Keine Jobgarantie: Auf Schalke steigt der Druck schon wieder kräftig
Trainer Dimitrios Grammozis verspürt nach dem Fehlstart des Fußball-Zweitligisten FC Schalke 04 zunehmend Druck. "Ich kann die Kritik zu 100 Prozent verstehen", sagte Grammozis. Der Bundesliga-Absteiger verlor am vergangenen Wochenende bei Jahn Regensburg mit 1:4 und hat nach vier Spieltagen erst vier Punkte auf dem Konto. "Das Spiel war super-scheiße", sagte Angreifer Marius Bülter, Sportdirektor Rouven Schröder befand: "Es ist klar, dass wir mit vier Punkten nicht zufrieden sind."
Schalke empfängt am Samstag Fortuna Düsseldorf (20.30 Uhr/Sport1, Sky und im Liveticker bei ntv.de) zum West-Schlager. Auf die Frage, ob er Grammozis eine Jobgarantie für den Fall weiterer Misserfolge geben könne, äußerte sich Schröder ausweichend. "Den Gedanken habe ich nicht", sagte der 45-Jährige und stellte lediglich fest: "Der Dimi ist unser Trainer."
Wer darf mit und wer nicht?
Hansi Flick startet eine schwere Mission: Der neue Bundestrainer soll nicht einfach nur Punkte sammeln, Siege und am besten Titel einsammeln. Nein, der Nachfolger von Joachim Löw muss eine ganze Fußball-Nation wieder für sein Team begeistern. Die Arbeit beginnt jetzt.
Den muss er machen: Union lässt Riesenchance liegen
Der FC Union Berlin ist nach dem 4:0 vor einer Woche beim finnischen Vertreter Kuopion PS auf dem besten Wege in die Gruppenphase der European Conference League. Im Heimspiel im fremden Olympiastadion macht man sich jedoch das Leben selbst noch unnötig schwer.
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Vettel nimmt Disqualifikation jetzt einfach hin
Der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel verschwendet keine unnötigen Gedanken mehr an seine Disqualifikation im vergangenen Rennen in Budapest. "Das sind die Regeln, die müssen wir akzeptieren", sagte der Aston-Martin-Fahrer aus Hessen vor dem Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps. Vettel ergänzte aber auch: "Es ist wirklich bitter, denn es war ein tolles Resultat. Es ist vor allem sehr enttäuschend, dass das Team die Punkte verliert, aber wir können nichts machen."
Vettel hatte den letzten Grand Prix vor der Sommerpause in Ungarn als Zweiter beendet, war aber nachträglich disqualifiziert worden. Nach der Zieldurchfahrt befand sich eine zu geringe Treibstoffmenge im Auto des 34-Jährigen. Nach Angaben des Technischen Delegierten hatten nur noch 0,3 Liter entnommen werden können. Ein Liter ist aber mindestens vorgeschrieben. Vettel hatte den Hungaroring längst verlassen, als die Entscheidung fiel.
DFB weist Wolfsburger Berufung gegen Pokal-Ausschluss ab
Die Wechselpanne von Trainer Mark van Bommel hat den VfL Wolfsburg endgültig den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals gekostet. Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bestätigte in seiner Berufungsverhandlung den Ausschluss des Bundesliga-Tabellenführers. Das gaben die Niedersachsen nach der Sitzung unter dem Vorsitz von Achim Späth bekannt.
"Berufung zurückgewiesen: Auch nach der mündlichen Verhandlung vor dem DFB-Bundesgericht bleibt es dabei, dass die DFB-Pokal-Erstrundenpartie bei Preußen Münster durch den Wechselfehler nachträglich mit 0:2 gegen die Wölfe gewertet wird", twitterte der Klub. Bereits das Sportgericht hatte dem Einspruch des Viertligisten Preußen Münster gegen die Wertung des Erstrundenspiels im DFB-Pokal am 8. August (1:3 nach Verlängerung) stattgegeben und eine Umwertung des Spiels mit 2:0 zugunsten der Münsteraner vorgenommen. Gegen dieses Urteil hatte Wolfsburg Berufung eingelegt.
