Der Sport-Tag
27. Januar 2026
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22:57 Uhr

Kult-Torwart Riemann hat einen neuen Klub

Fußball-Drittligist Alemannia Aachen hat den zuletzt vereinslosen Torwart Manuel Riemann verpflichtet. Wie der Verein mitteilte, unterschrieb der langjährige Keeper des VfL Bochum für die Rückrunde. Aachen reagierte damit auf den Abgang von Jan Olschowsky, dessen Leihe von Borussia Mönchengladbach zur Alemannia vorzeitig durch den Bundesligisten beendet worden war. "Mit Manuel Riemann gewinnen wir einen sehr erfahrenen Torhüter für unser Torwartteam", sagte Aachens Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi: "Wir sind überzeugt, dass er unsere Mannschaft sowohl sportlich als auch mit seiner Persönlichkeit verstärken wird."

Riemann hatte zuletzt für den Zweitligisten SC Paderborn gespielt, dort war sein Vertrag im vergangenen Sommer aufgelöst worden. Aachen liegt nach 21 Spieltagen auf dem 15. Tabellenplatz.

Kult-Torwart Riemann hat einen neuen Klub
22:36 Uhr

Ex-Bundesligaprofi in Autounfall verwickelt

Vor dem Wiedersehen mit Eintracht Frankfurt ist Fußballstar Randal Kolo Muani in einen Autounfall verwickelt worden. Zum Schreckmoment kam es noch in England auf dem Weg zum Flughafen wegen eines Reifenplatzers. Der Stürmer von Tottenham Hotspur und sein ebenfalls betroffener Teamkollege Wilson Odobert seien aber "wohlauf", sagte Teammanager Thomas Frank. Die Spurs treten am Mittwoch (21 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) zum letzten Spiel der Ligaphase in Frankfurt an.

Kolo Muani, in der Saison 2022/23 bei der Eintracht unter Vertrag, Odobert und alle anderen Beteiligten blieben unverletzt, berichtete Frank. Die Profis sollen noch heute in Frankfurt ankommen. "Ich gehe fest davon aus, dass beide morgen verfügbar sein werden", meinte Frank. Frankfurt (vier Punkte) kann in der Königsklasse als Tabellen-33. nicht mehr weiterkommen. Tottenham (14), in der Vorwoche Sieger gegen Borussia Dortmund (2:0), hat als Fünfter die direkte Achtelfinal-Qualifikation im Blick.

Ex-Bundesligaprofi in Autounfall verwickelt
22:02 Uhr

IOC schmettert Ausnahme für deutsche Ski-Sensation ab

Der deutsche Abfahrer Luis Vogt darf nicht wie erhofft mit einer Ausnahmegenehmigung bei den Olympischen Winterspielen antreten. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) lehnte einen entsprechenden Antrag ab, wie Wolfgang Maier, der Sportvorstand des Deutschen Skiverbandes (DSV), am Abend im Bayerischen Rundfunk sagte.

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Jubelte in Kitzbühel: Luis Vogt. (Foto: IMAGO/GEPA pictures)

Vogt war am Wochenende auf der legendären Streif in Kitzbühel starker Achter geworden. Deshalb hatte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) versucht, den 23 Jahre alten Garmischer noch nachzumelden, damit er bei den Winterspielen zumindest alle drei Abfahrtstrainings bestreiten kann. Maier berichtete, dass Vogt aber nur das letzte Training zugestanden wurde - das ist für eine schwere Piste wie jene in Bormio arg wenig. Der Top-Funktionär sprach deshalb auch von einer "nicht besonders befriedigenden Lösung".

Das Problem ist, dass die nur fünf internationalen Startplätze für Deutschland bereits vor Kitzbühel an fünf Rennfahrer vergeben waren. Nur falls sich einer dieser Sportler noch verletzen sollte, könnte Vogt ins Rennen nachrücken.

IOC schmettert Ausnahme für deutsche Ski-Sensation ab
21:17 Uhr

Kompany zu Goretzka-Gerüchten: "...und noch die da oben"

Verlässt Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka den FC Bayern noch im Winter? Kann Vincent Kompany in der entscheidenden Saisonphase überhaupt auf einen Profi verzichten? Glaubt man dem Trainer der Münchner, ist die Lage durchaus kompliziert. "Diese Entscheidungen werden nicht nur vom Cheftrainer getroffen", sagte Kompany vor dem Champions-League-Spiel bei der PSV Eindhoven (Mittwoch, 21 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker). Sondern? Bei jeder Personalie gebe es Gespräche mit Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund, erzählte Kompany und ergänzte mit Blick auf die anderen Bosse im Vorstand und Aufsichtsrat mit einem Schmunzeln: "Und dann noch die da oben."

