Sonntag, 09. Februar 2020Der Sport-Tag

21:03 Uhr

Die aberwitzige Siegesserie von Teddy Riner ist gerissen

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Teddy Riner (l.) hat ausgerechnet beim Heim-Grand-Slam in Paris seine erste Niederlage nach mehr als neun Jahren kassiert.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Eine der beeindruckendsten Siegesserien im Weltsport ist gerissen: Frankreichs "unschlagbarer" Judo-Volksheld Teddy Riner hat ausgerechnet beim Heim-Grand-Slam in Paris seine erste Niederlage nach mehr als neun Jahren und 154 gewonnenen Kämpfen kassiert. Im Achtelfinale der Schwergewichtsklasse über 100 Kilogramm unterlag der achtmalige Weltmeister und zweimalige Olympiasieger dem japanischen Weltranglistenzehnten Kokoro Kageura. Der 30 Jahre alte Riner hatte zuletzt bei der WM 2010 im Finale der offenen Gewichtsklasse umstritten gegen den Japaner Daiki Kamikawa verloren. Seine letzte Niederlage in einem Schwergewichtskampf lag sogar fast zwölf Jahre zurück: Als 19-Jähriger war der 2,04 Meter große und 130 Kilogramm schwere Modellathlet im Olympia-Halbfinale von Peking gegen den Usbeken Abdullo Tangrijew unterlegen. Riner hatte zuletzt eine lange Pause eingelegt, die Saison 2018 komplett ausgelassen und im Jahr 2019 nur zwei Wettkämpfe bestritten.

20:17 Uhr

Real wackelt gegen Osasuna, ist aber gnadenlos effizient

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Luka Jovic feiert sein spätes Tor.

(Foto: REUTERS)

Real Madrid gibt sich an der Spitze der Primera Division weiterhin keine Blöße. Ohne Toni Kroos gewann Real bei Aufsteiger CD Osasuna mit 4:1 (2:1). Drei Tage nach dem Pokal-Aus gegen San Sebastian (3:4) geriet Real auch in Pamplona in Rückstand, Unai Garcia (14.) traf zur verdienten Führung. Madrid drehte das Spiel dann vor allem dank seiner Effizienz: Isco (33.) und Sergio Ramos (38.) nutzten zwei der wenigen Chancen gegen den weiterhin starken Außenseiter. Erst gegen Mitte der zweiten Hälfte schwanden bei Osasuna die Kräfte, Lucas Vazquez (84.) und Luka Jovic (90.+3) sorgten in dieser Phase doch noch für den deutlichen Sieg. Kroos saß über die gesamte Spielzeit auf der Bank.

19:33 Uhr

Das sagt Joachim Löw zu einem DFB-Comeback von Thomas Müller

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Nochmalige Zusammenarbeit? Eher nicht.

(Foto: picture alliance/dpa)

Joachim Löw hat den Spekulationen um ein Nationalmannschafts-Comeback von Thomas Müller erneut den Schwung genommen. Die Wahrscheinlichkeit sei "relativ gering, wenn die jüngeren Spieler fit sind", sagte Löw am Rande des Bundesliga-Topspiels zwischen Müllers FC Bayern und RB Leipzig bei Sky. Dabei verwies der 60-Jährige etwa auf die Offensivspieler Serge Gnabry, Julian Brandt und Leroy Sane. Wie einst auch Müller hätten "diese Spieler jetzt ihre Chance verdient, das darf man nicht einfach so über den Haufen werfen", sagte Löw. Müller, war wie auch die Verteidiger Mats Hummels und Jerome Boateng von Löw im vergangenen März aussortiert worden. Müller bleibe "wie die anderen auch ein außergewöhnlich guter Spieler", sagte Löw nun. Sollten im Vorfeld der EM "Dinge passieren, mit denen man gerade nicht rechnet, dann muss man sehen, denn man braucht natürlich immer eine große Qualität in der Mannschaft."

19:04 Uhr

Ex-Weltmeister Storl landet bei Comeback auf Rang drei

Der ehemalige Kugelstoß-Weltmeister David Storl hat bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause die 20 Meter-Marke knapp verfehlt.

  • Der dreimalige Europameister belegte beim 21. Internationalen Meeting in Sassnitz mit 19,85 Metern den dritten Rang.
  • Besser als der 29-Jährige waren nur die Portugiesen Francisco Belo (20,47 Meter) und Tsanko Arnaudov (20,36 Meter). 
  • "Das war ein positives Ergebnis, bei einer gelungenen Veranstaltung", sagte Bundestrainer Sven Lang bei "leichtathletik.de".
18:24 Uhr

Unter welchen Umständen Funkel zur Fortuna zurückkehren würde

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"Wenn die Verantwortlichen, die jetzt da sind, nicht mehr da sind, kann ich mir vorstellen, eine andere Aufgabe bei der Fortuna zu übernehmen", sagt Friedhelm Funkel.

