Dienstag, 13. Oktober 2020Der Sport-Tag

21:34 Uhr

Altmaier kämpft sich erfolglos durch harten Tennis-Krimi

Tennis-Shootingstar Daniel Altmaier hat beim ersten Auftritt nach seiner überraschend starken Leistung bei den French Open eine bittere Niederlage in einem Dreisatz-Krimi hinnehmen müssen. Der 22-Jährige, der in Paris als Qualifikant das Achtelfinale erreicht hatte, verlor in der ersten Runde des ATP-Turniers von Köln nach hartem Kampf und 2:46 Stunden mit 6:3, 3:6, 6:7 (5:7) gegen Henri Laaksonen. Der in Finnland geborene Schweizer hatte über die Qualifikation das Hauptfeld erreicht und ist als Nummer 139 der Welt 17 Ränge hinter Altmaier notiert. Nach starkem ersten Satz haderte Altmaier zu viel mit sich selbst und spielte zu fehlerhaft. Er kämpfte sich eindrucksvoll zurück, verlor dann aber denkbar knapp.

20:43 Uhr

Universum Box-Stall sagt Düsseldorfer Kampfabend ab

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Auf Vorfreude folgt Frust: Der Boxabend in Düsseldorf fällt wegen Corona ins Wasser.

(Foto: imago images/Stephan Wallocha)

Die Hamburger Universum Box-Promotion hat den Profi-Kampfabend am Samstag in Düsseldorf abgesagt. Nach der Verletzung von Hauptkämpfer Artem Harutyunyan vor wenigen Tagen gaben die steigenden Zahlen an Corona-Infektionen den Ausschlag für eine Komplettabsage. Auch Düsseldorf ist zum Risikogebiet erklärt worden. "Die aktuell rasant steigenden Infektionszahlen" ließen keinen anderen Schluss zu, als die Veranstaltung zu verschieben, teilte Universum mit. 929 Tickets waren verkauft worden. Die Top-Kämpfe sollten im ZDF nach dem Aktuellen Sportstudio (0.25 Uhr) live übertragen werden. Das Schwergewichtsduell zwischen Universum-Boxer Schan Kossobuzki aus Kasachstan und dem Amerikaner Steve Vukosa sollte der neue Hauptkampf sein. Die Corona-Lage erfordere "eine klare und schnelle Entscheidung und diese kann hier nur heißen - Safety first", sagte Universum-Chef Ismail Özen-Otto.

19:56 Uhr

Löw baut um: Mit Werner, Havertz und Gosens gegen die Schweiz

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft tritt im Nations-League-Spiel gegen die Schweiz mit einer auf drei Positionen veränderten Formation im Vergleich zum 2:1 in der Ukraine an. Timo Werner, Kai Havertz und Robin Gosens rücken in Köln am Dienstagabend für Niklas Süle, Julian Draxler und Marcel Halstenberg in die Startelf. Bundestrainer Joachim Löw wechselt zudem das System, von der Dreierkette zur Viererkette in der Abwehr. Toni Kroos von Real Madrid wird bei dem Geisterspiel ohne Zuschauer zum 100. Mal für Deutschland auflaufen.

Die deutsche Startelf:
Neuer - Klostermann, Ginter, Rüdiger, Gosens - Kimmich, Kroos - Havertz, Goretzka, Werner - Gnabry

19:16 Uhr

Nadal erhält ganz besondere Ehre nach French-Open-Sieg

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Einfach unschlagbar auf Sand: Rafael Nadal.

(Foto: imago images/IP3press)

Rafael Nadal ist nach seinem 13. French-Open-Triumph mit dem höchsten spanischen Sport-Orden ausgezeichnet worden. Er erhielt das Gran Cruz de la Orden del Mérito Deportivo, das Großkreuz des Sportverdienstordens Spaniens, wie die Zeitung "El País" berichtete. Er sei der Stolz der ganzen Nation und einer der besten Tennisspieler aller Zeiten, sagte Regierungssprecherin Maria Jesus Montero. Nadal hatte am Sonntag Geschichte geschrieben, als er mit dem 6:0, 6:2, 7:5-Erfolg gegen den serbischen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic seinen 20. Grand-Slam-Sieg feierte. Damit zog der 34-Jährige mit der Schweizer Tennis-Legende Roger Federer gleich.

