Donnerstag, 15. Dezember 2022Der Sport-Tag

19:35 Uhr

"Das hat er nach der WM nicht verdient": Hamann schimpft auf Hansi Flick

Dietmar Hamann wertet die Weiterbeschäftigung von Hansi Flick als Bundestrainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft als Fehler. "Mir fehlt der Glaube, wieso er in den nächsten 18 Monate das schaffen sollte, was er in den vergangenen nicht annähernd erreicht hat", schrieb der Vize-Weltmeister von 2002 in einer Kolumne für den TV-Sender Sky. Im Sommer 2024 ist Deutschland Gastgeber der Europameisterschaft. "In den USA wurde trotz des Achtelfinal-Einzugs eine landesweite Petition gestartet, um den Trainer zu entlassen. Wir fliegen in der Vorrunde raus und Hansi Flick verkündet, dass ihm die Aufgabe weiter Spaß bereite."

  • Hamann nannte Thomas Tuchel als möglichen Trainerkandidaten, "oder wir hätten es einmal mit einem Trainer versuchen können, der aus dem Ausland kommt. Wir haben uns so weit von dem entfernt, was uns einmal ausgezeichnet hat, dass ich jeden neuen Impuls begrüßt hätte. In dieser Konstellation weiterzumachen, halte ich für einen Fehler."
  • Bei der Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen DFB-Direktor Oliver Bierhoff wünscht sich Hamann eine schnelle Lösung, bei der Flick kein Mitspracherecht erhalten solle. Das habe der Bundestrainer "nach der desaströsen WM nicht verdient", schrieb der Ex-Profi des FC Bayern und des FC Liverpool.
18:48 Uhr

"Zwei offensichtliche Elfmeter": Marokko protestiert nach Aus bei der FIFA

Marokkos Fußball-Verband hat sich nach dem Halbfinal-Aus bei der WM über die Leistung von Schiedsrichter Cesar Arturo Ramos Palazuelos beschwert. Der Verband wolle nach dem 0:2 gegen Frankreich am Mittwoch im Al-Bait Stadion "heftig" gegen die Leistung des mexikanischen Referees protestieren, hieß es in einer offiziellen Stellungnahme. Die Beschwerde sei mit einem Schreiben an die zuständige Stelle adressiert worden. Der Fußball-Weltverband FIFA äußerte sich zunächst nicht dazu.

  • Marokko beklagte, dem Team seien in der Partie gegen Frankreich "zwei offensichtliche Elfmeter" verwehrt worden und bezog sich auf Bewertungen von Experten. Diese hätten sich verwundert darüber geäußert, dass der Videoassistent in beiden Szenen nicht eingegriffen habe.
  • Nach der Partie war unter anderem über einen Zweikampf von Frankreichs Theo Hernández mit Marokkos Sofiane Boufal im Strafraum diskutiert worden. Der Verband werde nicht zögern, die Rechte des Nationalteams zu verteidigen, Fairness einzufordern und die "notwendigen Maßnahmen bezüglich der Ungerechtigkeiten des Schiedsrichters" zu ergreifen, heißt es in der offiziellen Stellungnahme weiter.
17:53 Uhr

"Größte Verhandlung in Brasiliens Fußball-Geschichte": Real verpflichtet 16-jähriges Supertalent

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Endrick wird ab 2024 für Real Madrid spielen.

(Foto: picture alliance/dpa/TheNEWS2 via ZUMA Press Wire)

Real Madrid hat mit dem 16-jährigen Endrick eines der größten brasilianischen Fußballtalente verpflichtet. Der Transfer des Spielers von Palmeiras São Paulo zu dem spanischen Klub soll im Juli 2024 erfolgen, wenn Endrick 18 Jahre alt wird, wie Palmeiras mitteilte. Bis dahin wird der Stürmer bei Brasiliens Rekordmeister bleiben.