Haas-Teamchef rechnet mit Schumacher-Verbleib
Tuchel und Cortes sind die besten Trainer Europas
Der Spanier Lluís Cortés ist als Europas bester Trainer einer Frauen-Mannschaft ausgezeichnet worden. Der 35-Jährige setzt sich bei der Wahl der Europäischen Fußball-Union gegen den Schweden Peter Gerhardsson und die Britin Emma Hayes durch. Cortés hatte den FC Barcelona zum Erfolg in der Champions League und zum Triple geführt, ehe er im Juni zurücktrat.
Thomas Tuchel ist Europas Trainer des Jahres. Der 47-Jährige setzte sich nach dem Triumph in der Champions League mit dem FC Chelsea bei der Wahl gegen Roberto Mancini, der Italien zum EM-Titel geführt hatte, und Pep Guardiola vom englischen Meister Manchester City durch.
Vorwurf der Vergewaltigung in vier Fällen: Manchester City suspendiert Profi
Benjamin Mendy ist vom englischen Fußball-Meister Manchester City suspendiert worden, nachdem sich der Franzose dem Vorwurf der Vergewaltigung in vier Fällen und einem weiteren sexuellen Übergriff ausgesetzt sieht. "Die Angelegenheit ist Gegenstand eines gerichtlichen Verfahrens und der Klub kann daher keine weiteren Stellungnahmen abgeben, bis dieses Verfahren abgeschlossen ist", teilte City mit.
Die Auslosung zur Champions League in der Übersicht
Der Gewinn der Champions League gilt als größtmöglicher Erfolg im europäischen Vereinsfußball. 32 Teams bewerben sich in der kommenden Gruppenphase um die 16 Plätze im Achtelfinale, das große Finale steigt am 28. Mai 2022 im russischen St. Petersburg. Chancen darauf haben aus Deutschland der FC Bayern, RB Leipzig, Borussia Dortmund und überraschend auch der VfL Wolfsburg. Auf wen trifft das Bundesliga-Quartett? Wer bekommt es mit dem Superstar-Ensemble von Paris St. Germain zu tun? Und wohin muss Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool reisen? Die Auslosung in der Übersicht gibt es hier.
Auch der FC Bayern schaute hin: Leverkusen holt französisches Offensiv-Juwel
Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat einen Ersatz für Leon Bailey gefunden und das französische Offensiv-Juwel Amine Adli verpflichtet. Der 21-Jährige kommt vom Zweitligisten FC Toulouse an den Rhein und erhält einen Vertrag bis 2026. Zur Ablösesumme machte Bayer keine Angabe, sie soll zwischen 12 und 15 Millionen Euro liegen.
Adli, der auch bei Bayern München als Neuzugang gehandelt worden war, hatte 2020/21 in der Ligue 2 in 33 Spielen acht Tore und sieben Vorlagen verbucht, war als Spieler der Saison ausgezeichnet worden. Für den Jamaikaner Bailey hatte Bayer von Aston Villa rund 32 Millionen Euro kassiert.
Ackermann siegt bei Auftakt der Deutschland-Tour
Radprofi Pascal Ackermann hat den Auftakt der dritten Auflage der neuen Deutschland-Tour gewonnen. Zwei Jahre nach seinem Auftakterfolg bei der letzten Ausgabe siegte der 27 Jahre alte Sprinter vom deutschen Team Bora-hansgrohe nach 191 Kilometern von Stralsund nach Schwerin und ist der erste Träger des Roten Trikots des Gesamtführenden. Ackermann setzte sich im Massensprint vor Phil Bauhaus (Bocholt/Bahrain Victorious) und dessen Teamkollegen Marco Haller (Österreich) durch.
Etwas ganz Besonderes war die Etappe trotz des verpassten Siegs für den gebürtigen Rostocker Andre Greipel, der 23. wurde. Nach 80 Kilometern durchquerte das Peloton die Heimatstadt des "Gorillas", der nach der Saison seine Karriere beendet.
