Montag, 15. Juli 2019Der Sport-Tag

Heute mit Torben Siemer
22:28 Uhr

Tatsächlich: Red Bull knackt Formel-1-Rekord für Reifenwechsel

Der Formel-1-Rennstall Red Bull hat beim Großen Preis von Großbritannien das Podium knapp verpasst, darf sich aber mit dem Rekord für den schnellsten Reifenwechsel in der Königsklasse trösten. Beim Boxenstopp von Pierre Gasly zogen die Österreicher dem Franzosen binnen 1,91 Sekunden vier neue Pneus auf.

  • Damit unterbot Red Bull die alte Bestmarke, die das Team zuvor gemeinsam mit Williams innehatte.
  • 2013 wechselte Red Bull die Reifen des Australiers Mark Webber beim Rennen in den USA in 1,92 Sekunden. Drei Jahre später egalisierte Williams in Aserbaidschan beim Boxenstopp von Felipe Massa diese Bestmarke.
  • Pierre Gasly belegte im Red Bull in Silverstone beim Sieg von Titelverteidiger Lewis Hamilton im Mercedes den vierten Platz.
  • Zum drittplatzierten Ferrari-Piloten Charles Leclerc fehlten ihm gut 3,5 Sekunden. In der Box hat er diese Zeit nicht verloren.
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21:30 Uhr

Wellbrock greift bei Schwimm-WM nach Gold

Der fünfte Tag der Schwimm-Weltmeisterschaften in Südkorea steht aus deutscher Sicht ganz im Zeichen von Langstreckenspezialist Florian Wellbrock. Der 21 Jahre alte Magdeburger will im Freiwasser-Rennen über zehn Kilometer (in der Nacht zum Dienstag ab ein Uhr unserer Zeit) in Yeosu eine Medaille holen und zählt sogar zu den Goldfavoriten. Für das Olympia-Ticket muss ein Platz in den Top-10 her. Bei den Wasserspringern in Gwangju vertreten Maria Kurjo und Christina Wassen den Deutschen Schwimm-Verband im Wettbewerb vom Turm. Kurjo ist nochmal gefordert: Im Mixed-Team-Wettkampf springt sie zusammen mit Lars Rüdiger. Noch Fragen? Hier geht’s zum Zeitplan.

21:13 Uhr

Siegemund steht im Achtelfinale von Bukarest

Die deutsche Tennisspielerin Laura Siegemund hat beim Sandplatzturnier in der rumänischen Hauptstadt Bukarest das Achtelfinale erreicht. Anderthalb Wochen nach ihrem Zweitrunden-Aus in Wimbledon siegte die 31-Jährige gegen die Ukrainerin Angelina Kalinina mit 4:6, 6:3 und 6:4. Nun trifft Siegemund auf die Spanierin Lara Arruabarrena oder Xu Shilin aus China.  Mona Barthel und Antonia Lottner sind, ebenfalls auf Sand, in Lausanne hingegen ausgeschieden. Barthel unterlag in der Schweiz in der ersten Runde der Französin Fiona Ferro 6:7 (3:7) und 2:6. Lottner musste sich der an Position zwei gesetzten Französin Caroline Garcia mit 2:6 und 3:6 geschlagen geben.

19:22 Uhr

Box-Olympiasieger Pernell Whitaker ist tot

Der Box-Olympiasieger Pernell Whitaker aus den USA ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Dies teilte die Polizei von Virginia Beach mit. Der 55-Jährige, der 1984 bei den Sommerspielen in Los Angeles Gold im Leichtgewicht gewonnen hatte, wurde nach offiziellen Angaben von einem Auto erfasst.

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    Pernell Whitaker wurde 55 Jahre alt.

    (Foto: REUTERS)

    "Das Opfer erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen", heißt es in der Mitteilung. Whitaker, auch sweet pea (süße Erbse) genannt, hatte nach den Spielen in L.A. seine Profikarriere begonnen, in der er in vier Gewichtsklassen Weltmeister wurde.
  • In den frühen neunziger Jahren galt er übergreifend als bester Boxer seiner Zeit. Von seinen 46 Profikämpfen gewann Whitaker 40, 17 davon vorzeitig.
  • Zu vier Niederlagen kamen ein spektakuläres Unentschieden im September 1993 gegen den legendären Mexikaner Julio Cesar Chavez sowie ein Fight ohne Wertung hinzu.
  • In einem weiteren aufsehenerregenden Fight kassierte er im April 1997 gegen seinen Landsmann Oscar de la Hoya eine einstimmige Punktniederlage. Am 27. April 2001 verlor er gegen den Mexikaner Carlos Bojorquez erstmals durch K.o. und beendete seine Karriere.
18:34 Uhr