(Foto: imago images/Uwe Kraft)

Das Verhältnis zwischen dem früheren Düsseldorfer Fußballtrainer Friedhelm Funkel und der Klubspitze der Fortuna ist zerrüttet. "Wenn die Verantwortlichen, die jetzt da sind, nicht mehr da sind, kann ich mir vorstellen, eine andere Aufgabe bei der Fortuna zu übernehmen", sagte der 66-Jährige in der Sendung "Doppelpass" bei Sport1. "Ich war über vier Jahre das Gesicht von Düsseldorf, und das hat einigen nicht gepasst." Funkel bekräftigte, dass Fortuna seine letzte Station als Trainer gewesen sei. Sportvorstand Lutz Pfannenstiel hatte kurz nach der Trennung Ende Januar betont, eine künftige Beschäftigung Funkels in anderer Funktion bei dem Bundesligisten sei durchaus denkbar. Gespräche dazu werde es geben, "wenn sich der Rauch verzogen hat und auf die vergangenen Tage wieder etwas sachlicher geblickt wird".

17:45 Uhr

Bayern München spielt sich EuroLeague-Frust von der Seele

Nach einer EuroLeague-Woche zum Vergessen, es setzte zwei Niederlagen, hat sich Bayern München in der Basketball-Bundesliga keine Blöße gegeben.

  • Gegen die Giessen 46ers feierte der Deutsche Meister am 19. Spieltag ein nie gefährdetes 94:75 (47:32) und festigte seine Tabellenführung.
  • Die Bayern führen mit 34:2 Punkten weiter klar vor den MHP Riesen Ludwigsburg (28:8), die bei den Hamburg Towers gewonnen hatten (98:92).
  • Dritter ist Alba Berlin (24:8) nach einem 96:71 (47:45) gegen die BG Göttingen.
  • Die Begegnung Telekom Baskets Bonn - Ratiopharm Ulm musste wegen des Sturmtiefs "Sabine" abgesagt werden.
17:14 Uhr

FC Bayern spielt gegen RB Leipzig ohne Coutinho und Tolisso

Bayern Münchens Trainer Hansi Flick verzichtet im Bundesliga-Gipfel gegen RB Leipzig (ab 18 Uhr bei uns im Liveticker) wie erwartet auf Philippe Coutinho. Für den 27 Jahre alten Brasilianer rückt Leon Goretzka, der zuletzt im Pokalspiel gegen Hoffenheim (4:3) pausiert hatte, wieder in die Startelf. Zudem ersetzt Thiago im Mittelfeld Corentin Tolisso. Bei RB beginnen erstmals in der Bundesliga die Winterzugänge Dani Olmo und Angelino.

München: Neuer - Pavard, Boateng, Alaba, Davies - Kimmich, Thiago - Müller, Goretzka, Gnabry - Lewandowski.
Leipzig: Gulacsi - Klostermann, Upamecano, Halstenberg  - Nkunku, Laimer, Adams, Angelino - Sabitzer, Dani Olmo - Werner.

16:57 Uhr

Rheinisches Derby zum Karneval? Nicht mit dem Effzeh!

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Unter anderem Kölns Keeper Timo Horn ist begeisterter Karnevalist.

(Foto: www.imago-images.de)

Die fünfte Jahreszeit ist heilig: Der 1. FC Köln möchte das ausgefallene rheinische Derby in der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach nicht in der Karnevalszeit im Februar austragen. Dies erklärte Sport-Geschäftsführer Horst Heldt.

  • "Wir werden uns gegen einen Termin im Februar aussprechen, weil das nicht in unsere Aktivitäten passt."
  • Nach Meinung von Borussia Mönchengladbachs Mediendirektor sei ein Nachholtermin in zwei bis vier Wochen denkbar, sagte Markus Aretz dem Vereinsportal "borussia.de".
  • Da an einem Wochenende keine Nachholtermine frei sind, muss die Partie unter der Woche ausgetragen werden. Dies könnte eventuell in einer Champions-League-Woche an einem Spieltag ohne deutsche Beteiligung am frühen Abend sein. Ein solcher Tag wäre Mittwoch, der 26. Februar - Aschermittwoch. Am Montag und Dienstag davor, finden jeweils die Umzüge in Köln und Mönchengladbach statt, an denen auch Spieler teilnehmen.
  • Für die heutige Spielabsage zeigte Heldt großes Verständnis. "Man muss Rücksicht nehmen auf die Zuschauer, die zum Spiel kommen", sagte er.
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16:36 Uhr

Sturm verhindert Spiel von Manchester City

Dabei wäre es doch womöglich der Anfang einer grandiosen Aufholjagd gewesen? Na gut, so weit wollen wir nicht gehen. Nun kommt auch Manchester City in der Premier League zu einer plötzlichen Winterpause. Das heutige Spiel gegen West Ham United ist abgesagt worden.