Morgen führt das zweite Teilstück das Peloton über 185 großenteils flache Kilometer von Ilmenau nach Sangerhausen. Die diesjährige Deutschland Tour endet am Sonntag nach 722 Kilometern und vier Etappen in Nürnberg, nachdem das Rennen Station in vier Bundesländern gemacht hat.
Ronaldo einigt sich mit Man City auf Wechsel - aber eine Lösung muss noch her
Der nächste spektakuläre Transfer bahnt sich an: Superstar Cristiano Ronaldo hat sich offenbar mit Manchester City über einen Wechsel verständigt. Das berichtet unter anderem die spanische Zeitung AS, eine Einigung zwischen City und Ronaldos Klub Juventus Turin steht aber noch aus. Ronaldos Agent Jorge Mendes soll sich in Turin befinden und Gespräche mit Juve aufnehmen.
Angeblich ist Ronaldo, der in Turin noch einen Vertrag bis 2022 besitzt, bereit, in Manchester unter Teammanager Pep Guardiola auf die Hälfte seines bisherigen Gehalts zu verzichten. In England würde der Portugiese laut AS "nur" noch rund 15 Millionen Euro verdienen, er soll einen Zweijahresvertrag unterschreiben. In der Frage der Ablöse für den Europameister von 2016 liegen Juventus und City aber offenbar noch weit auseinander. Im Gespräch ist auch ein Tauschgeschäft mit Raheem Sterling oder Gabriel Jesus.
Neun Monate Ausfall: Heftiger Sturz kostet Skirennfahrer Schmid die Saison
Skirennfahrer Manuel Schmid fällt nach einem Sturz im Training für die komplette Olympia-Saison aus. Der 28-Jährige habe sich Verletzungen an den Brustwirbelfortsätzen sowie einen Kreuz- und Innenbandbandriss im rechten Knie zugezogen, teilte der Deutsche Skiverband (DSV) mit. Das gerissene Kreuzband sei von Mannschaftsarzt Manuel Köhne am Donnerstag operiert worden. Die Verletzung an den Brustwirbelfortsätzen sowie das gerissene Innenband würden konservativ behandelt. Schmid werde wohl neun Monate ausfallen.
"Die Stimmung ist im Keller", schrieb der Allgäuer bei Instagram. Er war am Dienstag im Trainingslager der Speedfahrer in Saas-Fee (Schweiz) gestürzt. Schmids bestes Ergebnis in der vergangenen Weltcup-Saison war der 21. Platz bei der Abfahrt im italienischen Bormio im Dezember. Die neue Saison, deren Höhepunkt die Winterspiele im chinesischen Peking (4. bis 22. Februar) werden, beginnt am 23./24. Oktober in Sölden (Österreich).
FC Bayern darf nicht von Bremer Flughafen nach Hause fliegen
Das 12:0 beim Bremer SV war eine entspannte Angelegenheit für den FC Bayern München, die Rückreise vom Auswärtsspiel in der 1. Runde des DFB-Pokals verläuft dagegen nicht ganz so locker. Denn in der Hansestadt wird seit dem späten Vormittag eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft, die gestern bei Sondierungsarbeiten entdeckt worden war. Die zwei (!) Flieger des FC Bayern durften daher nicht wie geplant um 12.30 Uhr abheben, sondern müssen auf den Abschluss der Entschärfung warten. Es soll allerdings noch heute zurück in die bayrische Landeshauptstadt gehen, wie Spox berichtet.
Hoeneß: In diesen Dingen ist Kramaric besser als Haaland
Trainer Sebastian Hoeneß vom Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim sieht seinen Topstürmer Andrej Kramaric auf einem Niveau mit Erling Haaland. "Was sie eint, ist die herausragende Torgefahr. Haaland ist unfassbar schnell, direkter, geradliniger in seiner Spielweise", sagte Hoeneß vor dem Ligaspiel bei Borussia Dortmund am Freitag (20.30 Uhr/DAZN). Kramaric hingegen könne "aus unheimlich vielen Situationen heraus treffen: Mit rechts, links, per Kopf, nach Pässen in die Tiefe, Kombinationen, Flanken - da ist Haaland wahrscheinlich nicht ganz so flexibel." Auch die Statur unterscheide "diese beiden herausragenden Fußballer".
