einem Sieg am Sonntag (19.30 Uhr) bei Viktoria Köln die Tabellenspitze übernehmen. Erik Engelhardt (23., 41.) brachte die Lausitzer mit einem Doppelpack vermeintlich komfortabel in Führung, doch Christian Kühlwetter (62., 78.) schlug zweimal für die Gäste zurück. Nach dem 1:3 bei Wehen Wiesbaden ist es der zweite Dämpfer in Folge für Cottbus. Für den Tabellen-13. Regensburg war es ein wichtiger Punkt im Kampf gegen den Abstieg.
Nach EM: UEFA überschüttet Klubs mit Geld
Insgesamt 103 europäische Frauen-Teams haben in diesem Jahr von einer Rekordzahlung der UEFA profitiert. Wie die Europäische Fußball-Union mitteilte, wurden durch das Klub-Vorteilsprogramm nach der EM 2025 insgesamt neun Millionen Euro an die Vereine verteilt und damit doppelt so viel wie bei der EM 2022. Die deutschen Vereine erhielten dabei knapp 1,4 Millionen Euro. Die Zahlungen, die in Zusammenarbeit mit European Football Clubs (EFC) vereinbart wurden, belohnen sowohl Elite- als auch Amateurvereine, deren Spielerinnen für die Nationalmannschaften bei der EM 2025 in der Schweiz ausgewählt wurden.
Der größte Teil der Summe, die an die deutschen Vereine ausgeschüttet wurde, ging an den Double-Gewinner Bayern München (465.375 Euro). Der restliche Betrag wurde zu unterschiedlichen Teilen an den VfL Wolfsburg, den 1. FC Köln, Union Berlin, den 1. FC Nürnberg, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt, RB Leipzig, den SC Freiburg, Werder Bremen und die TSG Hoffenheim ausgeschüttet. Insgesamt erhielten Klubs aus 16 Ligen Zahlungen, die sich nach der Anzahl der Tage richtete, die eine Spielerin für die Endrunde freigestellt wurde.
Drei Siege bei Grand-Slam-Turnieren: Der Marathon-Mann hört auf
Der dreifache Grand-Slam-Turniergewinner Stan Wawrinka wird 2026 seine Tennis-Karriere beenden. Das gab der 40-jährige Schweizer in einem Beitrag mit der Überschrift "One Last Push" ("Ein letzter Schub") auf der Plattform X bekannt. "Jedes Buch braucht ein Ende. Es ist Zeit, das letzte Kapitel meiner Karriere als Profi-Tennisspieler zu schreiben. 2026 wird mein letztes Jahr auf der Tour sein", schrieb Wawrinka. Der Schweizer gewann in der von seinem Landsmann Roger Federer, dem Spanier Rafael Nadal und dem Serben Novak Djokovic geprägten Ära drei Grand-Slam-Turniere - 2014 die Australian Open, 2015 die French Open und 2016 die US Open. An der Seite von Federer wurde Wawrinka zudem 2008 in Peking Olympiasieger im Doppel und gewann 2014 erstmals für die Schweiz den Davis Cup. In der Weltrangliste stand er zwischenzeitlich auf Platz 3.
Seinen letzten von bislang 16 Turniersiegen feierte er 2017 in Genf, als er im Finale Mischa Zverev besiegte. In den vergangenen Jahren war es nach einigen Verletzungen stiller um den Schweizer geworden, der wegen einiger epischer Tennis-Matches auch den Spitznamen "Marathon-Mann" hatte und für seine starke einhändige Rückhand bekannt war. "Ich möchte weiterhin an meine Grenzen gehen und diese Reise so gut wie möglich beenden", kündigte Wawrinka nun an, blickte aber auch schon zurück: "Ich habe jeden Teil dessen genossen, was mir Tennis gegeben hat, insbesondere die Emotionen, die ich empfinde, wenn ich vor euch spiele."
Bayern Münchens dramatische Talfahrt geht weiter: Achte Pleite in Folge
Die Talfahrt des deutschen Basketball-Meisters Bayern München in der EuroLeague geht ungebremst weiter. Die Mannschaft von Weltmeistertrainer Gordon Herbert verlor bei der AS Monaco mit Welt- und Europameister Daniel Theis krachend mit 77:103 (39:47) und kassierte damit die achte Niederlage in Folge. Der letzte Erfolg (6. November) liegt nun bereits sechs Wochen zurück.
Die Bayern, für die in Monaco Europameister Oscar da Silva mit 13 Punkten der beste Schütze war, bleiben somit bei nur fünf Siegen aus 17 Spielen im Tabellenkeller. Nur Schlusslicht ASVEL Villeurbanne Lyon, bei dem die Bayern am Mittwoch verloren hatten (74:76), hat in der laufenden Saison weniger Erfolge gefeiert (4) als der Bundesliga-Spitzenreiter.