Er selbst, betonte Kompany, habe "in den letzten 48 Stunden nur über PSV gesprochen". Bei der Frage nach Goretzka könne er deshalb "nicht viel weiterhelfen". Der Vertrag des 30-Jährigen, der schon mehrfach als Verkaufskandidat galt, läuft im Sommer aus. Im Bemühen, sein Gehalt zu sparen und noch eine Ablöse zu erzielen, könnten sich die Bayern für einen Verkauf im Winter entscheiden. Als stark interessiert gelten Atlético Madrid und die AC Mailand mit Nationalspieler Niclas Füllkrug.

Kompany zu Goretzka-Gerüchten: "...und noch die da oben"
20:42 Uhr

Aufschlag-Ass Zverev bringt Ex-Profi zum Schwärmen

Alexander Zverev spielt eine starke Australian Open. Nun wartet im Halbfinale mit Carlos Alcaraz der bisher größte Brocken. Ex-Profi Philipp Kohlschreiber schwärmt von der momentanen Form des Deutschen.

Aufschlag-Ass Zverev bringt Ex-Profi zum Schwärmen
20:10 Uhr

Gute Nachrichten für den FC Bayern

Der FC Bayern kann im Champions-League-Spiel beim niederländischen Meister PSV Eindhoven wieder auf Abwehrchef Dayot Upamecano und Angreifer Serge Gnabry zurückgreifen. Das Duo steht für die letzte Partie der Münchner am Mittwoch (21 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) ebenso im Kader wie Rechtsverteidiger Sacha Boey. Das Trio hatte zuletzt krankheitsbedingt pausieren müssen.

"In dieser Saisonphase gibt es keine softe Integration, nur eine harte. Das ist unser Puzzle", sagte Trainer Vincent Kompany auf die Frage, ob Upamecano und Gnabry sofort wieder beginnen könnten. Boey sei noch keine Option für die Startelf, könne aber wohl "einige Minuten helfen". Weiter verzichten müssen die Bayern auf Konrad Laimer, Josip Stanisic und Raphael Guerreiro. Min-Jae Kim fehlt nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Union Saint-Gilloise gesperrt.

Gute Nachrichten für den FC Bayern
19:34 Uhr

DHB-Gegner plagt ungewöhnliches Problem

Einen Tag vor dem entscheidenden Hauptrunden-Duell gegen die deutsche Handball-Nationalmannschaft klagt Frankreich über eine unerwartete Sorge: das Essen. "Wir sind ziemlich empfindlich, was dieses Thema angeht", sagte Trainer Guillaume Gille auf der Pressekonferenz vor dem Duell (18 Uhr/ZDF und im ntv.de-Liveticker). "Der Fokus in Dänemark ist vielleicht nicht so hoch angesetzt, was die Gastronomie angeht, wie bei uns." Manchmal "haben wir das Gefühl, jeden Tag dasselbe zu essen", erklärte Gille weiter. "Aber ist auch egal. Hauptsache, wir bekommen genug Kalorien, um Spiele gewinnen zu können."

DHB-Gegner plagt ungewöhnliches Problem
19:05 Uhr

Berichte: Frankfurts Top-Kandidat trainiert noch slowenischen Klub

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt steht offenbar vor der Verpflichtung von Trainer Albert Riera. Wie Sky und die "Bild"-Zeitung übereinstimmend berichten, soll der Spanier bei den Hessen auf Dino Toppmöller folgen. Riera ist aktuell noch beim slowenischen Conference-League-Teilnehmer NK Celje im Amt.

Mit seinem Klub schaffte der 43-Jährige den Sprung in die Playoffs des Europacup-Wettbewerbs. Bei Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche soll der einstige Profi von Manchester City und dem FC Liverpool schon länger auf dem Radar sein. Am Montagabend hatte Vorstandssprecher Axel Hellmann gesagt, sein Klub werde "in Kürze" seinen neuen Trainer präsentieren: "Wir sind auf der Zielgeraden." Unter anderem war auch Marco Rose als möglicher Kandidat gehandelt worden.