Haaland zu stoppen, sei schwierig. "Man muss das im Kollektiv verteidigen, wir brauchen eine gute Absicherung und eine gute Kette. Die Basisdinge müssen angewandt werden - er ist in jeder Phase online und heiß auf seine Tore", sagte Hoeneß.
Was macht Hertha mit den Cunha-Millionen? Nicht viel!
Trotz der Rekordablösesumme für Matheus Cunha von rund 30 Millionen Euro wird Hertha BSC in der noch bis Dienstag laufenden Transferperiode keine Einkäufe in ähnlichen Dimensionen mehr tätigen. "Es gibt immer einen wirtschaftlichen Aspekt. Transfers, die in die 20 Millionen gehen, werden wir nicht sehen, da wollen wir Abstand nehmen", sagte Sportdirektor Arne Friedrich vor dem Bundesliga-Spiel der Berliner am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) beim FC Bayern München.
Schon vor dem Wechsel des brasilianischen Olympiasiegers Cunha zu Atlético Madrid hatte die Hertha durch Verkäufe wie zum Beispiel von Jhon Cordoba eine positive Transferbilanz erzielt. Zudem war die letzte Rate von 30 Millionen Euro von Investor Lars Windhorst eingegangen, der damit seine Verpflichtungen von insgesamt 375 Millionen Euro erfüllte. Trainer Pal Dardai hatte zuvor geäußert, dass er noch mit Verstärkungen in dieser Transferperiode rechne. Friedrich bestätigte, dass man noch neue Kräfte für die offensive Außenbahn suche.
"Lieber gewissenhaft": Mercedes hat sich nicht für Hamilton-Kollegen entschieden
Auch zum Start der zweiten Saisonhälfte in der Formel 1 bleibt unklar, wer im kommenden Jahr neben Weltmeister Lewis Hamilton zweiter Fahrer bei Dauersieger Mercedes wird. "Es gibt keine Neuigkeiten. Ich muss keine Gründe dafür nennen", sagte der Finne Valtteri Bottas in Spa-Francorchamps.
Der 31-Jährige fährt seit 2017 bei den Silberpfeilen, sein Vertrag läuft Ende des Jahres aus. Seit Monaten wird spekuliert, dass der Brite George Russell ab 2022 den zweiten Mercedes steuern wird und Bottas sich demnach einen neuen Rennstall suchen muss. Eigentlich hatten sich die Beteiligten vorgenommen, die Fahrerfrage bis zur Sommerpause zu klären. Doch es wird sich weiter verzögern.
"Es gibt nichts zu verkünden. Nicht dieses Wochenende und wohl auch nicht das nächste, um ehrlich zu sein", sagte Russell, der noch bis Jahresende bei Williams unter Vertrag steht: "Wir machen das lieber gewissenhaft als schnell."
Bottas ergänzte: "Wir fokussieren uns auf das Fahren und wollen das Maximale für unsere Teams herausholen."
Teure "Tribünen-Party": Strafe für Mainz nach Sieg gegen Leipzig
Bundesligist FSV Mainz 05 muss für die spontane "Tribünen-Party" nach dem Sieg gegen RB Leipzig blechen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte die Rheinhessen wegen eines Verstoßes gegen die in der DFL-Spielordnung zur Durchführung des Sonderspielbetriebes festgelegten Hygieneauflagen zu einer Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro.
Am ersten Spieltag hatten die Mainzer Spieler den 1:0-Heimsieg gegen Vizemeister Leipzig mit ihren Fans auf der Tribüne gefeiert. 5000 Euro der Strafe darf der FSV, der dem Urteil zugestimmt hat, an eine soziale Einrichtung im Bereich der Gesundheitsvorsorge spenden.
Häkkinen über Schumacher: "Hoffentlich lacht er auch, wenn es mal nicht läuft"
Mika Häkkinen ist eine Legende in der Formel 1. Sein Überholmanöver gegen Michael Schumacher in Spa gilt als ikonischer Motorsport-Moment. Im Interview spricht der Finne über die Zukunft von Mick Schumacher und das komplizierte Geschäft Formel 1.
