NBA-Superstar Jokic erhält Diagnose nach Knieverletzung
Basketball-Star Nikola Jokic wird den Denver Nuggets wochenlang fehlen - die schlimmsten Befürchtungen haben sich nach der Verletzung des Serben aber nicht bestätigt. Der dreimalige MVP der nordamerikanischen Profiliga NBA erlitt im Spiel gegen die Miami Heat (123:147) "nur" eine Überstreckung des linken Knies. Wie die Franchise mitteilte, soll Jokic in vier Wochen erneut untersucht werden.
Der Starspieler war mit Teamkollege Spencer Jones kollidiert, der ihm beim Zurücklaufen auf den Fuß getreten war. Jokic ging zu Boden, hielt sich sofort das linke Knie und kehrte nicht mehr auf das Feld zurück.
Bis zur Verletzung hatte Jokic, für viele Experten der derzeit beste Spieler der Welt, 21 Punkte erzielt. Der 30-Jährige würde bei einem Ausfall von vier Wochen etwa 16 Spiele verpassen. Er könnte vor dem All-Star-Game im Februar wieder zurückkehren. Die Nuggets liegen als Dritter im Westen klar auf Play-off-Kurs.
Schwere Vorwürfe gegen Patriots-Star
NFL-Star Stefon Diggs von den New England Patriots sieht sich unter anderem dem Vorwurf der schweren Körperverletzung durch Strangulation ausgesetzt. Der entsprechende Vorfall soll sich laut Angaben der Polizei in Dedham im US-Bundesstaat Massachusetts Anfang Dezember ereignet haben, wie amerikanische Medien übereinstimmend berichteten. Bekannt wurden die Vorwürfe nach einer Anhörung vor Gericht.
Diggs bestreitet laut einer E-Mail seines Anwalts David Meier "kategorisch" alle Vorwürfe, wie unter anderem die Nachrichtenagentur AP berichtete. Der Anwalt des Footballprofis bezeichnete die Vorwürfe demnach als unbegründet und unbestätigt. "Der Zeitpunkt und das Motiv für die Vorwürfe sind glasklar: Sie sind das direkte Ergebnis eines finanziellen Streits zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, der nicht zur Zufriedenheit des Arbeitnehmers gelöst wurde", schrieb Meier weiter. Weitere Details nannte er nicht.
Sven Mislintat tätigt einen ersten Transfer
Fortuna Düsseldorf hat den ersten Transfer unter der Leitung des neuen Sportvorstands Sven Mislintat perfekt gemacht. Wie der Fußball-Zweitligist mitteilte, wechselt der japanische Nationalspieler Satoshi Tanaka vom vom Erstligisten Sanfrecce Hiroshima an den Rhein. Der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2030.
Die Fortuna sei davon überzeugt, dass Tanaka eine schnelle Bereicherung sein werde und "darüber hinaus noch großes Entwicklungspotenzial besitzt", sagte Mislintat. Mit Sanfrecce Hiroshima feierte Tanaka den Gewinn des japanischen Superpokals sowie des japanischen Ligapokals, er absolvierte 47 Partien. Im Juli 2025 gab er sein Debüt für die japanische Nationalmannschaft .Ein verwandtschaftliches Verhältnis zu Düsseldorfs früherem Mittelfeldspieler Ao Tanaka besteht nicht.
Zurück in die Heimat: Kirkelökke verlässt Flensburg
Handball-Bundesligist SG Flensburg-Handewitt und Rückraumspieler Niclas Kirkelökke werden ab Sommer 2027 getrennte Wege gehen. Wie der Verein mitteilte, wird der dann auslaufende Vertrag mit dem dänischen Olympiasieger und Weltmeister nicht verlängert. Demnach seien "beide Parteien gemeinsam zu der Überzeugung gelangt, dass der Zeitpunkt für eine sportliche Veränderung gekommen" sei. Den 31-Jährigen zieht es nach eigenen Angaben zurück in die Heimat.
Er habe sich dazu entschieden, nach dem Vertragsende nach Dänemark zurückzukehren, erklärte Kirkelökke: "Mir ist es wichtig, wieder näher bei meiner Familie zu sein und mehr Zeit mit ihr verbringen zu können." Bis dahin liege sein voller Fokus auf Flensburg.