Berichte: Frankfurts Top-Kandidat trainiert noch slowenischen Klub
18:30 Uhr

Kurios: Thomas Müller verliert gegen Box-Champion - im Fußball

Thomas Müller hatte natürlich das letzte Wort. "Ich habe noch nie einen Kampf verloren", sagte der Fußball-Weltmeister von 2014 augenzwinkernd zu Box-Champion Alexander Usyk - gegen den seine Vancouver Whitecaps gerade: verloren hatten. Allerdings nicht im Ring, sondern auf dem Rasen.

Zu der kuriosen Begegnung zwischen Fußballer und Boxer kam es beim ersten Vorbereitungsspiel von Müllers MLS-Klub auf die kommende Saison. Usyk wurde beim Gegner FK Polissja Schytomyr aus der Ukraine in der 75. Minute eingewechselt, Müller war zur Pause ausgewechselt worden. Nach dem 0:2 seiner Caps traf er Usyk aber in den Katakomben des Marbella Football Center, wo Vancouver trainiert.

Usyk ist ein großer Fußballfan und lief in der Vergangenheit immer mal wieder für Polissja auf. Müllers Caps testen in Spanien noch gegen Incheon United und Jeonbuk Hyundai Motors aus Südkorea sowie gegen den schwedischen Klub IF Brommapojkarna und Sparta Prag B. Pflichtspielauftakt ist am 19. Februar beim Erstrunden-Hinspiel im Champions Cup des Kontinentalverbandes CONCACAF bei CS Cartaginés in Costa Rica, das erste MLS-Spiel des Vizemeisters steigt drei Tage später gegen Real Salt Lake.

Kurios: Thomas Müller verliert gegen Box-Champion - im Fußball
17:40 Uhr

Showdown Europa: So steht es um die deutschen Teams

Es ist Entscheidungszeit in den Europapokal-Wettbewerben. Sicher im Achtelfinale der Champions League ist bisher nur der FC Bayern. Dortmund und Leverkusen kämpfen noch. Besser läuft es in der Europa League, die finale Entscheidung steht hier aber noch aus.

Showdown Europa: So steht es um die deutschen Teams
16:50 Uhr

Sohn von Real-Legende erhält Profivertrag

Enzo Alves, Sohn des ehemaligen Real-Stars Marcelo, hat seinen ersten Profivertrag beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid unterschrieben. "Hala Madrid!" schrieb Alves bei Instagram und postete mehrere Fotos vom Tag der Unterschrift, auf denen auch sein Vater zu sehen ist. Anders als Marcelo ist der 16-Jährige nicht in der Abwehr, sondern im Sturm aktiv und durchlief seit seinem achten Lebensjahr sämtliche Jugendmannschaften der Könglichen. Dort konnte er vor allem mit Toren auf sich aufmerksam machen und steht kurz vor seinem 200. Treffer für die Real-Jugend.

Der Spanier durfte sich vor einem Jahr mit erst 15 Jahren in Reals U19 beweisen und traf dabei im Derby gegen Atlético. Auch für die Reservemannschaft Real Madrid Castilla war Alves bereits im Einsatz und wurde dort vom heutigen Real-Cheftrainer Alvaro Arbeloa trainiert. Marcelo war von 2007 bis 2022 bei den Könglichen unter Vertrag und gewann in dieser Zeit insgesamt 25 Titel. Im Juni 2025 gab er sein Karriereende bekannt.

Sohn von Real-Legende erhält Profivertrag
16:18 Uhr

DFB-Präsident greift Vize an: "Noch nicht lange dabei"

Die Fußball-WM in Nordamerika wirft ihre Schatten voraus. Mit der politischen Situation in den USA geht auch eine Debatte um einen möglichen WM-Boykott einher. Jüngst spricht sich DFB-Vize Oke Göttlich sogar für einen Protest aus - und bekommt nun deutlichen Gegenwind aus den eigenen Reihen.

DFB-Präsident greift Vize an: "Noch nicht lange dabei"
15:35 Uhr

Zwei Ausfälle trüben BVB vor Königsklassen-Showdown

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss im letzten Spiel der Ligaphase der Champions League gegen Inter Mailand auf Mittelfeldspieler Marcel Sabitzer und Innenverteidiger Niklas Süle verzichten. "Sabi hat Wadenprobleme, Niki hat's im Rücken", berichtete Trainer Niko Kovac vor dem morgigen Spiel (21 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) gegen den Vorjahresfinalisten. Außenverteidiger Daniel Svensson ist aufgrund seiner Roten Karte gesperrt, Salih Özcan nicht für die Königsklasse nominiert.

