DTTB-Mäner fliegen in WM-K.o.-Runde
Die deutsche Tischtennis-Nationalmannschaft der Männer hat bei der Team-WM in London das Achtelfinale erreicht. Benedikt Duda, Patrick Franziska und Dang Qiu gewannen mit 3:0 gegen Slowenien und entschieden damit das Duell der beiden Bronzemedaillen-Gewinner der vergangenen Europameisterschaft klar für sich.
Besonders wichtig für diesen Erfolg: Der Weltranglisten-17. Franziska besiegte Sloweniens Topspieler Darko Jorgic in 3:1 Sätzen. Beide spielen in der deutschen Bundesliga zusammen für den Champions-League-Sieger 1. FC Saarbrücken.
Nächster Gegner ist bereits morgen Hongkong (18 Uhr/Dyn). Die deutschen Frauen spielen am selben Abend ebenfalls in der Runde der besten 16 gegen Nordkorea (20.30 Uhr/Dyn).
"Wir bewundern Bayern": PSG-Trainer wählt vor Giganten-Duell größte Worte
Trainer Luis Enrique von Paris Saint-Germain hat vor dem Gigantenduell beim FC Bayern seine Stars noch einmal zusätzlich mit Aussagen von Tennis-Ikone Rafael Nadal motiviert. Sein spanischer Landsmann habe einmal gesagt, "dass in einem Moment seiner Karriere die Duelle gegen Federer und Djokovic eine Extra-Motivation waren, da man sich in Spielen gegen so starke Gegner noch einmal steigert. Das habe ich meinen Spielern auch mitgeteilt", erzählte Enrique vor dem Halbfinal-Rückspiel der Champions League am Mittwoch (21 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) in München.
"Wir bewundern Bayern, weil sie einen wunderschönen Fußball spielen. Es ist eine Herausforderung", ergänzte der PSG-Coach: "Aber das ist auch eine Extra-Motivation, auch noch einmal von uns selbst alles abzuverlangen und uns zu verbessern."
Ansonsten aber müsse er seine Stars um Weltfußballer Ousmane Dembélé eher einbremsen. "Wenn man übermotiviert ist, ist das der Sache nicht zuträglich. Wir müssen die Emotionen im Griff haben", betonte Enrique. PSG reicht nach dem 5:4-Spektakel von Paris ein Remis in der Allianz Arena.
Bericht: Bayern-Funktionärin unterschreibt beim HSV
Die bisherige Bayern-Funktionärin Kathleen Krüger soll nach Informationen des "Hamburger Abendblatts" in Kürze als neue Sportvorständin des Hamburger SV offiziell vorgestellt werden. Die 40 Jahre alte frühere Fußballerin werde einen Vierjahresvertrag bei dem Bundesligisten unterschreiben und zusammen mit Eric Huwer künftig das operative Geschäft des HSV führen.
Vor einer Woche war durchgesickert, dass sich der Aufsichtsrat des Klubs für Krüger als Nachfolgerin von Stefan Kuntz entschieden habe. Bayern-Sportdirektor Christoph Freund hatte zuletzt bestätigt, dass Krüger Gespräche mit dem HSV führt. Die frühere Profifußballerin des FC Bayern München wäre die erste Frau in der Rolle als Sportvorstand in der Fußball-Bundesliga. Bei RB Leipzig ist seit Jahresbeginn die Schweizerin Tatjana Haenni Vorsitzende der Geschäftsführung.
"Magische Nacht": Vonn liefert nach schwerer Verletzung glamouröses Roter-Teppich-Comeback
Mit einem kleinen Gehstock, aber ohne Krücken hat Skistar Lindsey Vonn bei der Met-Gala in New York einen glamourösen Auftritt hingelegt. Etwa drei Monate nach ihrem schweren Sturz in der olympischen Abfahrt von Cortina d'Ampezzo posierte die 41-Jährige strahlend für die Fotografen. "Das ist sozusagen meine Comeback-Party - ich kann unter Menschen sein, ein wunderschönes, feminines Kleid tragen und zum ersten Mal meine Krücken beiseitelegen", sagte Vonn der "Vogue".
