Der Sport-Tag
28. Februar 2025
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23:15 Uhr

DFB-Weltmeister macht dem FC Bayern eine Kimmich-Ansage

Ex-Weltmeister Sami Khedira hält den Verbleib von Nationalspieler Joshua Kimmich aus Sicht des FC Bayern für "unabdingbar". Der 37 Jahre alte ehemalige Fußball-Profi betonte als Experte des Streamingdienstes DAZN vor dem Bundesliga-Topspiel am Freitagabend zwischen dem VfB Stuttgart und dem Rekordmeister: "Bayern München braucht Joshua Kimmich."

Und zwar als Spieler, "aber noch wichtiger als Persönlichkeit, als Führungsperson, weil Du wirst Manuel Neuer verlieren in den kommenden ein, zwei Jahren. Du wirst Thomas Müller verlieren in den kommenden ein, zwei Jahren", erklärte Khedira. Wer führe dann die Bayern-Mannschaft an?, fragte er und ergänzte: "Es ist dann kein deutscher Nationalspieler mehr da, der die Führungsposition einnehmen kann."

DFB-Weltmeister macht dem FC Bayern eine Kimmich-Ansage
22:53 Uhr

Was weiß Guardiola? Man-City-Superstar meldet sich zurück

Spaniens Fußball-Europameister Rodri ist beim englischen Meister Manchester City auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Der Ballon-d'Or-Gewinner absolvierte eine individuelle Trainingseinheit auf dem Etihad Campus, wie aus einem Video des Vereins ersichtlich wird.

Der spanische Nationalspieler, der sich im September kurz nach dem Saisonstart einen Riss des vorderen Kreuzbandes zugezogen hatte, will ursprünglich rechtzeitig zur Klub-Weltmeisterschaft (ab 14. Juni) in den Spielbetrieb zurückkehren. Die Bilder von heute nähren Hoffnungen auf ein früheres Comeback des 28-Jährigen.

Teammanager Pep Guardiola hat sich bisher nicht dazu geäußert, wann Rodri wieder spielen könnte. Anfang des Monats hatte der City-Boss gesagt: "Das Wichtigste für ihn ist, dass er sich gut erholt, er ist kein Teenager mehr, aber er hat noch Jahre vor sich, und das wird passieren, wenn er sich gut erholt."

Was weiß Guardiola? Man-City-Superstar meldet sich zurück
22:18 Uhr

Umgekippter Lkw sorgt für spontane Spielabsage - Fans waren schon da

Ein Stau auf der Autobahn hat in der DEL2 für eine Spielabsage gesorgt. Das Unterhaus der Deutschen Eishockey Liga setzte am Abend kurzfristig die heutige Partie der Krefeld Pinguine gegen den EV Landshut ab, weil die Bayern nicht rechtzeitig anreisen konnten, obwohl sie bereits am frühen Morgen losgefahren waren.

Auf der Autobahn A3 zwischen Würzburg und Aschaffenburg blieben die Landshuter stecken, nachdem ein Lastwagen umgekippt war und quer auf der Fahrbahn lag. Der Abschnitt musste stundenlang gesperrt werden.

Das Spiel wurde aber erst am Abend abgesagt, nachdem klar war, dass es die Bayern nicht mehr rechtzeitig an den Niederrhein schaffen würden. Zu dem Zeitpunkt waren schon zahlreiche Zuschauer in der Arena. Ob und gegebenenfalls wann das Spiel wiederholt wird, ist noch unklar.

Umgekippter Lkw sorgt für spontane Spielabsage - Fans waren schon da
21:42 Uhr

Wellinger brilliert zum WM-Auftakt, Paschke und Geiger ... puh

Skisprung-Olympiasieger Andreas Wellinger hat bei der WM in Trondheim im einzigen offiziellen Training auf der Normalschanze überzeugt, der formschwache Pius Paschke sprang hingegen auch in Norwegen weit hinterher. Wellinger belegte in den drei Durchgängen die Plätze vier, zwei und zwei. In dieser Form könnte er am Sonntag um eine Medaille mitspringen.

Am Samstag (20.30 Uhr/Eurosport) steht zunächst die Qualifikation an. Neben Wellinger gehen dann der weiter schwächelnde Paschke, Karl Geiger und Philipp Raimund an den Start. Vier der fünf Trainingsteilnehmer durfte Bundestrainer Stefan Horngacher nominieren, er entschied sich gegen Stephan Leyhe.

Einen guten Eindruck hinterließ im Granasen-Skizentrum auch Raimund mit den Plätzen drei, sieben und acht. Der fünfmalige Saisonsieger Paschke, zuletzt völlig außer Form, machte auch in Norwegen keinen Schritt nach vorne und belegte Rang 36, 27 sowie 21. Schwächster deutscher Starter war Geiger. Der 32-Jährige, 2021 Vizeweltmeister und 2023 WM-Dritter auf der Normalschanze, landete nur auf den Plätzen 28, 40 und 33, dennoch sprach ihm Horngacher das Vertrauen aus. Leyhe war als 26., 15. und 31. nur unwesentlich besser.