Dabei war der Spielbeginn im Fürstentum an der Cote d'Azur zunächst durchaus vielversprechend. Die Bayern führten schnell mit 11:2, verloren zum Ende des ersten Viertels aber völlig den Faden und mussten die Gastgeber nach einem 2:20-Negativlauf ziehen lassen. Theis, der auf zehn Punkte und vier Rebounds kam, und seine Teamkollegen zogen vor den Augen von Fürst Albert danach immer weiter davon. Bester Schütze der Monegassen war Elie Okobo (18). Den Münchnern bleibt noch eine Chance, ihre Horror-Serie noch in diesem Jahr zu beenden. Nach sieben Auswärtsspielen in Folge empfängt der FCBB am Dienstag allerdings den aktuellen EuroLeague-Tabellenführer Hapoel Tel Aviv.
Chinesischer Tennis-Profi bis 2036 gesperrt
Im Profitennis ist ein chinesischer Spieler wegen Spielmanipulationen und korrupter Machenschaften für zwölf Jahre gesperrt worden. Die dafür zuständige International Tennis Integrity Agency (Itia) bestätigte die Sanktion für Pang Renlong, der zudem eine Geldstrafe in Höhe von 110.000 US-Dollar (93.700 Euro) - davon 70.000 US-Dollar auf Bewährung - zahlen muss.
Als Grund gab die Itia an, dass der Beschuldigte zwischen Mai und September 2024 bei 22 Matches manipuliert oder zumindest den Versuch dazu unternommen habe. Der 25-jährige Pang habe zugegeben, fünf seiner eigenen Einzelspiele in unterklassigen Wettbewerben manipuliert zu haben. Zudem habe er 17 Bestechungsversuche gegenüber anderen Profispielern unternommen, was zur Manipulation von sechs weiteren Matches geführt habe.
Pang, der am 7. November 2024 vorläufig gesperrt wurde, darf bis zum 6. November 2036 nicht an Tennis-Veranstaltungen teilnehmen. Er akzeptierte die mit der Itia vereinbarte Strafe und verzichtet auf eine Anhörung vor einem unabhängigen Anti-Korruptionsbeauftragten. Der Chinese hatte im November 2024 mit Platz 1316 seine beste Weltranglistenposition erreicht.
Harry Kane mit ungewöhnlicher Ansage: Wir müssen die WM 2026 gewinnen, sonst ...
Harry Kane hat für 2026 ein ganz, ganz großes Ziel. Der Torjäger des FC Bayern München will die 60 Jahre ohne Trophäe für die Three Lions, die englische Nationalmannschaft, beenden und bei der WM 2026 den Titel gewinnen. "Wir haben jetzt ein Niveau erreicht, in dem nur noch ein Erfolg das Land und uns zufriedenstellen wird", sagte der 32-Jährige in einem Interview mit ESPN. "Das hat man bereits während der EM 2024 gespürt. Wir haben das Finale erreicht, aber da war immer noch viel Negativität um uns herum. Wir wussten, nur ein Sieg würde das stoppen. Wir verloren und die Negativität blieb." Übersetzt heißt das: England muss den WM-Titel gewinnen, sonst wird es unschön.
England zählt unter dem deutschen Trainer Thomas Tuchel zu den großen Favoriten auf den WM-Titel im kommenden Jahr. Bei den beiden letzten Weltmeisterschaften in Russland und Katar erreichten sie einmal das Halb- und einmal das Viertelfinale. Bei der Viertelfinal-Niederlage gegen Frankreich in Katar 2022 passiert etwas sehr Ungewöhnliches: Kane verschoss einen Elfmeter. Die Three Lions standen sowohl im Finale der EM 2021 als auch in dem der EM 2024. Die einzige Trophäe gewann das Mutterland des Fußballs bei der WM 1966 in England.
Vor Hörl und Kraft: Felix Hoffmann siegt vollkommen überraschend in Engelberg-Quali
Skispringer Felix Hoffmann hat zum Auftakt des Weltcup-Wochenendes in Engelberg überrascht und die Qualifikation auf der Gross-Titlis-Schanze gewonnen. Der 28 Jahre alte Thüringer setzte sich am Freitag in der Schweiz mit einem Sprung auf 132,0 m vor den Österreichern Jan Hörl und Stefan Kraft durch. Der deutsche Topmann Philipp Raimund hinterließ als Vierter vor dem ersten Wettkampf am Samstag (16.00 Uhr/ZDF und Eurosport) ebenfalls einen starken Eindruck.
