Swift-Freund Kelce: Quizshow gelingt Coup mit Football-Star
Football-Star Travis Kelce (34) wird Quizshow-Moderator. Der Freund von Musik-Superstar Taylor Swift (34) werde eine Staffel mit 20 Episoden der Quizshow "Are You Smarter Than a Celebrity?" moderieren, teilte der Streamingdienst Amazon Prime mit. In der Show tritt ein Kandidat oder eine Kandidatin mithilfe einer Gruppe von Stars an, um eine Reihe von Fragen zu beantworten und den Hauptpreis von 100.000 Dollar (etwa 90.000 Euro) zu gewinnen.
"Seit meiner Kindheit liebe ich Gameshows und bin aufgeregt, in die Fußstapfen von so vielen TV-Ikonen zu treten", wurde Kelce zitiert. "Ich bin nur glücklich, auf der Moderatoren-Seite zu sein und gespannt, wie diese berühmten Gesichter sich schlagen werden." Kelce, der seit dem vergangenen Jahr mit Swift zusammen ist, hat schon mehrere kleinere TV-Auftritte gehabt und moderiert auch einen erfolgreichen Podcast. Mit den Kansas City Chiefs gewann Kelce dreimal den Super Bowl.
Iran-Torwart kassiert heftige Strafe - weil eine Frau ihn umarmt
Nach der Umarmung einer Anhängerin ist Irans Fußball-Nationaltorwart Hossein Hosseini für ein Spiel gesperrt worden. Der Disziplinarausschuss des iranischen Verbandes (FFI) verhängte zudem eine Geldstrafe in Höhe von drei Milliarden Rials, umgerechnet fast 7000 Euro, wie das Fußball-Portal Varzesh3 berichtete.
Hintergrund der ungewöhnlichen Entscheidung des FFI war das Erstligaspiel Esteghlal Teheran gegen Aluminium Arak am vergangenen Freitag. Da seit einigen Wochen im Iran eine begrenzte Anzahl von Frauen in Fußballstadien darf, waren bei diesem Spiel Hunderte weibliche Fans im Stadion. Kurz vor Spielende stürmte dann eine der Anhängerinnen aufs Spielfeld und umarmte Esteghlal-Torhüter Hosseini. Im Iran ist es grundsätzlich verboten, Frauen, die nicht zur nahen Familie gehören, anzufassen. "Was hätte ich machen sollen, sie umarmte mich halt", sagte Hosseini nach dem Spiel. Er sei überrascht worden und habe lediglich versucht, zu verhindern, dass die Platzwarte gewaltsam gegen die junge Frau vorgehen, sagte er.
Ronaldo wird noch reicher: Juve verliert Prozess gegen Superstar
Cristiano Ronaldo hat einen Prozess um eine Gehaltsfrage während der Corona-Pandemie gegen seinen ehemaligen Klub Juventus Turin gewonnen. Italiens Rekordmeister müsse dem Ex-Europameister aus Portugal fast zehn Millionen Euro zahlen, entschied ein Schiedsgericht. Ronaldo stand von 2018 bis 2021 bei Juve unter Vertrag. Bei der Angelegenheit geht es um Gehaltszahlungen, die während der Corona-Pandemie in der Saison 2020/2021 aufgeschoben wurden. Der 39-Jährige hatte dem Aufschub damals zugestimmt.
Die Pandemie bedeutete für zahlreiche Klubs weltweit hohe finanzielle Verluste. Viele Profi-Fußballer verzichteten auf ihr Gehalt oder auf Teile. Auch in Ronaldos Fall wurden die Zahlungen aufgeschoben. Der Portugiese ging später jedoch vor Gericht und forderte sogar beinahe 20 Millionen Euro. Das Schiedsgericht entschied nun gegen Juve. Die Turiner beharrten darauf, dass Ronaldo damals freiwillig verzichtete, konnten das Gericht aber offenbar nicht überzeugen.