18:33 Uhr

"Darf nicht zu häufig schreien": Herrlich gibt Comeback nach Lungenerkrankung

Der Augsburger Trainer Heiko Herrlich will beim Bundesliga-Spitzenspiel gegen RB Leipzig am Samstag nach einer Lungenerkrankung sein Comeback geben. "Es ist mit den Ärzten besprochen, dass ich wieder voll dabei sein kann. Ich soll aber schauen, dass ich nicht zu häufig schreie", sagte der 48 Jahre alte Fußball-Lehrer dem "Kicker" am Dienstag. Nachdem er Anfang Oktober krank geworden war, hatte Herrlich mehr als eine Woche pausieren müssen. Bei ihm lag nach Angaben des Vereins ein Pneumothorax vor - eine Ansammlung von Luft zwischen Lunge und Brustwand. Ein wegen eines Stechens in seiner Brust durchgeführter Test habe gezeigt, "dass ein Lungenflügel quasi nicht mehr da war", sagte Herrlich der "Bild"-Zeitung. Er habe im Krankenhaus eine Drainage gesetzt bekommen und sei vergangene Woche operiert worden.

17:51 Uhr

Sagan gewinnt Giro-Etappe als spektakulärer Ausreißer inmitten Corona-Chaos

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Ließ sich vom Corona-Chaos nicht irritieren: Sagan gewann seine erste Etappe seit 15 Monaten.

(Foto: imago images/HochZwei/Syndication)

Debütant Peter Sagan (Slowakei) hat erstmals in seiner Karriere eine Etappe des Giro d'Italia gewonnen. Der Ex-Weltmeister vom deutschen Team Bora-hansgrohe gewann spektakulär als Ausreißer: Er setzte sich auf dem zehnten Teilstück nach Tortoreto an der Adria als Solist durch und feierte seinen ersten Sieg seit 15 Monaten. Im rosa Trikot des Gesamtführenden bleibt der Portugiese Joao Almeida (Deceuninck-Quick Step).

Sagan hatte im Ziel 19 Sekunden Vorsprung auf den Amerikaner Brandon McNulty (UAE Team Emirates). Der 30 Jahre alte Sagan kann nun Etappensiege bei den drei großen Touren (Frankreich, Italien, Spanien) vorweisen. Seinen letzten Erfolg hatte er 461 Tage zuvor bei der Tour de France 2019 in Colmar gefeiert, damit verhinderte er auch sein erstes Jahr als Profi ohne Sieg. Insgesamt acht Corona-Infektionen rund um den Giro hatten zuvor zum Ausstieg der Teams Jumbo-Visma und Mitchelton-Scott geführt. Auch der Mitfavorit Steven Kruijswijk (Jumbo-Visma) aus den Niederlanden ist somit nicht mehr dabei.

17:01 Uhr

Douglas Costa reagiert auf Hoeneß' "Söldner"-Beschuldigungen

Es ist bislang nicht bekannt, was Uli Hoeneß von der erneuten Verpflichtung von Douglas Costa hält. Bekannt ist, was er vor drei Jahren sagte, als der Brasilianer sich mehr oder weniger weggemault hatte von Bayern München zu Juventus Turin. "Costa hat nicht funktioniert, weil er ein ziemlicher Söldner war, der uns charakterlich nicht gefallen hat", zürnte der damalige Präsident und heutige Ehrenpräsident.

Bei seiner erneuten offiziellen Vorstellung am Dienstag wollte Costa nicht weiter auf die Vorwürfe von Hoeneß eingehen. "Ich lebe nicht in der Vergangenheit", sagte er per Videokonferenz, "was passiert ist, ärgert mich nicht. Ich glaube, das Thema ist erledigt." Der 30 Jahre alte Brasilianer versicherte aber auch, dass er in den drei Jahren bei Juventus Turin "reifer" geworden sei.

16:01 Uhr

Zverev verliert mit Zverev und ist mächtig genervt

An der Seite seines älteren Bruders Mischa ist Deutschlands Top-Spieler Alexander Zverev beim ATP-Turnier in Köln in der ersten Runde der Doppel-Konkurrenz gescheitert. Die Zverevs verloren mit 6:2, 4:6 und 6:10 im Match-Tierreak gegen Raven Klaasen aus Südafrika und den Österreicher Oliver Marach. Alexander Zeverev nahm sich die Niederlage durchaus zu Herzen, fluchte ab Ende des zweiten Satzes hin und wieder lautstark und donnerte einmal sogar den Tennisschläger auf den Boden. Im Einzel ist der 23-Jährige an Nummer eins gesetzt und greift nach einem Freilos erst am Donnerstag im Achtelfinale ins Geschehen ein. Mischa Zverev hatte am Montag durch ein 6:1 und 6:4 gegen den Australier John Millman ebenfalls das Achtelfinale erreicht.