Wembley zu klein - 1.900.000 Ticketwünsche für EM-Finale

In der ersten Verkaufsphase der Eintrittskarten für die Fußball-EM 2020 sind bei der Uefa 19,3 Millionen Anträge für Eintrittskarten eingegangen. Wie die Europäische Fußball-Union mitteilte, waren neben dem Endspiel und den Halbfinals in London die Gruppenspiele in München und Amsterdam besonders begehrt. Die genaue Anzahl der Anfragen für die vier Partien in der bayerischen Landeshauptstadt wurde zunächst nicht benannt.

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Insgesamt passen 90.000 Menschen ins Wemblystadion.

(Foto: imago images / Action Plus)

Für das Finale im Wembleystadion gab es 1,9 Millionen Kartenwünsche. Die Anzahl der Gesamtanfrage von 19,3 Millionen habe die Bestmarke von der EM 2016 in Frankreich mit elf Millionen deutlich übertroffen, hieß es von der Uefa. Die Verkaufsphase lief vom 12. Juni bis 12. Juli. Dabei wurden 1,5 Millionen Tickets via Losentscheid vergeben, insgesamt gibt es für die 51 Spiele drei Millionen Karten. Die Bewerber sollen nun bis Mitte August informiert werden. Die nächsten Tickets gehen im Dezember 2019 nach der Endrundenauslosung in den Verkauf, dann vergeben die teilnehmenden Verbände die ihnen zugeteilten Karten. Die EM findet zum 60-jährigen Turnierjubiläum vom 12. Juni bis 12. Juli 2020 in zwölf Ländern statt.

17:28 Uhr

Iker Casillas kehrt (vorerst?) nicht auf auf den Platz zurück

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(Foto: imago images / PA Images)

Rücktritt auf Raten? Der frühere spanische Fußball-Nationaltorhüter Iker Casillas rückt beim portugiesischen Topklub FC Porto in die Funktionärsebene auf und steht damit wohl endgültig vor dem Karriereende - das allerdings weiterhin nicht ausgesprochen ist.

"Ich werde etwas anderes machen als bislang auf dem Platz. Ich werde versuchen, das Bindeglied zwischen Mannschaft und Verein zu sein", wurde der 38-Jährige in der Klub-Mitteilung zitiert. Das Ende seiner Profilaufbahn verkündete der dreimalige Champions-League-Sieger, zweimalige Europameister und Weltmeister von 2010 aber noch nicht. Auch der Verein erklärte nebulös, Casillas sei Teil des Stabes, "während er sich von seinem gesundheitlichen Problem erholt."

Casillas hatte am 1. Mai im Training eine Herzattacke erlitten, konnte aber kurze Zeit danach bereits Entwarnung geben. Zwei Monate später kehrte er zur Mannschaft Portos zurück, nahm aber noch nicht wieder am Teamtraining teil.

 

16:05 Uhr

So sieht ein Weltrekord-Boxenstopp aus

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Nicht einmal zwei Sekunden braucht das Red-Bull-Team, um an den Autos von Max Verstappen und Pierre Gasly die Reifen zu wechseln. Beim Rennen in Silverstone dauerten die beiden Stopps 1,9 und 1,96 Sekunden. Neuer Formel-1-Rekord, wie zumindest Max Verstappens Mechaniker Lee Stevenson auf Instagram postet.

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15:19 Uhr

Deutsches Eishockey-Talent unterschreibt in der NHL

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(Foto: imago images / Icon SMI)

Eishockey-Talent Moritz Seider hat einen dreijährigen Einstiegsvertrag bei den Detroit Red Wings aus der nordamerikanischen NHL unterzeichnet. Dies gab das Team am Sonntag (Ortszeit) offiziell bekannt. Über die finanziellen Details wurden keine Angaben gemacht.

Nach US-Medienberichten wird Seider in der kommenden Saison entweder zu den Adler Mannheim in der DEL zurückkehren oder für Detroits Farmteam, den Grand Rapids Griffins, in der American Hockey League spielen.