"Eklatant wichtig": Was Eberl zur Trainersuche beim FC Bayern (nicht) sagt
Laut Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl geht es bei der Trainersuche für die neue Saison "in die finale Phase". Spekulationen um eine mögliche Rückholaktion von Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann wollte der Manager nicht kommentieren. "Wir haben sehr viele Gespräche geführt, Christoph (Freund, Sportdirektor, Anm.d.Red.) und ich, und es war auch sehr spannend", sagte Eberl und ergänzte: "Der Trainer ist eine eklatant wichtige Personalie. Eine von einigen, aber doch die entscheidende." Deshalb sei Sorgfalt bei der Entscheidung wichtig.
Nagelsmann war zuletzt immer wieder gehandelt worden. Der Bundestrainer wurde im vergangenen Jahr freigestellt und durch Thomas Tuchel ersetzt. Damals waren allerdings noch Oliver Kahn und Hasan Salihamidžić bei den Bayern in der Verantwortung. "Ich hatte keinen Streit mit Julian, deswegen hat es keine Friedensgespräche bedurft", scherzte Eberl. Mit Tuchel hat sich der FC Bayern auf eine Vertragsauflösung zum Saisonende geeinigt.
"Geschichte geschrieben": Xhaka will mehr als die Meisterschale
Bayer Leverkusen gewinnt erstmals die Bundesliga-Saison. Spieler, Fans und Trainer feiern das historische Ereignis. Doch Mittelfeldspieler Granit Xhaka will sich nicht darauf ausruhen: "Wir sind noch nicht fertig, wir wollen noch mehr." Eine Chance hat die Mannschaft im Viertelfinale der Europa League gegen West Ham.
Nie wieder NBA: Wettbetrug kostet Star die Karriere
Basketball-Profi Jontay Porter von den Toronto Raptors ist von der NBA lebenslang gesperrt worden. Dem 24-Jährigen wird Wettbetrug vorgeworfen. Das teilte die nordamerikanische Basketball-Profiliga mit. Eine Untersuchung habe ergeben, dass Porter gegen die Regeln der Liga verstoßen habe, in dem er vertrauliche Informationen weitergegeben, seine eigene Teilnahme an einem oder mehreren Spielen zu Wettzwecken eingeschränkt und auf NBA-Spiele gewettet habe.
"Es gibt nichts Wichtigeres, als die Integrität des NBA-Wettbewerbs für unsere Fans, unsere Teams und alle, die mit unserem Sport zu tun haben, zu schützen, weshalb die offensichtlichen Verstöße von Jontay Porter gegen unsere Spielregeln mit der härtesten Strafe geahndet werden", sagte NBA-Kommissar Adam Silver in der Mitteilung. Seit Wochen war gegen den 24-Jährigen ermittelt worden. Während mehrerer Spiele der Kanadier in dieser Saison waren mutmaßlich ungewöhnliche Wetten auf die Leistung des Centers registriert worden.
Bayern muss gegen Arsenals "erschreckende Effizienz" ran
Der BVB zieht nach einem Sieg gegen Atlético Madrid ins Halbfinale der UEFA-Champions League ein. Auch die Münchener wollen sich in die nächste Runde spielen. Nach einem 2:2 im Hinspiel stehen die Chancen gut - Reporter Marc Gabel weiß aber auch, welche Schwierigkeiten auf die Bayern warten.
Tuchel mit fünf Änderungen: Müller muss auf die Bank
Der FC Bayern beginnt das Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den FC Arsenal ohne Thomas Müller. Im offensiven Mittelfeld setzt Trainer Thomas Tuchel neben Rückkehrer Leroy Sané und Jamal Musiala auf den Portugiesen Raphaël Guerreiro, der zusammen mit Linksverteidiger Noussair Mazraoui den starken rechten Londoner Flügel um Bukayo Saka bremsen soll.