Wellinger brilliert zum WM-Auftakt, Paschke und Geiger ... puh
20:58 Uhr

"Zwei-Meter-Messi-Musiala" verzückt Bundesligist

Nick Woltemade brauchte beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart einige Zeit, um auf Touren zu kommen. Mittlerweile gehört der 1,98-Meter-Hüne aber zu den absoluten Leistungsträgern bei den Schwaben, auf dem auch heute Abend (seit 20.30 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) gegen den FC Bayern viele Hoffnungen der Schwaben liegen.

"Wir wissen, was wir an ihm haben: Wir haben einen Zwei-Meter-Messi-Musiala", sagte etwa der Stuttgarter Mannschaftskapitän Atakan Karazor im Gespräch mit ran scherzhaft. Der VfB-Spielführer holte bei seinen Vergleichen aber sogar noch weiter aus und sagte, dass Woltemade ein Spieler sei, "der zwei Meter groß ist. Er hat eine Technik wie Messi. Er ist einfach ein toller Typ". Der Mittelstürmer, der im Sommer ablösefrei von Werder Bremen an den Neckar gewechselt war, wurde in den vergangenen Wochen nach seinen starken Auftritten in Meisterschaft und DFB-Pokal auch schon als Kandidat für die deutsche Nationalmannschaft gehandelt.

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"Zwei-Meter-Messi-Musiala" verzückt Bundesligist
20:33 Uhr

1. FC Union schimpft über angeblich politisch motiviertes Urteil

Nach der erneuten Niederlage am Grünen Tisch will der 1. FC Union Berlin in dem Verfahren um den Feuerzeugwurf auch die letzte Instanz anrufen. Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes hatte entschieden, die Partie von Union gegen den VfL Bochum mit 2:0 für die Bochumer zu werten. Union-Präsident Dirk Zingler wertete dies als politisch motiviertes Urteil und kündigte an: "Wir sind daher gezwungen, dem politischen Druck zu entgehen und werden das Ständige Schiedsgericht anrufen."

Dies ist die letzte Möglichkeit für Union, dass die Bundesliga-Partie, die Anfang Dezember eigentlich 1:1 ausgegangen war, doch noch anders gewertet wird.

"Wir waren heute Zeuge eines Verfahrens, in dem erstmalig das Fehlverhalten eines Zuschauers zu einer Spielumwertung geführt hat", sagte Zingler in einer schriftlichen Stellungnahme. "Und das trotz einer ordnungsgemäßen Beendigung des Spiels durch den Schiedsrichter. Die Schaffung dieses Präzedenzfalls war aus unserer Sicht Ziel des Kontrollausschusses. Das Gericht ist vom VfL Bochum und vom Kontrollausschuss aufgefordert worden, ein politisches Signal zu senden. Dies war nur möglich unter fehlerhafter Anwendung der Rechts- und Verfahrensordnung."

1. FC Union schimpft über angeblich politisch motiviertes Urteil
20:03 Uhr

FC Bayern tritt mit neuer Mittelfeld-Zentrale in Stuttgart an

Trainer Vincent Kompany vom Fußball-Rekordmeister Bayern München muss im Bundesliga-Topspiel beim VfB Stuttgart sein defensives Mittelfeld neu sortieren. Weil neben Joshua Kimmich, der an einer Sehnenreizung laboriert, auch Aleksandar Pavlovic krankheitsbedingt nicht dem Münchner Kader angehört, stehen Leon Goretzka und João Palhinha in der Partie (20.30 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) in der Aufstellung.

Für den Portugiesen Palhinha ist es der erste Startelfeinsatz für die Bayern seit Anfang November. Darüber hinaus nimmt Kompany im Vergleich zum 4:0 am vergangenen Wochenende gegen Eintracht Frankfurt zwei weitere Änderungen vor. Alphonso Davies beginnt als Linksverteidiger anstelle von Hiroki Ito, Harry Kane rückt zurück ins Sturmzentrum und ersetzt Thomas Müller. Neben Pavlovic fällt auch Sacha Boey krank aus.

FC Bayern tritt mit neuer Mittelfeld-Zentrale in Stuttgart an
19:42 Uhr

Wölfe fahren mit ordentlich Wut im Bauch zum Krisen-Klub

Trainer Ralph Hasenhüttl vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg fährt nach dem ärgerlichen Ausscheiden im DFB-Pokal unter der Woche "mit der Faust in der Tasche" nach Bremen. "Pokal-Aus plus Hinspiel - wir wollen einfach zeigen, dass wir es besser können", sagte der 57-Jährige vor dem Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) bei Werder. Die Wölfe hatten am Mittwoch aufgrund eines umstrittenen Handelfmeters im Pokal-Viertelfinale bei RB Leipzig verloren (0:1). "Das hat schon ein bisschen gebraucht. Alleine das Spiel anzuschauen danach, fiel mir richtig schwer", sagte Hasenhüttl.

