Deutscher NHL-Star knipst mit seinem Team Megalauf gnadenlos aus
Eishockey-Nationalstürmer Nico Sturm hat den Erfolgslauf mit Minnesota Wild in der NHL fortgesetzt. Der Augsburger Angreifer, der nach einer Rückenoperation erst kürzlich in die Saison eingestiegen war und sein drittes Match bestritt, gewann mit seinem Team am Freitagabend 3:2 nach Penaltyschießen gegen Colorado Avalanche und beendete damit die Siegesserie des Gegners, der zuvor zehn Partien in Folge gewonnen hatte.
Für Wild war es der siebte Sieg in Folge. Sturm, der im vergangenen Spiel bei den Chicago Blackhawks sein erstes Tor verbucht hatte, blieb in rund sieben Minuten Eiszeit ohne Scorerpunkt.
Weniger erfolgreich verlief der Abend für die weiteren deutschen NHL-Profis: Tim Stützle unterlag mit den Ottawa Senators 3:4 bei den St. Louis Blues. John-Jason Peterka verlor mit den Utah Mammoth 3:4 bei den Dallas Stars, und auch Lukas Reichel hatte mit den Vancouver Canucks beim 2:3 bei den San José Sharks das Nachsehen. Das Trio konnte wie Sturm jeweils keine Scorerpunkte verbuchen.
"RIP, Kreuzband": Ski-Talent stürzt schwer
Das US-amerikanische Ski-Talent Lauren Macuga wird die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo verpassen. Wie der US-Skiverband mitteilte, zog sich die 23-Jährige im Training eine schwere Knieverletzung zu und muss operiert werden. Dies ist gleichbedeutend mit dem Saison-Aus.
"Lauren Macuga ist am Freitagmorgen im Training gestürzt und hat sich am rechten Knie verletzt. Sie muss operiert werden und wird den Rest der Saison verpassen", hieß es in der Mitteilung des US-Verbands, der keine Diagnose bekannt gab. Macuga deutete diese auf Instagram aber mehr als deutlich an: "RIP, Kreuzband. Wir sehen uns alle nächstes Jahr wieder."
Die Speed-Spezialistin galt als Hoffnungsträgerin im US-Team und kämpfte im Weltcup unter anderem gegen Emma Aicher um Podestplätze. Im Januar hatte sie im Super-G von St. Anton ihren ersten Weltcupsieg gefeiert.
"Ganz wichtige Spieler": FC Bayern freut sich auf seine "Wintertransfers"
Der FC Bayern München strebt im Winter keine Neuverpflichtungen an. "Grundsätzlich habe ich im Fußball gelernt, nie etwas zu 100 Prozent auszuschließen. Aber ist nicht geplant, weil wir gut aufgestellt sind", sagte Sportdirektor Christoph Freund in einem Sky-Interview.
Wie Hiroki Ito kämen auch Alphonso Davies und Jamal Musiala als "ganz wichtige Spieler" nach Verletzungen zurück. "Das sind dann hoffentlich unsere Wintertransfers, und dann sind wir sehr gut aufgestellt", sagte Freund vor dem Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) gegen den FC St. Pauli.
Ito gab bereits sein Comeback nach Mittelfußbruch, Davies ist nach seinem Kreuzbandriss mittlerweile wieder im Teamtraining. Der 22 Jahre alte Musiala, der sich bei der Klub-WM im Sommer eine schwere Unterschenkel- und Knöchelverletzung zugezogen hatte, trainiert mittlerweile auch wieder mit dem Ball.
"Dann sehe ich mich nicht weitermachen": Verstappen enthüllt Bedingung für seine F1-Zukunft
Max Verstappen macht die Fortsetzung seiner Formel-1-Karriere vom Spaßfaktor der anstehenden großen Regelreform abhängig. Die mögliche Einstellung des Titelrekords, gehalten von Lewis Hamilton und Michael Schumacher, treibt den 28 Jahre alte Niederländer jedenfalls nicht an. "Ich denke nicht darüber nach, sieben Titel zu gewinnen", sagte Verstappen der englischen Presseagentur PA.
Sein Vertrag bei Red Bull sei bis einschließlich 2028 gültig, bestätigte Verstappen, "aber es hängt von den neuen Regeln 2025 ab und so sie gut sind und Spaß machen. Wenn sie keinen Spaß machen, sehe ich mich nicht weitermachen".
Neben großen aerodynamischen Neuerungen kommt es vor allem zu massiven Veränderungen im Bereich der Hybridmotoren: 50 Prozent der Leistung werden durch die Batterie gewonnen.
"Du kannst keine Kuh trinken": Boniface spricht über seine Social-Media-Philosophie
Werder Bremens Angreifer Victor Boniface sieht die teilweise Verwunderung über seine Social-Media-Aktivitäten gelassen. Auch bei Bayer Leverkusen habe er ähnliche Posts abgesetzt wie nach seinem Wechsel an die Weser.
"Der Unterschied ist: Damals habe ich Tore geschossen und wir haben alles gewonnen", sagte Boniface dem Kölner Stadt-Anzeiger: "Niemand hat darüber gesprochen. Im Leben gibt es Hochs und Tiefs, gerade habe ich ein kleines Tief." Er poste "diese Sachen doch nur, um mich ein bisschen abzulenken von allen anderen Dingen". Es sei nichts Ernstes und er schade niemandem.
"Das Leben ist wie ein Schuh, du kannst keine Kuh trinken, weil die Erde eine Karotte ist", lautete einer der Posts des Werder-Starzugangs, der im grün-weißen Trikot noch nicht so richtig durchgestartet ist. Dennoch gebe er alles, sagte Boniface.