"Nicht bitter, sondern schlecht": Schlotterbeck schimpft in Frust-Interview
Nach dem enttäuschenden 2:2 (1:1) statt eines Champions-League-Pflichtsiegs gegen den norwegischen Vizemeister ließ Nationalspieler Nico Schlotterbeck seinem Ärger freien Lauf. "Wir können hier auf 13 Punkte gehen, und ich glaube, manchen ist nicht bewusst, wie wichtig das ist. Deswegen ist es nicht bitter, sondern einfach richtig schlecht", sagte der Innenverteidiger von Borussia Dortmund bei DAZN. "Winner-Mentalität ist auch mal, das Spiel zu killen. Das haben wir gar nicht hinbekommen", schimpfte er nach der Partie gegen den FK Bodö/Glimt neben Marco Reus, der als neuer BVB-Botschafter und TV-Experte im Stadion war.
Ein Doppelpack von Julian Brandt (18. Minute/51.) reichte dem BVB nicht zum Sieg. Bei der emotionalen Rückkehr des langjährigen Kapitäns Reus verdarben die beiden Ausgleichstreffer von Haitam Aleesami (42.) und Jens Petter Hauge (75.) die Stimmung. "Das ist definitiv zu wenig", sagte Dortmunds Trainer Niko Kovac. Schlotterbeck richtete seine Kritik auch an die Einwechselspieler, ohne die nach 67 Minuten gebrachten Karim Adeyemi und Serhou Guirassy beim Namen zu nennen. "Wenn man reinkommt, in der 60. Minute, erwarte ich 30 Minuten Volldampf", sagte Schlotterbeck. "Das sah dann alles schön aus, wir haben ein bisschen rechts, links kombiniert, aber du musst killen, und das haben wir nicht gemacht." Adeyemi zeigte sich selbstkritisch: "Das war eines meiner schlechtesten Spiele. Das war nichts."
Das sind die Halbfinal-Gegnerinnen der deutsche WM-Helden
Deutschlands Handballerinnen treffen im Halbfinale der WM auf Frankreich. Der Titelverteidiger setzte sich am Abend in Rotterdam ohne Probleme mit 31:26 (17:12) gegen den WM-Dritten Dänemark durch und buchte damit das Ticket für das Duell gegen die DHB-Frauen. Die Begegnung in der Vorschlussrunde, Deutschlands erstes Halbfinale bei einem großen Turnier seit 2008, findet am Freitag ebenfalls in der Hafenstadt statt.
Derweil träumen auch die Niederländerinnen von einer Medaille bei ihrer Heim-WM. Der Co-Gastgeber gewann 28:23 (14:9) gegen Ungarn und zog damit in das Halbfinale ein. Dort wartet nun Olympiasieger und Topfavorit Norwegen, der bereits am Dienstag mit dem 32:23-Kantersieg gegen Montenegro die Runde der letzten vier erreicht hatte. Die Medaillen werden am Sonntag vergeben.
Vertrag ist ausgelaufen, aber: Marco Reus will seine Karriere fortsetzen
Noch kein Ende in Sicht: Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Marco Reus will seine Karriere offenbar auch nach dem Vertragsende bei Los Angeles Galaxy im nächsten Jahr fortsetzen. "Ich habe immer noch richtig, richtig Bock auf Fußball. Einfach, weil es mir unheimlich viel Spaß macht und das meine Liebe ist", sagte der 36-Jährige bei DAZN. Er werde "hoffentlich" so lange spielen können, "bis meine Füße sagen: 'Okay, jetzt reicht es'", sagte Reus in seiner neuen Rolle als TV-Experte im Vorfeld der Champions-League-Begegnung zwischen Borussia Dortmund gegen FK Bodö/Glimt (21 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker).
Reus war 2024 von Borussia Dortmund in die USA nach Los Angeles gewechselt und hatte in seiner ersten Saison den Titel in der MLS geholt. Galaxy-Klubchef Tom Braun hatte zuletzt in den "Ruhr Nachrichten" eine mögliche Vertragsverlängerung mit Reus angedeutet. Doch erst einmal freut sich der DFB-Pokalsieger von 2017 und 2021 auf die nächste Saison: "Für mich geht es einfach darum, gesund zu bleiben, eine gute Vorbereitung zu spielen und dann wieder anzugreifen."
