Der Sport-Tag
15. Juni 2022
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22:03 Uhr

FC Augsburg lässt langjährige Führungsspieler ziehen

Fußball-Bundesligist FC Augsburg trennt sich von den langjährigen Führungsspielern Alfred Finnbogason und Jan Moravek. Die Verträge der beiden Profis wurden nicht verlängert. Der Klub sei mit dem neuen Cheftrainer Enrico Maaßen "übereingekommen, einen neuen Weg einschlagen zu wollen und neue Impulse zu setzen", sagte Geschäftsführer Stefan Reuter. Torjäger Finnbogason (33) stand seit 2016 beim FCA unter Vertrag, hatte in den vergangenen Jahren aber immer wieder Rückschläge durch Verletzungen erlitten. Dennoch ist der Isländer mit 37 Treffern Rekordtorschütze der FCA-Bundesliga-Geschichte. Mittelfeldspieler Moravek (32) spielte sogar zehn Jahre in Augsburg.

FC Augsburg lässt langjährige Führungsspieler ziehen
21:20 Uhr

Gauff gelingt locker, was Petkovic nicht schafft

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Petkovic kämpfte, doch sie verlor am Ende trotzdem. (Foto: IMAGO/Schreyer)

Andrea Petkovic hat beim Rasentennis-Turnier in Berlin den Einzug in das Viertelfinale verpasst. Die 34-jährige Darmstädterin verlor bei der mit 790.000 Euro dotierten Veranstaltung gegen Alexandra Sasnowitsch aus Belarus mit 4:6, 4:6. In einem Match mit insgesamt acht Aufschlagverlusten hatte die 28-jährige Sasnowitsch in den wichtigen Situationen die besseren Momente auf ihrer Seite. Petkovic gab mit gleich drei Doppelfehlern das erste Spiel ab, konnte aber mit dem fünften Breakball sofort das Aufschlagspiel zurückholen, um im dritten Spiel erneut ein Break zuzulassen. Insgesamt ging die Hessin beim 3:2 im zweiten Satz nur einmal in Führung.

Zuvor war Coco Gauff als letzte Spielerin in das Achtelfinale eingezogen. Die French-Open-Finalistin setzte sich in einem US-Duell mit 6:2, 7:6 (7:2) gegen Ann Li durch. In der Runde der letzten 16 trifft die an Nummer sieben gesetzte 18-Jährige auf die Chinesin Wang Xinyu.

Gauff gelingt locker, was Petkovic nicht schafft
20:28 Uhr

La Liga legt offiziell Beschwerde gegen PSG bei UEFA ein

Die spanische Fußball-Liga hat beim europäischen Verband UEFA eine Beschwerde gegen den französischen Meister Paris Saint-Germain wegen Verstoßes gegen das Financial Fairplay eingereicht. Hintergrund der Klage ist der extrem hoch dotierte Vertrag, mit dem die PSG-Eigentümer aus dem Emirat Katar Stürmerstar Kylian Mbappé zum Verbleib überredet haben. In Spanien war man davon überzeugt, dass der 23-Jährige im Sommer nach Ablauf seines alten Vertrags am 30. Juni zu Champions-League-Sieger Real Madrid wechseln würde.

LaLiga beklagt, dass Paris und der von Abu Dhabi unterstützte englische Meister Manchester City "kontinuierlich gegen die geltenden Regeln des finanziellen Fairplays verstoßen". Man sei der Ansicht, dass solche Praktiken "das Ökosystem und die Nachhaltigkeit des Fußballs verändern, allen europäischen Klubs und Ligen schaden und nur dazu dienen, den Markt künstlich aufzublähen, wobei das Geld nicht im Fußball selbst generiert wird".

La Liga legt offiziell Beschwerde gegen PSG bei UEFA ein
19:10 Uhr

Kyrgios rastet in Halle aus, der Weltranglistenerste lässt rein gar nichts anbrennen

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Der Badboy des Tennis, Nick Kyrgios. (Foto: IMAGO/Hasenkopf)

Der Weltranglisten-Erste Daniil Medwedew hat beim Rasen-Turnier im westfälischen Halle ohne Mühe das Achtelfinale erreicht. Der russische Tennisprofi gewann gegen den Belgier David Goffin mit 6:3, 6:2. Der 26-Jährige benötigte nur 64 Minuten für seinen Erfolg. Im Kampf um den Viertelfinal-Einzug trifft Medwedew am Donnerstag auf Ilja Iwaschka aus Belarus, der zum Auftakt gegen Lokalmatador Jan-Lennard Struff gewonnen hatte. Medwedew hatte zu Beginn der Woche den Serben Novak Djokovic an der Spitze der Weltrangliste abgelöst.