Angeführt wird der deutsche Fußball-Rekordmeister am Mittwochabend in der ausverkauften Allianz Arena wieder von Manuel Neuer als Kapitän. Der Nationaltorhüter ist nach seiner Pause gegen den 1. FC Köln wieder einsatzbereit. Im Vergleich zum 2:0 gegen die Rheinländer nimmt Tuchel insgesamt fünf Änderungen in der Anfangsformation vor. Leon Goretzka, Konrad Laimer, Jamal Musiala sowie Neuer und Sané rücken für Aleksandar Pavlović, Mathys Tel, Sven Ulreich, Kingsley Coman und eben Müller ins Team.
Bei den Gästen ist Kapitän Martin Ödegaard rechtzeitig für den Königsklassen-Hit fit geworden. Erwartungsgemäß in der Startelf steht auch Nationalspieler Kai Havertz. Das Hinspiel in London endete 2:2, der Sieger zieht ins Halbfinale gegen Manchester City oder Real Madrid ein.
Deutliche Pleite: Nadals Comeback endet früh
Tennis-Topstar Rafael Nadal ist bei seinem Comeback-Event in Barcelona früh gescheitert. Der 37 Jahre alte Spanier unterlag in der zweiten Runde dem Australier Alex de Minaur 5:7, 1:6. Am Vortag hatte Nadal nach langer Verletzungspause eine erfolgreiche Rückkehr auf die Tour gefeiert. Mehr als drei Monate nach seinem letzten Match hatte der 14-malige French-Open-Sieger seine Auftaktpartie gegen Flavio Cobolli aus Italien klar gewonnen.
Nadals großes Ziel sind die French Open im kommenden Sommer in Paris, auch die Olympischen Spiele nimmt der Mallorquiner ins Visier. Barcelona galt in seiner Vorbereitung somit als wichtiges Turnier. Zwölfmal triumphierte Nadal bereits im ältesten Tennis-Klub Spaniens, dessen Center Court seit 2017 seinen Namen trägt.
Nadal war wegen einer Hüftverletzung fast das gesamte Jahr 2023 ausgefallen. Nach seinem Comeback im Januar 2024 musste er wegen eines Muskelfaserrisses auf die Australian Open verzichten. Seitdem scheiterten mehrere Versuche des Olympiasiegers von 2008 für eine Rückkehr auf die ATP-Tour.
Schalke geht Millionen-Deal durch die Lappen
Dem finanziell angeschlagenen FC Schalke 04 geht - zumindest vorerst - eine Millionensumme auf dem Transfermarkt durch die Lappen. Wie die "WAZ" berichtet, wird der türkische Top-Klub Trabzonspor die Kaufoption für den von den Königsblauen ausgeliehenen Rechtsverteidiger Mehmet Aydin nicht ziehen. Diese liegt demnach bei 1,4 Millionen Euro - Geld, das man auf Schalke sicherlich mit Kusshand genommen hätte. Dem Bericht zufolge läuft die Klausel am Sonntag aus.
Aydin ist bei seinem Leihklub trotz einer ordentlichen Hinrunde inzwischen nur noch Reservist. Rechts hinten verteidigt inzwischen der ehemalige BVB-Profi Thomas Meunier, den Trabzonspor im Januar aus Dortmund an die Schwarzmeerküste lotste.
Vorbild Alonso? Wie Leclerc seine Zukunft plant
Charles Leclerc ist Gegenwart und Zukunft bei Ferrari, in der kommenden Saison sitzt er neben Rekordweltmeister Lewis Hamilton im roten Renner. Doch für den 26-Jährigen bereits fest: Bis ins hohe Alter wird er nicht in der Formel 1 seine Runden drehen. Charles Leclerc will bis zu seinem Karriere-Ende durchaus noch andere Rennserien ausprobieren, wie er Sky sagte.