"Mega glücklich und erleichtert": Mit Rekord zur zweiten Medaille in Tokio
Verena Schott hat die zweite Medaille für die deutschen Athleten bei den Paralympics in Tokio gewonnen. Über 200 Meter Lagen schwamm die Cottbuserin in deutlicher persönlicher Bestleistung von 2:59,09 Minuten zu Bronze.
Es gewann die Britin Maisie Summers-Newton in Weltrekordzeit von 2:56,68 Minuten vor der Ukrainerin Jeljzaweta Mereschko (2:58,04).
"Meine Gefühlswelt ist ein bisschen durcheinander. Ich weiß gerade gar nicht, was ich fühle. Ich bin mega glücklich und erleichtert", sagte Schott nach ihrem Coup und ergänzte: "Ich wollte es so sehr."
Für die 32-jährige Schott ist es bei der dritten Teilnahme die zweite Paralympics-Medaille. 2012 hatte sie in derselben Disziplin Silber gewonnen.
2016 in Rio hatten die deutschen Schwimmer nur drei Medaillen geholt, darunter keine goldene.
Die erste deutsche Medaille, ebenfalls Bronze, hatte am Mittwoch Radfahrerin Denise Schindler auf der Bahn gewonnen.
Bayer sichert sich offenbar europaweit umworbenes Offensiv-Talent
Bayer Leverkusen befindet sich offenbar vor der Verpflichtung des französischen Offensivfußballers Amine Adli vom FC Toulouse. Laut Informationen mehrerer Medien ist sich der Bundesligist mit dem Klub aus der französischen Ligue 2 über einen Transfer des 21 Jahre alten Flügelspielers einig.
Nach Angaben der "Bild-Zeitung" soll Adli eine Ablösesumme von rund zwölf Millionen Euro kosten. Wie der "Kicker" berichtet werde das Toptalent von verschiedenen europäischen Klubs umworben.
Außenverteidiger Mitchell Weiser scheint indes in Leverkusen keine Perspektive mehr zu sehen. Der 27-Jährige absolvierte vergangene Saison nur fünf Bundesliga-Einsätze, ist auch in dieser Spielzeit bislang außen vor und strebt nach Informationen des "Kicker" einen Wechsel an.
"Ich möchte in einem Verein wieder so etwas wie Freude empfinden, und das kann ich nur, wenn ich auch die Möglichkeit habe zu spielen", sagte Weiser. "Wenn nicht mehr meine Leistung darüber entscheidet, ob ich spiele, ist es Zeit zu gehen." Der U21-Europameister von 2017 steht in Leverkusen noch bis 2023 unter Vertrag.
Alonso bleibt in Formel 1: Vertragsverlängerung des 40-Jährigen
Der frühere Weltmeister Fernando Alonso fährt auch in der kommenden Saison für das Formel-1-Team Alpine. Der Rennstall bestätigte am Donnerstag vor dem Großen Preis von Belgien die Weiterbeschäftigung des 40-Jährigen. Der Spanier hatte in dieser Saison bei dem französischen Team sein Comeback in der Königsklasse des Motorsports gegeben. Nun soll er mit seiner Erfahrung auch im kommenden Jahr, in dem eine große Regelreform ansteht, für Erfolge sorgen.
Er habe sich stets für notwendige Veränderungen in der Formel 1 ausgesprochen, um für gerechtere Bedingungen zu sorgen, sagte Alonso. "2022 wird dafür eine große Gelegenheit sein", fügte der Weltmeister von 2005 und 2006 hinzu.
Sein Teamkollege wird auch in der nächsten Saison der Franzose Esteban Ocon sein. Der 24-Jährige hatte vor der Sommerpause völlig überraschend in Ungarn seinen ersten Grand-Prix-Sieg gefeiert.
Alonso ist vor dem Start in die zweite Saisonhälfte mit 38 Punkten Elfter der Gesamtwertung. Alpine, der Nachfolger des Werksteams von Renault, liegt in der Konstrukteurswertung auf Rang fünf unter den zehn Rennställen.