Das Aus kam dagegen für den an Nummer zwei gesetzten Stefanos Tsitsipas. Der Grieche verlor im Achtelfinale gegen den Australier Nick Kyrgios mit 7:5, 2:6, 4:6. Kyrgios leistete sich dabei wieder einmal einige Ausraster und kassierte insgesamt zwei Verwarnungen. Dennoch setzte sich der Australier nach 2:05 Stunden mit dem ersten Matchball durch.

Kyrgios rastet in Halle aus, der Weltranglistenerste lässt rein gar nichts anbrennen
18:25 Uhr

"Völlig unvorstellbar": Ski-Legende übt heftige Kritik

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Der Österreicher Marcel Hirscher war im Ski Alpin kaum zu stoppen. (Foto: picture alliance / EXPA / APA / picturedesk.com)

Sieben Weltmeisterschaftstitel, acht Siege im Gesamtweltcup sowie zwei Goldmedaillen bei Olympia: Marcel Hirscher kann auf eine überragende Karriere im Ski Alpin zurückschauen. Doch um große Erfolge zu feiern, musste der 33-Jährige auch auf viele Dinge verzichten.

Zwar habe er nicht das Gefühl, etwas versäumt zu haben, dennoch verriet Hirscher im Interview mit "Red Bulletin": "Als Skifahrer bist du verkauft. Das macht etwas mit dir. Ich war auf eine gewisse Art Leibeigener von anderen." Er sei davon überzeugt, dass er noch miterleben werde, "dass man mit Athleten nicht mehr so umgehen kann wie zu meiner Zeit". "Ich habe mich absolut an die Schmerzgrenzen des Systems herangetastet. Und dennoch: Heute ist völlig unvorstellbar, wie ich das ausgehalten habe!", übte Hirscher deutliche Kritik an der Ski-Alpin-Szene.

"Völlig unvorstellbar": Ski-Legende übt heftige Kritik
17:35 Uhr

Schalke wildert in der Hauptstadt

Der-Berliner-Torwart-Alexander-Schwolow
Der Berliner Torwart Alexander Schwolow spielt jetzt für Schalke 04. (Foto: Daniel Löb/dpa/Archivbild)

Aufsteiger Schalke 04 hat sich für die kommende Saison in der Fußball-Bundesliga auf der Torhüterposition verstärkt. Wie der Klub bekannt gab, wechselt der frühere Junioren-Nationalspieler Alexander Schwolow vom Ligakonkurrenten Hertha BSC auf Leihbasis zu den Gelsenkirchenern. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt. Schwolows Vertrag bei der Hertha läuft noch bis Sommer 2025.

"Mit Alexander haben wir einen erfahrenen Keeper für uns gewonnen, der unserer Mannschaft Stabilität verleihen wird. Er hat auf all seinen bisherigen Stationen bewiesen, welche Qualität in ihm steckt", sagte Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder: "Alex verzichtet für seinen Wechsel zu Schalke auf viel Geld. Er hat uns in den Gesprächen glaubhaft vermittelt, dass für ihn die sportliche Perspektive absolute Priorität besitzt." S04 hatte nach dem Aufstieg fünf Spieler verabschiedet, unter ihnen auch Torhüter Martin Fraisl, dessen Vertrag nicht verlängert wurde.

Schalke wildert in der Hauptstadt
16:38 Uhr

FC Bayern lässt zwei Talente ziehen

Der FC Bayern München trennt sich von seinen beiden Ersatzkeepern Christian Früchtl und Ron-Thorben Hoffmann. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, schließt sich Hoffmann Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig an. Früchtl wechselt nach insgesamt acht Jahren beim deutschen Rekordmeister in die österreichische Bundesliga zu Austria Wien. Nach dpa-Informationen hat der FC Bayern für beide Torhüter eine Rückkaufklausel in die Verträge einbauen lassen.

FC Bayern lässt zwei Talente ziehen
15:44 Uhr

DFB-Star mit Corona-Ärgernis im Trainingslager

Kapitänin Alexandra Popp ist im Trainingslager der deutschen Frauen-Nationalmannschaft in Herzogenaurach positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die 31-Jährige vom VfL Wolfsburg, die bei der allgemeinen Testung zu Beginn des Trainingslagers noch ein negatives Ergebnis aufwies, verspürt nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) "nur leichte Symptome" und wurde umgehend isoliert.