"Ich werde mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr da sein, wenn ich 43 Jahre alt bin. Auch wenn mir die Formel 1 sehr gefällt", sagte Leclerc mit Blick auf Fernando Alonso. Der Spanier ist mit seinen 42 Jahren ohnehin schon der älteste Fahrer im Grid, nun hat er seinen im Winter auslaufenden Vertrag bei Aston Martin noch einmal bis 2026 verlängert. Für den Monegassen gäbe es aber noch weitere reizvolle Aufgaben im Motorsport: "Ich möchte noch etwas anderes abseits der Formel 1 probieren, zum Beispiel Le Mans."
Klubs trauern um Gerd Roggensack
Der langjährige Bundesliga-Trainer Gerd Roggensack ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Der auch als "Zick-Zack-Roggensack" bekannt gewordene Coach verstarb am Mittwoch nach langer schwerer Krankheit im Kreise seiner Angehörigen, wie seine Familie mitteilte. Zahlreiche seiner Ex-Klubs drückten ihr Beileid aus.
Roggensack war in der Bundesliga für Arminia Bielefeld und den 1. FC Kaiserslautern sowohl als Spieler als auch als Trainer aktiv. Mit dem damaligen Zweitligisten VfL Wolfsburg erreichte er 1995 das DFB-Pokalfinale gegen Borussia Mönchengladbach (0:3).
Bekommt Leverkusen es mit dem Toptorjäger zu tun?
West Ham United hofft im Viertelfinalrückspiel der Europa League gegen den deutschen Fußballmeister Bayer Leverkusen auf die Rückkehr von Toptorjäger Jarrod Bowen. "Jeder weiß, was Jarrod für uns getan hat, und wenn er zurück ist, wird das uns und dem Publikum einen großen Auftrieb geben", sagte Trainer David Moyes. Bowen, der beim Leverkusener 2:0-Sieg im Hinspiel noch verletzungsbedingt gefehlt hatte, trainierte am Mittwoch wieder mit den Londonern.
Ob der 27 Jahre alte englische Nationalspieler morgen gegen Bayer 04 (21 Uhr/RTL und im ntv.de-Liveticker) auflaufen kann, entscheidet sich laut Moyes kurzfristig. In 31 Saisonspielen in der Premier League hat Bowen 15 Tore für West Ham erzielt. Moyes hält Leverkusen für "eine der besten Mannschaften in Europa". Zur deutschen Meisterschaft der Rheinländer sagte der 60-Jährige: "Es ist eine enorme Leistung, die Liga zu gewinnen, also Glückwunsch an sie."
"Wenn wir keine 100 Prozent geben ...": Schalke-Coach ermahnt Team
Fünf Spiele vor Saisonschluss ist Fußball-Zweitligist FC Schalke 04 mit 35 Punkten auf Rang 12 noch nicht auf der sicheren Seite. Dies betonte Trainer Karel Geraerts vor der Partie am Freitag (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) beim Aufsteiger SV Elversberg. "Zu glauben, wir hätten unseren Job schon getan, wäre der größte Fehler, den wir machen können. Die wichtigste Phase der Saison ist noch nicht beendet", sagte der Chefcoach.
Zudem dürfe man den Aufsteiger keinesfalls unterschätzen. "Wenn wir keine 100 Prozent geben, werden wir verlieren. Wir dürfen jetzt auf keinen Fall nachlassen", forderte Geraerts, der auf Rechtsverteidiger Cedric Brunner verzichten muss. Der Einsatz des 17 Jahre alten Hoffnungsträgers Assan Ouedraogo (Adduktorenprobleme) ist noch ungewiss.
"Klassenerhalt abhaken": Dabei scheint selbst Champions League drin
Selbst das Erreichen der Champions League scheint für den FC Augsburg nicht mehr völlig ausgeschlossen, doch Trainer Jess Thorup stapelt vor dem Bundesligaduell bei Eintracht Frankfurt am Freitagabend (20.30 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) lieber tief. "Wir wollen das Spiel gewinnen, um den Klassenerhalt endlich abzuhaken", sagte der Däne. Mit einem Sieg würde der FCA die 40-Punkte-Marke knacken und gleichziehen mit der SGE, die mit derzeit 42 Punkten Platz sechs innehat. Und doch geht es für Augsburg um viel mehr als den Ligaverbleib.