"Wir können die Tabelle lesen", betonte Kovac, er kümmere sich nicht um Rechenspielchen. "Es geht darum, dass wir die 90 Minuten so spielen, wir wie müssen. Mit Intensität, Aggressivität, Energie. Wir wollen gewinnen, was dann unter dem Strich rauskommt, werden wir sehen." Der BVB belegt den 16. Platz - das direkte Weiterkommen ist ebenso möglich wie ein Ausscheiden. Am realistischsten erscheint derzeit, dass Dortmund den Umweg über die Playoffs gehen muss.

Zwei Ausfälle trüben BVB vor Königsklassen-Showdown
15:06 Uhr

Schillernder Fußball? Frankfurter über Morddrohungen und Kakerlaken

Younes Ebnoutalib hat vor seinem steilen Aufstieg zum Bundesliga-Stürmer von Eintracht Frankfurt auch ganz düstere Zeiten erlebt. In Italien sei er beim AC Perugia als 18-Jähriger "in ein richtiges Drecks-Appartement" gesteckt worden: "Zu zehnt. In irgendeinem Hochhaus." Mit schimmeligem Bad und Kakerlaken-Befall.

Entgegen der Zusage eines dubiosen Beraters sei er bei der U19 des Serie-B-Klubs gelandet, beim ersten Profi-Training wurde er vom Trainer angeschrien und weggeschickt: "Die haben mich wie einen Hund behandelt. Ich dachte: Das war's, ich komme nie wieder", sagte er im "11Freunde"-Gespräch. Doch er kam wieder. Bei der Unterzeichnung seines Knebelvertrages sei er schließlich unter Druck gesetzt und über die Laufzeit getäuscht worden. Nach seiner "Flucht" trotz Vertrags bis 2028 habe er 2023 am Telefon Morddrohungen von einem Pseudo-Berater aus Serbien erhalten. Sein Vertrag wurde schließlich aufgelöst, Ebnoutalib, heute 22, spielte beim FC Gießen in der Regionalliga - bis sich im Januar 2025 der Zweitligist SV Elversberg meldete. Ebnoutalib traf wie am Fließband, im Januar 2026 wechselte er schließlich zu Eintracht Frankfurt.

Schillernder Fußball? Frankfurter über Morddrohungen und Kakerlaken
14:44 Uhr

Pro-palästinensischer Rapper bei Olympia erzürnt Italiens Regierung

In Italien sorgt der geplante Auftritt des Rappers Ghali bei der Eröffnungsfeier der bevorstehenden Olympischen Winterspiele für Wirbel. Die rechtspopulistische Regierungspartei Lega kritisierte den Auftritt des italienischen Künstlers mit tunesischen Wurzeln. "Es ist wirklich unglaublich, bei der Eröffnungszeremonie einen Israel-Hasser und Feind des Mitte-Rechts-Lagers zu haben", zitierte die Nachrichtenagentur Ansa aus Parteikreisen.

Ghali ist für seine pro-palästinensischen Positionen bekannt. Bei einem Auftritt beim Sanremo-Musikfestival vor zwei Jahren sagte er nach seiner Gesangseinlage "Stoppt den Genozid!" und sorgte damit für heftige Kontroversen. Israels Botschafter in Rom warf dem Rapper damals vor, "Hass und Provokationen" zu verbreiten. Die Opposition übt an der neuerlichen Debatte Kritik. "Die Angriffe gegen Ghali sind völlig inakzeptabel: Auf der einen Seite Minister Abodi, der eine präventive Zensur wünscht, auf der anderen Seite die Lega, die ihn mit Beleidigungen angreift", hieß es von der sozialdemokratischen PD-Partei.

Pro-palästinensischer Rapper bei Olympia erzürnt Italiens Regierung
13:56 Uhr

Eugen Strigel ist tot

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) trauert um seinen früheren Spitzen-Schiedsrichter und Lehrwart Eugen Strigel. Der gebürtige Schwabe und spätere Wahl-Pfälzer ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Strigel, der vor 16 Jahren einen Herzstillstand erlitten hatte, litt an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS.