Aus dem Hinspiel (2:4) habe man mit den derzeit kriselnden Bremern zudem "noch eine Rechnung offen. Das war wahrscheinlich unser schlechtestes Spiel der Hinrunde, wo sie uns in der zweiten Halbzeit richtig zerstört haben", sagte Hasenhüttl. Verzichten muss der Coach auf Sebastiaan Bornauw, der mit einem "leichtem Knochenödem" im Fuß "wahrscheinlich zwischen drei und sechs Wochen" ausfallen wird. Fraglich sind noch Kilian Fischer (Rücken) und Mattias Svanberg ("leichter Erguss im Knie").

Wölfe fahren mit ordentlich Wut im Bauch zum Krisen-Klub
19:21 Uhr

Historische Entdeckung verzückt den FC Bayern

Die Kurt Landauer Stiftung hat dem deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München zum 125. Jahrestag der Vereinsgründung symbolisch eine historische Entdeckung überreicht. Die Stiftung recherchierte das bisher vergessene erste Klub-Wappen aus dem Jahr 1901. Dies sei durch "intensive Recherchen und moderne Bildbearbeitung möglich" geworden.

Ein Mannschaftsfoto von 1901 zeigt Karl Köpplin, einen der frühen Bayern-Spieler, mit einem bislang unbekannten Wappen auf seinem Trikot. Es besteht aus den Buchstaben F, C, M und B für "Fußball-Club München-Bayern". Das F steht im Zentrum, die anderen Buchstaben sind kreisförmig drumherum gruppiert. "Als ich das Wappen zum ersten Mal in der hochauflösenden Vergrößerung erkannte, war ich überwältigt", berichtete das Stiftungsmitglied Georg M. Mooshofer. "Es war ein unglaubliches Gefühl zu wissen, dass wir ein verlorenes Stück der Bayern-Geschichte zurück ans Licht bringen konnten."

Historische Entdeckung verzückt den FC Bayern
18:54 Uhr

MMA-Fighter mit bitterer Botschaft an seine Fans

MMA-Fighter Christian Jungwirth muss seinen Kampf verschieben. Wegen seiner unendlichen Ausdauer und Verletzungsresistenz trägt Jungwirth den Spitznamen "Unsterblicher Kelte". Doch jetzt setzt ihn eine Verletzung außer Gefecht und der Kämpfer wendet sich in einer Videobotschaft an seine Fans.

MMA-Fighter mit bitterer Botschaft an seine Fans
18:11 Uhr

Olympia-Stars schicken mehr als 200 Medaillen zurück nach Paris

Flecken, Oberflächenverschleiß, Zerbröckelung. Bei einigen Olympiamedaillen von Paris ist inzwischen der Lack ab, jetzt sorgt die französische Münzanstalt für Ersatz. Bislang sind dort 220 Anfragen von Sportlern zu einem Umtausch eingegangen, das entspricht vier Prozent der bei den Sommerspielen im Vorjahr vergebenen Medaillen. "Die französische Münzanstalt hat einige ersetzt und setzt ihren Ersatzbetrieb auf Wunsch der Athleten fort", hieß es in einer Erklärung an die Nachrichtenagentur AFP. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte bereits im Januar angekündigt, dass die fehlerhaften Medaillen ausgetauscht werden sollen.

Olympia-Stars schicken mehr als 200 Medaillen zurück nach Paris
17:52 Uhr

Nach Skandal: Ex-Superstar-Trainerin übernimmt in Stuttgart

Der Deutsche Turner-Bund hat nach dem Bekanntwerden der Missstände unter anderem am Kunstturnforum Stuttgart die US-Amerikanerin Aimee Boorman als neue Trainerin präsentiert. Die 51-Jährige tritt ihre Stelle Anfang März an und wird in den kommenden fünf Monaten die Trainingsgruppe um Helen Kevric und Marlene Gotthardt leiten, wie der DTB mitteilte.

Zwischen 2005 und 2016 betreute Boorman die siebenmalige Olympiasiegerin Simone Biles. Zuletzt war sie für Turnverbände, -vereine und als Expertin sowie als Beraterin tätig. Ende Dezember hatten mehrere frühere Auswahl-Turnerinnen schwere Vorwürfe gegen die Arbeit am Bundesstützpunkt in Stuttgart erhoben. Kritisiert wurden "systematischer körperlicher und mentaler Missbrauch" sowie katastrophale Umstände. Daraufhin waren zwei Trainer von ihren Aufgaben entbunden worden, die Staatsanwaltschaft Stuttgart nahm Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung in mehreren Fällen auf.

Nach Skandal: Ex-Superstar-Trainerin übernimmt in Stuttgart
17:16 Uhr

Springer schreibt deutsche Dartsgeschichte

Niko Springer hat zum Auftakt der UK Open deutsche Darts-Geschichte geschrieben. Beim 6:2-Sieg gegen den Norweger Cor Dekker spielte der "Meenzer Bub" 115,92 Punkte im Schnitt und stellte damit den zweithöchsten Average der Turniergeschichte sowie einen deutschen TV-, Bühnen- und Major-Rekord auf. Springer warf jeweils zwei Elf- und Zwölf-Darter, spielte fünf Mal die 180 und traf 50 Prozent seiner Doppelversuche. Nur Legende Phil Taylor war beim prestigeträchtigen Major in Minehead 2010 noch besser (118,66).