Das Kleid, mit dem Vonn im Metropolitan Museum of Art auftrat, hatte der Designer Thom Browne entworfen. "Danke, dass ich mich wie eine Prinzessin fühlen konnte. Es war eine magische Nacht", schrieb die US-Amerikanerin an den Designer gerichtet bei Instagram. Schon vor der Veranstaltung sagte Vonn: "Ich war so lange so isoliert. Es wird schön sein, von vielen Menschen umgeben zu sein, die ich kenne und die mir am Herzen liegen, und den Abend in dem schönsten Kleid zu feiern, das ich mir vorstellen kann."
Deutsche Rad-Aufsteigerin verteidigt Vuelta-Führung hauchdünn
Die deutsche Radsport-Aufsteigerin Franziska Koch hat bei der Spanien-Rundfahrt das Rote Trikot der Gesamtführenden erfolgreich verteidigt, aber nur noch mit zwei Sekunden Vorsprung. Die Paris-Roubaix-Siegerin belegte auf der dritten Etappe am Dienstag von Padrón nach A Coruña über 121,2 Kilometer und 1823 Höhenmeter im Hauptfeld Platz 16. Die 25-Jährige aus Mettmann hatte tags zuvor als Etappenzweite die Führung im Gesamtklassement übernommen.
Die zweimalige Weltmeisterin Lotte Kopecky (Belgien/SD Worx - Protime) sprang auf Platz zwei, auf Rang drei verbesserte sich die französische Tagessiegerin Cédrine Kerbaol (EF Education) mit nun vier Sekunden Rückstand. Liane Lippert (Movistar) schob sich mit Platz vier auf den sechsten Gesamtrang vor (+0:18).
Langjähriger Kapitän verlässt Fürth nach fast 240 Pflichtspielen
Torjäger Branimir Hrgota verlässt die SpVgg Greuther Fürth am Saisonende. Wie der Fußball-Zweitligist mitteilte, wird der langjährige Kapitän seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern und sich eine neue Herausforderung suchen. "Er ist ein unglaublich verdienter Spieler und deshalb müssen wir seine Entscheidung, eine neue Herausforderung zu suchen, auch akzeptieren", sagte Sportdirektor Stephan Fürstner.
2019 war Hrgota von Eintracht Frankfurt nach Fürth gewechselt und erzielte in 238 Pflichtspielen 69 Tore und bereitete 41 weitere vor. "Als ich 2019 nach Fürth kam, habe ich nicht gedacht, dass es die längste Station meiner Karriere werden würde", sagte der Schwede: "Wir stehen als Verein vor unglaublich wichtigen Spielen, die wir unbedingt erfolgreich bestreiten wollen." Aktuell steht der abstiegsgefährdete Klub auf dem 17. Tabellenplatz. Am Sonntag (13.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) gastiert Fürth zunächst bei Hertha BSC. Am letzten Spieltag geht es gegen den direkten Konkurrenten Fortuna Düsseldorf.
Bericht: Neuer BVB-Boss macht ersten Transfer fix
Der erste Transfer von Ole Book als Sportdirektor des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund steht offenbar vor dem Abschluss. Wie der "Kicker" und Sky berichten, soll sich der BVB mit Joane Gadou von Red Bull Salzburg einig sein. Demnach habe sich der Verein mit dem 19 Jahre alten Innenverteidiger auf einen "Langzeitvertrag" verständigt.
Die Verhandlungen zwischen den Klubs befinden sich den Medienberichten zufolge auf der Zielgeraden. Im Gespräch ist eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro plus Boni in Höhe von bis zu sechs Millionen Euro. Auch Sebastian Kehl, Books Vorgänger beim BVB, soll im Frühjahr schon an Gadou interessiert gewesen sein.
Der 1,95 m große Gadou war 2024 aus der Jugend von Paris Saint-Germain nach Österreich gewechselt. Für Salzburg stand der französische Junioren-Nationalspieler in dieser Saison in 33 Pflichtspielen auf dem Feld, in der Europa League sammelte er internationale Erfahrung.
FIFA lädt WM-Teilnehmer wegen "zahlreicher Themen" nach Zürich
Vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika sucht der Weltverband FIFA noch einmal den Austausch mit dem iranischen Fußballverband. Wie die Nachrichtenagentur AFP erfuhr, habe die FIFA den iranischen Verband eingeladen, bis zum 20. Mai in ihren Hauptsitz nach Zürich zu kommen. Ein solches Treffen hatte sich Irans Verbandspräsident Mehdi Taj laut lokalen Medien gewünscht, um "zahlreiche Themen zu besprechen".