FC Bayern holt Imade zurück
Der deutsche Double-Gewinner Bayern München holt Stürmerin Edna Imade vorzeitig zurück. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, stößt die 25-Jährige während des Wintertrainingslagers (9. bis 16. Januar) zu den Münchnerinnen. Ursprünglich war Imade, die im vergangenen Sommer vom FC Granada zu den Bayern gewechselt war, bis zum Ende der Saison an Real Sociedad San Sebastián ausgeliehen.
In der laufenden Saison erzielte die Offensivspielerin in elf Ligaspielen acht Treffer und belegt damit den dritten Platz der Torjägerinnenliste. Im November debütierte sie im Rahmen des Nations-League-Endspiels gegen Deutschland für die spanische Nationalmannschaft.
Ministerin an Fußballfans: Pyro werden wir nicht akzeptieren
Vor dem WM-Jahr 2026 richtet Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens einen Appell für Sicherheit und Ordnung an die Fußballfans. "Ich erwarte, dass Fußballfans ihre Unterstützung für ihre Vereine auch im Jahr 2026 friedlich, respektvoll und im Einklang mit der geltenden Rechtsordnung zum Ausdruck bringen", sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur.
Die meisten Fans hielten sich daran. Eine kleine Minderheit nutze den Fußball aber wiederholt für Gewalt, Angriffe auf die Polizei und den Einsatz von Pyrotechnik. "Dieses Verhalten können und werden wir nicht akzeptieren." Behrens erklärte, sie sehe keinen Konflikt zwischen Polizei, Politik und "der überwältigenden Mehrheit der Fußballfans". Spannungen entstünden aber dort, wo einzelne Gruppen in der organisierten Fanszene die Regeln missachteten. Zum Jahresende hatten Fußballfans bundesweit über Wochen gegen eine mögliche Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen in den Stadien und in deren Umfeld protestiert.
England-Coach wird zur Ritterin geschlagen
Sarina Wiegman erhält für ihre Erfolge als Trainerin des englischen Frauenfußball-Nationalteams den Ritterschlag. Das geht aus der britischen Liste der Ehrungen zum Neujahr hervor.
Unter der 56 Jahre alten Niederländerin Wiegman gewannen die Engländerinnen 2025 und 2022 die Europameisterschaft und wurden 2023 Vizeweltmeisterinnen. Im Finale mussten sich die Lionesses den Spanierinnen geschlagen geben. Wiegman war zuletzt zum fünften Mal als FIFA-Welttrainerin ausgezeichnet worden. Wiegman, die seit 2021 im Amt ist, zeigte sich hocherfreut über die Auszeichnung. "Als ich in England ankam, hätte ich mir niemals vorstellen können, wie viel Respekt und Wärme ich von den Menschen in England erfahren würde", sagte sie der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge.
Umfrage: Welches dieser zehn Tore ist Ihr Treffer der Hinrunde?
Update 15.00 Uhr: Die Umfrage ist geschlossen. Der Sieger wird am 31. Dezember verkündet.
Kellerkind bestätigt Interesse an ter Stegen
Trainer Miguel Ángel Sanchez Munoz hat das Interesse des FC Girona an Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen (33) bestätigt. "Er ist ein Top-Spieler. Jeder würde ter Stegen gerne haben", sagte der als Michel bekannte Coach laut spanischen Medien am Montagabend bei einer Preisverleihung des katalanischen Fußball-Verbandes. Ter Stegen, der bei der WM im Sommer für Deutschland zwischen den Pfosten stehen will, hat bei seinem Klub FC Barcelona keine Zukunft mehr.
Nach übereinstimmenden Berichten spanischer Medien verhandelt Barca derzeit intensiv mit dem Tabellen-Drittletzten Girona über ein Leihgeschäft bis zum Saisonende. Damit sich ter Stegens Traum, als Nummer eins zur WM in den USA, Mexiko und Kanada im Sommer zu reisen, erfüllt, benötigt er dringend Spielpraxis.
Enrique Collar ist tot
Atlético Madrid trauert um Klublegende Enrique Collar. Der frühere Kapitän des spanischen Fußball-Topklubs starb am Montag im Alter von 91 Jahren, wie der Verein mitteilte. Collar hatte die "Rojiblancos" in den 1960er-Jahren zu einem Meistertitel, drei Pokalsiegen sowie dem Gewinn des Europapokals der Pokalsieger (in Stuttgart) geführt.
