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Formkurve bei DSV-Stars steigtWellinger springt stark - dann wird der Wettkampf abgebrochen

29.11.2025, 17:59 Uhr
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Bei Wellinger, hier am Mittwoch in Falun, geht es aufwärts. (Foto: dpa)

Bei Philipp Raimund läuft es in Ruka nicht, beim Rest der deutschen Skispringer dagegen schon. Allen voran Andreas Wellinger stellt seine verbesserte Form unter Beweis. Beim Abbruch des Weltcups im finnischen Ruka schaffen es drei Deutsche unter die Top 11.

In der Wetterlotterie von Ruka hat Andreas Wellinger einen ersten kleinen Schritt zurück in Richtung Skisprung-Weltspitze gemacht. Der 30-Jährige schaffte beim vorzeitig abgebrochenen Weltcup in Finnland sein mit Abstand bestes Saisonresultat. Wellinger belegte den siebten Platz. Dazu reichte ihm ein Sprung auf 127,5 Meter.

Nach wenigen Springern im zweiten Durchgang wurde der Wettkampf auf der Rukatunturi-Schanze wetterbedingt vorzeitig beendet. Der Wind wechselte stark, zudem wurde die Anlaufspur bei Regen und Schnee zu langsam. Gewertet wurde das Ergebnis nach dem ersten Durchgang.

Nach Wellingers Versuch hatte Bundestrainer Stefan Horngacher bereits in der ARD zufrieden festgestellt: "Das ist ganz wichtig, dass hier wieder mal ein bisschen Motivation reinkommt und er sieht, es geht." Nach dem Abbruch sagte er: "Wir können eigentlich recht zufrieden rausgehen aus dem Wettkampf heute."

Um wieder um die Podestplätze mitspringen zu können, muss sich Wellinger allerdings weiter steigern. Den Sieg sicherte sich am Polarkreis erneut der im Weltcup führende Slowene Anze Lanisek mit einem Satz auf 142 Meter. Zweiter wurde Ren Nikaido aus Japan vor dem Slowenen Domen Prevc.

Als zweitbester Deutscher landete Pius Paschke auf dem neunten Platz. Felix Hoffmann wurde Elfter, Karl Geiger belegte den 27. Rang. Ganz schlecht lief es diesmal für Philipp Raimund. Der 25-Jährige, der am Dienstag im schwedischen Falun noch auf Rang drei gesprungen war, landete diesmal nur auf dem 32. Rang. "Es ist passiert. Ich habe im Münzwurf verloren, aber morgen habe ich ja noch eine Chance", sagte Raimund mit Blick auf die äußeren Bedingungen.

Quelle: ntv.de, tsi/dpa

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