Aufgrund des Nahost-Konflikts hatte es immer wieder Zweifel an der Teilnahme des Iran bei der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) gegeben - erst recht, nachdem die iranische Delegation ihre Teilnahme am Kongress des Weltverbandes abgesagt hatte. FIFA-Präsident Gianni Infantino bekräftigte in Vancouver jedoch, dass der Iran "selbstverständlich" bei der WM dabei sei.
Zweitligatrainer muss für "geisteskrank" büßen
Mitch Kniat darf vor Saisonende noch einmal auf die Trainerbank des Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld zurückkehren. Der Coach des Aufsteigers erhielt vom Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nach seiner Roten Karte beim 1:1 gegen den VfL Bochum ein Innenraumverbot für ein Spiel. Zudem muss er eine Geldstrafe in Höhe von 3000 Euro zahlen.
Damit ist Kniat nur für das wichtige Auswärtsspiel der Bielefelder am Freitag beim 1. FC Kaiserslautern (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) gesperrt. Der 40-Jährige hatte sich nach dem Spiel gegen Bochum lautstark bei Schiedsrichter Tobias Stieler beschwert, der DFB-Kontrollausschuss bewertete das als "unsportliches Verhalten".
Zwei Spieltage vor Saisonende liegt Bielefeld mit 36 Punkten auf Rang 13, der Vorsprung zu Fortuna Düsseldorf auf dem Abstiegs-Relegationsplatz und dem Tabellen-17. SpVgg Greuther Fürth beträgt jeweils nur zwei Zähler. Zum Abschluss der Spielzeit trifft die Arminia am 17. Mai auf Hertha BSC (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de).
Nach Krebs-Erkrankung: Torhüterin verlässt den FC Bayern
Torhüterin Maria Luisa Grohs wird die Fußballerinnen des FC Bayern nach sieben Jahren im Sommer verlassen. Den Abschied der 24-Jährigen, die im vergangenen Jahr eine Krebserkrankung überstanden hatte, gab der Double-Gewinner bekannt. "Wir danken ihr von Herzen für alles, was sie für den FC Bayern geleistet hat", sagte Direktorin Bianca Rech und lobte Grohs als "zentrale Persönlichkeit" für das Teamgefüge: "Ihre schwere Erkrankung hat uns alle sehr getroffen, doch Mala hat mit beeindruckender Stärke, Mut und großer Positivität immer weitergemacht und damit vielen Menschen ein Vorbild gegeben." Grohs' Vertrag in München läuft aus, wo sie ihre Karriere fortsetzen wird, ist noch offen.
Im Oktober 2024 war bei Grohs eine Tumorerkrankung entdeckt worden. Im folgenden Dezember wurde die Torhüterin erfolgreich am Hals operiert, ehe sie im März 2025 ihr Pflichtspiel-Comeback für die Münchnerinnen gab. Mittlerweile ist Ena Mahmutovic zur Nummer eins der Bayern aufgestiegen. Offiziell verabschiedet wird Grohs am Samstag beim abschließenden Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt. 2019 war Grohs vom VfL Bochum nach München gewechselt. "Der Weg ging nicht immer schnurgeradeaus, hat mir an verschiedenen Stellen alles abverlangt und dafür an anderen umso mehr zurückgegeben", sagte Grohs. Jetzt könne sie "gesund nach vorne schauen und voller Stolz und Dankbarkeit zurückblicken".
Gute Nachrichten beim FC Bayern vor dem CL-Kracher
Bayern München kann im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain neben Tom Bischof wohl auch wieder auf Lennart Karl und Raphael Guerreiro zurückgreifen. Jungnationalspieler Karl stand beim Abschlusstraining für die Begegnung am Mittwoch (21 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) wie Bischof und Guerreiro am Nachmittag auf dem Platz an der Säbener Straße.
Karl hat die jüngsten sieben Pflichtspiele wegen eines Muskelfaserrisses verpasst, darunter das 4:5 der Bayern in Paris. Bei Bischof waren es ebenfalls nach einem Muskelfaserriss fünf Partien, gegen den 1. FC Heidenheim (3:3) am vergangenen Samstag saß er aber bereits wieder auf der Bank. Guerreiro fehlte zwei Begegnungen, auch er wegen eines Muskelfaserrisses. Verzichten müssen die Bayern nur auf Serge Gnabry (Adduktoren), für den die Saison vorzeitig beendet ist. Bei PSG fehlt neben Ersatztorwart Lucas Chevalier und dem jungen Linksaußen Quentin Ndjantou nur Rechtsverteidiger Achraf Hakimi, der sich im Hinspiel am Oberschenkel verletzt hatte.