Den höchsten Average eines deutschen Darts-Profis insgesamt hält weiter Max Hopp, der 2019 im Duell mit Ian White 119,24 Punkte im Schnitt auflegte. Das Pro-Tour-Turnier in Barnsley wurde damals allerdings nicht live im TV übertragen. Springer kommt derweil früh in seiner ersten Profisaison immer besser in Fahrt. Bereits Mitte Februar hatte der 24-Jährige das Qualifikations-Turnier für das European-Tour-Event in Risa gewonnen und dabei im Finale gegen Connor Scutt einen Average von 113,29 gespielt. Schon bei der WM im Dezember ließ Springer sein Talent durchblitzen, scheiterte trotz eines starken Auftritts aber in Runde eins am damaligen Vorjahres-Halbfinalisten Scott Williams.

Springer schreibt deutsche Dartsgeschichte
16:51 Uhr

Aufatmen in der NFL: Zukunft von Freund von Taylor Swift geklärt

Travis Kelce wird seine Karriere bei den Kansas City Chiefs in der American-Football-Liga NFL fortsetzen. Das bestätigte der ehemalige Profi und heutige ESPN-Journalist Pat McAfee in seiner Show am Rande des Scouting Combines der NFL. Aus Textnachrichten von Kelce zitierte er: "Ich komme mit Sicherheit zurück. Ich werde mich in dieser Offseason in die beste Form meines Lebens bringen. Es stößt mir wirklich übel auf, wie ich in meinem letzten Spiel gespielt habe. So kann ich nicht abtreten."

Zuvor hatte bereits Brett Veach, der General Manager der Chiefs, am Dienstag erklärt, dass der 35-Jährige sehr motiviert sei, weiter in der NFL zu spielen. "Wir haben gesagt, dass er zurückkommen wird, und wir freuen uns darauf, ihn zurückzubekommen." Unmittelbar nach der bitteren 22:40-Pleite im Super Bowl gegen die Philadelphia Eagles hatte der Lebensgefährte von Taylor Swift noch um Bedenkzeit gebeten - ein Karriereende schien nicht ausgeschlossen. Kelce spielt seit 2013 für Kansas City und gewann mit ihnen als Tight End dreimal den Super Bowl.

Aufatmen in der NFL: Zukunft von Freund von Taylor Swift geklärt
16:13 Uhr

Plötzlich ein Bus auf der Fahrbahn: F1-Testfahrten wieder unterbrochen

Die Fahrer trauten ihren Augen nicht. Am letzten Tag der Formel-1-Testfahrten auf dem Bahrain International Circuit sorgte ein Bus für eine kurze Unterbrechung. Das weiße Shuttle-Gefährt tuckerte mit niedriger Geschwindigkeit auf dem Kurs in der Wüste von Sakhir, wie TV-Bilder zeigten.

Am Morgen hatte bereits eine Glasscheibe, die sich aus der Halterung gelöst hatte und auf dem Boden zersprungen war, für eine Rot-Phase gesorgt. Am Mittwoch zum Auftakt der einzigen offiziellen Testrunden für die neuen Autos vor dem ersten Rennen am 16. März in Melbourne hatte es einen längeren Stromausfall gegeben.

Plötzlich ein Bus auf der Fahrbahn: F1-Testfahrten wieder unterbrochen
15:47 Uhr

Golfprofi verjagt Alligator mit seinem Schläger

Florida ist nicht nur bei Golfern beliebt, auch Alligatoren tummeln sich im US-Bundesstaat. Die großen grünen Wiesen mit ihren Teichen locken die Tiere an. Bei einem Turnier krabbelt nun eine Urzeit-Echse über die Wiese - und trifft dort auf einen Profi, der wenig Berührungsangst hat.

Golfprofi verjagt Alligator mit seinem Schläger
15:16 Uhr

Angelique Kerber hat eine neue Aufgabe

Angelique Kerber übernimmt beim WTA-Turnier in Bad Homburg eine neue Rolle. Die einstige Weltranglistenerste, die im vergangenen Jahr ihre Karriere beendete, wird künftig als Sportdirektorin des Vorbereitungsevents für Wimbledon arbeiten. "Dieses Turnier liegt mir besonders am Herzen, denn ich war von Beginn an dabei - von den ersten Planungen bis hin zur Umsetzung", sagte die 37-Jährige: "Ich weiß als ehemaliger Profi, was den Spielerinnen wichtig ist und will mit Blick auf eine möglichst perfekte Abstimmung zwischen Veranstalter und Spielerinnenfeld versuchen, meinen Erfahrungsschatz einzubringen."