Bayer-Trainer verpasst Leverkusen-Spiel
Bayer Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand verpasst das Champions-League-Duell gegen Newcastle United. Der Däne werde "aus persönlichen Gründen heute Abend nicht an der Seitenlinie stehen. Co-Trainer Rogier Meijer übernimmt", teilte der Fußball-Bundesligist rund 90 Minuten vor Anpfiff mit. Weitere Details nannte der Verein nicht.
"Für das Derby am kommenden Wochenende ist seine Rückkehr auf die Trainerbank vorgesehen", hieß es weiter. Am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) empfängt die Werkself in der Bundesliga den 1. FC Köln zum Rhein-Duell.
Schalke-Torwart freut sich über ganz besonderes Weihnachtsgeschenk
Torwart Loris Karius vom Fußball-Zweitligisten FC Schalke 04 und seine Ehefrau Diletta Leotta erwarten ihr zweites Kind. "Dieses Weihnachten könnten wir uns kein schöneres Geschenk wünschen. Aria wird große Schwester, und unsere Herzen sind bereit, doppelt so viel Liebe zu geben", schrieb das Paar bei Instagram zu einem gemeinsamen Schnappschuss.
Auf dem Foto strahlt die ganze Familie samt Hund, während Karius den Babybauch der italienischen Moderatorin hält. Tocher Aria kam im August 2024 auf die Welt. Das Paar ist seit rund anderthalb Jahren verheiratet. Vergangene Woche hatte Karius nach dem 2:0 bei Fortuna Düsseldorf Hassnachrichten erhalten und diese öffentlich gemacht. Ein Nutzer hatte den Keeper sowie dessen Familie demnach aufs Übelste beleidigt und der Tochter des Torwarts den Tod gewünscht. Der FC Schalke 04 hatte daraufhin die Einleitung rechtlicher Schritte geprüft.
Überraschung: Ajax kann ja doch noch gewinnen
Der niederländische Fußball-Rekordmeister Ajax Amsterdam hat in der Champions League seine Horror-Serie beendet. Mit dem 4:2 (1:1) bei Qarabag Agdam in Aserbaidschan holte Ajax im sechsten Spiel der Ligaphase seine ersten drei Punkte - und hielt damit letzte Resthoffnungen auf die Playoffs am Leben. Kasper Dolberg (39.), Oscar Gloukh mit einem Doppelpack (79./90.) und Anton Gaaei (83.) sorgten für den umjubelten Dreier. Alle vier Treffer fielen dabei aus dem Spiel heraus - ein Novum für Ajax in dieser Königsklassen-Saison. Zuvor hatten die Niederländer in fünf Spielen lediglich einen einzigen Treffer vom Elfmeterpunkt erzielt.
Deutlich bessere Chancen auf eine Platzierung zwischen den Rängen 9 und 24 hat vor den letzten zwei Spielen der FC Kopenhagen um den nicht eingesetzten Youssoufa Moukoko. Die Dänen feierten dank eines späten Treffers von Andreas Cornelius (90.) ein 3:2 (1:0) beim FC Villarreal. Kopenhagen ging dabei bereits nach 71 Sekunden durch Mohamed Elyounoussi in Führung, Villarreals Ausgleich durch Santi Comensana (47.) nach der Pause fiel sogar noch zehn Sekunden schneller. Kopenhagen steht nun bei sieben Punkten, Villarreal ist mit nur einem Zähler praktisch raus.
Türkische Zeitung berichtet: Stuttgart-Partie von Spielmanipulation betroffen?