2000 Menschen trauern um Ex-F1-Piloten
Rund 2000 Menschen haben in der Basilika Santa Giustina in Padua Abschied vom früheren Formel-1-Piloten Alex Zanardi genommen. Zu den Gästen zählten unter anderem der italienische Sportminister Andrea Abodi, Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali sowie Skilegende Alberto Tomba, der wie Zanardi aus Bologna stammt. Am Sarg standen Zanardis Ehefrau Daniela und sein Sohn Niccolo.
Zanardi war am 1. Mai im Alter von 59 Jahren unerwartet gestorben. In der Folge eines Rennunfalls auf dem Lausitzring hatte er vor 25 Jahren beide Beine verloren. Mit dem Handbike begann Zanardi eine zweite Sportkarriere und holte vier Goldmedaillen bei Paralympischen Spielen. Auch auf die Rennstrecke kehrte er in der Tourenwagen-Meisterschaft WTTC zurück. Die Trauermesse wurde von Priester Marco Pozza geleitet. Er zitierte in seiner Predigt ein Schreiben von Papst Franziskus aus dem Jahr 2020, in dem der Pontifex Zanardis Lebensmut und Vorbildfunktion lobte.
Droht der Laimer-Knall beim FC Bayern? "Er ist eben nicht Maradona"
Konrad Laimer will künftig (deutlich) mehr Geld verdienen - aber der FC Bayern bleibt hart. Richtig so, findet Vereinspatron Uli Hoeneß. "Wenn man liest, was angeblich über sein Gehalt und seine Forderungen berichtet wird, dann muss man das auch einordnen: Konny ist ein Spieler, den ich sehr schätze. Er ist für die Mannschaft extrem wichtig, genauso für die Außendarstellung des Vereins. Er arbeitet unheimlich viel für das Team. Aber er ist eben nicht Maradona", sagte der Ehrenpräsident des deutschen Rekordmeisters bei "DAZN".
Laimer soll beim FC Bayern aktuell rund acht Millionen Euro pro Jahr verdienen, soll für eine Verlängerung seines bis 2027 datierten Vertrags aber dem Vernehmen nach jährlich zwölf bis 15 Millionen Euro fordern. "Was er aktuell verdient, können nur sehr wenige Vereine in Europa überhaupt anbieten", sagte Hoeneß. "Ich weiß nicht, was Max Eberl (Sportvorstand, Anm. d. Red.) und Christoph Freund (Sportdirektor) ihm konkret angeboten haben, aber es wird sicher nicht das gewesen sein, was seine Berater zu Beginn gefordert haben."
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Sport-Stars bei Met-Gala: Eileen Gu trägt Seifenblasen, Lindsey Vonn läuft wieder
Wenn die Met-Gala ruft, wirft sich die High Society in Schale. Auch Stars aus der Sportwelt tauschen ihre Ski-, Tennis- und sonstigen Sportbekleidungen gegen extravagante Abendkleider ein. Blickfang des Abends ist Freestylerin Eileen Gu in ihren 15.000 Seifenblasen - und die Rückkehr der schwer gestürzten Lindsey Vonn.
Wo Uli Hoeneß "die Krätze" bekommt
Uli Hoeneß hat die Ticketpreise bei der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada scharf kritisiert. "Da kriege ich die Krätze", sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern im DAZN-Interview. Er selbst habe ebenfalls vorgehabt, "hinzufliegen, da ich eine Einladung von einem guten Freund hatte, der mir ein Haus zur Verfügung gestellt hätte, aber das mache ich nicht mit", sagte der 74-Jährige. Er sei "für Kommerz, aber nicht für so eine Ausuferung. Eine Endspielkarte, zweieinhalbtausend Dollar, das geht nicht mehr. Ja, das können vielleicht Fans aus China machen, die sich so ein Spiel einmal im Jahr gönnen. Aber ein ganz normaler, vernünftig denkender deutscher Fan fährt dafür in der Regel nicht hin."
In den vergangenen Tagen und Wochen hatte es massiven Unmut über die Ticketpreise für die Spiele der WM (11. Juni bis 19. Juli) gegeben. Neben dem regulären Verkauf bietet die FIFA eine Plattform an, auf der erworbene Karten weiterverkauft werden können - ohne Regulierung durch den Weltverband. Der Verkäufer legt den Preis fest. Das führt zu teils horrenden Summen.