Kerber bildet damit künftig eine Doppelspitze mit Turnierdirektor Aljoscha Thron. Seit der ersten Ausgabe 2021, die sie gewann, war die dreimalige Grand-Slam-Siegerin bereits als Turnierbotschafterin aktiv gewesen. In diesem Jahr finden die Bad Homburg Open vom 23. bis 29. Juni statt. Unter anderem hat Australian-Open-Überraschung Eva Lys (Hamburg) schon zugesagt.

Angelique Kerber hat eine neue Aufgabe
14:27 Uhr

Nach Bayern-Knall: Kimmich soll mit Premier-League-Klub schon "konkret" verhandeln

Der FC Bayern hat bereits Anfang der Woche seine letzte Vertragsofferte für Joshua Kimmich zurückgezogen. Das sickerte am Donnerstag durch. Auch wenn eine Verlängerung weiterhin nicht als ausgeschlossen gilt, macht ein Top-Klub aus der Premier League bei dem DFB-Kapitän nun offenbar ernst. Wie der TV-Sender Sky berichtet, soll der FC Arsenal seine Bemühungen um den 30-Jährigen deutlich intensiviert haben. Beide Seiten seien in "konkreten Gesprächen".

Laut Sky sieht man in Kimmich einen Nachfolger für Mittelfeld-Routinier Jorginho, der den Verein im Sommer auf Grund seines Vertragsendes verlassen wird. Die Annährungen mit den Nordlondonern sollen allerdings nicht zwangsläufig bedeuten, dass der Abschied aus der bayrischen Landeshauptstadt besiegelt ist. Demnach befinden sich der Sechser und FC Bayern weiterhin in "positiven und regelmäßigen Gesprächen". Von Spielerseite aus sei zu hören, dass eine Einigung weiterhin möglich ist. Das sieht man laut Sky auch intern in der Bayern-Führungsetage so.

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Nach Bayern-Knall: Kimmich soll mit Premier-League-Klub schon "konkret" verhandeln
13:46 Uhr

Abschied vom Mythos: So viel würde die Innenverteidigung des FC Bayern kosten

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Upamecano und Kim kosten viel Geld. (Foto: picture alliance / DeFodi Images)

Eine lange Zeit lang galten Ausstiegsklauseln beim FC Bayern als absolutes No-Go. Durch die Verpflichtung von Harry Kane und die Vertragsverlängerung von Jamal Musiala, die eine solche Option in ihrem Vertrag stehen haben sollen, kam das Thema zuletzt an der Säbener Straße wieder auf. Auch zwei Verteidiger sollen sich eine solche Klausel gesichert haben.

In der jüngeren Vergangenheit galten Ausstiegsklauseln beim FC Bayern als Rotes Tuch. Laut "Bild" ist man in München davon aber bereits seit geraumer Zeit abgerückt. Nicht nur Harry Kane und Jamal Musiala besitzen offenbar an der Säbener Straße eine Option, die ihnen einen Wechsel gegen eine vorher festgelegte Ablösesumme ermöglicht.

Dem Boulevardblatt zufolge sicherten sich auch die beiden Innenverteidiger Dayot Upamecano und Min-jae Kim nach ihrem Wechsel in die bayrische Landeshauptstadt eine Exit-Option in ihren Arbeitspapieren. Für Upamecano werden wohl 120 Millionen Euro fällig, für Kim müssten Interessenten 110 Millionen Euro auf den Tisch legen, heißt es im "Bild"-Podcast "Bayern-Insider".

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Abschied vom Mythos: So viel würde die Innenverteidigung des FC Bayern kosten
12:54 Uhr

Plant Nagelsmann eine Überraschung fürs DFB-Tor?

Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann könnte bei der Kadernominierung für die Nations-League-Spiele im März für eine Überraschung auf der Torwart-Position sorgen. Wie die "Bild"-Zeitung erfahren haben will, soll sich Keeper Robin Zentner gute Chancen ausmalen können. Für den 30-Jährigen, der nur ein U17-Länderspiel in seiner Vita stehen hat, wäre es die erste Berufung ins DFB-Team. Bei Mainz 05 ist er derzeit einer der formstärksten Torhüter der Fußball-Bundesliga.

Die Torwartposition ist in der Nationalelf derzeit noch ungeklärt. Die etatmäßige Nummer eins Marc-Andre ter Stegen fällt nach einer schweren Knieverletzung aus. Aktuell sind die Alternativen fürs DFB-Tor: Alexander Nübel vom VfB Stuttgart und Hoffenheim-Keeper Oliver Baumann. Zuletzt fuhr auch Stefan Ortega von Manchester City mit auf die DFB-Reisen. Die Nationalelf spielt im März das Nations-League-Viertelfinale gegen Italien.

Plant Nagelsmann eine Überraschung fürs DFB-Tor?
12:29 Uhr

Charles Leclerc macht Lewis Hamilton froh

Ferrari an der Spitze der Zeitenliste - das wird bei den Tests der Formel 1 langsam zur Gewohnheit: Charles Leclerc drehte am Vormittag die schnellste Runde, für den Nachmittag übergibt er den SF-25 wieder an Rekordweltmeister Lewis Hamilton. Es ist der dritte und letzte Tag der Testfahrten vor dem Saisonauftakt in Australien (16. März).