Der 18 Jahre alte Verteidiger wurde von den Red Wings bei der diesjährigen NHL-Talentziehung an sechster Stelle ausgewählt. Lediglich der deutsche Topstar Leon Draisaitl wurde früher im NHL-Draft gezogen als Seider. Die Edmonton Oilers wählten Draisaitl mit dem dritten Pick beim NHL-Draft 2014 aus.

 

14:49 Uhr

Wasserballer starten WM-Comeback mit Remis

Die deutschen Wasserballer haben bei ihrem WM-Comeback nach sechs Jahren Pause einen Sieg verpasst. Das Team von Bundestrainer Hagen Stamm musste sich im richtungweisenden ersten Vorrundenspiel der Weltmeisterschaft in Gwangju gegen Japan mit einem 9:9 (3:2, 4:3, 1:3, 1:1) zufrieden geben und muss bereits um das selbstgesteckte Ziel Viertelfinale bangen.

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    Da schwimmt er aus dem Artikel hinaus: Marko Stamm, rechts.

    (Foto: dpa)

    Julian Real erzielte vier Sekunden vor Schluss den Ausgleich. Ein Sieg am Mittwoch (ab 10.50 Uhr unserer Zeit) gegen Brasilien ist fast schon Pflicht, um sich für das Achtelfinale zu qualifizieren.
  • Dort droht aber ein Top-Gegner. Die Brasilianer verloren ihr Auftaktspiel gegen den Gruppenfavoriten Italien klar mit 5:14.
  • Bester Werfer in der deutschen Auswahl des war Marko Stamm, der Sohn des Bundestrainers mit drei Treffern. Im Tor zeigte Moritz Schenkel einige starke Paraden, hielt eine Minute vor Schluss einen Fünfmeter und war auch öfters mit Pfosten und Latte im Bunde.
  • Zuletzt war eine deutsche Wasserball-Nationalmannschaft 2013 in Barcelona bei einer WM am Start.
14:08 Uhr

Rummenigge kritisiert Kovac

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(Foto: imago images / Sven Simon)

Der FC Bayern München ist auf dem Weg in die USA, um ein bisschen Werbung zu machen. Das gibt Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge auch ganz offen zu. Das Ziel ist, "dass wir unsere Sponsoringaktivitäten, unsere Merchandisingaktivitäten auf diese Art und Weise auch in die Welt hineinbringen."

Dass Trainer Niko Kovac die Reise rein sportlich eher weniger Freude bereitet, kommentiert Rummenigge so:  "Alle Trainer, die in den letzten Jahren bei uns gearbeitet haben, haben da mitgespielt. Es ist wichtig, dass man die Reise ganz einfach so akzeptiert, wie sie ist. Das ist, ich kann mich da nur wiederholen, alternativlos."

Kovac hatte von "erschwerten Bedingungen" in der Vorbereitung gesprochen. "Man muss zwölf Stunden nach Los Angeles fliegen, man hat neun Stunden Zeitunterschied. Man muss sich akklimatisieren und versuchen, das alles zu drehen", schilderte Kovac die Problematik, Sport und Business zu verbinden.

13:06 Uhr

José Mourinho lernt jetzt Deutsch

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José Mourinho ist ein Sprachen-Talent. Im Interview mit der italienischen "Gazzetta dello Sport" erzählte er jetzt, dass er zurzeit Deutsch lernt. Neben Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch und Italienisch fehlt "mir die Sprache noch".

Ob bald ein Job in der Bundesliga winkt? Bisher gibt es keine Hinweise, aber Mourinho will nichts ausschließen. Internationales Flair würde der 56-Jährige auf jeden Fall mitbringen, der bereits den FC Porto, gleich zweimal den FC Chelsea, Inter Mailand, Real Madrid und zuletzt bis Dezember 2018 Manchester United betreute.

12:33 Uhr

Rekordsieg: Ungarn schlägt Südkorea mit 64:0

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(Foto: imago images / Insidefoto)

Die Wasserballerinnen aus Ungarn und Südkorea haben sich einen besonderen Platz in der WM-Historie gesichert.

In der WM-Vorrunde gewannen die Ungarinnen gegen Gastgeber Südkorea mit 64:0 (16:0, 18:0, 16:0, 14:0). Das bedeutete den höchsten Sieg in der Historie von Schwimm-Weltmeisterschaften. Da ein Wasserball-Spiel viermal acht Minuten dauert, fingen sich die Gastgeberinnen im Schnitt pro Minute zwei Gegentore.