So hat Verstappen seine WM-Wut verarbeitet
Verstappen freut sich auf Heim-Grand-Prix im Doppelpack
Das Duell zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton elektrisiert die Formel-1-Fans. Zuletzt scheint der Niederländer vom Pech verfolgt. Im Interview spricht der Red-Bull-Pilot über seine zwei Heimatrennen, die breite Unterstützung der Holländer und den Umgang mit Rückschlägen.
Flick verzichtet beim Debüt aus Rücksicht auf Hummels
Bundestrainer Hansi Flick wird seine ersten Länderspiele mit der Nationalmannschaft ohne Routinier Mats Hummels bestreiten. Das berichtete der "Kicker" einen Tag vor der offiziellen Bekanntgabe des ersten Aufgebotes am Freitag. Der Abwehrchef von Borussia Dortmund konnte wegen hartnäckiger Patellasehnenproblemen, die den 32-Jährigen auch schon während der Europameisterschaft permanent beeinträchtigt hatten, keine richtige Vorbereitung auf die neue Saison absolvieren. Ein Verzicht auf Hummels erscheint insofern logisch. Hummels ist beim BVB erst seit kurzem wieder voll im Trainingsbetrieb und soll nach "Kicker"-Informationen "sein Aufbauprogramm in Dortmund fortsetzen und erst im Oktober wieder zum DFB-Team stoßen".
Marquez-Brüder treffen Guardiola: "Sehr beeindruckend"
Der spanische MotoGP-Superstar Marc Marquez und sein jüngerer Bruder Alex waren als Trainingskiebitze bei Manchester City zu Gast. Kurz vor dem Großen Motorrad-Preis von Großbritannien am Sonntag in Silverstone sahen die Rennfahrer ihrem Landsmann Josep Guardiola bei der Arbeit zu. "Es war beeindruckend zu sehen, wie Pep die Spieler trainiert", sagte der achtmalige Weltmeister Marc Marquez. Guardiola sei "einer dieser Menschen, die man zu analysieren versucht, um mehr über ihn zu erfahren. Wie er auftritt, wie er spricht und wie er trainiert. Wir haben ein paar Dinge gelernt." Der Teammanager gab das Lob zurück. "Wir spielen mit einem Ball, er sitzt auf einem Motorrad – das ist natürlich etwas ganz anderes, aber wenn man gewinnen will, etwas besser machen und sein Niveau erhöhen will, muss man die richtige Einstellung haben", so Guardiola. Marquez wisse als Champion, dass er "etwas Besonderes" sei. Die beiden Piloten erhielten ManCity-Trikots mit den Nummern ihrer Maschinen und ließen sich an der Seite Guardiolas sowie einiger Profis fotografieren. Auch der deutsche Nationalspieler Ilkay Gündogan posierte mit den Brüdern.
Diese Spieler will der FC Bayern wohl noch loswerden
Bis zum 31. August ist das Transferfenster in den meisten Top-Ligen noch geöffnet. Bis dahin will der FC Bayern wohl noch einige Spieler abgeben. Wie der "Kicker" berichtet, wäre ein Verkauf von Bouna Sarr für beide Seiten die "bessere Variante". Beim FC Bayern spielt der Rechtsverteidiger, der im vergangenen Herbst für acht Millionen Euro von Olympique Marseille kam, keine Rolle. Ein weiterer Spieler, der die Bayern verlassen soll, ist Mickaël Cuisance. Laut "Kicker" hat der 22 Jahre alte Franzose "keine Perspektive" in München. Anders als Sarr und Cuisance wusste Corentin Tolisso zuletzt als Backup zu überzeugen. Dennoch ist seine Zukunft beim FC Bayern nicht gesichert. Da sein Vertrag nach der Saison ausläuft, wäre in diesem Sommer - oder spätestens im Winter - die letzte Chance, eine ordentliche Ablöse für den Franzosen zu kassieren.