Premier-League-Klub pokert mit: Dynamo Dresden winkt überraschender Millionenregen
Bei Dynamo Dresden sorgt ein junger Mittelfeldmann für immer größeres Aufsehen. Nun soll sogar ein Klub aus England ins Werben um Kofi Amoako eingestiegen sein. Der 20-Jährige spielte sich in der Rückrunde in der 2. Bundesliga mit starken Leistungen in den Fokus. Einmal war Kofi Amoako gelbgesperrt, ansonsten stand er Woche für Woche für die Sachsen auf dem Rasen.
Laut einem "Bild"-Bericht soll mittlerweile auch der englische Erstligist Leeds United aufmerksam auf den Mittelfeld-Abräumer geworden sein. Der gebürtige Hannoveraner gilt dabei nicht mehr als Geheimtipp. Bereits mehrere Bundesligisten wie Union Berlin, Hamburger SV und FSV Mainz 05 sollen laut dem Zeitungsbericht ebenfalls Interesse zeigen. Doch mit dem Einstieg eines Premier-League-Klubs bekommt der Poker eine völlig neue Dimension, vor allem finanziell. Die mögliche Ablöse lag bislang bei rund zwei Millionen Euro. Das könnte sich nun drastisch ändern.
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"Irgendwas passiert bei Sascha": Boris Becker wundert sich über Zverev
Die deutsche Tennis-Legende Boris Becker hat den fehlenden Siegeswillen von Alexander Zverev in den Begegnungen mit dem Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner kritisiert. "Ich wünschte mir so bisschen mehr Kampfgeist, so bisschen mehr Aggressivität. Alle, inklusive Zverev, geben sich Sinner relativ früh geschlagen. Ausnahme Alcaraz. Die Jungs gehen gebremst, fast verängstigt in das Match", sagte Becker im gemeinsamen Podcast mit der früheren Tennisspielerin Andrea Petkovic.
Am Sonntag war Zverev im Masters-Finale von Madrid deklassiert worden und musste sich Sinner mit 1:6, 2:6 geschlagen geben. Im direkten Duell war es für den Deutschen die neunte Niederlage in Folge. "Das Match war nach fünf Spielen vorbei. Du hattest nicht den Eindruck, dass Sascha in irgendeiner Zelle seines Körpers die Hoffnung hat, da geht noch was", befand Becker.
Zverev ist aktuell die Nummer drei der Welt und spielt Woche für Woche um den Titel mit. Bei den Australian Open sowie bei den Masters-Turnieren in Indian Wells, Miami und Monte Carlo scheiterte er erst im Halbfinale an Sinner. "Ich dachte, auf Sand ist Sascha Zverev ebenbürtig, aber momentan sieht es nicht so aus. Irgendwas passiert bei Sascha, dass er nicht an seine Qualität, an seine Leistungsgrenze in einem Halbfinale oder in einem Finale rankommt", sagte Becker, fand aber auch lobende Worte: "Ich finde, Sascha spielt sein konstantestes Jahr."
Uli Hoeneß: Kompany-Nachfolger könnte aus eigener Familie kommen
Patron Uli Hoeneß kann sich seinen Neffen Sebastian nach der Ära Vincent Kompany gut als dessen Nachfolger auf der Trainerposition des FC Bayern vorstellen. "Er kommt mindestens mal infrage", sagte der Ehrenpräsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters bei DAZN über den Erfolgscoach des VfB Stuttgart. Kompany könne "von mir aus noch fünf oder zehn Jahre hierbleiben", sagte Hoeneß und schwärmte abermals vom Belgier, der "alle Spieler besser gemacht" habe. Den Höhenflug "seiner" Bayern in dieser Saison, "dieses besondere Gefühl, diese Entwicklung, schreibe ich ganz klar unserem Trainer zu", betonte Hoeneß: "Er hat es geschafft, aus 15, 16 oder 18 sehr guten Einzelspielern ein homogenes Team zu formen."