Bis dato war das 38:1 von Ungarn gegen Kroatien aus dem Jahr 1994 der höchste Sieg gewesen. Der Sieg der Niederländerinnen am Sonntag mit 33:0 gegen Südafrika ist hinter dem 1994er Spiel die Nummer drei der Rangliste - vergleichsweise harmlos. Die Neuseeländerinnen durften beim 3:22 gegen die USA immerhin auch über eigene Tore jubeln.

11:35 Uhr

BVB-Verteidiger steht kurz vor Wechsel nach Paris

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(Foto: imago images / Thomas Bielefeld)

Abdou Diallo steht vor einem Wechsel zu Paris St. Germain. Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund reiste am Montagmorgen nicht mit in die USA. Stattdessen soll er in Kürze beim französischen Meister den Medizincheck absolvieren.

Für den 23-jährigen Franzosen soll der BVB eine Ablöse von 32 Millionen Euro erhalten, sein Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2023. Diallo war erst im vergangenen Sommer für 28 Millionen Euro aus Mainz gekommen.

Beim BVB herrscht nach der Rückkehr von Mats Hummels ein Überangebot in der Innenverteidigung - neben Hummels können dort auch Manuel Akanji, Dan-Axel Zagadou und Ömer Toprak spielen. Deshalb ist Diallo offenbar verzichtbar.

11:21 Uhr

VfB-Präsident Dietrich zieht Konsequenzen

So schnell kann's gehen. Gestern gab der VfB Stuttgart bei seiner Mitgliederversammlung ein desaströses Bild ab, heute sucht er einen neuen Präsidenten. Der umstrittene Amtsinhaber Wolfgang Dietrich "kann und will nicht mehr verantwortlich für alles gemacht werden, was beim VfB Stuttgart berechtigt oder unberechtigt nicht gut funktioniert", wie er bekannt gab.

Mehr dazu lesen Sie hier.

11:06 Uhr

Machen's die Sprinter oder traut sich eine Ausreißergruppe?

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(Foto: REUTERS)

Vor dem ersten Ruhetag der Tour de France winkt den Sprintern noch einmal die Chance auf einen Etappensieg. Von Saint-Flour geht es am Montag nach Albi. Das Gelbe Trikot von Julian Alaphilippe dürfte nicht in Gefahr sein. Deutsche Siegchancen gibt es am ehesten in Ausreißergruppen.

ETAPPE: Am Montag (12.25 Uhr/One und Eurosport) dürfte es auf der zehnten Etappe von Saint-Flour nach Albi noch einmal die Chance auf einen Tagessieg für die Sprinter geben. Auf dem 217,5 Kilometer langen Teilstück Richtung Pyrenäen sind drei Berge der dritten sowie ein Berg der vierten Kategorie zu überwinden. Nach der letzten Bergwertung sind es aber noch 53 Kilometer bis ins Ziel, sodass sowohl die Sprinter als auch Ausreißergruppen auf einen Erfolg hoffen dürfen.

FAVORITEN: Es ist eine der letzten Chancen der Sprinter auf einen Etappensieg, ehe bald die schweren Bergetappen anstehen. So dürften Sprintstars wie Dylan Groenewegen (Niederlande), Elia Viviani (Italien) oder Peter Sagan (Slowakei) großes Interesse an einer Massenankunft haben. Das Trio hat bereits jeweils einen Sieg geholt. Dazu hat der dreimalige Weltmeister Sagan gute Erinnerungen an Albi, hier gewann er 2013 eine Etappe. Der elfmalige Etappensieger André Greipel scheint dagegen in diesem Jahr chancenlos zu sein.

GELBES TRIKOT: Die Gesamtführung von Frankreichs Liebling Julian Alaphilippe dürfte nicht in Gefahr sein. Sein Deceuninck-Quick-Step-Team sollte ernsthafte Angriffe auf das Gelbe Trikot sofort unterbinden, damit der Franzose als Spitzenreiter in den ersten Ruhetag gehen kann. 23 Sekunden beträgt sein Vorsprung auf den Italiener Giulio Ciccone. Alaphilippes Landsmann Thibaut Pinot ist 53 Sekunden zurück.

DEUTSCHE: Gelingt den Deutschen in diesem Jahr noch ein Tour-Etappensieg? In den Massensprints stehen die Chancen eher schlecht. Womöglich bietet sich aber die Möglichkeit in einer Ausreißergruppe. Nils Politt und Maximilian Schachmann wären da etwa Kandidaten.