Die weiteren Tests des kompletten Kaders und Staffs fielen laut DFB negativ aus. Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg absolviert am 24. Juni in Erfurt gegen die Schweiz den letzten Härtetest vor der Europameisterschaft in England (6. bis 31. Juli). "Das ist natürlich doof für Poppi. Es geht ihr aber den Umständen entsprechend gut, soweit ich gehört habe", sagte Offensivspielerin Svenja Huth: "Bei uns ist keine große Panik ausgebrochen. Wir halten uns weiter an die Hygiene-Vorschriften. Die Stimmung ist also dennoch sehr gut." Popp (113 Länderspiele) ist die erfahrenste Spielerin im deutschen Kader.

DFB-Star mit Corona-Ärgernis im Trainingslager
14:44 Uhr

BVB muss gegen den Bayern-Schreck ran

Borussia Dortmund plant in der Vorbereitung auf die nächste Saison in der Fußball-Bundesliga Testspiele gegen die spanischen Erstligaklubs FC Valencia und FC Villarreal. Beide Partien sollen im österreichischen Altach im Rahmen eines Trainingslagers in Bad Ragaz (15. bis 23. Juli) in der Schweiz stattfinden. Das teilte der BVB am Mittwoch mit. Am 18. Juli (19 Uhr) trifft die Borussia demnach auf Valencia. Die Partie gegen Villarreal, der Klub hatte den FC Bayern im Viertelfinale der Champions League sensationell ausgeschaltet, ist für den 22. Juli (19 Uhr) terminiert. Den Trainingsstart für die neue Saison hat BVB-Coach Edin Terzic für den 27. Juni angesetzt. Ihr erstes Pflichtspiel bestreiten die Dortmunder am 29. Juli (20.45 Uhr) im DFB-Pokal beim Drittliga-Verein 1860 München.

BVB muss gegen den Bayern-Schreck ran
13:45 Uhr

Letztes Nations-League-Spiel ist klarer TV-Sieger

Das letzte der vier Nations-League-Spiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Juni erzielte auch die höchste TV-Quote. Im Schnitt 8,919 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer schalteten laut AGF Videoforschung am Dienstag das ZDF ein und sahen das 5:2 des DFB-Teams gegen Europameister Italien. Das ergab einen Marktanteil von 36,3 Prozent. Die Partie war damit der klare Tagessieger.

Das Spiel der Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick am vergangenen Samstag in Ungarn (1:1) hatte deutlich weniger Fans angelockt. Im Durchschnitt hatten 6,62 Millionen Menschen das dritte Gruppenspiel der deutschen Auswahl bei RTL geschaut. Das entsprach einem Marktanteil von 31,1 Prozent. Die ZDF-Übertragung vom 1:1 gegen England am Dienstag vergangener Woche in München hatten im Schnitt 8,813 Millionen Interessierte verfolgt (33,9 Prozent). Beim Hinspiel gegen Italien (1:1) am 4. Juni in Bologna waren durchschnittlich knapp sechs Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer bei RTL dabei.

Letztes Nations-League-Spiel ist klarer TV-Sieger
12:59 Uhr

"Sorge um die Sicherheit": DFB erklärt Polizei-Kontrolle von Fans

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erklärt seine Bitte um polizeiliche Kontrolle einer Fangruppe mit deren ungewöhnlichem Verhalten. Nach dem Zeigen eines FIFA- und Katar-kritischen Banners während des Länderspiels gegen Italien (5:2) in Mönchengladbach habe die Gruppe das Stadion "sehr schnell" verlassen, sich aber weiter im Arena-Umfeld bewegt.

"Aufgrund dieses untypischen Verhaltens und aus Sorge um die Sicherheit der Veranstaltung informierte der DFB die Polizei", teilte der Verband mit. Diese reagierte und stellte die Personalien von 15 Personen fest, die nach SID-Informationen im Besitz von Eintrittskarten waren. "Weitere Maßnahmen wird es nicht geben", sagte Polizeisprecher Wolfgang Röthgens dem SID - dementsprechend auch keinen von Fanseite zunächst befürchteten Eintrag in die Datei Gewalttäter Sport. Ohnehin sei das Banner von der freien Meinungsäußerung gedeckt, der DFB habe die Daten-Übermittlung abgelehnt.