"Die rot-weiße Familie verliert ein Symbol, das alles gegeben hat, um Atlético Madrid an die Spitze des nationalen und kontinentalen Fußballs zu bringen", hieß es in einem Statement des Vereins. Collar spielte von 1953 bis 1969 für Atlético, erzielte in 470 Pflichtspielen 105 Tore und war zehn Jahre lang Kapitän - länger als jeder andere Spieler in der Klubgeschichte. Für die spanische Nationalmannschaft bestritt Collar 16 Länderspiele und nahm an der WM 1962 in Chile teil. Nach seiner Zeit bei Atlético spielte er noch eine Saison für den FC Valencia, ehe er 1970 seine Karriere beendete.
41 Paraden: Keeper stiehlt deutschem Star die Show
Edmontons Goalkeeper Calvin Pickard hat seinen Teamkollegen und Superstars Leon Draisaitl und Connor McDavid im NHL-Auswärtsspiel bei den Winnipeg Jets die Show gestohlen. Der Oilers-Torwart glänzte beim 3:1-Erfolg mit 41 Paraden. Das kanadische Team führt mit 46 Punkten die Pacific Division der nordamerikanischen Eishockey-Liga an.
"Calvin war heute fantastisch, ganz klar der beste Spieler", sagte Trainer Kris Knoblauch nach der Partie. Max Jones, Jack Roslovic und Zach Hyman erzielten die Treffer für die Oilers. Der deutsche Nationalspieler Draisaitl und McDavid gingen diesmal leer aus. "Wir haben so viele Spiele dank Connor und Leon gewonnen. Winnipeg hat heute einen guten Job gemacht, die beiden unter Kontrolle zu bekommen", analysierte der Oilers-Coach das Spiel.
Ältester Fußball-Profi der Welt wechselt mit fast 59 Jahren
"King Kazu" will noch immer nicht abdanken: Kazuyoshi Miura, ältester Fußball-Profi der Welt, setzt seine jahrzehntelange Spielerkarriere fort und wechselt auf Leihbasis zum japanischen Drittligisten Fukushima United. Dies gab sein neuer Klub bekannt. Miura wird im Februar 59 Jahre alt. "Meine Leidenschaft für den Fußball hat sich nicht verändert, egal wie alt ich werde", sagte der ehemalige japanische Nationalspieler: "Lasst uns gemeinsam Geschichte schreiben!"
Littler attackiert Publikum: "Danke für mein Preisgeld"
Dartsstar Luke Littler hat sich mit bissigen Worten für Buhrufe des Publikums während seiner Achtelfinalpartie bei der WM revanchiert. "Das juckt mich nicht. Ich will eines sagen: Ihr zahlt für Tickets - ihr zahlt also mein Preisgeld. Danke für mein Geld. Danke, dass ihr gebuht habt. Come on!" sagte der 18 Jahre alte Weltmeister nach seinem 4:2-Sieg gegen den früheren Champion Rob Cross auf der Bühne am Mikrofon von Sky Sports.
Littler hatte sich zuvor mit reichlich Mühe ins Viertelfinale gekämpft und war immer wieder von den Zuschauern im legendären Alexandra Palace gestört worden. Er sei vom Verhalten der Fans überrascht gewesen, sagte Littler später bei der Pressekonferenz: "Es ist, wie es ist. Sie wollten, dass der Favorit rausfliegt. Ich musste einfach meinen Job machen."
Lothar Matthäus sieht noch keinen "Durchbruch" bei Florian Wirtz
Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus erwartet von Deutschlands Fußball-Star Florian Wirtz beim FC Liverpool weiter eine Steigerung. Das erste Pflichtspieltor des 22-Jährigen für seinen neuen Klub sei wichtig gewesen und habe ihn gefreut, schrieb Matthäus in seiner Sky-Kolumne. "Der endgültige Durchbruch war das für mich aber noch nicht", betonte der Weltmeister von 1990 und Europameister von 1980.
Wirtz müsse sich "seine Anerkennung und seine Position weiter erarbeiten", so Matthäus. "Er wird jetzt langsam zum Mann, muss sich weiter durchboxen und die Ellenbogen ausfahren. Dann bekommt er noch mehr Bälle, darf Freistöße und Elfmeter schießen, wie er es bei Bayer durfte und im Nationalteam darf." Der im Sommer für rund 150 Millionen Euro von Bayer Leverkusen zum englischen Meister gewechselte Wirtz bringe dafür alles mit, erklärte Matthäus. "Die Einstellung stimmt und die spielerische Qualität ist unbestritten, aber auch der Wille, gemeinsam mit der Mannschaft erfolgreich zu sein, passt. Er wird seinen Weg machen, davon bin ich überzeugt."