10:34 Uhr

Tour-Chance für Sprinter und USA-Reisen - das wird wichtig

Moin moin,

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(Foto: imago images / Sirotti)

und damit herzlich willkommen im Sport-Tag. Während für die meisten von uns die neue Woche gerade beginnt, freuen sich die Fahrer bei der 106. Tour de France auf die Zielankunft der heutigen zehnten Etappe über 217,5 Kilometer von Saint Flour nach Albi. Morgen steht dort der erste Ruhetag an, bevor es in die Pyrenäen und damit in die Berge geht.

Ein Reisetag steht beim FC Bayern München und bei Borussia Dortmund an, die beiden Bundesligisten sind unterwegs in die USA, um Werbung für sich und die Bundesliga zu machen. Und ein paar Trainingseinheiten und Testspiele sind nebenbei auch geplant.

Der Gewinner des Formel-1-Wochenendes heißt wieder einmal Lewis Hamilton. Der Brite siegte in Silverstone vor seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas, während Ferrari-Pilot Sebastian Vettel ein Debakel erlebte. Welche Lehren das Rennen in Großbritannien mit sich bringt, lesen Sie hier.

Welche Schlüsse der VfB Stuttgart aus der vorzeitig abgebrochenen Mitgliederversammlung zieht, ist noch offen. Genauso wie die Frage, ob der umstrittene Präsident Wolfgang Dietrich im Amt bleibt. Weil das WLAN im Stadion nicht funktionierte, konnte nicht abgestimmt werden. Die Veranstaltung muss also wiederholt werden.

Es war das längste Finale der Wimbledon-Historie, und es war nicht nur deshalb eines für die Geschichtsbücher. Was Novak Djokovic und Roger Federer auf den Rasen zauberten, war im wahrsten Sinne des Wortes ganz großes Tennis. Federer lag in fast allen statistischen Kategorien vorne, trotzdem triumphierte nach fast fünf Stunden Spielzeit Djokovic.

Außerdem läuft die Schwimm-WM in Südkorea. Wenn dort etwas Spannendes passiert, melden wir uns.

Auf in die neue Woche, ich hoffe, Sie sind gut gestartet.


Ihr Torben Siemer

09:37 Uhr

Neymar provoziert und kehrt nach Paris zurück

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Neymar bei einem Turnier in Brasilien, das ein Sponsor in seinem Namen ausrichtet. Deshalb hatte der 27-Jährige leider keine Zeit, in Paris zur Arbeit zu erscheinen.

(Foto: REUTERS)

Der brasilianische Stürmer soll am heutigen Montag in der französischen Hauptstadt eintreffen. Das zumindest ließ ein Mitglied seines persönlichen Pressestabs ausrichten. Wann genau er eintreffen könnte, ist offen.

Der 27-Jährige schwänzte den Trainingsauftakt bei Paris St. Germain, weil er zum FC Barcelona zurückkehren möchte. Offiziell war er aufgrund von Verpflichtungen in seiner Heimat abwesend. Dort nahm Neymar sich die Zeit, in einem Interview mitzuteilen, was sein schönster Karriere-Moment war. Nämlich: der 6:1-Erfolg mit Barcelona gegen Paris im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League 2017 und damit das Weiterkommen trotz der 0:4-Pleite aus dem Hinspiel. 

Neymars Vater teilte hinterher übrigens sicherheitshalber mit, dass die Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen worden seien und sein Sohn niemals respektlos gegenüber PSG und seinen Kollegen sein wolle.

08:51 Uhr

FC Bayern reist ohne Hoeneß und Salihamidzic in die USA

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(Foto: imago images / MIS)

Der FC Bayern München reist ohne Präsident Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidzic in die USA. Das bestätigte der deutsche Fußball-Rekordmeister am Montagmorgen auf Nachfrage vor dem Zwölf-Stunden-Flug von München nach Los Angeles, der ersten von drei Stationen auf der diesjährigen Werbetour in den Vereinigten Staaten.

Salihamidzic verzichtet auf die Reise, um von München aus in Transfer-Angelegenheiten besser handeln und reagieren zu können als von einem anderen Kontinent aus mit einer zudem anderen Zeitzone. Hoeneß reist nach Vereinsangaben wegen "anderer Termine" nicht mit.

Trainer Niko Kovac und die Münchner Profis mussten sich am Flughafen in Geduld üben. Der Abflug sollte erst mit einiger Verspätung erfolgen, weil die Chartermaschine nicht pünktlich in München ankam.