"Sorge um die Sicherheit": DFB erklärt Polizei-Kontrolle von Fans
12:07 Uhr

Weder BVB noch Pokalsieger: ARD überträgt nur zwei Erstrundenpartien

Die ARD überträgt in der ersten Runde des DFB-Pokals die Begegnungen von Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt und Meister Bayern München live. Während die Hessen am Montag, 1. August, bei Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg gefordert sind, greifen die Bayern erst gut vier Wochen später am 31. August (jeweils 20.45 Uhr) mit der Partie bei Drittligist FC Viktoria Köln ins Geschehen ein. Am eigentlichen Pokal-Wochenende treffen die Bayern im DFL-Supercup auf Pokalsieger RB Leipzig.

Die Viktoria hat sich zudem entschieden, die Bayern im Rhein-Energie-Stadion des Nachbarn 1. FC Köln zu empfangen. "Ein Free-TV-Spiel in der ARD würde die Infrastruktur im Sportpark Höhenberg einfach überfordern, auch die Pressetribüne wäre für das zu erwartende Medieninteresse schlicht zu klein", sagte Geschäftsführer Axel Freisewinkel. Zudem sei die Ticketnachfrage schon jetzt hoch.

Weder BVB noch Pokalsieger: ARD überträgt nur zwei Erstrundenpartien
11:11 Uhr

Kein "Hurra" für Trainer-Legende: Journalisten schweigen Louis van Gaal an

Gut gelaunt betritt der Trainer der niederländischen Fußball-Nationalmannschaft die Pressekonferenz. Um einem Reporter zum Geburtstag zu gratulieren, bemüht Louis van Gaal einen der bekanntesten Schlachtrufe überhaupt. Antworten erhält er dennoch keine - die Trainer-Ikone zeigt sich brüskiert.

Kein "Hurra" für Trainer-Legende: Journalisten schweigen Louis van Gaal an
10:18 Uhr

Vergessener Flügelstürmer: Schalke winkt Millionenregen

Nach einem starken Leihjahr in Brügge kehrt Rabbi Matondo mit neuem Selbstvertrauen und einem deutlich verbesserten Marktwert zum FC Schalke 04 zurück. Die Knappen wollen den Waliser jedoch sofort wieder abgeben, diesmal allerdings dauerhaft und nur gegen eine Millionensumme. Ein Plan, der aufgehen könnte.

  • Erst kürzlich teilte der belgische Erstligist Cercle Brügge mit, dass eine feste Verpflichtung von Schalke-Leihgabe Matondo nicht zustande kommen wird. Beide Seiten konnten sich nicht auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit einigen, obwohl der Flügelstürmer mit neun Toren und zwei Vorlagen in 26 Spielen einer der Leistungsträger des Klubs war.

  • Dennoch stehen die Chancen für die Königsblauen durchaus gut, ihren nur noch bis 2023 gebundenen Angreifer demnächst zu Geld machen zu können. Laut "Bild" sind nämlich die englischen Vereine FC Brentford, Leeds United und Nottingham Forest sowie RC Lens, Stade Brest und ESTAC Troyes aus Frankreich am 21-Jährigen dran. Darüber hinaus wurden unlängst die Glasgower Stadtrivalen Rangers FC und Celtic als mögliche Abnehmer gehandelt.

  • Wer auch immer die geforderten vier Millionen Euro biete, könne Matondo haben, heißt es. Noch besser wäre selbstredend ein Wettbieten um die Dienste des flinken Nationalspielers.

Mehr zu Schalkes Hoffnungen hier bei den Kollegen von sport.de

Vergessener Flügelstürmer: Schalke winkt Millionenregen
09:52 Uhr

Sebastian Vettel verteidigt Mick Schumacher: "Nicht immer nur draufhauen!"

Sebastian Vettel hat Mick Schumacher in der Debatte um dessen Leistungen in der Formel 1 den Rücken gestärkt. "Kritik ist in der Hinsicht auch gerechtfertigt. Aber man darf nicht immer nur draufhauen, sondern muss auch mal sagen, wenn was gut gelaufen ist", sagte Aston-Martin-Pilot Vettel der "Bild".

  • Schumacher war zuletzt von Haas-Teamchef Günther Steiner öffentlich kritisiert worden, nachdem der 23-Jährige beim Rennen in Monaco nach einem neuerlichen Unfall ausgeschieden war.

  • Vettel zeigte für die öffentliche Schelte wenig Verständnis. "Wir fahren alle am Limit. Dass da mal was kaputtgehen kann, gehört dazu. Ich glaube, in der Situation sollte man alles dransetzen, einem den Rücken zu stärken. Auch aus eigener Erfahrung ist es nicht einfach, wenn teamintern nur draufgehauen wird", sagte Vettel.