Ähnlich herausragend arbeite sein Neffe Sebastian beim VfB. "Vor dem ziehe ich wirklich den Hut", meinte Hoeneß und ergänzte: "Was er in diesem Verein geleistet hat, ist bemerkenswert. Er hat die Mannschaft erstens im Abstiegskampf übernommen, zweitens wurden ihm in den letzten Jahren immer wieder die besten Spieler verkauft. Und trotzdem schüttelt er sich, macht weiter und kommt immer wieder zurück. Also ganz ehrlich: Sebastian hat nach unserem Trainer von mir den größten Respekt." Und eine Bayern-Vergangenheit. Der 43-Jährige, 1982 als Sohn von Ulis Bruder Dieter in München geboren, arbeitete vor seiner Zeit beim VfB für die U19 und die zweite Mannschaft des Rekordmeisters.
Kultvogel wird Design-Detail von Bayern München
So sieht es aus, das neue Bayern-Trikot - erstmals auch mit dem goldenen Kakadu. Der Kultvogel steht seit der Meisterfeier als Glücksbringer für Erfolg. Jetzt ist er Teil des Designs. Bei den Fans kommt das gut an. Vor dem Rückspiel gegen Paris Saint-Germain soll der Kakadu erneut Glück bringen.
Boss völlig begeistert: CL-Duelle heben FC Bayern in "neue Dimension"
Vorstandschef Jan-Christian Dreesen setzt im Halbfinal-Rückspiel der Champions League zwischen Bayern München und Titelverteidiger Paris Saint-Germain auf die Festung Allianz Arena. Trainer Vincent Kompany habe mit seinem Appell an die Fans "absolut recht: Wir brauchen am Mittwoch jede Stimme. Wir brauchen 100 Prozent Mia san Mia, den vollen Zusammenhalt unserer Bayern-Familie und möglichst alle in Rot", sagte Dreesen auf der Klub-Homepage. "Die Allianz Arena", fuhr Dreesen fort, "ist schwer zu stürmen - und genau das soll Paris vom Anpfiff an zu spüren bekommen. Es ist erst Halbzeit. Jetzt brauchen wir gemeinsam einen großen europäischen Abend in München."
Der Mannschaft riet er, nach dem 4:5-Spektakel im Hinspiel beim Wiedersehen am Mittwoch (21 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) "demütig, weil Paris eine herausragende Mannschaft hat, aber gleichzeitig selbstbewusst" aufzutreten. Die Champions-League-Saison ist für den deutschen Rekordmeister aber schon jetzt ein riesiger Erfolg. Das Viertelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid (4:3) hätten angeblich fast eine Milliarde Menschen weltweit verfolgt, meinte Dreesen, die erste Partie gegen PSG habe "alle Streaming-Rekorde gebrochen". Beide Duelle hätten den Bayern "über fünf Millionen neue Follower" gebracht ."Wenn dann sogar auch in den USA und in großen internationalen Medien so intensiv über den FC Bayern gesprochen wird, zeigt das: Das globale Interesse am FC Bayern hat eine neue Dimension erreicht", sagte Dreesen: "Das ist wichtig für unsere Fans, aber natürlich auch für unsere Partner und Sponsoren."
Deutsche Rad-Ikone verspricht sich viel von Supertalent
Seit Montag steht fest, dass das Radsport-Wunderkind Paul Seixas an der Tour de France 2026 (4. bis 26. Juli) teilnehmen wird. Diese Entscheidung verkündete der erst 19-Jährige vom Team Decathlon - CMA CGM, nachdem er im Frühjahr schon für Furore sorgte. Ex-Profi Jens Voigt trau dem Supertalent gleich einen Podestplatz zu. "Er hat die Baskenland-Rundfahrt souverän gewonnen und war bei Lüttich-Bastogne-Lüttich knapp hinter Pogacar Zweiter. Daher macht es Sinn, ihn dahinzuschicken", kommentierte der "Eurosport"-Experte die Entscheidung für das Tour-Debüt. Vor diesem hatten ihn einige andere Ex-Profis zuletzt noch eindringlich gewarnt.
Voigt ist sich sicher, dass der Franzose in seiner Heimat gleich ein Wörtchen in der Gesamtwertung mitreden kann. "Er ist so stark und man muss zweifelsohne sagen, dass Paul das Potenzial hat, bei der Tour aufs Podium zu fahren. Er ist jung und unverbraucht", legt sich der 17-malige Tour-Teilnehmer fest, der den Youngster allerdings davon warnt, bei seinem Debüt zu viel zu wollen. Der 19-Jährige solle bei der Frankreich-Rundfahrt insbesondere darauf achten "was Tadej Pogacar und Jonas Vingegaard machen", so der 54-Jährige, der ausführte: "Wie fahren die, wann attackieren die, wie gestalten die das Rennen und wie setzen die ihre Mannschaftskollegen ein? Daraus sollte Seixas lernen, wie er das genauso oder vielleicht sogar besser machen kann." Aber auf Augenhöhe mit den beiden sieht er das Talent nicht.