Dass die Augsburger sogar von der Königsklasse träumen dürfen, liegt am jüngsten Erfolgslauf des FCA - und den komplexen UEFA-Regularien. Am Ende könnte Platz sechs gar für die Königsklasse reichen: Nämlich dann, wenn Borussia Dortmund den Henkelpott gewinnt, in der Liga die Top vier verpasst und sich die Bundesliga über die UEFA-Saisonwertung einen zusätzlichen Startplatz sichert.
Zeit bis Anfang Mai: HSV-Handballer müssen für Lizenz nacharbeiten
Der HSV Hamburg hat die Lizenz für die kommende Saison der Handball-Bundesliga (HBL) wie alle anderen sportlich qualifizierten Bewerber erhalten, aber nur unter Vorbehalt. Der Klub muss eine noch bestehende Liquiditätslücke bis spätestens 3. Mai schließen, das gab die HBL bekannt. Wird die Bedingung nicht erfüllt, gilt die Lizenz als nicht erteilt.
"Wir wussten, dass wir diese Bedingung womöglich bekommen würden, weil wir seit unserem Neustart unter gesamtwirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen kontinuierlich gewachsen sind", sagte HSVH-Geschäftsführer Sebastian Frecke und zeigte sich sehr optimistisch. "Wir haben bereits die nötigen Zusagen und werden die benötigten Unterschriften und Unterlagen bis zum 3. Mai einreichen und freuen uns dann auf unsere nächste Spielzeit in der ersten Liga."
Experte: Russland will "Keil in die olympische Sportwelt treiben"
Russlands Pläne für so genannte "Freundschaftsspiele" kurz nach Olympia in Paris sind für den Experten Stephan Wassong ein direkter Angriff auf das Internationale Olympische Komitee (IOC). "Es wird versucht, einen Keil in die olympische Sportwelt zu treiben, um die sehr differenziert aufgebaute Gesamtstruktur des olympischen Systems ein Stück weit herauszufordern", sagte der Sporthistoriker vom Institut für Sportgeschichte der Deutschen Sporthochschule Köln im SID-Interview 100 Tage vor Beginn der Olympischen Spiele (26. Juli bis zum 11. August).
Dabei gehe es auch "um Autoritäten und die Frage, wer im Sport was entscheiden kann. Wir haben das IOC als starke Weltregierung des Sports, die dafür einsteht, Sportentwicklung verantwortungsvoll zu gestalten. Russland und Putin setzen sich nun aber darüber völlig hinweg", sagte Wassong: "Ein Beispiel dafür sind die Einladungen zu diesen Freundschaftsspielen. Die gehen nicht an Sportorganisationen, sondern an Regierungen. So werden Entscheidungs- und Autonomierichtlinien ausgehöhlt. Das gilt im Übrigen auch für die Doping-Problematik."
Als Folge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine sind Athleten aus Russland und Belarus nur als "neutrale individuelle Athleten" in Paris zugelassen, Mannschaften sind komplett ausgeschlossen, vermutlich werden sich letztendlich 36 russische Staatsbürger qualifizieren.
Ermittlungen nach Doping-Ärger: Hausdurchsuchung bei Portner
Handball-Torhüter Nikola Portner steht auch im Fokus der Staatsanwaltschaft. Diese hat nach der positiven A-Probe und dem Hinweis der Nationalen Anti Doping Agentur (Nada) Ermittlungen gegen den Schweizer vom SC Magdeburg eingeleitet. "Gegen den von Ihnen benannten Beschuldigten ist hier ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Anti-Doping-Gesetz bzw. Betäubungsmittelgesetz anhängig, in dem zwischenzeitlich eine Durchsuchungsanordnung des Amtsgerichts Magdeburg gegen den Beschuldigten vollzogen worden ist", bestätigte die Staatsanwaltschaft. Die "Sport Bild" hatte zuerst darüber berichtet.