"Ich hatte schon gute Trainingssprünge gehabt, ich mag die Schanze und hoffe mal, im Wettkampf habe ich wieder einen guten Tag", sagte Hoffmann, der in der laufenden Saison erstmals fest zum deutschen Weltcup-Aufgebot gehört und sich im Verlauf des Winters als deutsche Nummer zwei hinter Raimund etabliert hat. "Er springt einfach in überragender Form und hat ein tolles Flugsystem", sagte Ex-Bundestrainer Werner Schuster bei Eurosport. In dessen Amtszeit hatte Hoffmann 2018 im Weltcup debütiert, danach kam er allerdings lange nur temporär im A-Team zum Einsatz.
Harder und Eriksson: FC Bayern setzt Verlängerungs-"Ausrufezeichen"
Die Fußballerinnen von Bayern München können auch in Zukunft auf die Dienste von Pernille Harder und Magdalena Eriksson bauen. Wie der Verein mitteilte, verlängerten die beiden Schlüsselspielerinnen ihre Verträge beim deutschen Double-Gewinner bis zum 30. Juni 2028.
"Beide sind echte Vorbilder mit ihrer täglichen Professionalität. Magda übernimmt Verantwortung, führt die Mannschaft und kommuniziert offen, während Pernille als ruhige Leaderin beeindruckt. Ihre Entscheidung, gemeinsam mit uns weiterzumachen, zeigt ihren Wunsch, die Erfolgsgeschichte hier beim FC Bayern fortzusetzen", sagte Bianca Rech, Direktorin Frauenfußball, und bezeichnete die Verlängerung im Doppelpack als "ein Ausrufezeichen" für den Verein: "Unser gemeinsames Ziel ist es, in Europa weiter voranzukommen und die Spitzenposition in Deutschland zu behaupten."
Offensivspielerin Harder und Abwehrakteurin Eriksson waren 2023 gemeinsam vom englischen Spitzenklub FC Chelsea in die bayerische Landeshauptstadt gewechselt. Seitdem sind die beiden feste Größen im Team der Münchnerinnen, mit denen sie bislang zwei deutsche Meisterschaften, einen DFB-Pokal sowie zwei Supercup-Titel gewannen.
Gigantische Darts-Sensation David Munyua macht ein ganzes Land verrückt
Nach seinem überraschenden Aus gegen WM-Debütant David Munyua aus Kenia hat der belgische Darts-Profi Mike De Decker das Verhalten des Publikums im Alexandra Palace kritisiert. Zwar schrieb der Weltranglisten-18. auf Instagram zunächst, dass sein 35 Jahre alter Konkurrent es gut gemacht habe. Anschließend richtete De Decker aber kritische Worte gegen die Fans in London ."Buhrufe und Pfiffe sollten nicht normal sein oder gefördert werden", hieß es in seiner Instagram-Story. "Zuerst beschwert man sich, wenn britischen Spielern so etwas in Europa passiert, aber dann macht man genau dasselbe, wenn das Turnier in Großbritannien stattfindet."
Die große Mehrheit unterstützte in diesem Erstrunden-Duell Munyua. In den entscheidenden Momenten wurde das besonders deutlich. Immer wieder werden Spieler auf solche Situationen angesprochen oder die Zuschauer von den Organisatoren sensibilisiert, um möglichst faire Verhältnisse zu schaffen. Munyua feierte den historischen ersten Erfolg eines Kenianers ausgelassen - und auch in seiner Heimat ist die Freude riesig. Der normalerweise als Tierarzt arbeitende Publikumsliebling habe laut "The Daily Nation" beispielsweise für den "bisher magischsten Moment" dieser WM gesorgt. Auch Präsident William Ruto gratulierte, indem er auf X an Munuya gerichtet schrieb: "Du kannst Dich darauf verlassen, dass die Nation hinter Dir steht. Bring den Pokal nach Hause."
Klarstes Nicht-Abseits des Jahres? Schiri pfeift in Finale unglaubliche Fehlentscheidung
Im Fußball-Finale der South East Asia Games zwischen den Frauen-Nationalmannschaften von Vietnam und den Philippinen läuft die 29. Minute, Vietnam geht in Führung. Dann aber: ein Pfiff, Abseits. Blöd für Vietnam, dass es keinen Videobeweis gibt. Auch blöd für Vietnam, dass am Ende das Spiel verloren geht.