"Wir sind tieftraurig und bestürzt von Eugens Tod. Noch bis vor einigen Monaten war er jede Woche unterstützend im Video-Assist-Center in Köln im Einsatz, zuletzt begleitete er mich bei manchen Beobachtungen im Stadion", sagte Schiedsrichter-Chef Knut Kircher: "Er wird uns nicht nur als stets kompetenter Ansprechpartner oder Motivator fehlen, sondern in erster Linie auch als Mensch und Freund. Die gesamte Schiri-Familie wird Eugen vermissen."

Strigel war über Jahrzehnte hinweg eine prägende Persönlichkeit des deutschen Schiedsrichterwesens - als Bundesliga-Referee, TV-Experte, Mitglied im Schiedsrichterausschuss oder als internationaler Beobachter. Seit 1968 war Strigel Schiedsrichter, zwischen 1987 und 1995 pfiff er 70 Bundesligapartien. Seine aktive Karriere krönte und beendete er mit der Leitung des DFB-Pokalendspiels 1995 zwischen Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg.

Eugen Strigel ist tot
13:36 Uhr

"Schockstarre" - Tennisstar Coco Gauff erlebt überraschendes Debakel

Überraschung in Melbourne: French-Open-Siegerin Coco Gauff ist im Viertelfinale der Australian Open krachend gescheitert. Gegen die furios aufspielende Elina Switolina aus der Ukraine musste sich die US-Amerikanerin nach einer einseitigen Partie mit 1:6, 2:6 geschlagen geben.

Nach gerade einmal 59 Minuten verwandelte Switolina im Anschluss an einen der zahlreichen schwachen Aufschläge von Gauff ihren ersten Matchball. "Ich bin so zufrieden mit dem Turnier bisher", freute sich Switolina: "Es war immer mein großer Traum, nach der Schwangerschaft zurückzukommen und wieder in die Top Ten vorzustoßen." Im Anschluss an die Australian Open wird Switolina unter den ersten zehn des WTA-Rankings gelistet sein.

Die leichte Favoritin Gauff hingegen erwischte einen ganz schlechten Tag. "Sie wirkt wie gelähmt und ist da noch nicht rausgekommen - wie in einer Schockstarre", sagte Ex-Bundestrainerin Barbara Rittner bei Eurosport Anfang des zweiten Satzes. Und es wurde bis zum Ende nicht mehr besser. In den Katakomben zerhackte Gauff anschließend einen Schläger.

"Schockstarre" - Tennisstar Coco Gauff erlebt überraschendes Debakel
13:03 Uhr

Doping-Sperre ja, aber wie lange? Olympiasiegerin wird hingehalten

Der frühere Skilanglauf-Bundestrainer Jochen Behle hat den Umgang mit der nach einem positiven Dopingtest suspendierten Olympiasiegerin Victoria Carl scharf kritisiert. Dass knapp zehn Monate nach dem Vorfall noch kein Urteil vorliege, könne er "überhaupt nicht nachvollziehen", sagte der Eurosport-Experte. "Das Delikt liegt klar und deutlich vor, es gibt ja gar keine Strittigkeiten in irgendeiner Form. Es geht jetzt eigentlich nur um die Urteilsfindung und darum, wie lange sie gesperrt wird", sagte Behle.

Carl, die 2022 Olympia-Gold im Teamsprint geholt hatte, war im März 2025 bei den Militär-Weltmeisterschaften positiv auf den Wirkstoff Clenbuterol getestet worden. Der Wirkstoff sei in einem Hustensaft enthalten gewesen, den Carl auf Weisung eines Bundeswehrarzt eingenommen habe. Nach Bekanntwerden des positiven Tests wurde Carl suspendiert. Ein Urteil samt Strafmaß liegt weiterhin nicht vor, Deutschlands beste Skilangläuferin der Vorsaison fehlt damit bei den kommenden Winterspielen in Norditalien und darf seit der Suspendierung nicht mit dem Team trainieren. "Wenn eine es hinkriegt, so lange alleine zu trainieren, dann die Vici. Die kann sich motivieren", sagte Behle: "Aber du musst auch irgendwo ein Ziel sehen." Sollte Carl auch die WM 2027 in Falun verpassen, wäre dies laut Behle "megahart".