  • Details über die Dauer des Vertrags oder die Höhe der Ablöse nannte Palmeiras zunächst nicht. "Wir haben die größte Verhandlung in der Geschichte des brasilianischen Fußballs abgeschlossen", schrieb Präsidentin Leila Pereira auf Twitter. Das Angebot von Real Madrid sei mit dem enormen Talent von Endrick vereinbar und entspreche den sportlichen und finanziellen Zielen von Palmeiras. Der Stürmer, der auch auf den Flügeln spielen kann, werde in den kommenden Tagen nach Madrid reisen, um die Einrichtungen des Vereins zu besichtigen, teilte Real mit.
  • Endrick hatte in diesem Jahr als 16-Jähriger seine ersten Tore als Profi erzielt und wurde mit dem Klub im November brasilianischer Meister. Real hatte in den vergangenen Jahren bereits die damals aufstrebenden Vinicius Jr. von Flamengo Rio de Janeiro und Rodrygo vom FC Santos verpflichtet, die jetzt brasilianische Nationalspieler sind.
17:13 Uhr

"Gehört zum Erwachsen werden dazu": Weinender RB-Star hat Fehler verarbeitet

Kroatiens Abwehrspieler Josko Gvardiol von RB Leipzig hat das verlorene WM-Halbfinale gegen Argentinien und seinen eigenen Fehler beim 0:3 offenbar gut verarbeitet. "Das gehört zum Erwachsen werden dazu", sagte der 20-Jährige am Donnerstag bei einer Pressekonferenz auf dem kroatischen Trainingsgelände in Doha. Gvardiol hatte am Dienstagabend das zweite Tor der Argentinier mitverschuldet und musste nach dem Schlusspfiff mit Tränen in den Augen von seinem Teamkollegen Marko Livaja getröstet werden.

"Marko hat mir gesagt: Du bist jung, das ist deine erste Weltmeisterschaft und es werden noch weitere folgen", erzählte der Leipziger und fügte hinzu. "Ich weiß nicht, ob es einen Spieler gibt, der keine Fehler macht - vor allem auf der Position des Innenverteidigers. Das ist ein Teil des Sports. Ich versuche, so wenige wie möglich zu machen. Aber es wird immer wieder welche geben." Trotz seines Patzers gegen Argentinien gehört Gvardiol zu den besten Abwehrspielern der WM.

15:35 Uhr

Bester Nicht-Norweger: Biathlet Doll mit starkem Ergebnis

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Benedikt Doll ist im Sprint bester Nicht-Norweger!

(Foto: IMAGO/Oryk HAIST)

Ex-Weltmeister Benedikt Doll hat zum Auftakt des Biathlon-Weltcups im französischen Le Grand-Bornand im Sprint einen hervorragenden dritten Platz belegt. Der 32 Jahre alte Schwarzwälder blieb fehlerfrei und musste nach den zehn Kilometern nur einem norwegischen Duo den Vortritt lassen, das ebenfalls alle zehn Scheiben abräumte.

Der derzeit in einer eigenen Liga laufende Weltcup-Gesamtführende Johannes Thingnes Bö verwies mit einem Vorsprung von 17,6 Sekunden seinen Teamkollegen Sturla Holm Laegreid (25) auf Platz zwei. Für den fünfmaligen Olympiasieger Bö (29) war es der fünfte Sieg in Serie und der fünfte im sechsten Saisonrennen. Doll hatte 38,8 Sekunden Rückstand und verschaffte sich eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung am Samstag. Für das deutsche Männer-Team war es der fünfte Podestplatz des Winters.

15:35 Uhr

WM-Gigant gilt als Neuer-Ersatz beim FC Bayern

Der FC Bayern muss eine Schock-Nachricht verdauen: Manuel Neuer fällt mit einem Unterschenkelbruch für den Rest der Saison aus. Wie reagieren die Münchner auf den Ausfall der Nummer eins im Tor? Setzt der Rekordmeister auf eine interne Lösung und kommt im Winter ein neuer Torwart? Nun soll auch Marokkos WM-Gigant Bono im Fokus stehen. Er überragte in Katar und schaffte mit seinem Team den sensationellen Einzug ins Halbfinale. Nach Angaben der Münchner "tz" denkt der FC Bayern nun über den 31-Jährigen nach.