Eine türkische Zeitung erhebt einen schlimmen Verdacht: Eine Europa-League-Partie des VfB Stuttgart soll angeblich von Spielmanipulation betroffen sein. Wie das Blatt "Sabah" berichtet, gehe es konkret um die 0:1-Niederlage gegen Fenerbahçe Istanbul im vergangenen Oktober. Demnach soll ein Freund von Fener-Profi Mert Hakan Yandaş darauf gewettet haben, dass der Mannschaftskollege İsmail Yüksek eine Gelbe Karte sieht. Das tat er dann auch, aber erst in der achten Minute der Nachspielzeit. "Sabah" will die dazugehörigen Wettscheine eingesehen haben.
Mert Hakan Yandaş soll Teil des Wettskandals in der Türkei sein. Ihm wird vorgeworfen, über die Accounts anderer gewettet haben. Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft die Festnahme von 46 Personen in dem Skandal angeordnet, darunter sind auch 29 Spieler. Auch Yandaş sitzt in Untersuchungshaft. Sein Teamkollege Yüksek lieferte sich in der Nachspielzeit der Partie ein heftiges Wortgefecht mit Nationalspieler Deniz Undav, beide wurden in der Folge verwarnt. "Im Spiel Fenerbahçe gegen Stuttgart im Oktober war bemerkenswert, dass İsmail Yüksek, der das Spiel beinahe ohne Karte beendet hätte, in der 90+8. Minute nach einer Auseinandersetzung mit einem Gegenspieler eine Karte sah", schreibt "Sabah".
VfL Wolfsburg findet endlich einen Sportdirektor
Der Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat nach langer Suche einen neuen Sportdirektor gefunden. Wie der Klub mitteilte, kommt der Schweizer Pirmin Schwegler von Eintracht Frankfurt und tritt damit die Nachfolge von Sebastian Schindzielorz antreten. Der 46-Jährige war vor rund einem Monat entlassen worden.
"Die Entscheidung, die Eintracht zu verlassen, ist mir keineswegs leichtgefallen", sagte Schwegler: "Gleichzeitig ist die Chance, bei einem ambitionierten Verein eine zentrale Rolle zu übernehmen, eine sehr reizvolle Perspektive für mich." Schwegler war seit Anfang des Jahres als Leiter Profifußball an der Seite von Sportvorstand Markus Krösche und Sportdirektor Timmo Hardung bei der Eintracht tätig. Zuvor hatte der einstige SGE-Kapitän bereits bei Bayern München und der TSG Hoffenheim gearbeitet. Sky-Informationen zufolge werde nun eine Ablösesumme in Höhe von etwa 500.000 Euro fällig.
Union-Profi berichtet von witzigem Spitznamen
Seine Heimat Frankfurt und eine Vorliebe für Rap-Musik haben Offensivspieler Livan Burcu bei Union Berlin einen Spitznamen eingebracht. Der Deutsch-Türke wird "Aykut" gerufen, so heißt der Offenbacher Rapper Haftbefehl mit Vornamen. "Für manche ist es schon so geworden, dass ich jetzt nicht mehr Livan genannt werde. Ich höre auf dem Trainingsplatz von Rani Khedira zum Beispiel: "Aykut, Aykut, hier." Und ich gucke ihn an, der meint es wirklich ernst", sagte der 21-Jährige in einer Medienrunde. "Das ist witzig, aber ist nicht schlimm."
Mit Haftbefehls jüngerem Bruder, der ebenfalls Rapper ist, sei er auch in Kontakt, erzählte Burcu, der in seiner Jugend auch für Eintracht Frankfurt spielte. In der Kabine mache er gerne Frankfurter Rap an, aber auch anderen deutschen und französischen Hip-Hop. "Ich höre gar nicht sehr viel von Haftbefehl. Ab und zu gibt es halt so Lieder, wo es ein bisschen knallen soll in der Kabine vor dem Spiel, damit man hochfährt", sagte der 21-Jährige. Er habe "die Musikanlage gut im Griff."