Wilde Gerüchte um DFB-Star Antonio Rüdiger
Bricht Antonio Rüdiger seine Zelte bei Real Madrid nach der Saison 2025/26 ab - oder vielleicht sogar schon vorher? Möglich ist es, zumal sein Vertrag zum Saisonende ausläuft. Zu einer Verlängerung ist es bisher nicht gekommen und wird es laut "Sport Bild" auch nicht mehr. Das Blatt hatte im Oktober berichtet, die Königlichen hätten sich gegen eine Fortsetzung der Zusammenarbeit entschieden.
Laut Angaben des Portals "fichajes.net" hört sich der deutsche Nationalspieler deshalb schon auf dem Markt um. Auf ein offenes Ohr ist er dabei in der Türkei gestoßen. Angeblich denkt Galatasaray Istanbul darüber nach, den Innenverteidiger schon im Winter zu verpflichten und künftig an der Seite von Leroy Sané und Ilkay Gündogan auflaufen zu lassen.
Der türkische Traditionsklub sondiert derzeit den Markt und sucht dabei vor allem eine Verstärkung für die Abwehr. Rüdiger gelte bei den Verantwortlichen als geeigneter Kandidat, heißt es. Gleichwohl berichtet "fichajes" allerdings auch, dass der 32-Jährigen die Königlichen nicht um jeden Preis verlassen möchte. Heißt: Bekommt er von Real ein neues Angebot vorgelegt, könnte er es auch annehmen. Doch dazu ist es bislang nicht gekommen.
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Guardiola zu Abschieds-Gerüchten: "Der Verein muss vorbereitet sein"
Starcoach Pep Guardiola ist den Fragen nach einem möglichen Abschied von Manchester City im kommenden Sommer ausgewichen. "Der Verein muss vorbereitet sein, aber dieses Thema steht derzeit nicht zur Debatte", sagte der Katalane. Unter der Woche hatte es Medienberichte gegeben, wonach der englische Fußball-Spitzenklub bereits Ausschau nach einem Nachfolger für den Fall eines Guardiola-Abgangs nach der Saison halten soll.
"Ich verstehe diese Frage, wenn mein Vertrag ausläuft, aber Sie haben ganz richtig gesagt, dass ich noch 18 Monate habe, und darüber bin ich sehr froh und glücklich", sagte Guardiola, der seit 2016 in Manchester arbeitet und dessen Kontrakt bis 2027 läuft: "Ich bin hier. Was passieren wird, wer weiß? Diese Frage kommt jede Saison irgendwann auf. Ich werde nicht für immer hier sein. Was geschehen soll, wird geschehen."
Doch nicht Klinsmann: 74-Jähriger übernimmt Tschechiens Nationalelf
Miroslav Koubek wird mit 74 Jahren neuer Fußball-Nationaltrainer in Tschechien und soll die Auswahl noch zur kommenden Weltmeisterschaft führen. Er habe einen Vertrag über zweieinhalb Jahre unterzeichnet, teilte der nationale Verband in Prag mit. Der ehemalige Torwart war bis Ende September Trainer beim Fußball-Erstligisten FC Viktoria Pilsen. Koubek folgt auf Ivan Hasek, der nach der blamablen 1:2-Niederlage im WM-Qualifikationsspiel gegen die Färöer im Oktober seinen Posten räumen musste. Im März nimmt Tschechien an den europäischen Playoffs für die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko teil.
Zeitweise war in tschechischen Medien über Jürgen Klinsmann oder den Kroaten Slaven Bilic als Kandidaten für den Trainerposten spekuliert worden. "Ein inspirierender Ausländer hat sich nicht gefunden", kommentierte das Nachrichtenportal "Seznam Zpravy".
Bericht: Kevin Kampl beendet seine Karriere
Der ehemalige slowenische Fußball-Nationalspieler Kevin Kampl beendet einem Medienbericht zufolge seine Karriere. Der 35-Jährige werde nicht mehr für RB Leipzig auflaufen, berichtet die "Leipziger Volkszeitung". Grund dafür sei der überraschende Tod seines Bruders im vergangenen Oktober. Er müsse sich um seine trauernde Familie kümmern, heißt es, und er habe Leipzig bereits verlassen.
Kampl stammte aus der Jugend von Bayer Leverkusen. Seinen Durchbruch feierte der Mittelfeldspieler nach seinem Wechsel zu RB Salzburg. Von dort ging es für ihn nach Dortmund zum BVB und schließlich über Leverkusen zu RB Leipzig. Für die Rasenballsportler absolvierte er insgesamt wettbewerbsübergreifend 283 Partien.
Podolski und Co.: El Mala zieht an allen Köln-Legenden vorbei
Senkrechtstarter Said El Mala setzt Maßstäbe: Der 19-Jährige ist nun der wertvollste Profi in der Geschichte des 1. FC Köln. Das Online-Portal Transfermarkt.de führt El Mala seit Freitag mit einem Marktwert von 40 Millionen Euro, damit zog der Offensivspieler deutlich an den Kölner Ikonen Lukas Podolski, Jonas Hector und Anthony Modeste (jeweils 20 Millionen) vorbei.