14:36 Uhr

Überraschung: Ferstl feiert beim Klassiker beste Abfahrt seiner Karriere

Skirennläufer Josef Ferstl hat beim Abfahrtsklassiker in Gröden einen Achtungserfolg gefeiert und sich seinen Platz für das Saison-Highlight gesichert. Der 33-Jährige fuhr beim ersten Saison-Sieg des österreichischen Weltmeisters Vincent Kriechmayr auf einen starken sechsten Platz, damit ist die Norm für die Weltmeisterschaft im Februar erfüllt. Für Ferstl war es das beste Abfahrtsergebnis seiner Karriere, 2017 hatte er in Gröden im Super-G überraschend seinen ersten Weltcup-Sieg gefeiert. "Ich bin gerne hier und wenn das Resultat auch noch stimmt, macht es noch mehr Spaß", sagte Ferstl, der als dritter Fahrer gestartet war: "Ich bin sehr zufrieden." In einem "extrem engen, extrem harten" Rennen fehlten ihm lediglich 15 Hundertstel auf den drittplatzierten Österreicher Matthias Mayer, der selbst nur einen Rückstand von 0,13 Sekunden auf seinen Landsmann Kriechmayr hatte. Gesamtweltcupsieger Marco Odermatt (Schweiz/+0,11) sicherte sich den zweiten Rang. Eine gute Vorstellung lieferte zudem Vizeweltmeister Andreas Sander (Ennepetal), der als 14. (+0,61) sein bestes Abfahrts-Ergebnis der Saison einfahren konnte.

13:51 Uhr

Fußballexperte Köster legt sich für das WM-Finale fest

Die Fußball-WM in Katar bekommt ihr Traumfinale: Lionel Messis Argentinien trifft auf Titelverteidiger Frankreich mit Stürmerstar Kylian Mbappé. Doch wer wird am Ende den FIFA-WM-Pokal in den Händen halten? "11Freunde"-Herausgeber und ntv-Fußballexperte Philipp Köster wagt einen Blick in die Glaskugel.

13:08 Uhr

Folgenschwerer Böllerwurf: Familienvater soll über zwei Jahre ins Gefängnis

Wegen eines Böllerwurfs beim Regionalliga-Spitzenspiel zwischen Rot-Weiss Essen und Preußen Münster Mitte Februar soll ein 29 Jahre alter Familienvater ins Gefängnis. Das Amtsgericht Essen verurteilte den Mann wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 2 Monaten. Das teilte das Gericht mit. Eine Strafe in dieser Höhe kann nicht zur Bewährung ausgesetzt werden.

  • "Der Verurteilung liegt die Überzeugung des Gerichts zugrunde, dass der Angeklagte am 20.2.2022 während des Regionalligaspiels RWE gegen Preußen Münster einen Knallkörper warf, der neben den Ersatzspielern von Preußen Münster detonierte", hieß es in der Mitteilung. Dadurch hätten zwei Ersatzspieler, der Athletiktrainer von Münster sowie ein Balljunge Knall-Traumata erlitten.
  • Die Polizei war dem mutmaßlichen Böllerwerfer bei der Auswertung von Fotos und Videos durch ein auffälliges Gesichtstattoo auf die Spur gekommen. Vor Gericht schwieg der Mann. Sein Anwalt plädierte auf Freispruch, weil die Täterschaft durch die Videos nicht zweifelsfrei nachgewiesen sei. Dem folgte das Gericht nicht. Das Urteil gegen den 29-Jährigen ist noch nic
12:43 Uhr

Randalierer, Fans, Rechtsextreme: Hunderte Festnahmen nach Marokkos Halbfinal-Aus gegen Frankreich

Nach dem Einzug Frankreichs ins Finale der Fußball-Weltmeisterschaft sind bei Ausschreitungen landesweit Hunderte Menschen festgenommen worden. Wie eine Sprecherin der Polizei der Deutschen Presse-Agentur sagte, kamen in Frankreich 266 Menschen in Gewahrsam. 167 Festnahmen davon seien in Paris gewesen.

In der französischen Hauptstadt wurden auch 40 Menschen aus dem rechtsextremen Spektrum festgenommen, wie es von der Pariser Staatsanwaltschaft hieß. Teils hätten sie Stichwaffen dabei gehabt. Französischen Medien zufolge hätten die Menschen zu den Feierlichkeiten auf der Pariser Prachtmeile Champs-Élysées gewollt. Der Sender BFMTV berichtete mit Verweis auf Sicherheitskräfte, sie hätten sich mit marokkanischen Fans prügeln wollen.