Am Dienstag zeigte sich wieder die Absurdität mancher Corona-Regel. Da ein Doppel als Teamsport-Wettbewerb gilt, durften im Gegensatz zu den Einzel-Matches keine Zuschauer dabei sein. Das Spiel fand auf dem Nebenplatz statt. Auf dem Centre Court dürfen bis zu 800 Zuschauer die Matches verfolgen.

15:27 Uhr

Formel-1-Cockpit für 2021? Hülkenberg hat kaum noch Hoffnung

Nico Hülkenberg ist trotz seiner herausragenden Leistung beim Eifel-Grand-Prix am Nürburgring im Hinblick auf die Formel-1-Saison 2021 noch ohne Cockpit. "Ich bin noch nicht unter der Haube", sagte der 33-Jährige im Gespräch mit der Zeitschrift "auto, motor und sport": "Vielleicht hat die Formel 1 genug Qualitätsfahrer und braucht mich nicht mehr." Hülkenberg war am Samstag kurz vor Beginn des Qualifyings auf dem Nürburgring als Ersatz für den erkrankten Kanadier Lance Stroll bei Racing Point eingesprungen. Es reichte zwar nur für den letzten Startplatz, doch im Rennen kämpfte sich Hülkenberg durch das Feld und wurde Achter. Trotz seiner anerkannt guten Leistungen im Cockpit macht sich der Emmericher für 2021 keine allzu großen Hoffnungen. "Es gibt ein Überangebot an Fahrern", sagte Hülkenberg: "Und da sind dann auch Fahrer dabei, die wirtschaftlich attraktiv sind für gewisse Teams." Dass er angesichts der mäßigen Leistungen von Alexander Albon vielleicht bei Red Bull unterkommen könnte, hält Hülkenberg für "ganz schwierig. Mir werden da nicht viele Hoffnungen gemacht."

14:55 Uhr

Die sportlichen Schlagzeilen am Nachmittag

14:19 Uhr

Wegen Klopp ist Karius nun bei Union Berlin

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Neue Frisur, neues Torwart-Glück?

(Foto: dpa)

Trainer Jürgen Klopp hat Torhüter Loris Karius zum Wechsel vom FC Liverpool zurück in die Fußball-Bundesliga zum 1. FC Union Berlin geraten. "Er hat gesagt, es ist ein guter Schritt", sagte Karius bei einer Medienrunde in Berlin: "Er hat gesagt, ich kann mich hier auszeichnen und wieder zeigen, dass ich ein richtig guter Torwart bin." Der 27-Jährige ist für die laufende Saison an die Eisernen ausgeliehen und könnte am Sonntag im Spiel beim FC Schalke 04 seine Rückkehr feiern. "Es ist mein Anspruch zu spielen, und ich bin positiv gestimmt. Ich wäre auf jeden Fall bereit", sagte Karius zur Rolle der möglichen Nummer eins bei Union. Bislang hatte Andreas Luthe im Tor gestanden, Karius wurde allerdings erst nach Saisonbeginn geholt. Trainer Urs Fischer hat noch nicht bekanntgegeben, wer sein Stammkeeper wird.

13:52 Uhr

Mies zum Triumph: "Dieses Jahr kannte uns jeder"

Letztes Jahr war ihr Triumph noch eine Sensation. Seit dem wird das Tennis-Duo Kevin Krawietz und Andreas Mies nicht mehr unterschätzt. Dennoch holen sich die beiden bei den French-Open erneut den Sieg. Im Video spricht Mies über ein Turnier unter völlig neuen Umständen.

13:20 Uhr

Medien: FC Bayern lehnte spektakulären Tausch-Deal ab

Auf der Zielgerade der abgelaufenen Transferperiode hat der FC Bayern offenbar einen spektakulären Tausch-Deal mit Inter Mailand abgelehnt. Während die Italiener gerne Jérôme Boateng in die Serie A gelockt hätten, sollte im Gegenzug Spielmacher Christian Eriksen an die Isar wechseln. Darüber berichten "Sky" und "Sport Bild". Den Informationen des Blattes zufolge trug Inter-Sportdirektor Piero Ausilio den geplanten Deal an den FC Bayern heran. Boateng und Eriksen kassieren bei ihren Klubs jeweils ein Jahresgehalt in Höhe von zwölf Millionen Euro, für Inter und den Rekordmeister wären also keine Mehrkosten im Gehaltsetat entstanden. Zudem wäre demnach auch die sonst übliche Leihgebühr für beide Parteien entfallen. Beide Leihgeschäfte hätten eine Kaufoption beinhaltet. Pikant: Nicht nur Eriksen, der bei Inter lediglich Ersatzspieler ist, auch Boateng soll an dem Leih-Transfer interessiert gewesen sein.