"Wir freuen uns sehr über die sportliche Entwicklung von Said", sagte Kölns Sportdirektor Thomas Kessler bei "Transfermarkt": "Trotz der Aufmerksamkeit bleibt er extrem fokussiert, arbeitet in jedem Training mit hoher Intensität und ist sehr lernwillig. Gleichzeitig ist seine Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen - umso mehr freuen wir uns, ihn bei uns weiter begleiten zu dürfen." Im Dezember 2024 hatte der Marktwert von El Mala, damals noch im Trikot des Drittligisten Viktoria Köln, bei einer Million Euro gelegen.
PSG-Held fällt mit Handbruch länger aus
Torwart Matwei Safonow vom Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain wird nach seiner jüngsten Glanzleistung länger verletzt ausfallen. Wie PSG mitteilte, hat sich der Russe die linke Hand gebrochen und wird mindestens drei bis vier Wochen fehlen. Safonow, die etatmäßige Nummer zwei in Paris, hatte am Mittwoch beim Gewinn des Interkontinental-Pokals der FIFA im Elfmeterschießen gegen Brasiliens Meister CR Flamengo vier Strafstöße gehalten.
Im Pokalspiel am Samstag (21 Uhr) beim Fünftligisten Vendée Fontenay Foot sollen derweil der zuletzt verletzte Stammkeeper Lucas Chevalier oder der dritte Torwart Renato Marin zum Einsatz kommen.
Freudige Stadion-Nachrichten für Schalke 04
Fußball-Zweitligist Schalke 04 hat den Vertrag mit Stadionsponsor "Veltins" vorzeitig bis 2036 verlängert. Wie der Klub bekannt gab, wird der bis dato 2027 gültige Vertrag im kommenden Sommer umgewandelt, die neue Laufzeit beträgt damit zehn Jahre. S04 kann laut Informationen der "Sport Bild" dann je nach Ligazugehörigkeit mit 50 bis 65 Millionen Euro in diesem Zeitraum rechnen. Aktuell zahlt die Brauerei aus dem Sauerland für die Namensrechte rund 4,5 Millionen Euro pro Jahr, im Erstliga-Fall wären es rund 6 Millionen Euro. Beide Beträge werden sich dem Bericht nach um eine halbe Million erhöhen. "Veltins" behält zudem die Ausschank- und verschiedene Werberechte.
"Wir haben eine wirtschaftlich starke Vereinbarung getroffen, die uns Rückenwind für die kommenden Jahre geben wird", sagte der Schalker Vorstandsvorsitzende Matthias Tillmann: "Ein insgesamt erfolgreiches Partnerjahr 2025 schließen wir mit einem absolut positiven Signal ab. "Die Partnerschaft zwischen Schalke und "Veltins" besteht seit fast 30 Jahren. Ab der Saison 1997/98 zierte die Biermarke zunächst die Trikotbrust, ehe Ausschankrechte und seit 2005 die Namensrechte für die Arena folgten.
Bayer Leverkusen schickt Neuzugang schon wieder zurück
Bayer Leverkusen und Manchester City haben sich auf ein vorzeitiges Ende der Leihe von Claudio Echeverri verständigt. Der 19 Jahre alte Argentinier verlässt die Werkself bereits im Winter, das bestätigte Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand am Freitag. Daher sei Echeverri auch nicht im Kader für das Bundesliga-Spiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) bei RB Leipzig.
Der Mittelfeldspieler, der im Sommer ins Rheinland gewechselt war, benötige Spielzeit. Allerdings sei die Konkurrenzsituation bei Bayer "sehr hart", betonte Hjulmand: "Er hat sehr gut trainiert und ist ein super Junge. Ich finde, er ist ein Spieler mit großem Potenzial. Aber es war nicht möglich, ihm viele Minuten auf dem Platz zu geben." Echeverri war in elf Partien zum Einsatz gekommen. Nur in drei Pflichtspielen stand er in der Startelf.
Gnabry bleibt offenbar beim FC Bayern und verdient immer noch prächtig
Im Sommer galt Serge Gnabry nicht als Anwärter auf eine Vertragsverlängerung, jetzt aber bleibt er dem FC Bayern allem Anschein nach noch mindestens zwei weitere Jahre erhalten. Nach Informationen der "Bild" steht der 30 Jahre alte Angreifer vor einer Unterschrift bis 2028 - angeblich zu reduzierten Bezügen. Das leistungsbezogene Gehalt soll nun bei rund 15 Millionen Euro liegen.