  • Schuld ist - natürlich - das Sturmtief, das in Deutschland "Sabine" heißt und in England unter dem Namen "Ciara" wirbelt.
  • Der FC Liverpool führt damit weiterhin mit 22 Punkten Vorsprung die Tabelle an. Das Team von Josep Guardiola folgt.
15:40 Uhr

Nächste Lauf-Show von "Koko" - Klosterhalfen verbessert zwei Rekorde

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Weiter auf Rekordniveau unterwegs: Konstanze Klosterhalfen.

(Foto: dpa)

Konstanze Klosterhalfen läuft weiter auf Rekordniveau. Bei den Millrose-Games in New York verbesserte die 22 Jahre alte Ausnahmeläuferin die deutsche Hallen-Bestmarke über eine Meile auf 4:17,26 Minuten. Zugleich blieb sie als erste deutsche Leichtathleten mit der Durchgangszeit über 1500 Meter von 3:59,87 Minuten unter der Vier-Minuten-Grenze. Damit steigerte die in den USA trainierende Klosterhalfen über diese Distanz ihren Rekord um fast drei Sekunden. Schneller als sie war nur die US-Läuferin Elle Purrier, die mit einem stärkeren Schlussspurt das Meilen-Rennen in nationaler Rekordzeit von 4:16,85 Minuten - der zweitschnellsten jemals gelaufenen Zeit über diese Strecke - gewann. Nur die Äthiopierin Genzebe Dibaba (4:13,31) war 2016 schneller gewesen. Fast genau vor einem Jahr hatte Klosterhalfen am gleicher Stelle in 4:19,98 Minuten eine deutsche Hallen-Bestleistung über die Meile (1609 Meter) und im selben Rennen als Durchgangszeit in 4:02,70 Minuten den deutschen Hallen-Rekord über 1500 Meter aufgestellt.

14:51 Uhr

Erstes Karriere-Podest: Schmid wird Dritter in Chamonix

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Überraschungserfolg: Alexander Schmid wird Dritter im Parallel-Riesenslalom.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Alexander Schmid ist beim Parallel-Riesenslalom von Chamonix Dritter geworden und hat den ersten Podesterfolg seiner Weltcup-Karriere gefeiert.

  • Der 25-Jährige setzte sich im Rennen um Platz drei gegen den Amerikaner Tommy Ford durch.
  • Der Sieg bei dem K.-o.-Wettkampf ging an den Schweizer Loic Meillard, der im Finale gegen seinen Teamkollegen Thomas Tumler gewann.
  • Stefan Luitz war zuvor schon in der ersten Runde ausgeschieden, Linus Straßer danach im Achtelfinale.
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14:29 Uhr

Nächster Schlag für den BVB: Auch Julian Brandt ist verletzt

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Julian Brandt hat sich einen Anriss des Außenbandes im Sprunggelenk zugezogen.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Für Borussia Dortmund kommt's gerade knüppeldick: Der Klub muss gegen Eintracht Frankfurt am Freitag (20.30 Uhr) den Ausfall von Nationalspieler Julian Brandt verkraften. Der Offensivspieler erlitt am Samstag beim bizarren 3:4 in Leverkusen einen Anriss des Außenbandes im Sprunggelenk. Stark humpelnd hatte Brandt die BayArena verlassen, er war zur Halbzeit ausgewechselt worden. Zuvor war bereits Kapitän Marco Reus mit einer Muskelverletzung aus dem DFB-Pokalspiel in Bremen (2:3) ausgefallen. Er wird dem BVB mindestens einen Monat fehlen.

14:06 Uhr

HSV-Profi Fein zieht sich Jochbeinbruch zu

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Fein spielte tatsächlich noch knapp 20 Minuten weiter.