Nächste Star-Absage für US Open: Kenin hat Corona
Auch die frühere Australian-Open-Siegerin Sofia Kenin wird bei den am Montag beginnenden US Open fehlen. Die Weltranglistenfünfte aus den USA erklärte auf Twitter, dass sie positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Zwar sei sie geimpft und habe nur milde Symptome, dennoch könne sie nicht am letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres in New York teilnehmen.
Kenin ist damit die nächste Topspielerin, die auf die US Open verzichten muss. Zuvor hatten bereits die drei Superstars Roger Federer (Schweiz), Rafael Nadal (Spanien) und Serena Williams (USA) sowie der österreichische Titelverteidiger Dominic Thiem verletzungsbedingt abgesagt.
Auch Serena Williams' Schwester Venus zog am Mittwoch aufgrund einer nicht näher spezifizierten Beinverletzung zurück. Die 41-Jährige wird die US Open, die sie 2000 und 2001 gewann, zum ersten Mal seit 2006 verpassen.
"Es ist zäh": Kroos muss weiter pausieren
Rio-Weltmeister Toni Kroos muss sich wegen seiner Schambeinentzündung auf dem Weg zum Comeback beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid weiter in Geduld üben. "Es ist leider so, dass das nicht einfach so wegzuschütteln ist", sagte Kroos in einem Video bei Twitter: "Es ist zäh, aber es sind leichte Fortschritte erkennbar."
Kroos, der nach dem Achtelfinal-Aus bei der EM im Sommer das Ende seiner Karriere in der Nationalmannschaft verkündet hatte, pausiert bereits seit Anfang des Monats. Der 31-Jährige kann noch keine Prognosen zur Rückkehr abgeben. "Es ist nach wie vor schwer zu sagen, wann ich wieder auf dem Platz stehe", so Kroos
Nach Randale-Spiel: Erste Strafe für Nizza steht fest
Nach dem abgebrochenen Skandal-Derby gegen Olympique Marseille findet das nächste brisante Spiel des französischen Fußball-Erstligisten OGC Nizza am Samstag gegen Girondins Bordeaux unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Dies gab Frankreichs Liga-Verband LFP bekannt. Die Entscheidung soll eine Vorsichtsmaßnahme sein. Zudem wurde Marseilles Fitness-Trainer Pablo Fernandez vorerst gesperrt.
Die LFP kündigte zudem an, dass die Untersuchung der Vorfälle in Nizza am Sonntagabend bis zum 8. September abgeschlossen sein soll. Danach würden die endgültigen Urteile verkündet werden.
Das Mittelmeerderby der Ligue 1 war abgebrochen worden, nachdem Gäste-Profi Dimitri Payet eine auf ihn geworfene Plastikflasche zurück auf die Tribüne gefeuert hatte. Daraufhin stürmten aufgebrachte Anhänger der Gastgeber das Spielfeld, Ordner versuchten sie zurückzudrängen.
Bock auf Nationalteam: Guardiola kündigt Abschied von Man City an
Star-Trainer Pep Guardiola will seinen 2023 auslaufenden Vertrag beim englischen Fußballmeister Manchester City nicht verlängern und stattdessen eine Nationalmannschaft übernehmen. "Nach sieben Jahren mit diesem Team werde ich, denke ich, einen Schnitt machen", sagte der 50-jährige Katalane laut Medienberichten bei einer Veranstaltung des brasilianischen Finanzdienstleisters XP Investimentos.
"Ich werde eine Pause einlegen müssen und auf das Erreichte zurückblicken." Anschließend würde er gerne die Auswahl eines südamerikanischen oder europäischen Landes trainieren: "Ich will diese Erfahrung machen", sagte Guardiola, der die Citizens seit 2016 zu drei Premier-League-Meisterschaften geführt hat.
Schon nach seiner erfolgreichen Zeit beim FC Barcelona hatte Guardiola von 2012 bis 2013 eine einjährige Pause eingelegt, bevor er schließlich für drei Jahre beim FC Bayern München anheuerte.
Im Klub-Fußball hat er inzwischen alles erreicht - erst als Spieler, dann als Trainer. Bei ManCity avancierte er 2019 zum ersten Trainer, der in England alle nationalen Titel in einer einzigen Saison gewann.