Gnabry, der seit 2017 bei den Bayern spielt, überzeugt seit Saisonbeginn mit starken Leistungen, nicht zuletzt als Vertreter des verletzten Jamal Musiala. In bislang elf Bundesliga-Einsätzen kam er auf vier Tore und vier Vorlagen, in fünf Champions-League-Spielen gelangen ihm ein Tor und zwei Vorlagen. Er stand zudem bei allen sechs WM-Qualifikationsspielen in der Anfangsformation (3 Tore/1 Vorlage).
Gnabry und die Verantwortlichen des FC Bayern hatten bereits seit Wochen signalisiert, dass eine Verlängerung des auslaufenden Vertrages angestrebt werde. Noch vergangene Woche hatte Gnabry betont, es bestünde kein Druck, es gebe auch keine "keinen Zeitplan. Es ist eine ganz entspannte Situation. Wir schauen einfach, was in nächster Zeit dabei rauskommt".
Nach historischem Sieg: Fans bei Darts-WM in der Kritik
Nach seinem überraschenden Aus gegen WM-Debütant David Munyua aus Kenia hat der belgische Darts-Profi Mike De Decker das Verhalten des Publikums im Alexandra Palace kritisiert. Zwar schrieb der Weltranglisten-18. auf Instagram zunächst, dass sein 35 Jahre alter Konkurrent es gut gemacht habe. Anschließend richtete De Decker aber kritische Worte gegen die Fans in London. "Buhrufe und Pfiffe sollten nicht normal sein oder gefördert werden", hieß es in seiner Instagram-Story. "Zuerst beschwert man sich, wenn britischen Spielern so etwas in Europa passiert, aber dann macht man genau dasselbe, wenn das Turnier in Großbritannien stattfindet."
Die große Mehrheit unterstützte in diesem Erstrunden-Duell Munyua. In den entscheidenden Momenten wurde das besonders deutlich. Immer wieder werden Spieler auf solche Situationen angesprochen oder die Zuschauer von den Organisatoren sensibilisiert, um möglichst faire Verhältnisse zu schaffen. Munyua feierte den historischen ersten Erfolg eines Kenianers ausgelassen - und auch in seiner Heimat ist die Freude riesig. Der normalerweise als Tierarzt arbeitende Publikumsliebling habe laut "The Daily Nation" beispielsweise für den "bisher magischsten Moment" dieser WM gesorgt.
Bei Bayern-Star Olise wurde offenbar Blitz-OP durchgeführt
Offensivstar Michael Olise vom FC Bayern hat sich offenbar im Stillen einem operativen Eingriff unterzogen. Wie "Bild" und "Sky" übereinstimmend berichten, habe es sich dabei um eine geplante Augen-OP gehandelt. Diese sei nach dem 2:2 in der Bundesliga gegen den 1. FSV Mainz 05 am vergangenen Wochenende durchgeführt worden. Am Dienstag und Mittwoch fehlte Olise deshalb im Mannschaftstraining des deutschen Rekordmeisters. Am Donnerstag absolvierte er lediglich ein leichtes Lauftraining.
Ein Einsatz am Sonntag gegen den 1. FC Heidenheim soll zwar prinzipiell möglich sein. Allerdings ist offenbar noch offen, ob Trainer Vincent Kompany wirklich auf den 24 Jahre alten Franzosen setzt. Der FC Bayern wolle bei Olise kein Risiko eingehen, ist zu hören.
Rot statt Sieg: Antwi grätscht riesigem Außenseiter die Sensation weg
Der eng getaktete Terminkalender zwingt Trainer Oliver Glasner zu einer ungewöhnlichen Aufstellung. Im Conference-League-Spiel gegen Kuopion PS steht für die Hausherren von Crystal Palace fast nur die Reserve auf dem Feld. Die zaubert im ersten Durchgang - und liegt plötzlich trotzdem hinten.
Harry Kane traut sich "unglaublichen" Bundesliga-Rekord zu
Harry Kane liebäugelt nach seinem bisherigen Saisonverlauf bei Bayern München mit dem Bundesliga-Rekord von Robert Lewandowski. "Ich denke, das ist möglich, vor allem mit dem Start, den ich in diesem Jahr bisher hatte", sagte der Stürmer bei Sky mit Blick auf die 41 Treffer, die der Pole in der Spielzeit 2020/21 im Trikot der Münchner erzielt hatte. Es sei jedoch "immer noch ein weiter Weg. Ich muss in der Lage sein, dieses Niveau für weitere vier oder fünf Monate aufrechtzuerhalten", betonte Kane, der nach 14 Spieltagen bereits bei 18 Treffern steht. Die Bestmarke von Lewandowski sei "ein unglaublicher Rekord - und er wird schwer zu übertreffen sein, das weiß ich", sagte der Engländer.