13:53 Uhr

OP und wochenlange Pause für Adler-Stürmer Stützle

Tim Stützle von den Mannheimer Adlern muss auf seinem angestrebten Weg in die NHL einen schweren Rückschlag verkraften.

  • Der 18 Jahre alte Stürmer, der beim Draft vergangene Woche an dritter Stelle von den Ottawa Senators ausgewählt wurde, hat sich im Training am Arm verletzt.
  • Er werde am Mittwoch von einem Spezialisten operiert und könne in den kommenden sechs bis acht Wochen nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen, gaben die Adler bekannt.
  • Die neue NHL-Saison soll am 1. Januar beginnen.
  • So früh wie Stützle war von den deutschen Talenten zuvor nur Leon Draisaitl beim Draft ausgewählt worden.
12:14 Uhr

Krachender Knockout kratzt hart an Bösels Boxer-Ego

Der entthronte Boxweltmeister Dominic Bösel will einen Rückkampf gegen Robin Krasniqi bestreiten und den verlorenen WM-Titel zurückholen. Das sagte der 30-Jährige bei "Sport im Osten" des MDR. "Wenn ich nochmal in den Ring steige, was ich machen werde, und wenn ich trainiere, dann bin ich überzeugt davon, dass ich das Ding gewinnen kann", erklärte Bösel. Am Samstag war er in der dritten Runde nach einer harten Rechten von Krasniqi zu Boden gegangen und hatte seinen WM-Titel verloren. "Zweieinhalb Millionen Menschen haben gesehen, wie ich krachend K.o. gehe. Das ist für einen Sportler natürlich immer unangenehm und kratzt unheimlich am Ego", sagte Bösel. "Vom Kampf weiß ich fast gar nichts mehr. Ich war froh, dass die CT-Untersuchung in Ordnung war."

11:43 Uhr

Christoph Daum geht den DFB an: "Kein sympathisches Bild"

Das schwindende Interesse an der Nationalmannschaft ist nach Einschätzung von Christoph Daum nicht nur auf die sportlichen Leistungen des DFB-Teams zurückzuführen. "Das liegt nicht daran, dass wir 3:3 gegen die Türkei mit einer B-Mannschaft spielen. Der Grund liegt darin, dass der gesamte DFB in den vergangenen drei, vier Jahren kein sympathisches Bild abgegeben hat", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Daum verwies auf das "schlechte Krisenmanagement" des Verbandes in den diversen Affären. "Das zeichnet kein gutes Bild vom Gesamtzustand des DFB - und dazu gehört auch die Nationalmannschaft." Mit Kritik an der Arbeit von Joachim Löw hielt sich Daum zurück: "Jogi baut eine neue Mannschaft auf und muss viel ausprobieren. Im Augenblick werden alle Maßnahmen von ihm bedingt durch das schlechte Abschneiden bei der WM 2018 äußerst kritisch beäugt. Und so bekommt plötzlich ein Wettbewerb wie die Nations League eine Bedeutung, die ich nicht nachvollziehen kann."

11:08 Uhr

Giro d'Italia stürzt ins Corona-Chaos: Fahrer infiziert, ein Team zieht zurück

Corona-Chaos beim Giro d'Italia: Nach insgesamt acht positiven Tests bei fünf Teams steht die Italien-Rundfahrt vor einer ungewissen Zukunft. Am Sonntag und Montag wurden 571 Tests durchgeführt. Infektionen gab es bei Sunweb, Jumbo-Visma, Mitchelton-Scott, AG2R-La Mondiale und Ineos Grenadiers. Betroffen sind zwei Fahrer und sechs Teammitglieder. Beim Team Mitchelton-Scott, in dem zuletzt bereits Mitfavorit Simon Yates positiv getestet worden war, gab es vier Infektionen bei Mitgliedern des Staffs. Als Konsequenz zog sich das Team aus dem Giro zurück. Jeweils ein Mitarbeiter von AG2R-La Mondiale und Ineos Grenadiers ist infiziert, zudem der Niederländer Steven Kruijswijk vom Team Jumbo-Visma und der Australier Michael Matthews vom Team Sunweb. Welche Auswirkungen diese Entwicklung auf den weiteren Verlauf  des Rennens haben könnte, ist noch unklar.