12:07 Uhr

Aytekins Nachfolger: Neuer DFB-Schiri rückt zur FIFA auf

Schiedsrichter Robert Schröder wird in Zukunft auch im internationalen Profifußball pfeifen. Die FIFA hat den 37-Jährigen aus Hannover in seine Schiedsrichterliste aufgenommen, teilte der Deutsche Fußball-Bund mit. Schröder werde den Platz von Deniz Aytekin einnehmen, der seine internationale Karriere vorzeitig beende.

  • "Robert Schröder hat über die vergangenen drei Jahre die Chance genutzt, sich in der Bundesliga als ein anerkannter Schiedsrichter zu etablieren, der auch in der Lage ist, wichtige Spiele zu leiten und schwierige Situationen zu meistern", sagte Lutz Michael Fröhlich, Geschäftsführer Sport und Kommunikation der DFB Schiri GmbH.
  • Und weiter: "In seiner Entwicklung ist das jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um seine Qualitäten auch international unter Beweis stellen zu können."
  • Neben Schröder, der seit der Saison 2018/2019 in der Bundesliga aktiv ist und bereits 54 Bundesligapartien geleitet hat, werden weiterhin die Unparteiischen Bastian Dankert, Christian Dingert, Sven Jablonski, Harm Osmers, Daniel Schlager, Daniel Siebert, Sascha Stegemann, Tobias Stieler und Felix Zwayer den DFB auf internationaler Bühne vertreten, hieß es in der Mitteilung.
11:33 Uhr

"Es schaudert mich": Nationaltrainer vermutet FIFA-"Gehirnwäsche" bei Trainerlegende Wenger

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Stale Solbakken (links) mit seinem Stürmer Erling Haaland.

(Foto: AP)

Norwegens Nationalcoach Stale Solbakken hat die französische Trainerlegende Arsène Wenger massiv für dessen Engagement für den Fußball-Weltverband FIFA kritisiert. "Es schaudert mich zu sehen, dass der intelligenteste Mann der Welt, Arsène Wenger, zu dem all die Jahre aufgeschaut wurde, irgendwie einer Gehirnwäsche unterzogen wurde und dass er jetzt die dümmsten Aussagen macht", sagte der frühere Bundesliga-Coach des 1. FC Köln dem norwegischen TV-Sender TV2.

Der 73 Jahre alte Wenger trainierte von 1996 bis 2018 den FC Arsenal. Seit 2019 leitet er den FIFA-Bereich "Globale Fußball-Entwicklung". Solbakken wirft ihm vor allem vor, die umstrittene Weltmeisterschaft in Katar sowie Pläne für einen neuen WM-Rhythmus alle zwei Jahre zu unterstützen. "Es ist beängstigend mit all den Leuten, zu denen wir in der Fußballwelt jahrelang aufgeschaut haben", sagte der Norweger. "Es findet gerade eine Polarisierung statt. Und ich habe Angst, dass die immer schlimmer wird."

10:39 Uhr

"Jeder ist stolz auf das, was ihr geschafft habt": Mbappé tröstet unglücklichen Kollegen

Frankreichs Fußball-Nationalspieler Kylian Mbappé hat seinen Kumpel und Klub-Kollegen Achraf Hakimi nach dem WM-Halbfinale getröstet und für Marokkos WM-Auftritt gelobt. "Sei nicht traurig, Bro", schrieb der 23 Jahre alte Offensivspieler von Paris Saint-Germain auf Twitter, nachdem er mit Frankreich im Halbfinale Marokko mit Hakimi 2:0 (1:0) besiegt hatte. "Jeder ist stolz auf das, was ihr geschafft habt. Ihr habt Geschichte geschrieben", ergänzte Mbappé zu einem Bild von sich und Kumpel Hakimi auf dem Rasen.

Mbappé hatte seinen Teamkollegen beim Katar-Club Paris Saint-Germain nach dem direkten Duell ihrer Nationalteams bei der WM noch auf dem Platz lange getröstet und umarmt, anschließend tauschten die beiden ihre Trikots. Der Franzose jubelte im Hakimi-Trikot vor den Fans, der frühere Dortmunder Hakimi verließ niedergeschlagen den Platz.