Die Scuderia macht bislang durchgehend einen guten Eindruck, Leclerc drehte 66 Runden. Die großen vier Teams bildeten das Spitzenquartett, hinter Leclerc platzierten sich Kimi Antonelli (61 Runden) im Mercedes, Vizeweltmeister Lando Norris (57) im McLaren und Max Verstappen (47) im Red Bull. Die Zeiten lagen insgesamt noch über dem, was die Piloten an den Vortagen geschafft hatten. Weltmeister Verstappen wird als einer der wenigen Piloten auch die Nachmittagssession bestreiten.

Neben Ferrari macht bislang McLaren den besten Eindruck während der Tests, beide Teams hatten sich in der vergangenen Saison ein enges Duell um die Konstrukteurs-WM geliefert. Am Ende holte McLaren diesen Titel erstmals seit 1998. Auch Red Bull und Mercedes wirken stabil, hatten aber zumindest kleinere Probleme. Nico Hülkenberg, einziger Deutscher im Feld, sitzt am Nachmittag noch einmal für Sauber im Auto.

Charles Leclerc macht Lewis Hamilton froh
11:47 Uhr

Ganz bitter: WM für deutsche Weltmeisterin schon vorbei

Skisprung-Weltmeisterin Luisa Görlich muss die Nordische Ski-WM noch vor dem ersten Wettbewerb verletzungsbedingt verlassen. Dies teilte der Deutsche Skiverband (DSV) am Morgen nach der Qualifikation mit. "Ich gehe von einer schweren Verletzung in ihrem rechten Knie aus, eine genaue Diagnose wird aber erst eine MRT-Aufnahme ermöglichen. Dafür bringen wir Luisa zeitnah nach Hause", wurde Mannschaftsarzt Florian Porzig zitiert.

Die 26 Jahre alte Thüringerin war nach der Landung mit dem Bein eingeknickt und im Auslauf behandelt worden. Zwar reichte Görlichs Sprung von der Normalschanze auf 93 Meter trotz Punktabzügen für die Qualifikation. Ihren Startplatz heute (14 Uhr/ZDF und Eurosport) kann sie allerdings nicht wahrnehmen. Görlich war vor zwei Jahren im slowenischen Planica Teil des Gold-Quartetts im Teamwettbewerb. Bereits im Frühjahr 2018 und im Frühjahr 2024 erlitt sie jeweils einen Kreuzbandriss.

Ganz bitter: WM für deutsche Weltmeisterin schon vorbei
11:09 Uhr

Problem für Al-Nassr: Cristiano Ronaldo will zu wichtigem Spiel nicht anreisen

Der saudische Fußballklub Al-Nassr will nicht zum Hinspiel der asiatischen Champions League gegen Esteghlal (3. März) nach Teheran reisen. Der Grund: Superstar Cristiano Ronaldo will nicht. "Aufgrund der schlechten Erfahrungen, die Ronaldo letztes Jahr in Teheran machen musste, sollte das Spiel auf neutralem Boden stattfinden", hieß es in dem offiziellen Schreiben von al-Nassr an Esteghlal Teheran. Hintergrund der Forderung von al-Nassr ist das Champions-League-Spiel der Mannschaft gegen Persepolis Teheran im September vorigen Jahres. Damals stürmten tausende iranische Fans das al-Nassr-Hotel und bedrängten den portugiesischen Superstar. Es kam zu chaotischen Szenen, die von der Polizei zum Teil gewaltsam beendet werden mussten.

Wie das Sportportal Varzesh3 berichtet, haben sowohl Irans Verbandspräsident Mehdi Tadsch als auch Esteghlal Teheran die Anfrage von al-Nassr abgelehnt und bestehen auf einem Heimspiel am kommenden Montag. Alle notwendigen Maßnahmen seien bereits koordiniert, um al-Nassr - und Ronaldo - einen angenehmen Aufenthalt in Teheran zu ermöglichen, so die Presseabteilung von Esteghlal in ihrem Schreiben.

Problem für Al-Nassr: Cristiano Ronaldo will zu wichtigem Spiel nicht anreisen
10:25 Uhr

Rummenigge zieht den Hut vor "gnadenlosem" FC Bayern

Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sieht in dem laut Medienberichten zurückgezogenen Vertragsangebot an Joshua Kimmich ein starkes Signal des FC Bayern München. Der Verein wolle Klarheit, sagte der TV-Experte bei Sky. Dennoch sei die Tür für Kimmich beim deutschen Rekordmeister nicht zugeschlagen. "Die Bayern wollen eine schnellstmögliche Entscheidung, weil sie planen müssen für die kommende Saison", sagte der 63-Jährige. "Das ist ein Zeichen, dass sie kurzfristig auf eine Entscheidung von Kimmich warten. Das ist ein klares Zeichen an ihn", erklärte Matthäus. Der aktuelle Kontrakt des Kapitäns der deutschen Nationalmannschaft läuft am Saisonende aus.