Doping-Sperre ja, aber wie lange? Olympiasiegerin wird hingehalten
12:23 Uhr

Görner bestätigt: Michael Schumacher ist nicht bettlägerig

Seit zwölf Jahren gibt es kaum Details zum Gesundheitszustand von Michael Schumacher. Britische Medien berichten nun, der heute 57-Jährige könne inzwischen im Rollstuhl sitzen und sei nicht mehr bettlägerig. RTL-Experte Felix Görner erklärt, was an den Gerüchten stimmt.

Görner bestätigt: Michael Schumacher ist nicht bettlägerig
11:52 Uhr

Hobby-Fahrer crasht wohl Rad-Superstar im Training

Bitteres Training für Radsport-Superstar Jonas Vingegaard: Er ist gestern in einen Unfall verwickelt worden - offenbar mit einem Hobby-Fahrer. "Jonas Vingegaard hatte im Training am Montag einen Unfall. Zum Glück ist er in Ordnung und hat keine ernsthaften Verletzungen erlitten", bestätigte das Team Visma-Lease-a-Bike in den sozialen Medien.

Auf seinem Strava-Account teilte ein spanischer Amateur-Fahrer mit, dass er nicht nur Augenzeuge des Unfalls in der Nähe von Málaga war, sondern wohl auch der Auslöser. "Er ist schnell abgefahren, um mich abzuhängen und landete auf dem Boden", schrieb der Amateur. Ein anderer Augenzeuge berichtete noch von einem "blutenden" Vingegaard. Weder das Team noch Vingegaard selbst äußerten sich zum Hergang, aber: "Grundsätzlich würden wir als Team die Fans dazu anhalten, die Sicherheit immer an erste Stelle zu stellen. Für die eigene und die Gesundheit anderer. Bitte erlaubt den Fahrern zu trainieren und gebt ihnen so viel Raum und Frieden wie möglich", heißt es in dem Statement des Teams.

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Hobby-Fahrer crasht wohl Rad-Superstar im Training
11:18 Uhr

Spanien reklamiert WM-Finale für sich

Der Chef des spanischen Fußballverbandes RFEF, Rafael Louzán, ist bei der Frage nach dem Finalort der WM 2030 vorgeprescht. Das Endspiel werde laut seiner Ankündigung in Spanien stattfinden. Dabei hat der Weltverband FIFA noch gar keine Entscheidung bekannt gegeben, in welchem der drei beteiligten Länder - neben Spanien kommen auch die Co-Gastgeber Portugal und Marokko infrage – das Finale ausgetragen wird. Die Frage des Finalorts dürfte erst nach der WM in diesem Jahr offiziell entschieden werden.

Bei Louzáns Ankündigung handele es sich eher um einen Wunsch als um eine Tatsache, sagte der spanische Sportjournalist Antón Meana im Sender Cadena Ser. Allerdings ist Spanien das Fußball-Schwergewicht innerhalb der drei Länder. Drei besondere Eröffnungsspiele finden zudem in Uruguay, Argentinien und Paraguay statt - aus Anlass des 100. Jubiläums des Turniers.

Spanien reklamiert WM-Finale für sich
10:36 Uhr

Schalke 04 landet nächsten Coup am Transfermarkt

Der FC Schalke 04 hat den nächsten namhaften Winter-Transfer getätigt: Der frühere Bundesliga-Spieler Dejan Ljubicic wechselt zum Zweitliga-Spitzenreiter, wo er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 erhält. Der 28 Jahre alte Österreicher kommt von Dinamo Zagreb. "Dejan hat bei seinen bisherigen Stationen und auch schon in der österreichischen Nationalmannschaft seine vielfältigen Qualitäten auf verschiedenen Positionen gezeigt", sagte Youri Mulder, Schalkes Direktor Profifußball. "Er erkennt Räume schnell, trifft saubere Entscheidungen und strukturiert das Spiel aus dem Zentrum heraus. Zudem bringt er eine hohe Spielintelligenz mit."

Von 2021 bis zum vergangenen Sommer spielte Ljubicic noch für den 1. FC Köln. Auch in europäischen Vereinswettbewerben war er schon aktiv .Die Schalker haben ihre Aufstiegsambitionen bereits mit den Verpflichtungen des früheren Bundesliga-Torschützenkönigs Edin Dzeko (39/AC Florenz) untermauert. Zudem kam Schlussmann Kevin Müller (34) aus Heidenheim als Ersatzkeeper.