10:31 Uhr

Nach Rücktrittswelle: DSV startet mit Mini-Aufgebot in Sölden

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Der Erfahrenste: Stefan Luitz.

(Foto: imago images/Sammy Minkoff)

Nach zahlreichen Rücktritten wie dem von Viktoria Rebensburg hat der Deutsche Skiverband (DSV) für den Weltcup-Auftakt der alpinen Ski-Rennläufer ein kleines und zum Teil unerfahrenes Team nominiert.

  • Bei den Frauen gehen im Riesenslalom am Samstag im österreichischen Sölden Lena Dürr, Andrea Filser, Jessica Hilzinger und Lisa Loipetssperger an den Start.
  • Am Sonntag bestreiten Stefan Luitz, Alexander Schmid und Fabian Gratz den Riesenslalom der Männer.
  • "Das Potenzial in den Mannschaften ist vorhanden", betonte Alpinchef Wolfgang Maier.
  • Neben Rebensburg hatten unter anderem Fritz Dopfer, Dominik Stehle und Veronique Hronek im Sommer ihre Karrieren beendet.
09:58 Uhr

Nicht mehr der Richtige: Löw kassiert ein brutales Umfrageergebnis

Die Mehrheit der deutschen Fans sieht Joachim Löw nicht mehr als den richtigen Bundestrainer an. 76,5 Prozent der Befragten stimmten in einer repräsentativen Umfrage der App FanQ im Auftrag des Sport-Informationsdienstes mit "Nein". Nur 4,5 Prozent waren gegensätzlicher Meinung. 49 Prozent der Befragten empfinden das Image der Nationalmannschaft als "schlecht" oder "sehr schlecht". Wunschnachfolger Löws wären für die Fans Jürgen Klopp vom FC Liverpool (46,2), Bayern-Trainer Hansi Flick (14,8) oder Thomas Tuchel von Paris St. Germain (10,7). Die EM-Chancen sehen die meisten Fans skeptisch. 61,1 Prozent erwarten ein Aus vor dem Halbfinale, nur 6,7 Prozent den Titel. Befragt wurden 1052 Fußballfans zwischen dem 11. und 13. Oktober.

09:14 Uhr

Arsenals Ex-Trainer Wenger fordert: Özil wieder einbeziehen

Derzeit vergeht kaum ein Tag, an dem Arsène Wenger nicht über Mesut Özil spricht. Nun wünscht sich die Trainer-Legende eine Rückkehr des Weltmeisters auf den Platz. Özil spielt beim FC Arsenal unter Mikel Arteta keine Rolle mehr. "Man muss einen Weg finden, ihn wieder einzubeziehen", sagte Wenger der britischen BBC. Den jetzigen Zustand bezeichnete Wenger als Arsenals Ex-Trainer Wenger fordert: Özil wieder einbeziehen. "Zum einen, weil er in den Jahren ist, in denen ein Spieler mit seinem Talent am produktivsten ist. Und es ist auch eine Verschwendung für den Klub, weil er ein Supertalent ist, ein kreatives Talent, das im letzten Drittel den tödlichen Pass kreieren kann", erklärte der 70 Jahre alte Franzose. Dass Özil sportlich derzeit keine Rolle mehr spielt, hängt für Wenger auch mit dem bevorzugten Stil mit schnellem Gegenpressing und schnellem Umschalten zusammen. Dadurch sei für Spieler wie Özil kein Platz mehr.

08:44 Uhr

MLB-Profi erleidet Stichverletzung nach Messerangriff

Baseball-Profi Tommy Pham von den San Diego Padres aus der MLB ist laut Medienberichten Opfer einer Messerattacke vor einem Striplokal geworden. Er wurde wegen einer Stichverletzung am unteren Rücken im Krankenhaus behandelt. Die "San Diego Union-Tribune" berichtet, Pham sei vor dem "Pacers Showgirl International" angegriffen worden, nachdem er zwei streitende Personen in der Nähe seines Autos dazu aufgefordert hatte, sich zu entfernen. Die erlittenen Verletzungen seien aber nicht lebensbedrohlich. Die Polizei hat nach eigenen Angaben noch keine Verdächtigen gefasst. "Obwohl es eine sehr traumatische und augenöffnende Erfahrung war, bin ich auf dem Weg der Besserung", teilte Pham mit.