09:43 Uhr

Mehr als zehn Millionen TV-Zuschauer sehen WM-Halbfinale

Der Sieg Frankreichs gegen Marokko im Halbfinale hat im TV die Zehn-Millionen-Marke geknackt und für die bisher beste Einschaltquote eines Spiels bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar ohne deutsche Beteiligung gesorgt. Durchschnittlich 10,576 Millionen Menschen sahen den französischen 2:0-Erfolg im ZDF.

  • Das entspricht laut AGF Videoforschung einem Marktanteil von 36,1 Prozent. Die Live-Übertragung mit dem letzten Auftritt von Kommentator Béla Réthy war die erfolgreichste TV-Sendung des Tages.
  • Im Vergleich zu anderen Turnieren, bleibt das Interesse an der WM in Katar geringer. Bei der WM 2018 in Russland und bei der EM im Vorjahr hatte es mehrfach Übertragungen mit mehr als zehn Millionen TV-Zuschauern gegeben.

09:15 Uhr

"Ruhe", "Miteinander": Was sich Herthas Präsident vom neuen Investor verspricht

Präsident Kay Bernstein von Hertha BSC verspricht sich bei einem möglichen Einstieg des amerikanischen Investmentunternehmens 777 Partners entspanntere Zeiten für den Fußball-Bundesligisten. Eine Übernahme der 64,7 Prozent der Anteile an 777 Partners, die der noch aktuelle Investor Lars Windhorst veräußern möchte, würde dem Verein "erst mal mehr Ruhe, mehr Sachlichkeit und ein größeres Miteinander für die beste Lösung für Hertha BSC" bescheren, sagte der 42-Jährige.

  • "Sie haben ebenso wie wir ihre Hausaufgaben gemacht und bringen an ganz vielen Stellen eine Expertise mit, von der wir durchaus profitieren können. Sie haben ein Netzwerk an Datenanalysten, Finanzexperten, an sportlicher Expertise", sagte Bernstein, "sie bringen andere Blickwinkel mit. Und ich finde, dass man oft für die beste Entscheidung unterschiedliche Blickwinkel braucht".
  • Sollte es zu einer Übernahme der Anteile kommen, wäre es laut dem Betreiber einer Eventagentur die "zweite Sache", die Windhorst "in den letzten dreieinhalb Jahren gut für Hertha BSC gemacht hat".
08:16 Uhr

FC Bayern hält sich möglichen Transfer von Barça-Star warm

Hinter der sportlichen Zukunft von Frenkie de Jong steht nach wie vor ein dickes Fragezeichen. Der zentrale Mittelfeldspieler gilt beim FC Barcelona seit geraumer Zeit als Verkaufskandidat, weil die finanzielle Lage noch immer angespannt ist. Der FC Bayern soll die Situation des Niederländers ganz genau beobachten.

  • Wie die spanische "Sport" berichtet, hat der FC Bayern seinen Blick seit dem vergangenen Sommer nie ganz von de Jong abgewandt. Offenbar hat der deutsche Rekordmeister den Barça -Star nach wie vor als potenziellen Kandidaten für einen Transfer im Visier.
  • Laut dem Blatt könnte die mögliche Ablösesumme de Jongs für den FC Bayern in 2023 etwas erschwinglicher sein als noch in der vergangenen Transferperiode. Ein konkreter Betrag wird aber nicht genannt.
  • Fraglich bleibt, ob der FC Bayern überhaupt Bedarf für das zentrale Mittelfeld sieht. Joshua Kimmich und Leon Goretzka gelten unter Cheftrainer Julian Nagelsmann als gesetzt. Mit Marcel Sabitzer und Ryan Gravenberch haben die Münchner zwei weitere Kräfte für die Schaltzentrale in der Hinterhand. Zudem soll Konrad Laimer von RB Leipzig im kommenden Sommer an die Säbener Straße wechseln.

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07:30 Uhr

Bericht zeigt dramatisches Ausmaß von Missbrauch im US-Profifußball

Eine weitere Untersuchung nach den Missbrauchsvorwürfen im US-Frauenfußball hat der Profi-Liga NWSL einen schlechten Umgang mit dem Thema attestiert. Die von der Liga und der Spielergewerkschaft in Auftrag gegebene Studie bestätigte zudem unter anderem sexuellen Missbrauch, Machtmissbrauch und psychische Manipulation. Es habe sich nicht um Einzelfälle gehandelt, sondern sei weitverbreitet gewesen und gehe bis zu den Anfängen der NWSL vor fast einem Jahrzehnt zurück.