Schalke 04 landet nächsten Coup am Transfermarkt
10:07 Uhr

Warum Skisprung-Legende Ammann nicht zu Olympia reist

Die Olympischen Winterspiele 2026 finden ohne Simon Ammann statt. Das bestätigte der Schweizer Skisprung-Verband am Montag. Eine Entscheidung, die durchaus überraschend kam, um die es nach Angaben des Teamchefs intern aber "keine großen Diskussionen" gab. "Die letzten Resultate sprachen für Felix. Seine Formkurve zeigt nach oben", erklärte Joel Bieri gegenüber dem "Blick", warum Felix Trunz den dritten Olympia-Startplatz der Eidgenossen bekam und nicht Altmeister Simon Ammann, der mit 26 Punkten aktuell drittbester Schweizer im Skisprungweltcup ist: "Es gab keine großen Diskussionen. Trunz bringt viel Potenzial für die Zukunft mit. Das spielte natürlich auch hinein."

Der 44-Jährige habe auf seine Ausbootung "natürlich" mit Enttäuschung reagiert, aber "er hat das wie ein Champion akzeptiert", so der 36-jährige Teamchef weiter. Bei der Skiflug-Weltmeisterschaft enttäuschten sowohl der Youngster als auch der Routinier im Einzelspringen. Ammann hatte dennoch leicht die Nase vorn. Trunz hingegen hinterließ den besseren Eindruck im Teamspringen.

Warum Skisprung-Legende Ammann nicht zu Olympia reist
09:28 Uhr

Schmerzhafte Begegnung mit Känguru hat weitreichende Folgen für Radstar

Für Radprofi Jay Vine hat die schmerzhafte Begegnung mit einem Känguru während der Schlussetappe der Tour Down Under weitreichende Folgen. Wie sich bei Untersuchungen nach der Rundfahrt herausstellte, hat sich der Australier eine Fraktur im Handgelenk zugezogen und ist bereits operiert worden. Wie sein Team UAE Emirates-XRG mitteilte, wird Vine damit auf noch nicht absehbare Zeit ausfallen.

Der 30 Jahre alte Vize-Weltmeister im Einzelzeitfahren war am Sonntag 95 Kilometer vor dem Ziel zu Fall gekommen, als zwei der kräftigen Hüpftiere die Straße überquerten. Vine hatte zwar das Etappenrennen in seiner Heimat zum zweiten mal gewonnen, im Nachhinein aber über Schmerzen geklagt.

Schmerzhafte Begegnung mit Känguru hat weitreichende Folgen für Radstar
08:12 Uhr

200-Millionen-Attacke? Kult-Portal verbreitet vogelwildes Bayern-Gerücht

Dem spanischen Kult-Portal "Fichajes.net" zufolge plant der FC Bayern im Sommer eine große Attacke auf dem Transfermarkt. Demnach ist der deutsche Fußball-Rekordmeister dazu bereit, bis zu 200 Millionen Euro für ein Star-Trio auf den Tisch zu legen. Yan Diomande, Trent Alexander-Arnold und Nico Schlotterbeck sollen es den Bossen besonders angetan haben.

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Während man für Diomande, der aktuell noch bei RB Leipzig unter Vertrag steht, wohl bis zu 100 Millionen Euro auf den Tisch legen müsste, hofft man an der Säbener Straße die Verteidiger von Borussia Dortmund und Real Madrid für jeweils 50 Millionen Euro im kommenden Sommer nach München lotsen zu können.

200-Millionen-Attacke? Kult-Portal verbreitet vogelwildes Bayern-Gerücht
07:27 Uhr

Ski-Wirbel um Prevc: Slowenen bezweifeln faire Bedingungen

Der slowenische Skiverband (SAS) wird an diesem Dienstag beim Internationalen Skiverband (Fis) eine offizielle Beschwerde wegen der Vorkommnisse um Vierschanzentournee-Sieger Domen Prevc beim Teamwettbewerb der Skiflug-WM einlegen. Es gehe nicht darum, "außergewöhnliche Maßnahmen" oder eine öffentliche Debatte anzustoßen. Es gehe vielmehr um eine Klarstellung vonseiten der Fis, um ähnliche Situationen in Zukunft zu vermeiden, hieß es in einer Stellungnahme des SAS.