Doch nicht nur persönlich, auch mit seinem Team hat Kane einiges vor. "Wir haben dafür gesorgt, dass wir mit der Möglichkeit, alle drei Titel zu gewinnen, ins Jahr 2026 gehen. Das ist das Ziel als Team, in dieser Saison alles zu gewinnen." Kane selbst will durch seine Tore dabei helfen. "Es war der beste Saisonstart in meiner Karriere. Es zeigt mir also, dass ich mich weiter verbessern kann", erklärte der 32-Jährige. Hinzu komme noch die WM im Sommer mit England: "Es ist offensichtlich ein großartiges Jahr und eine großartige Gelegenheit, Geschichte zu schreiben."
Leon Draisaitl macht einfach immer weiter
Erfolg für Leon Draisaitl im Duell mit Marco Sturm: Der Eishockey-Topstar hat sich mit den Edmonton Oilers gegen die Boston Bruins des einstigen deutschen Bundestrainers durchgesetzt. Draisaitl steuerte zum 3:1 der Kanadier eine Vorlage bei. Eine Partie zuvor hatte der Nationalspieler beim 6:4 bei den Pittsburgh Penguins als erster Deutscher die Schallmauer von 1000 Scorerpunkten in der Hauptrunde durchbrochen. Nach dem Assist zum 1:0 von Ryan Nugent-Hopkins gegen Boston steht er nun bei 1004 Punkten in seiner NHL-Karriere. Edmonton ist Tabellendritter der Pacific Division, Boston Dritter der Atlantic Division.
In Tim Stützle war ein weiterer deutscher Auswahlspieler erfolgreich - und das in seinem 400. Spiel in der nordamerikanischen Profiliga. Der 23-Jährige sammelte beim 4:0-Erfolg seiner Ottawa Senators gegen die Pittsburgh Penguins ebenfalls einen Punkt für eine Vorlage. Damit hat er in jeder seiner vergangenen fünf Partien gepunktet. Das größte Lob heimste aber Ottawa-Torhüter Linus Ullmark ein, der Pittsburgh verzweifeln ließ. "Wirklich gut, wirklich selbstbewusst, wirklich ruhig", sagte Stützle zur Leistung des Schweden: "Es macht wirklich Spaß, ihm zuzusehen."
Dieses Traumtor kommt völlig aus dem Nichts
Im Spiel zwischen Rayo Vallecano und dem FC Drita geschieht Historisches. Denn trotz der Niederlage überwintern die Kosovaren europäisch, als erstes Team in der Geschichte ihres Landes. Auf dem Platz treffen die Hausherren aus großer Distanz - und aus nächster Nähe.
Bayern-Boss rechnet knallhart mit Basketball-Bundesliga ab
Bayern Münchens Geschäftsführer Marko Pesic hat kurz vor seinem Abschied harsche Kritik an der Basketball-Bundesliga geübt. "Der Basketball in diesem Land erlebt ein historisches Momentum. Umso auffälliger ist, dass auf Liga-Ebene keine erkennbare Gesamtstrategie existiert, wie dieses Momentum genutzt werden soll, um den Sport nachhaltig zu entwickeln", schrieb Pesic bei Linkedin. Aus seiner Sicht habe die Liga "kein Interesse an Strukturen, Strategien oder langfristigen Investitionen." Sein Rat an die Liga-Führung: "Weniger Erzählung, mehr Substanz. Weniger Pseudo-PR, mehr Inhalt." Er verlange "endlich eine Strategie, die der sportlichen Entwicklung dieses Landes gerecht wird".
Der Post des 49-Jährigen folgte nur kurze Zeit nach der Veröffentlichung der Finanz-Kennzahlen, die die BBL am Donnerstag zum zweiten Mal überhaupt verschickt hatte. Diese weisen den FC Bayern, den Pesic zum Ende des Jahres nach knapp 15 Jahren als Geschäftsführer verlässt, als klaren Krösus im Hinblick auf Budget und Personalkosten aus. "Diese Zahlen wurden trotz klarer Vorbehalte einzelner Klubs öffentlich gemacht", merkte Pesic an. Dabei sei es ausschließlich darum gegangen, "vergleichbare Schlagzeilen zu ermöglichen", befand der Funktionär. "Das Ergebnis ist keine Aufklärung, sondern Verkürzung, Polarisierung und Spaltung, mit vorhersehbarer Wirkung auf Medien und Fans." Die Liga ist für eine Stellungnahme angefragt.