  • Schumacher wartet weiterhin auf den ersten WM-Punkt seiner Formel-1-Karriere. Beim Großen Preis von Aserbaidschan am vergangenen Wochenende belegte er den 14. Rang. Am Sonntag (20 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) steht der Große Preis von Kanada in Montreal auf dem Programm.

Sebastian Vettel verteidigt Mick Schumacher: "Nicht immer nur draufhauen!"
09:06 Uhr

Nach Kampf mit Einbrecher: Olympiasiegerin verletzt, verpasst Weltmeisterschaft

Erst einen Autodieb gefasst, dann das WM-Aus: Die polnische Hammerwurf-Olympiasiegerin Anita Wlodarczyk hat ihre Teilnahme am Saisonhöhepunkt in Eugene/Oregon (15. bis 24. Juli) aus kuriosem Grund abgesagt. Wie die viermalige Weltmeisterin zuvor bei Twitter erklärt hatte, habe sie eine Oberschenkelprellung erlitten, als sie einen Mann verfolgte, der ihr Auto stehlen wollte.

"Ein Fremder ist in mein Auto eingebrochen", schrieb die 36-Jährige, die auch die European Championships in München im August verpassen wird: "Ich habe ihn selbst gestoppt und der Polizei übergeben. Leider habe ich dafür mit einer Muskelprellung bezahlt." Mit einem Hauch Ironie kündigt sie zudem an: "Nach meiner Karriere werde ich vielleicht mit MMA anfangen. Der Dieb hat gelitten."

Die dreimalige Goldmedaillengewinnerin gab die Sommerspiele in Paris 2024 als Ziel aus. "Ich bin motiviert, mich so gut wie möglich zu rehabilitieren", sagte Wlodarczyk dem Fernsehsender TVN24. Schon die letzte WM in Doha vor drei Jahren hatte sie wegen einer Knieoperation verpasst.

Nach Kampf mit Einbrecher: Olympiasiegerin verletzt, verpasst Weltmeisterschaft
08:20 Uhr

"In keinem so getäuscht wie in ihm": Ex-Hertha-Boss teilt gegen Klinsmann aus

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Jürgen Klinsmann (r.) kündigten seinen Trainerjob urplötzlich via Facebook. (Foto: imago images/Matthias Koch)

Manager Michael Preetz hat sich erstmals nach seinem Rauswurf bei Hertha BSC öffentlich geäußert und dabei Jürgen Klinsmann scharf kritisiert. "Ganz sicher habe ich mich in keinem Kollegen so getäuscht wie in ihm", sagte Preetz der Sport Bild. Dies beziehe sich sowohl auf den Trainer als auch auf den Menschen Klinsmann, betonte der 54-Jährige.

  • "Sein plötzlicher Abgang und sein öffentliches Nachtreten zeugen nicht von einem ausgeprägten Sportsgeist", sagte Preetz. Er hatte als Sport-Geschäftsführer den früheren Weltmeister im November 2019 zum Cheftrainer ernannt. Nach nur vier Monaten verkündete Klinsmann via Facebook seinen Rücktritt, wenig später stellte er in veröffentlichten Tagebüchern dem Team und der Klubführung ein miserables Zeugnis aus. "Sie werden sicher verstehen, dass ich dazu eine sehr viel differenziertere Meinung habe", sagte Preetz darauf angesprochen.

  • Er selbst habe seine Arbeit in den vergangenen Monaten reflektiert und analysiert. "In verantwortlicher Position versucht man immer, Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen zu treffen", verteidigte sich Preetz. Ihm wird vorgeworfen, trotz der vielen Investoren-Millionen von Lars Windhorst viele falsche Personal-Entscheidungen getroffen zu haben.

"In keinem so getäuscht wie in ihm": Ex-Hertha-Boss teilt gegen Klinsmann aus
07:45 Uhr

DFB-Stimmen nach Italien-Torfest: "Spektakel war wichtig für Fans und Selbstbewusstsein"

Mit drei 1:1 nacheinander dümpelt die DFB-Elf ungeschlagen, aber auch sieglos durch die Nations League. Gegen Italien geht es vor der Sommerpause vor allem um die Stimmung im WM-Jahr. Und plötzlich platzt der Knoten. Sieben Tore später sind Coach Flick und Kapitän Neuer sichtlich gelöst.