Skiflugweltmeister Prevc hatte am Sonntag seine Ski auf der Schanze verloren und konnte im ersten Durchgang nicht fliegen. Während der norwegische Vize-Weltmeister Marius Lindvik auf sein Startzeichen wartete, flogen die Ski von Prevc an ihm vorbei. Die Ski rutschten zunächst die Heini-Klopfer-Skiflugschanze hinunter, mindestens einer flog auch bis in den Auslauf.

Prevc hatte bei der Vorstartmaterialkontrolle die Ski an ein Zelt gelehnt, von dort hätten sie sich selbstständig gemacht, sagte Andreas Bauer, Materialchef der Fis. Es sei Eigenverschulden des Athleten gewesen. Im zweiten Durchgang durfte Prevc wieder starten, weil er keinen Regelverstoß begangen habe. Slowenien ging beim Sieg Japans als Sechster leer aus.

Für den slowenischen Verband hat die Entscheidung "ernste Bedenken" über die gleichen Bedingungen sowie die Transparenz in einem Schlüsselmoment des Wettbewerbs hervorgerufen. "Faire, sichere und gleiche Bedingungen" sicherzustellen, sei die Basis für das Vertrauen in den Skisprungsport und in funktionierende Sportinstitutionen, hieß es.

Ski-Wirbel um Prevc: Slowenen bezweifeln faire Bedingungen
06:45 Uhr

Deutsches Biathlon-Talent kämpft massiv mit ihrer Gesundheit

Biathletin Johanna Puff hat immer noch mit den Auswirkungen ihrer Herzmuskelentzündung zu kämpfen. Die Saison ist für die 23-Jährige definitiv beendet, wie sie im Interview des Portals "web.de" sagte. "Solange ich kein klares Okay habe, denke ich darüber nicht nach. Sonst erlebt man mehr Enttäuschungen als Freude", erklärte Puff.

Sport sei immer noch ein absolutes Tabu für sie. Das sei "brutal schwer", aber die Gesundheit gehe vor. "Solange der Körper nicht gesund ist, ergibt es keinen Sinn. Trotzdem habe ich es bis heute noch nicht zu hundert Prozent akzeptiert", sagte Puff. In dieser Woche habe sie zwei Nachuntersuchungen. Wenn alles passe, "kann ich vielleicht ganz langsam einsteigen. Aber bis es wieder normal ist, dauert es sicher."

Die zweifache Europameisterin war bei einem Rennen im zweitklassigen IBU-Cup in Obertilliach am 7. Dezember 2025 auf der Strecke kollabiert. "Ich erinnere mich vor allem an einen extremen Druck auf der Brust und massive Atemprobleme. Ich hatte zwei Panikattacken", erzählte Puff.

Deutsches Biathlon-Talent kämpft massiv mit ihrer Gesundheit
06:11 Uhr

Ohne Franz Wagner geht bei den Magic gar nichts mehr

Erneut ohne den angeschlagenen Welt- und Europameister Franz Wagner hat Orlando Magic in der NBA seine vierte Niederlage in Serie kassiert. Das Team aus Florida unterlag bei den Cleveland Cavaliers trotz 37 Punkten von Topstar Paolo Banchero deutlich 98:114 und bleibt seit dem erfolgreichen Berlin-Game gegen Memphis sieglos.

Bei Orlando, das 48 Stunden zuvor bereits daheim gegen Cleveland verloren hatte (105:119), setzte Franz Wagner erneut wegen Schmerzen am linken Knöchel aus. Sein Bruder Moritz kam ebenso wie Tristan da Silva von der Bank auf wenig Spielzeit und fünf Punkte. Orlando liegt mit 23:22 Siegen auf Platz acht der Eastern Conference. Die Cavaliers, bei denen Donovan Mitchell mit 45 Punkten überragte, sind Fünfter (28:20).

Ohne Franz Wagner geht bei den Magic gar nichts mehr
05:42 Uhr

Bayern-Talent sucht seine große Chance offenbar beim AC Mailand

Ljubo Puljic gilt als großes Abwehrtalent beim FC Bayern, konnte sich bei den Profis unter Cheftrainer Vincent Kompany bis dato aber noch nicht durchsetzen. Laut dem italienischen Transferexperten Fabrizio Romano steht der kroatische U-Nationalspieler nun im Fokus der AC Mailand, die Puljic nach Italien locken wollen. Neben Milan sollen auch noch weitere europäische Top-Klubs ihr Interesse an dem Youngster signalisiert haben.

Bayern-Talent sucht seine große Chance offenbar beim AC Mailand