Die sportlichen Schlagzeilen am Morgen
Weil ter Stegen spielt: Flick sorgt für "Schock" bei Barca
Dass Hansi Flick im Pokalspiel des FC Barcelona gegen Guadalajara (2:0) unter der Woche auf Marc-André ter Stegen und nicht Wojciech Szczęsny setzte, ist hinter verschlossenen Türen offenbar gar nicht gut angekommen. Die "Mundo Deportivo" berichtet gar von einem "Schock", den die Entscheidung des Trainers intern ausgelöst habe.
Der Grund für die Aufregung: Noch auf der Spieltags-PK hatte Flick angedeutet, dass Szczęsny im Tor stehen würde. Als ter Stegens Name dann auf dem offiziellen Spielberichtsbogen auftauchte, habe dies in der Chefetage Erstaunen ausgelöst, schreibt die Sportzeitung. Sie alle seien davon ausgegangen, dass der polnische Routinier spielen würde und eben nicht ter Stegen.
Laut "Mundo"-Angaben sind einige der Verantwortlichen von Flicks Entscheidung deshalb so überrascht gewesen, weil es nicht zu ihrer Taktik passt, deren Ziel es ist, ter Stegen im Winter loszuwerden. Anders ausgedrückt: Hätte Flick den deutschen Nationalkeeper weiter draußen gelassen, wäre ter Stegen vielleicht eher zu dem Schluss gekommen, dass ein Barça-Verbleib für ihn zwecklos ist. Nun, so die "Mundo", könnte der Torhüter wieder Hoffnung schöpfen und sich einem Transfer gegenüber versperren.
Historischer Sieg: Urs Fischer hat gar kein "Erfolgsrezept"
Käpt'n Widmer heizte mit dem Mikro auf dem Zaun den Fans und seinen Kollegen mächtig ein. "Die Stimmung war super im Block", berichtete Silvan Widmer von der Party nach dem Eintrag in die Geschichtsbücher. Kurz zuvor hatte der FSV Mainz 05 zum ersten Mal in der Klubhistorie das Achtelfinale eines Europacups erreicht. Das Bundesliga-Schlusslicht gewann zum Abschluss der Ligaphase in der Conference League 2:0 (1:0) gegen die Türken von Samsunspor.
Kapitän Widmer (44.) und Rückkehrer Nadiem Amiri per Handelfmeter (48.) trafen für die Mainzer. Damit hat der FSV den Umweg über die Play-offs vermieden. Die Runde der besten 16 steht am 12. und 19. März 2026 auf dem Programm. "Das ist ein Riesenschritt für den Verein und ein kleiner Schritt für uns in die richtige Richtung", sagte der zuletzt verletzt fehlende Amiri bei RTL: "Das war unsere beste Saisonleistung. Darauf können wir aufbauen."
Unter der Regie des neuen Trainers Urs Fischers sind die Mainzer nach wie vor ungeschlagen (ein Sieg und zwei Unentschieden). "Ein Erfolgsrezept hat man nicht. Ich habe versucht, an Kleinigkeiten zu arbeiten", sagte Fischer: "Es geht um Stabilität, Kompaktheit und die Basics. Das war ein kleiner Schritt. Der Weg hinten raus in der Bundesliga ist lang."
Greg Biffle stirbt mit seiner Frau und beiden Kindern
Der frühere Nascar-Pilot Greg Biffle, seine Frau, seine zwei Kinder sowie drei weitere Insassen sind beim Absturz eines Kleinflugzeuges am Donnerstag verstorben. Wie die Nascar-Serie bestätigte, ging der Privatjet des 55-Jährigen kurz nach dem Start auf dem Statesville Regional Airport in North Carolina in Flammen auf.
"Greg war mehr als nur ein erfolgreicher Rennfahrer. Er war ein geliebtes Mitglied der Nascar-Gemeinschaft, ein unerbittlicher Konkurrent und ein Freund für so viele", erklärte die Rennserie in einem Statement in den Sozialen Medien: "Seine Leidenschaft für den Rennsport, seine Integrität und sein Engagement für Fans und Mitstreiter haben den Sport nachhaltig geprägt."
Biffle war 2005 Vizemeister in der höchsten Nascar-Liga. Insgesamt fuhr er 515 Rennen in der Nascar Cup Series (19 Siege). 2022 bestritt er sein letztes Rennen. "Auch abseits seiner Rennkarriere setzte er sich unermüdlich für das Wohl unserer Gemeinschaft ein", erklärte Nascar: "Insbesondere verbrachte Greg unzählige Stunden damit, den Bürgern von North Carolina nach Hurrikan Helene zu helfen. Sein unermüdlicher Einsatz rettete Leben."