(Foto: imago images/Michael Schwarz)

Bittere Nachricht: Fußball-Zweitligist Hamburger SV muss vorerst auf seinen Mittelfeldspieler Adrian Fein verzichten. Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler habe sich beim Spiel gegen den Karlsruher SC (2:0) einen Jochbeinbruch zugezogen, teilte der Verein mit.

  • Die Leihgabe von Bayern München sollte noch heute operiert werden und einen Tag im Krankenhaus bleiben.
  • Angaben darüber, wie lange er ausfällt und ob er mit einer Spezialmaske spielen kann, konnte der HSV nicht machen.
  • Fein war am Samstag in der 35. Minute mit dem Karlsruher Marvin Wanitzek in der Luft zusammengeprallt. Er konnte zwar noch bis zur 54. Minute spielen, musste dann aber durch Gideon Jung ersetzt werden.
  • Fein war bei allen 21 Liga-Spielen für den HSV im Einsatz und stand 20 Mal in der Startelf.
13:31 Uhr

Drohnen-Alarm: Mainzer Fußballer dürfen nicht in Frankfurt landen

Moderne Technik bietet auch moderne Probleme: Ein Drohnen-Alarm hat die Rückreise der Mannschaft des FSV Mainz 05 nach dem 3:1-Sieg bei Hertha BSC in Berlin erheblich verzögert.

  • Das Flugzeug mit den 05ern an Bord bekam gestern Abend am Flughafen Frankfurt/Main keine Landegenehmigung. Nach Warteschleifen in der Luft wurde die Maschine nach Nürnberg umgeleitet.
  • Von dort ging es in der Nacht mit Bussen zurück nach Mainz, bestätigte die Mainzer Pressesprecherin Silke Bannick.
  • Die Deutsche Flugsicherung hatte ab etwa 20.15 Uhr für knapp 60 Minuten keine Starts und Landungen in Frankfurt genehmigt. Mehr als 15 Flugzeuge mussten deshalb zur Landung auf andere Flughäfen umgeleitet werden.
12:44 Uhr

Nach Abfahrtstriumph: Rebensburg erleidet "heftigen Aufprall"

So nah liegen Freud und Leid beinander: Skirennläuferin Viktoria Rebensburg ist einen Tag nach ihrem Abfahrtssieg im Super-G des Heimweltcups von Garmisch-Partenkirchen nach einem Sturz ausgeschieden.

  • Die 30-Jährige kam nach rund einer halben Minute Fahrtzeit in einer Linkskurve zu Fall und landete im Netz.
  • Obwohl beim Sturz offensichtlich das linke Knie in Mitleidenschaft gezogen wurde, fuhr sie nach einigen bangen Minuten selbst und unter Applaus ins Ziel. Von dort humpelte Rebensburg ins Medizinzelt, das Knie schien ihr deutliche Probleme zu bereiten.
  • "Sie hat sich das Knie angeschlagen, ein scheint aber nichts Ernsteres zu sein. Ich würde vorsichtig leichte Entwarnung geben", sagte DSV-Pressesprecher Ralph Eder in der ARD.
  • Kurz darauf meldete sich auch Rebensburg selbst: "Das war ein heftiger Aufprall", sagte sie, "aber es ist alles okay zum Glück." Lediglich ihr linkes Knie schmerzte, weil sie damit ein Richtungstor abgeräumt hatte. "Das wird schön blau", sagte Rebensburg.
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Die Bilder ließen schlimmes vermuten.

(Foto: imago images/Oryk HAIST)

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12:19 Uhr

Manchester United fährt wegen Coronavirus ohne Ighalo nach Spanien

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Odion Ighalo könnte wegen des Virus Schwierigkeiten bei der Einreise nach Großbritannien bekommen.

(Foto: REUTERS)

Englands Fußball-Rekordmeister Manchester United ist aus Sorge um mögliche Folgen des Coronavirus ohne Neuzugang Odion Ighalo ins Trainingslager nach Spanien gereist. Der 30 Jahre alte Nigerianer war erst Anfang Februar vom chinesischen Erstligisten Shanghai Shenhua ausgeliehen worden, und weil dies noch keine 14 Tage her sei, "sind wir nicht sicher, ob er wieder nach England einreisen dürfte", sagte United-Trainer Ole Gunnar Solskjaer im Vereins-TV vor der Abreise. "Er wird hierbleiben und individuell trainieren. Außerdem kann so seine Familie in Ruhe in England ankommen." Zwar wäre Ighalo wahrscheinlich gerne mitgekommen, sagte der Trainer, um seine neuen Teamkollegen kennenzulernen. "Aber wir wollten dieses Risiko (möglicher Beschränkungen bei der Wiedereinreise) nicht auf uns nehmen."