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"Selbst schuld": Matthäus glaubt an Rausschmiss von Trainer
Nach Meinung von Lothar Matthäus hat der umstrittene Trainer Albert Riera keine Zukunft bei Eintracht Frankfurt. Der deutsche Rekordnationalspieler sieht den Spanier nicht nur als Hauptverantwortlichen für die aktuelle sportliche Lage beim hessischen Fußball-Bundesligisten, sondern auch für die angespannte Stimmung. "Ich wünsche keinem Trainer einen Rauswurf, ich selbst habe so etwas aus anderen Gründen selbst erlebt, aber Riera ist ein bisschen selbst schuld. In Frankfurt hat sich in den vergangenen drei, vier Monaten alles um den Trainer gedreht, auch durch einige Aussagen, die Riera getroffen hat", schrieb Matthäus in seiner Sky-Kolumne.
Medienberichten zufolge sitzt Riera trotz der sportlichen Talfahrt auch beim Auswärtsspiel am Freitag (20.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) auf der Trainerbank. Nach der Partie beim BVB soll entschieden werden, ob Riera sein Amt auch am letzten Spieltag im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart ausüben darf. "Ich glaube nicht, dass Riera noch eine Zukunft in Frankfurt haben kann. Dafür ist zu viel passiert", befand Matthäus.
"Lieblingsspieler": Ex-Bayern-Star schwärmt von Bayern-Star
Der französische Ex-Weltmeister Bixente Lizarazu sieht Bayern-Star Michael Olise als Kandidaten für den Ballon d'Or. "Er spielt auf einem unglaublichen hohen Level und zeigt das auch in großen Spielen wie gegen Real Madrid oder im Hinspiel gegen Paris", sagte der ehemalige Münchner der "Bild", "und er spielt in einem sehr erfolgreichen Team, was bei der Wahl des Ballon d'Or auch ein wichtiger Faktor ist."Doch der 56-Jährige fügte vor Bayerns Halbfinal-Rückspiel in der Königsklasse gegen Paris Saint-Germain (Hinspiel 4:5) am Mittwoch (21 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) an: "Am Ende musst du auch die ganz großen Titel gewinnen, um Weltfußballer werden zu können. Neben dem Abschneiden in der Champions League wird auch wichtig, wie es für ihn bei der WM mit Frankreich läuft."
Lizarazu schwärmte in höchsten Tönen von Olises Qualitäten. "Er ist aktuell weltweit mein Lieblingsspieler", sagte er über seinen Landsmann, der derzeit "auf einem unglaublichen Niveau" spiele: "Mich verzaubert es, wie technisch stark und kreativ er ist - er erfindet immer wieder eigene Spielzüge und ist dabei auch noch elegant." Auch das Selbstvertrauen spreche für den Flügelstürmer Olise, genau wie "seine untypische Art", sagte Lizarazu: "Er spricht so gut wie nie, das macht ihn auch noch mysteriös."
Üble Zusammenstöße: England-Profis schwer gezeichnet
Das Spiel zwischen dem FC Chelsea und Nottingham Forest war nichts für schwache Nerven. Sportlich, weil Chelsea beim 1:3 (0:2) die sechste Premier-League-Pleite in Serie kassierte. Aber auch verletzungsbedingt. Jesse Derry musste bei seinem Profi-Debüt mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus. "Jesse ist bei Bewusstsein, spricht und wird vorsorglich untersucht. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung und danken dem medizinischen Personal für die rasche Reaktion", teilte der FC Chelsea mit.
Und auch eine weitere Schrecksekunde gab es nach rund einer Stunde. Chelseas Torhüter Robert Sanchez und Gegenspieler Morgan Gibbs-White prallten mit den Köpfen zusammen. Beide mussten wegen blutender Wunden ebenfalls länger behandelt werden und wurden jeweils mit Kopfverbänden ausgewechselt. Sie meldeten sich später via Instagram bei den Fans. Beide zeigten ihre Wunden. Sanchez reagierte mit Galgenhumor: "Ich habe gesehen, dass du schlechter weggekommen bist als ich. Ich hoffe, dass es dir gut geht, Großer", schrieb er an Gibbs-White gerichtet.