08:14 Uhr

Desinteresse an Nationalelf? So sieht es Joachim Löw

Mittelmäßige Auftritte gegen mittelmäßige Gegner: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft steht in der Kritik und verliert scheinbar auch ihre Anhänger. Bundestrainer Löw sieht jedoch kein Problem - oder wenn, dann nur ein vorübergehendes.

07:33 Uhr

Arias nach Horrorverletzung: "Bayer hat mir Kraft gegeben"

Bayer Leverkusens Neuzugang Santiago Arias wird nach seiner schweren Verletzung im Länderspiel für Kolumbien in Spanien operiert. "Das was kommt, wird hart. Die Operation ist einfach, aber die Rehabilitation ist schwierig", sagte er dem Fernsehsender ESPN. "Bayer hat mich sehr unterstützt, mir gezeigt, dass ich wichtig bin, und das gibt mir mehr Kraft." Rechtsverteidiger Arias hatte im WM-Qualifikationsspiel mit der kolumbianischen Fußball-Nationalmannschaft gegen Venezuela (3:0) laut Bayer einen Bruch des linken Wadenbeins, einen Syndesmoseriss und weitere Bandverletzungen im betroffenen Sprunggelenk erlitten. Arias wird nach Rücksprache mit seinem Stammverein Atlético Madrid, von dem er an Bayer ausgeliehen ist, von einem Spezialisten in Madrid operiert.

06:59 Uhr

Nach harter Kritik an Löw: Lothar Matthäus erklärt sich

Lothar Matthäus hat nach seiner Kritik an der Taktik von Bundestrainer Joachim Löw versöhnliche Töne angeschlagen. "Wenn wir uns das nächste Mal über den Weg laufen, trinken wir auch wieder einen Kaffee miteinander und wechseln mit Sicherheit nicht die Straßenseite", schrieb er in seiner Kolumne für Sky. "Meine Kritik hat nie persönlich mit Löw zu tun. Es geht dabei nie um den Menschen, sondern nur um fußballerische Inhalte." Matthäus hatte nach dem 3:3 gegen die Türkei die Personalauswahl des Bundestrainers und auch taktische Fehler bei den Einwechslungen kritisiert. Löw hatte zu Matthäus' Kritik gesagt: "Ich bin Lothar auch nicht böse. Er analysiert ja schon lange Spiele. Grundsätzlich schätze ich seine Meinung schon, er macht sich Gedanken." Zum 2:1 der DFB-Auswahl in der Nations League am Samstagabend gegen die Ukraine hatte Matthäus sich nicht geäußert.

06:28 Uhr

Vater von Fußball-Legende Totti stirbt an Covid-19

Der Vater der italienischen Fußball-Ikone Francesco Totti ist am Montag an Covid-19 gestorben. Der 76 Jahre alte Enzo Totti war nach übereinstimmenden Medienangaben vor einigen Tagen wegen anderen Krankheiten ins Krankenhaus eingeliefert worden, wo er positiv auf das Coronavirus getestet wurde. "Auf Wiedersehen, Enzo. Unsere Umarmung gilt der gesamten Familie Totti", twitterte der Erstligist AS Rom, bei dem Francesco Totti seine gesamte Karriere spielte. Totti war mit den Römern 2001 Meister und mit Italien 2006 Weltmeister geworden.

05:58 Uhr

DFB-Stars erspielen 222.500 Euro bei "WWM"

Mit den Millionen hat es nicht geklappt. Fünf Nationalspieler und DFB-Direktor Oliver Bierhoff haben bei einer Sondersendung "Wer wird Millionär?" aber immerhin 222.500 Euro für gute Zwecke gewonnen. Das bei der Aufzeichnung des RTL-Klassikers gewonnene Geld wird gespendet. Den Großteil des Geldes erhält nach RTL-Angaben die "Treuhandstiftung der DFB-Stiftung Egidius Braun". 50 Prozent des Gewinns von Leon Goretzka und Joshua Kimmich (64.000 Euro zusammen) gehen an ihre selbst initiierte Spendenaktion "We Kick Corona". Niklas Süle und Lukas Klostermann geben die Hälfte des von ihnen gewonnen Geldes (zusammen 125.000 Euro) an den "RTL-Spendenmarathon" und die "Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig". Kevin Trapp und Bierhoff unterstützen unter anderem die "DFB Mexiko-Hilfe".

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