Deutsche Tour-Sensation verlängert bei Rennstall
Der deutsche Radsport-Star Florian Lipowitz bleibt dem Top-Team Red Bull-Bora-hansgrohe auch in Zukunft erhalten. Der Dritte der diesjährigen Tour de France einigte sich mit dem Rennstall auf eine "langfristige" Verlängerung der Zusammenarbeit. Das verkündete Teamchef Ralph Denk. "Ich bin super glücklich, mit diesem Team weiterzumachen. Wir haben eine besondere Beziehung. Ich freue mich auf die nächsten Jahre", sagte Lipowitz. Denk würdigte dessen "phänomenale" Entwicklung als Radprofi. Der Jungstar hatte im Sommer gleich bei seinem Debüt das Tour-Podest in Paris im Weißen Trikot erreicht.
Fest eingeplant für die kommende Saison ist Lipowitz' Rückkehr zur Tour de France. Dabei soll der 25-Jährige eine Doppelspitze mit Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel bilden, der als Star-Neuzugang zum Team gestoßen ist. Altstar Primoz Roglic ist als Kapitän bei der Vuelta in Spanien eingeplant, soll dort um seinen fünften Gesamtsieg kämpfen.
Diese Athleten dürfen dem Russland-Bann trotzen
Der Ski- und Snowboard-Weltverband FIS hat nach dem CAS-Urteil zur Zulassung russischer und belarussischer Athleten zu Qualifikationswettkämpfen für die Olympischen Winterspiele 2026 eine erste Liste von Teilnehmenden veröffentlicht. Unter den neun Namen aus den Bereichen Langlauf, Ski alpin und Ski-Freestyle ist auch Prominenz. Allen voran erhält Hanna Huskowa, belarussische Aerials-Olympiasiegerin von 2018 und Olympiazweite von 2022, eine Chance auf die Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Auch die Russin Anastasija Tatalina, Big-Air-Weltmeisterin 2021, ist dabei. Auf der Liste stehen überdies die russischen Langläufer Savelij Korostelew und Darija Neprjaewa, die bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2022 Goldmedaillen gewonnen hatten.
Das IOC verweigert Russland wegen des anhaltenden Angriffskrieges gegen die Ukraine die Rückkehr als Sportnation auf die große Bühne. Allerdings ist eine Olympia-Teilnahme russischer Sportler in Norditalien wie schon bei den Sommerspielen in Paris 2024 als Einzelathleten unter neutraler Flagge möglich.
Wilde Gerüchte um Joachim Löw
Nach nur zwei Siegen aus den letzten sieben Spielen sowie der jüngsten 0:2-Blamage in der Primera División gegen Celta Vigo ist der Druck auf Real Madrids Trainer Xabi Alonso noch einmal gewachsen. Vor dem Kracher-Duell mit Manchester City (heute Abend, 21 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) im Rahmen der Ligaphase der Champions League war bereits von einem Job-Endspiel zu lesen. Dass es für Alonso um sehr viel gehen könnte, betont auch "fichajes.net".
Demnach soll man in der Führungsebene der Madrilenen längst Zweifel daran hegen, dass Alonso das Team wieder auf Kurs bekommt, im Vorstand soll man sich daher mit "mehreren hochkarätigen Kandidaten" für die Nachfolge beschäftigen. Ein "ernsthafter Anwärter", so heißt es, soll der ehemalige Bundestrainer Joachim Löw sein.
Löw wäre eine durchaus überraschende Wahl. Zwar feierte der 65-Jährige auf Klubebene einst mit dem VfB Stuttgart den Pokalsieg, hatte 15 Jahre lang das Amt des Bundestrainers inne und führte die DFB-Auswahl 2014 zum WM-Titel, nach seiner Abkehr von der deutschen Nationalelf im Sommer 2021 hat Löw allerdings keinen Job mehr übernommen.
Darts-Legende findet Littler einfach "verrückt" und "brillant"
Nur vier Darts-Spieler haben es bisher geschafft, den WM-Titel zu verteidigen. Genau das will Luke Littler im Alexandra Palace schaffen. Der frühere Weltmeister Phil Taylor zeigte sich nun überrascht von der eher laxen Vorbereitung des Teenagers. Taylor hatte Littler rund um den Darts Cup in Finnland getroffen. In "SunSport" berichtete er, dass Littler gar nicht viel trainiert habe. "Er saß buchstäblich in einem Raum in Finnland, warf den ganzen Abend keinen einzigen Dart, ging ohne Aufwärmen auf die Bühne, warf 10 Mal 180 Punkte und erzielte einen Durchschnitt von 110 Punkten."