"Komplett neues Leben": Para-Star Semechin vor großer Herausforderung
Zwei paralympische Goldmedaillen, drei WM-Titel und fünf Erfolge bei Europameisterschaften: Elena Semechin hat in ihrer Karriere alles erreicht, doch nun tut sich eine neue Herausforderung auf. "Ich muss mir nichts mehr beweisen", sagte die sehbehinderte Schwimmerin im SID-Gespräch: "Aber ich habe jetzt eine neue Challenge: Als Mama zu performen mit einem komplett neuen Leben, mit einem komplett neuen Menschen an meiner Seite, der mich auch zu 100 Prozent braucht." Im September vergangenen Jahres erblickte ihr Sohn Klaus Phillip das Licht der Welt. Schon sieben Wochen nach der Entbindung begann Semechin wieder mit dem Training. Am Freitag gibt die 32-Jährige ihr Comeback, in der Weltserie in Berlin steht Semechin über ihre Paradestrecke 100 Meter Brust erstmals wieder in einem Rennen am Start.
"Ich freue mich sehr, dass ich wieder ins Wettkampfbecken springen kann", sagte Semechin: "Ich bin immer noch im Aufbau. Deswegen ist es so spannend, herauszufinden, wo ich aktuell bin, auf welchem Stand mein Körper gerade ist und was ich leisten kann. Es wird wie ein Neustart sein auf dem Weg bis nach L.A., die große Reise, die jetzt vor mir liegt." Die Sommerspiele in Los Angeles in zwei Jahren stehen bei Semechin ganz oben auf der Liste.
DFB-Profi Gosens zittert weiter: Klassenerhalt nach Klatsche ungewiss
Trotz der nächsten Niederlage ist Fußball-Nationalspieler Robin Gosens mit der AC Florenz dem Klassenerhalt in der italienischen Serie A ein Stück näher gekommen. Die Fiorentina kassierte bei der AS Rom eine deutliche 0:4 (0:3)-Pleite. Weil aber kurz zuvor der Tabellen-18. US Cremonese 1:2 gegen Lazio Rom verloren hatte, blieb die Ausgangslage unverändert: Drei Spieltage vor dem Ende liegt Gosens mit seinem Team neun Punkte vor den Abstiegsplätzen, ein Zähler hätte zum sicheren Klassenerhalt gereicht.
Die Gegentore durch Gianluca Mancini (13.), den Brasilianer Wesley (17.), Mario Hermoso (34.) und Niccolo Pisilli (58.) schmerzten deswegen dennoch. Gosens stand in der Startelf und spielte durch. Zuletzt hatte der 31-Jährige das Spiel gegen Sassuolo (0:0) mit einer Oberschenkelverletzung verpasst. Die Roma sprang durch den Erfolg wieder an Como 1907 vorbei auf Platz fünf, der für die Europa League reicht und hielt Anschluss an die Champions-League-Ränge. Florenz (37 Punkte) ist 16. vor Cremonese (28), besitzt zudem das jetzt noch um 15 Tore bessere Torverhältnis.
Schmerzhafter Patzer im Titelrennen schockt Guardiola
Pep Guardiola ließ den Kopf hängen. Der schmerzhafte Patzer im Titelrennen der englischen Premier League löste auch beim Startrainer von Manchester City schwere Enttäuschung aus. "Es liegt nicht in unserer Hand", sagte der Katalane bei Sky Sports: "Vorher war es so, jetzt nicht mehr. Wir haben noch Spiele vor uns. Wir werden sehen, was passiert."
Die Skyblues kamen nur zu einem 3:3 (1:0) beim FC Everton, nach einem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand rettete City immerhin noch einen Punkt. Die Lücke zu Spitzenreiter FC Arsenal wuchs jedoch insgesamt an, fünf Punkte liegen die Gunners drei Spiele vor Schluss nun vorne. City hat noch ein Spiel in der Hinterhand, kann die Londoner um Nationalstürmer Kai Havertz aber aus eigener Kraft nicht mehr überholen. "Bis es vorbei ist, machen wir weiter", sagte Guardiola trotzig. "Im Moment tut es weh", meinte Jeremy Doku, der mit seinem zweiten Treffer den späten Ausgleich (90.+7) erzielte: "Es stehen noch viele Spiele aus. Wir haben zwei Punkte verloren. Wir werden weiterkämpfen - das sind wir uns selbst und unseren Fans schuldig."