Ähnlich wie Matthäus urteilte auch Ex-Bayern-Profi Michael Rummenigge und riet Kimmich, bei den Bayern zu verlängern. "Er wäre gut beraten, beim FC Bayern zu bleiben", sagte der 61 Jahre alte Bruder von Ex-Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge. "Die Bayern sind da gnadenlos. Da ziehe ich den Hut vor dem Klub. Man kann nicht alles mit sich machen lassen", befand er.

Rummenigge zieht den Hut vor "gnadenlosem" FC Bayern
09:48 Uhr

Rasender Tennis-Rüpel Medwedew brüllt Schiedsrichter an

Daniil Medwedew gehen einmal mehr die Nerven durch, dieses Mal beim ATP-Turnier in Dubai gegen den Niederländer Tallon Griekspoor. Der ist dem russischen Tennisstar nämlich überlegen. Am Ende muss sich der Schiedsrichter gar Rassismus vorwerfen lassen.

Rasender Tennis-Rüpel Medwedew brüllt Schiedsrichter an

Rasender Tennis-Rüpel Medwedew brüllt Schiedsrichter an
08:54 Uhr

Auch Draisaitls Rekordtor rettet die Oilers nicht

Die Edmonton Oilers haben in der nordamerikanischen Eishockeyliga zum fünften Mal in Folge verloren. Das Team um Superstar Leon Draisaitl unterlag im Duell der Vorjahresfinalisten bei den Florida Panthers mit 3:4.

Dabei traf der Führende der Torschützenliste im siebten Spiel in Serie, stellte damit seinen Karrierebestwert ein und steht nach 59 absolvierten Partien bei überragenden 88 Torbeteiligungen. Der Treffer des 29-Jährigen zum zwischenzeitlichen 2:2 sollte aber auch gegen die Panthers nicht helfen. Florida zog im dritten Drittel binnen zweieinhalb Minuten auf 4:2 davon und hielt auch nach dem Anschluss von Zach Hyman stand.

Durch die Niederlagenserie rutschten die Oilers auf Rang fünf der Western Conference ab, befinden sich aber weiterhin auf Playoff-Kurs.

Auch Draisaitls Rekordtor rettet die Oilers nicht
08:15 Uhr

Golfer spielt Traumrunde - und ärgert sich

US-Golfer Jake Knapp ist zum Auftakt des PGA-Turniers in Palm Beach Gardens/Florida ein seltenes Kunststück gelungen. Der 30-Jährige spielte eine 59 und damit die erst 15. Runde in der Geschichte der PGA-Tour unter 60 Schlägen. Auch die Deutschen Jeremy Paul, Matti Schmid und Thomas Rosenmüller überzeugten und blieben mit 68 Schlägen unter Par.

Für den Gesprächsstoff beim mit 9,2 Millionen US-Dollar dotierten Turnier sorgte allerdings Knapp mit zwölf Birdies. "Ich wusste schon sehr früh, dass es läuft, aber gleichzeitig kann immer alles passieren, und dann verpufft es auch sehr schnell", sagte Knapp nach der denkwürdigen Runde auf dem Par-71-Kurs.

Am letzten Loch habe er versucht, die 59 auszublenden. "Ich glaube, wenn man zu viel darüber nachdenkt, übt man nur Druck auf etwas aus, das völlig unnötig ist", sagte Knapp. Ein wenig ärgerte er sich darüber, dass er eine historische Runde verpasste: "Es kommt mir vor, als müsste ich heute Abend noch darüber nachdenken, wie es eine 58, 57 oder 56 hätte werden können."

Den Rekord für die PGA-Runde mit den wenigsten Schlägen hält der frühere US-Open-Champion Jim Furyk (USA), der 2016 bei den Tavelers Championships 58 Schläge benötigte.

Golfer spielt Traumrunde - und ärgert sich
07:34 Uhr

Pep versprach ihm 60 Tore: Superstar sagte FC Bayern in Unterhosen ab

Brasiliens Fußballstar Neymar wäre um ein Haar beim deutschen Rekordmeister Bayern München gelandet. "Ich habe darüber nachgedacht", gestand der 33-Jährige in einem fast zweistündigen Interview mit dem Podcast Podpah und lüftete sein lange gehütetes Geheimnis mit kuriosen Details.

Alles begann mit einem Besuch von Pep Guardiola im Januar 2013 am Vorabend der Weltfußballer-Gala in einem Hotelzimmer in Zürich. "Ich öffne die Zimmertür, nur mit einer Unterhose und einem T-Shirt bekleidet, und vor mir stehen Guardiola und mein Vater", berichtete der Rekordtorschütze der Selecao. Und dann hörte er vom spanischen Erfolgscoach, der wenige Tage später an der Isar unterschrieb: "Ich will dich mitnehmen, wo ich hingehe."