Dieses pure Talent begeistert den Altmeister. "Das ist verrückt. Ich würde das niemals schaffen. Aber das ist seine Fähigkeit. Er ist wirklich ein Naturtalent. Er ist brillant", so Taylor.
Nicht im Fußball: Klopp hat neuen Posten
Der deutsche Fußball-Trainer Jürgen Klopp übernimmt einen zusätzlichen Posten bei der Sporthilfe. Der 58-Jährige gehört wie Sport-Staatsministerin Christiane Schenderlein künftig zum Aufsichtsrat der Stiftung, wie die Sporthilfe mitteilte. Insgesamt zählt das Gremium unter der Führung des ehemaligen DFL-Geschäftsführers Christian Seifert nun 15 Mitglieder. "Ich fühle mich geehrt, diese Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft des deutschen Sports mitgestalten zu dürfen. Hätte mir vor ein paar Jahren als junger Sportler jemand gesagt, dass ich hier mal dazu gehören darf - ich hätte es nicht geglaubt", sagte Klopp zu seiner Aufnahme in den Aufsichtsrat.
Der langjährige Mainz-, Dortmund- und Liverpool-Coach ist seit knapp einem Jahr als "Global Head of Soccer" für den Fußball bei Red Bull zuständig, also unter anderem für RB Leipzig oder andere Vereine etwa in den USA. Seifert kommentierte den Zuwachs durch das Quartett (neben Klopp und Schenderlein sind auch Post-Vorständin Nikola Hagleitner und Eisschnellläufer Hendrik Dombek neu) so: "Sie bringen Expertise aus Politik, Sport, Wirtschaft und Führung ein und werden der Sporthilfe wichtige Impulse für die Zukunft geben."
Pyro beim FC Bayern: Polizist und Fan verletzt
Beim Abbrennen von Pyrotechnik in der Allianz Arena während des Spiels in der Champions League zwischen dem FC Bayern und Sporting Lissabon haben offiziellen Angaben zufolge Gäste-Fans zwei Menschen verletzt. Ein unbeteiligter 29 Jahre alter Fan kam mit Verletzungen am Gehörgang und Verbrennungen ins Krankenhaus, wie eine Polizeisprecherin sagte. Ein 23 Jahre alter Polizeibeamter erlitt ein Knalltrauma. Die Polizei nahm zwei Verdächtige im Alter von 38 und 47 Jahren fest. Die beiden sollen einem Richter vorgeführt werden, der über eine Haftstrafe entscheidet.
Bereits im Vorfeld des Spiels wurde in der Münchner Innenstadt laut Polizei mehrfach Pyrotechnik gezündet. Auch Bayern-Fans ließen zu Beginn der zweiten Halbzeit zahlreiche Bengalos in der Südkurve abbrennen. Laut Polizei konnten jedoch zunächst keine Verdächtigen ermittelt werden. Bayern Münchens Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hatte das massive Abbrennen von Pyrotechnik kritisiert und rechnet mit harten Konsequenzen der Europäischen Fußball-Union. "Klar ist, was die Sanktion der UEFA sein wird. Es wird einen Teilausschluss der Fans geben in der Südkurve", sagte Dreesen.
Aufs richtige Kamel gesetzt? Frankreich-Weltmeister steigt bei besonderem Rennstall ein
Schickes Sakko über dem weißen T-Shirt, dazu Silberkette und Glitzer-Ohrringe: Für die Vertragsunterzeichnung als Anteilseigner und Botschafter bei einem Profi-Kamelrennstall in Saudi-Arabien hatte sich Paul Pogba fein herausgeputzt. "Ein Sturm zieht auf", sagt Pogba in dem Video von seiner Vertragsunterschrift, das von dramatischer Musik begleitet wird. Der französische Fußballprofi und Weltmeister von 2018 engagiert sich künftig beim Team Al Haboob, das sich als weltweit erstes professionelles Kamel-Rennteam bezeichnet und die Grundlage für eine eigene Liga schaffen will. "Ich bin unglaublich begeistert, mit Al Haboob zusammenzuarbeiten", wird Pogba in einer Mitteilung zitiert.