DFB-Stimmen nach Italien-Torfest: "Spektakel war wichtig für Fans und Selbstbewusstsein"
07:25 Uhr

Gegenteil von Lewandowski: Bayern-Star will bleiben, soll aber gehen

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Marcel Sabitzer (r.) war in der abgelaufenen Spielzeit immer ein wenig neben dem Geschehen. (Foto: picture alliance/dpa/Revierfoto)

Die Transfersaga um Robert Lewandowski beschäftigt die Welt, die Geschichte von Marcel Sabitzer eigentlich nur den Spieler und seinen Berater. Dabei stehen beide Stars beim FC Bayern München unter Vertrag. Der eine, Lewandowski, will nach acht Jahren eine "neue Herausforderung" suchen und hat mit dem Rekordmeister abgeschlossen. Er darf, Sie erinnern sich an die "Basta!"-Rede, aktuell nicht wechseln. Der andere, Sabitzer, will im zweiten Jahr bei den Bayern angreifen. Er soll aber von der Gehaltsliste verschwinden, berichtet die "Bild".

  • Sabitzer war im vergangenen Sommer von RB Leipzig zum FC Bayern München gewechselt, dort jedoch weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Zwar kam er zu 30 Einsätze, die meist jedoch recht kurz waren. Dabei kam er als Wunschspieler von Trainer Julian Nagelsmann, der ebenfalls aus Sachsen nach Bayern wechselte.

  • Der Österreicher hofft auf einen Neustart bei den Bayern, doch die wollen ihn von der Gehaltsliste bekommen und somit rund zehn Millionen Euro pro Jahr einsparen, schreibt die Zeitung.

Gegenteil von Lewandowski: Bayern-Star will bleiben, soll aber gehen
06:29 Uhr

Seit vier Monaten in Moskau festgehalten: US-Star bleibt in russischer Haft

Die zweimalige Basketball-Olympiasiegerin Brittney Griner muss mindestens bis zum 2. Juli in russischer Haft bleiben. Wie die US-Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass am Dienstag berichtete, sei die Untersuchungshaft der 31 Jahre alten Amerikanerin ein drittes Mal verlängert worden.

  • Griner befindet sich seit bald vier Monaten in einem russischen Gefängnis. Die Starspielerin des WNBA-Teams Phoenix Mercury war am 17. Februar wegen des Vorwurfs des Drogenbesitzes am Moskauer Flughafen Scheremetjewo festgenommen worden.

  • Bei der Kontrolle am Zoll sollen im Gepäck sogenannte Vape-Kartuschen und Haschisch-Öl entdeckt worden sein. Ihr drohen fünf bis zehn Jahre Haft. Das US-Außenministerium stuft die Verhaftung als unrechtmäßig ein und bemüht sich um eine Freilassung.

Seit vier Monaten in Moskau festgehalten: US-Star bleibt in russischer Haft
05:51 Uhr

"... wenn man nach jedem Spiel angezählt wird": Werners Doppelpack gegen Kritik

Der zuletzt kritisierte DFB-Torjäger Timo Werner hat erleichtert auf seine beiden Treffer beim 5:2 gegen Italien reagiert. "Tore sind immer gut für einen Stürmer. In meinem Fall doppelt und dreifach, wenn man nach jedem Spiel angezählt wird und in der Kritik steht", sagte der Fußball-Nationalspieler am Dienstagabend nach dem Kantersieg gegen den Europameister in Mönchengladbach dem ZDF.

Der Profi des FC Chelsea räumte ein: "Dass ich gerade nicht der bin, der ich vor einiger Zeit noch war, ist vielleicht auch klar, nach den letzten Wochen und Monaten im Verein." Sein Londoner Klub war durch die Sanktionen gegen den früheren Besitzer Roman Abramowitsch wegen der russischen Invasion in die Ukraine in heftige Turbulenzen geraten. Nach einer Reihe von glücklosen Auftritten für Chelsea und mit dem Nationalteam gelangen ihm gegen Italien die Tore zum 4:0 und 5:0.

"Wir haben heute zum ersten Mal in den vier Spielen umgesetzt, was wir können und was wir auch wollten", sagte der 26-Jährige. Er arbeite nun daran, rechtzeitig zur WM in Katar wieder in Bestform zu sein. "Es würde sich keiner beschweren, wenn die Topform im Oktober, November wieder kommen wird", sagte Werner.

"... wenn man nach jedem Spiel angezählt wird": Werners Doppelpack gegen Kritik