Guardiola, der nach vier erfolgreichen Jahren in Barcelona mitten in seiner einjährigen Auszeit war, wollte ihn zum besten Fußballer der Welt machen, versprach ihm 60 Tore pro Jahr. "Das hat mich zum Schwanken gebracht", gestand Neymar, der da aber schon bei den Katalanen im Wort stand. "Ich wollte mit (Lionel) Messi spielen", begründete der Dribbelkünstler, der heute wieder in seiner Heimat beim FC Santos spielt, seine Entscheidung letztlich pro Barca.

Pep versprach ihm 60 Tore: Superstar sagte FC Bayern in Unterhosen ab
06:57 Uhr

"Ich habe viel durchgemacht": Lewis Hamilton macht klare Ansagen

40 Jahre ist Lewis Hamilton nun alt, fast alle Konkurrenten sind deutlich jünger - doch der Formel-1-Rekordweltmeister hat nach seinem Wechsel zu Ferrari längst noch nicht genug. "Ich bin hungrig, zielstrebig und habe weder Frau noch Kinder. Ich konzentriere mich auf eine Sache, und das sind Siege. Das ist meine oberste Priorität", sagte der Brite im Interview mit dem Magazin "Time".

"Vergleichen Sie mich niemals mit anderen", ergänzte Hamilton: "Ich bin der erste und einzige schwarze Fahrer, der jemals in diesem Sport war. Ich bin anders gebaut. Ich habe viel durchgemacht. Ich habe meinen eigenen Weg hinter mir. Sie können mich nicht mit einem anderen 40 Jahre alten Formel-1-Fahrer aus der Vergangenheit oder Gegenwart vergleichen. Denn sie sind überhaupt nicht wie ich."

Er gebe nichts auf Kritik Außenstehender und sei einzig darauf fokussiert, nach seiner höchst erfolgreichen Zeit bei Mercedes nun mit der Scuderia seinen achten WM-Titel zu holen. Der frühere Formel-1-Fahrer Eddie Jordan hatte jüngst Kritik an Ferraris Entscheidung geäußert, den bisherigen Stammfahrer Carlos Sainz (ging zu Williams) durch Hamilton zu ersetzen.

"Ich antworte niemals einem der älteren, letztlich weißen Männer, die meine Karriere kommentiert haben und sich darüber auslassen, was sie denken, was ich tun sollte", konterte Hamilton. Er wolle mit Argumenten auf der Strecke überzeugen.

"Ich habe viel durchgemacht": Lewis Hamilton macht klare Ansagen
06:29 Uhr

"Nichts gegen Horst Lichter, aber ...": ZDF macht deutsche Wintersportler traurig

Nathalie Armbruster zeigte wenig Verständnis, dass das ZDF den WM-Wettkampf in der Nordischen Kombination ausschließlich im Internet-Livestream übertragen hat. "Das macht uns schon ein bisschen traurig. Weil jetzt ist eine WM. Wir haben dann auch mal geschaut. Es kam Bares für Rares. Nichts gegen Bares für Rares und Horst Lichter, aber es wäre schon toll, wenn man uns da live übertragen würde", sagte Armbruster nach Rang sechs in Trondheim. Im Free-TV war der Wettbewerb nur bei Eurosport zu sehen.

Das ZDF zeigte im linearen Fernsehen die Trödel-Show "Bares für Rares" während des Langlauf-Massenstarts sowie das Magazin "Hallo Deutschland" während des Skispringens. "Die ZDF-Livestreams auf sportstudio.de und in der ZDFmediathek sind längst etablierte Ausspielwege, die es gerade bei großen Meisterschaften ermöglichen, alle Wettbewerbe umfassend abzubilden", teilte das ZDF auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

"Nichts gegen Horst Lichter, aber ...": ZDF macht deutsche Wintersportler traurig
05:59 Uhr

Nach Derby-Eklat: Star-Trainer Mourinho wird hart bestraft

Der türkische Fußballverband TFF hat Star-Trainer José Mourinho von Fenerbahçe Istanbul für vier Spiele gesperrt. Der Verband bestrafte damit nach eigenen Angaben abfällige und beleidigende Äußerungen sowie unsportliches Verhalten Mourinhos. Der 62 Jahre alte Portugiese muss außerdem eine Geldstrafe in Höhe von rund 42.000 Euro zahlen, wie es hieß.

Nach dem Istanbuler Derby in der Liga gegen Galatasaray (0:0) am Montag hatte Mourinho auf der Pressekonferenz gesagt, dass die gegnerische Bank nach einer strittigen Situation "wie Affen" herumgesprungen sei.

Mourinhos Aussage war eingebettet in eine generelle Kritik an den Leistungen türkischer Schiedsrichter, deren Auftreten der Trainer schon länger hinterfragt. Als Folge davon wurde das jüngste Istanbuler Stadtderby von Slavko Vincic aus Slowenien geleitet.

Nach Derby-Eklat: Star-Trainer Mourinho wird hart bestraft