Kamelrennen sind vor allem in den Golfstaaten populär, die Tiere werden von Robotern als "Jockeys" geritten, die per Fernbedienung aus Fahrzeugen neben der Strecke gesteuert werden. "Ich wollte schon immer neue Dinge ausprobieren und Dinge anders machen - ob auf dem Platz oder im Leben", sagte Pogba. Al Haboob wurde 2021 gemeinsam mit der RedSea Camel Company gegründet, einer Gruppe von Züchtern. 2024 widmete Netflix dem Team die Serie "Camel Quest". Pogba, der zuletzt nach einer Dopingsperre sein Comeback nach mehr als zwei Jahren für AS Monaco gegeben hat, möchte mit seinem Engagement die Sportart international bekannter machen.
Spross von Werder-Legende verwandelt Freistoß perfekt in den Winkel
28 Tore schießt Werder-Legende Ailton in der Bundesliga-Saison 2004 und holt mit Bremen den Pokal und die Meisterschaft. Dass er ähnlich treffsicher ist, beweist sein Sohn nun mit einem wunderschönen Freistoßtor genau in den Knick.
Bundesligist verpflichtet einstigen Dopingsünder
Basketballprofi Jason George arbeitet zweieinhalb Jahre nach seiner positiven Dopingprobe aussichtsreich an einer Rückkehr in die Bundesliga. Die Würzburg Baskets nehmen den 24-Jährigen zunächst für ihr Zweitliga-Team unter Vertrag, stellen aber künftige Einsätze in der BBL in Aussicht. Das teilte der Klub mit. Die Baskets wollen George demnach "das Vertrauen und eine neue Chance" geben, "die er sich auch verdient hat", sagte Würzburgs Sportdirektor Kresimir Loncar. George war für zwei Jahre und vier Monate gesperrt, da beim zweimaligen Nationalspieler im April 2023 die Substanzen Methylendioxymethamphetamin (MDMA) und Methamphetamin, auch bekannt als "Crystal Meth", nachgewiesen worden waren. George spielte damals als Leihgabe von Bayern München bei den Niners Chemnitz.
George bezeichnete den Vorfall später als "das größte Geschenk meines Lebens". Erstmals habe er die Zeit gehabt, "um unverarbeitete Situationen aus meinem Leben und meiner Karriere zu verarbeiten und somit langwierige Wunden zu heilen".
"Das sah fies aus": HSV-Profi spricht über Nordderby-Zoff
Unmittelbar nach dem Derbysieg des Hamburger SV in der Fußball-Bundesliga kam es vor der Trainerbank von Werder Bremen zu Rangeleien. Mit etwas Abstand hat HSV-Profi Nicolai Remberg diese Rudelbildung und das Signal an die Verlierer nun bedauert. "Das sah fies aus für die Bremen-Spieler. Ich kann den Frust verstehen", sagte der 25-Jährige bei einer Veranstaltung der HSV-Stiftung.
Remberg und der verletzte HSV-Profi Alexander Rössing-Lelesiit hatten nach dem Hamburger 3:2-Sieg sehr provokant vor der Werder-Bank gejubelt und das Handgemenge zwischen mehreren Spielern und Betreuern dadurch ausgelöst. Remberg sah dafür sogar nach dem Schlusspfiff die Gelbe Karte und ist nun im nächsten Bundesliga-Spiel bei 1899 Hoffenheim gesperrt. "Solche Emotionen gehören irgendwo dazu, weil in so einem Derby viel auf dem Spiel steht", sagte Remberg. "Das hier zu gewinnen, gibt dir so viele Emotionen. Ich war einfach erleichtert. Deshalb kam es so. Aber es war jetzt nichts Schlimmes. Es war nicht so, dass sich die Leute richtig angepackt haben."