Die Inkubationszeit des Coronavirus - der Zeitraum zwischen Infektion und Beginn von Symptomen - beträgt 2 bis 14 Tage. Reisende, die sich zuletzt in China aufgehalten haben, könnten an der Grenze Restriktionen auferlegt bekommen, schrieben englische Medien.

10:55 Uhr

Trotz "Sabine": Topspiel RB Leipzig gegen FC Bayern findet statt

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Trotz des sich nähernden Orkantiefs "Sabine" droht dem Bundesliga-Topspiel zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig am heutigen Sonntagabend in München unverändert keine Absage. Im Süden Bayerns dürfte es am Sonntagabend noch keine Sturmlage geben, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Aus meteorologischer Sicht könne das Spiel zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig problemlos stattfinden. Der FC Bayern bestätigt das via Twitter.

Die für Sonntag (15.30 Uhr) angesetzte Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln musste wegen des Sturmtiefs hingegen abgesagt werden. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass eine sichere Abreise der Fans nicht gewährleistet werden können.

10:20 Uhr

Weitere Fußballspiele fallen Sturmtief "Sabine" zum Opfer

Sturmtief "Sabine" hat für weitere Absagen von Fußballspielen gesorgt. Nach dem Ausfall des für den heutigen Sonntag vorgesehenen Rhein-Derbys in der Männer-Bundesliga zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln fällt auch die für 14.00 Uhr angesetzte Nachholpartie der Frauen-Bundesliga zwischen dem MSV Duisburg und dem 1. FC Köln den Wetterbedingungen zum Opfer. Wie der 1. FC Köln am Sonntag mitteilte, steht ein neuer Spieltermin noch nicht fest.

Darüber hinaus reagierte auch der Fußballverband Niederrhein auf die Sturmwarnungen. Der zuständige Ausschuss sagte alle Partien auf Verbands- und Kreisebene ab.

09:40 Uhr

Schiri Brych über Meckereien: "Wollen ein bisschen mehr Respekt"

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Brych begrüßt die neuen verschärften Regeln.

(Foto: imago images/Jan Huebner)

Fifa-Schiedsrichter Felix Brych hat die Verschärfung der Fußballregeln und das härtere Durchgreifen der Referees zum Beispiel bei Meckereien oder Rudelbildung verteidigt.

  • "Die Kultur hat sich verschlechtert", sagte der promovierte Jurist im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF.
  • Deshalb habe der DFB in der Winterpause entsprechende Anweisungen erlassen, "die ich gut finde, die wir Schiris alle gut fanden im Trainingslager und auch die Öffentlichkeit", meinte der 44-Jährige aus München.
  • Und weiter: "Wir machen da nichts Verkehrtes, wir wollen einfach ein bisschen mehr Respekt vor uns, vor dem Gegenspieler - und einfach ein bisschen Hygiene in den Sport wieder reinbringen."
  • Die große Mehrheit der deutschen Bürger, das habe eine Forsa-Umfrage ergeben, finde "es auch gut, dass wir jetzt ein bisschen härter durchgreifen".
09:03 Uhr

Videobeweis: BVB-Schock - für Bayer "ein Spiel, das man genießen kann"

Borussia Dortmund verspielt bei Bayer Leverkusen zweimal eine Führung und muss sich in einem Offensivspektakel mit 3:4 geschlagen geben. Es sei ein Spiel zum Genießen gewesen, meint Bayer-Trainer Peter Bosz. Sein Kollege vom BVB, Lucien Favre, sieht das naturgemäß ein wenig anders.

08:17 Uhr

Unklar, wann ausverkauftes rheinisches Derby nachgeholt wird

Nun, die Fans sollen nicht im Stadion ausharren müssen. Deswegen verweht das Sturmtief "Sabine" das rheinische Derby in der Fußball-Bundesliga: Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln - abgesagt.

  • Das Sturmtief "Sabine" soll aber unmittelbar nach dem Schlusspfiff durch die Region ziehen.
  • "Da eine gesicherte Abreise der Fans dadurch nicht gewährleistet werden kann, hat sich Borussia Mönchengladbach in enger Abstimmung mit der Stadt Mönchengladbach, der Feuerwehr, der Polizei und der Deutschen Fußball Liga (DFL) zur Absage des Spiels entschlossen", hieß weiter.
  • Wann das Spiel des Tabellen-Vierten gegen den Tabellen-13. nachgeholt wird, ist noch offen. Für das 90. Derby zwischen beiden Klubs war der Borussia-Park mit 54.022 Zuschauern ausverkauft.