Zudem erklärte die Staatsanwaltschaft, dass bei einer Durchsuchung bei Portner keine verbotenen Substanzen gefunden wurden. Vereinsräume des gerade gekürten deutschen Pokalsiegers waren von den Durchsuchungen nicht betroffen.
Magischer BVB-Abend: Für Füllkrug gibt es "jetzt nur noch ein Ziel: Wembley"
Borussia Dortmund krönt einen turbulenten Champions-League-Abend mit einem 4:2-Sieg gegen Atlético Madrid. Nun stehen die Schwarzgelben im Halbfinale der Königsklasse und könnten dort auf die ewigen Rivalen aus München treffen. Stürmer Niclas Füllkrug ist nach dem "magischen" Abend aber bereits einen Schritt weiter.
Von wegen "Katastrophe": DFB-Torwart widerspricht Barça-Trainer
Nationalkeeper Marc-André ter Stegen hat nach der 1:4-Heimniederlage des FC Barcelona gegen Paris Saint-Germain und dem Aus im Viertelfinale der Champions League seinem Trainer Xavi Hernández widersprochen. Der Platzverweis von Ronald Araújo nach einer Notbremse gegen Bradley Barcola sei wohl kein Fehler von Schiedsrichter Istvan Kovacs gewesen, meinte ter Stegen im Interview des TV-Senders Movistar. "Ich sehe das nun, er hält ihn fest, man kann das (Foul) pfeifen", befand der 31 Jahre alte deutsche Nationalspieler, als ihm die Szene nach der Partie gezeigt wurde. Und dann müsse man auch die Rote Karte zeigen.
Zuvor hatte Coach Xavi die Entscheidung des rumänischen Unparteiischen scharf kritisiert und Kovacs für den K.o. der Katalanen verantwortlich gemacht. "Es ist ein Jammer. Unsere Champions League ist wegen der Fehler des Schiedsrichters vorbei. Ich habe dem Schiedsrichter gesagt, dass er eine Katastrophe war. Das ist die Realität", sagte der frühere spanische Welt- und Europameister, der im Olympiastadion ebenfalls die Rote Karte gesehen hatte, nachdem er eine Umrandung bei einer TV-Kamera weggetreten hatte.
Borussia Dortmund kann dem FC Augsburg in die Champions League verhelfen
Die Bundesliga kann auf einen sechsten Champions-League-Startplatz in der kommenden Saison hoffen. Sollte Halbfinalist Borussia Dortmund die Königsklasse gewinnen, in der Liga "nur" Fünfter werden und die Bundesliga durch das UEFA-Ranking einen fünften Startplatz erhalten, würde sich auch der Tabellensechste für die Champions League qualifizieren. Das bestätigte die UEFA am Mittwoch auf SID-Anfrage.
Von dieser Konstellation würde derzeit Eintracht Frankfurt profitieren - aber auch Teams wie der FC Augsburg oder der SC Freiburg könnten dadurch noch von der Königsklasse träumen.
Arsenal ist auf Bayern-Krimi vorbereitet: "Üben schon die ganze Saison Elfmeterschießen"
Der FC Arsenal ist im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League beim FC Bayern (21 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) auf alle Eventualitäten vorbereitet - auch auf ein etwaiges Elfmeterschießen. "Das üben wir schon die ganze Saison, in jedem Training vor den Spielen", sagte der belgische Stürmer Leandro Trossard, "das hat uns schon viel geholfen."
Im Achtelfinale setzten sich die Gunners im finalen Shootout gegen den FC Porto durch (4:2), auch Nationalspieler Kai Havertz verwandelte damals vom Punkt. Zu Saisonbeginn gewann Arsenal den englischen Supercup gegen Meister Manchester City ebenfalls im Elferschießen (4:1), unter anderem traf Trossard. "Wenn der Trainer will, dass ich schieße, tue ich das. Ich bin immer dazu bereit, das habe ich gezeigt."