  • "Dieser Bericht zeigt deutlich, wie unsere Liga systematisch dabei versagt hat, unsere Spielerinnen zu schützen", sagte NWSL-Boss Jessica Berman. Bermans Vorgängerin Lisa Baird war zurückgetreten, als die Vorwürfe von Spielerinnen öffentlich wurden und für zunehmende Aufmerksamkeit gesorgt hatten.
  • Auslöser waren zwei Spielerinnen, die ihren ehemaligen Trainer Paul Riley öffentlich beschuldigt hatten. Riley, der alle Anschuldigungen abstreitet, wurde entlassen. Außer ihm sind seit 2021 vier weitere Trainer nicht mehr in der Liga aktiv, weil sie entweder entlassen wurden oder zurückgetreten sind.
06:21 Uhr

"Leute erwarten, dass wir gewinnen": Marokko-Coach hat nach Pleite neuen Titel im Blick

Nach der Niederlage im WM-Halbfinale gegen Frankreich hat Marokkos Fußball-Nationaltrainer Walid Regragui sich schon neue Ziele gesetzt. "Die Leute erwarten jetzt, dass wir gewinnen", sagte der Coach nach dem 0:2 (0:1) gegen den Titelverteidiger und verwies auf den Afrika-Cup im Januar 2024 in der Elfenbeinküste: "Ich bin ehrgeizig, wir wollen ihn gewinnen."

  • Damit will Regragui den sensationellen WM-Erfolg bestätigen: Als erstes afrikanisches Team in der WM-Geschichte hatte Marokko in Katar das Halbfinale erreicht. "Wir sind weiter gekommen als Brasilien, Spanien oder Deutschland. Das ist großartig für uns", sagte der 47-Jährige, "wir haben den Afrikanern gezeigt, dass man mit den Großen mithalten kann. Aber wir müssen es regelmäßig zeigen und beweisen, dass es kein Zufall war."
  • Marokko hat bislang lediglich 1976 die Afrikameisterschaft gewonnen. Das Finale erreichten die "Löwen vom Atlas" nur noch 2004 ein weiteres Mal. Erfolge bei der Kontinentalmeisterschaft und die regelmäßige Qualifikation für die WM würden helfen, "auf die Landkarte des Fußballs zu kommen", sagte Regragui.
  • In Katar nahmen die Nordafrikaner erst zum sechsten Mal an einer WM-Endrunde teil und erreichten zum zweiten Mal nach 1986 die K.-o.-Runde.
05:56 Uhr

"Jetzt den Pokal": Macron fordert Titelverteidigung

Emmanuel Macron hat die französische Fußball-Nationalmannschaft bei seinem Kabinenbesuch auf die erfolgreiche Titelverteidigung eingeschworen. "Merci, les Bleus! Jetzt den Pokal!", twitterte der Staatspräsident nach dem Halbfinalerfolg über die WM-Sensation Marokko (2:0) in Al-Khor.

  • In einem weiteren Tweet zeigte er drei französische Fähnchen - im Finale am Sonntag (16 Uhr/ARD, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) gegen Argentinien um Superstar Lionel Messi winkt der Grande Nation der dritte Titel nach 1998 und 2018.
  • Macron jubelte im "Beduinenzelt" mit erhobenen Fäusten und legte dabei jegliche präsidiale Zurückhaltung ab. Er sei "unendlich stolz", sagte er und lobte die Mannschaft, "eine Mischung aus mehreren Generationen".
  • In der Équipe Tricolore grassiert jedoch eine Erkältungswelle. Abwehrspieler Dayot Upamecano und Adrien Rabiot hatten das Duell mit Marokko deshalb verpasst, sollen gegen Argentinien laut Deschamps aber einsatzbereit sein. Kingsley Coman habe erst am Spieltag über Symptome geklagt. "Wir sind deshalb nicht besorgt, aber wir müssen aufpassen, dass es sich nicht weiter verbreitet", sagte Deschamps.
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