"Beschäftigt mich heute noch": Kahn hat Bauchschmerzen beim Gedanken an Nagelsmann
Bayern Münchens früherer Vorstandschef Oliver Kahn kann sich eine Rückkehr von Bundestrainer Julian Nagelsmann auf die Bank des deutschen Rekordmeisters vorstellen. "Warum soll er nicht eines Tages zum FC Bayern zurückkehren, nachdem er weitere Erfahrungen gemacht hat?", sagte Kahn der Sport Bild: "Das war mit einigen Bayern-Trainern so, allen voran Jupp Heynckes, aber auch Giovanni Trapattoni und Ottmar Hitzfeld, die allerdings in eher reiferem Alter zu Bayern München zurückgekehrt sind."
Nagelsmann war im März 2023 beim FC Bayern unter Kahns Führung freigestellt worden. "Entscheidungen muss man immer im zeitlichen Kontext sehen, in dem sie getroffen wurden. Wir haben damals den sportlichen Erfolg gefährdet gesehen und deshalb diese bestimmt nicht einfache Entscheidung getroffen", sagte Kahn nun: "Ich habe schon öfter gesagt, dass ich es ganz schlecht fand, wie diese Entscheidung dann umgesetzt wurde. Das ist nicht gut abgelaufen, und das beschäftigt mich heute noch."
Für großen Traum: Legende Romario kehrt in Profifußball zurück
Im stolzen Alter von 58 Jahren wird Brasiliens Legende Romario noch einmal professionell seine Fußballschuhe schnüren. "Ich werde ein paar Spiele für meinen Herzensverein spielen. Und mir einen großen Wunsch erfüllen: einmal an der Seite meines Sohnes zu stürmen." So kündigte der Weltmeister von 1994, der 2009 vom Rasen in die Politik gewechselt war, sein Comeback bei America FC aus Rio de Janeiro an. Der heutige Senator im brasilianischen Oberhaus ist seit letzten November zugleich Präsident von "Mecao", dem Lieblingsklub seines 2008 verstorbenen Vaters. Als Klubchef heuerte er seinen Sohn Romarinho (30) im letzten Monat an. Bei America bekommt Romario Statut bedingt gar einen Mindestlohn, den er aber umgehend an seinen Verein zurückspendet. America bestreitet ab dem 18. Mai die zweite Liga in Rio de Janeiro, vom Niveau her vergleichbar mit der deutschen Oberliga.
Kane sieht "richtige Entscheidung" beim FC Bayern
Superstar Harry Kane hat bei der Trainersuche von Bayern München vollstes Vertrauen in die Verantwortlichen um Sportvorstand Max Eberl. "Der Verein muss die beste Lösung finden für Bayern München", sagte der englische Angreifer. Die Mannschaft habe "größten Respekt" für den im Sommer scheidenden Coach Thomas Tuchel und sei "sehr motiviert, mit ihm die Saison zu Ende zu spielen", ergänzte Kane: "Und wir wissen, dass die Entscheidung am Ende die richtige sein wird." Bundestrainer Julian Nagelsmann, der bereits bis März 2023 beim deutschen Fußball-Rekordmeister tätig war, gilt aktuell als Topkandidat. "Ich kenne ihn nicht so gut und nicht persönlich", sagte Kane, die Mannschaft und er selbst konzentriere sich ohnehin viel mehr auf das Tagesgeschäft und das "große Spiel" im Viertelfinale der Champions League gegen den FC Arsenal (21.00 Uhr/DAZN).
NHL-Profi Seider verpasst mit Detroit die Play-offs
Ein Tor von Nationalspieler Moritz Seider und ein erneuter Sieg gegen die Montreal Canadiens hat den Detroit Red Wings nicht zum Einzug in die NHL-Playoffs gereicht. Das 5:4 im Penalty-Schießen war zu wenig, weil im Parallelspiel die Washington Capitals 2:1 gegen die Philadelphia Flyers gewannen und den letzten Wildcard-Platz in der Eastern Conference verteidigten. Die Red Wings warten seit acht Jahren auf die Teilnahme an den Stanley-Cup-Playoffs. Nur einen Tag nach dem dramatischen 5:4 im Heimspiel gegen Montreal war auch die Partie in Kanada an Spannung kaum zu übertreffen. Der Ausgleich zum 4:4 gelang David Peron fünf Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit. Als es nach der torlosen Verlängerung dann ins Penalty-Schießen ging, war die Partie in Philadelphia aber bereits beendet und die Red Wings waren in ihrem letzten Saisonspiel aller Chancen beraubt. Vize-Weltmeister Seider beendete die Saison mit neun Toren und 33 Vorlagen und hatte damit wie vergangenes Jahr 42 Scorer-Punkte.
Lakers zittern sich nach hoher Führung in die Playoffs
Die Los Angeles Lakers um Basketball-Superstar LeBron James haben ihr Play-In-Duell mit den New Orleans Pelicans gewonnen und sich für die Playoffs qualifiziert. Der NBA-Rekordmeister holte ein 110:106, sicherte sich Position sieben der Setzliste und trifft nun auf Titelverteidiger Denver Nuggets. Die Lakers hatten zwischenzeitlich 18 Punkte Vorsprung, verloren im Schlussviertel aber den Zugriff und ließen die Pelicans mit einem 19:8-Lauf ausgleichen. Insbesondere Zion Williamson war viel gefährlicher als noch am Sonntag, als die Lakers im letzten Spiel der Hauptrunde deutlich mit 124:108 gewonnen hatten und Williamson auf lediglich zwölf Zähler kam. Sein Korb zum 95:95 keine dreieinhalb Minuten vor Schluss brachte ihn auf eine 40-Punkte-Ausbeute - dann aber ging er offenbar mit Schmerzen in die Kabine und kam nicht mehr zurück. Noch zwei weitere Male kamen die Pelicans danach zum Ausgleich, die Führung gelang aber nicht mehr und mit souveränen Freiwürfen brachte LA den Sieg ins Ziel. Mit 23 Punkten, 9 Rebounds und 9 Vorlagen war James der zweitbeste Werfer der Partie.
Kahn spricht über Hoeneß und hat überraschende Pläne
Oliver Kahn hatte seit seiner Entlassung beim FC Bayern München nach eigenen Angaben keinen Kontakt mehr zu Uli Hoeneß. In einem Interview der "Sport Bild" gab sich der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Rekordmeisters aber versöhnlich - ein normales Verhältnis zum Ehrenpräsidenten halte er für möglich. "Die vielen positiven Momente und große Emotionen, die ich mit dem FC Bayern in 18 Jahren erlebt habe, überwiegen bei Weitem die negativen", sagte Kahn. "Uli Hoeneß und ich werden sicher irgendwann wieder an einem Tisch sitzen und miteinander sprechen."
Eine Rückkehr ins operative Fußballgeschäft als Vorstand oder in anderer Rolle kann sich Kahn nicht vorstellen. "Grundsätzlich sollte man im Fußball nichts ausschließen, aber das ist für mich aktuell kein Thema", sagte er. Interessant finde er dagegen den Gedanken, einen Klub zu besitzen. "Für mich ist das ein logischer nächster Schritt und ein sehr spannendes Thema, das wir nicht nur anderen überlassen sollten", sagte Kahn. "Der Fußball der Zukunft sollte nicht nur von Leuten dominiert werden, die noch nie auf einem Platz gestanden haben und keine echte Beziehung zu diesem Spiel haben. Ein interessantes Beispiel ist David Beckham."