Mauschelei bei WM? Potenzieller Deutschland-Gegner kassiert harsche Vorwürfe
Bei der Handball-WM der Frauen gibt es brisante Vorwürfe gegen Frankreich. Im Endspiel um den Sieg in der Hauptrundengruppe III am Montag hatte Frankreich mit 23:26 gegen die Niederlande verloren. Der Verdacht einer absichtlichen Niederlage macht nun die Runde. Durch Platz zwei in der Hauptrunde treffen die Französinnen zwar im Viertelfinale auf das Topteam aus Dänemark. Ein Duell mit dem großen Favoriten Norwegen stünde aber frühstens im Finale an. Brisanz erhält die Niederlage, weil Trainer Sébastien Gardillou die französischen Leistungsträgerinnen gegen die Niederlande lange auf der Bank sitzen ließ. "Sie setzten ständig die zweit- und drittbesten Spielerinnen ein", sagte der norwegische Experte Gunnar Pettersen bei TV3.
Auch in Dänemark gab es bereits derartige Vermutungen. "Ich habe das Gefühl: Verliert Frankreich dieses Spiel absichtlich?", sagte Peter Bruun Jørgensen bei TV2. Der Sieger aus der Partie Dänemark gegen Frankreich trifft am Freitag auf Deutschland. Norwegen bekommt es mit Ungarn oder den Niederlanden zu tun.
Bundestrainer streicht fünfmaligen Weltmeister aus Skisprung-Team
Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher nimmt den fünfmaligen Weltmeister Karl Geiger gut zwei Wochen vor der Vierschanzentournee aus dem Weltcup-Aufgebot. Der 32-Jährige wird von Luca Roth ersetzt, wie der Deutsche Skiverband (DSV) mit Blick auf die Wettbewerbe beim Heimspiel in Klingenthal mitteilte. "Karl wird die Tage nutzen, um zusammen mit Trainer Max Mechler seine Sprungtechnik zu optimieren", sagte Horngacher. Geiger erlebt bislang einen schwierigen Winter und hat in dieser Saison nur in zwei Wettbewerben Weltcup-Punkte geholt. Im polnischen Wisla war er zuletzt komplett chancenlos und scheiterte als 56. und 54. zweimal an der Qualifikation. Wann Geiger in den Weltcup zurückkehren könnte, blieb offen.
Ähnlich bescheiden läuft es bei Andreas Wellinger. Der Olympiasieger von 2018 hatte zwar im finnischen Ruka mit Platz sieben einen Ausreißer nach oben, sprang in Wisla aber zuletzt ebenfalls hinterher. Anders als Geiger ist der 30-Jährige in Klingenthal aber dabei.
Schlechte Nachrichten vom deutschen Biathlon-Team
Weltcupgesamtsiegerin Franziska Preuß und Selina Grotian fallen aus gesundheitlichen Gründen beim zweiten Biathlon-Weltcup des Olympia-Winters aus. Weltmeisterin Preuß ist nach ihrer Corona-Infektion genauso nicht wieder wettkampffähig wie die ebenfalls angeschlagene Grotian. Sie können von Freitag an nicht in Hochfilzen an den Start gehen. "Leider hat es bei Franzi und Selina nicht gereicht, um rechtzeitig fit zu werden, was wir gehofft hatten. Da hat spätestens die letzte Nacht Klarheit gebracht", sagte Sportdirektor Felix Bitterling. "Nach einer gemeinsamen Entscheidung des Trainerteams und der Ärzte liegt nun der Fokus auf einem Start in Le Grand-Bornand." Der dritte Weltcup findet kommende Woche in Frankreich statt.
In der Kader rutscht nun wieder Marlene Fichtner, die nach ihren schwachen Ergebnissen beim Saisonauftakt in Östersund eigentlich im zweitklassigen IBU-Cup starten sollte. Der Weltcup im Pillerseetal beginnt für die Frauen am Freitag (14.15 Uhr/ARD und Eurosport) mit dem Sprint.
So reagiert Flick auf Yamals Auswechsel-Ärger
Auswechslung in der 89. Minute, kurz vor dem Abpfiff, nichts mehr groß verpasst - und doch reagierte Lamine Yamal sichtlich genervt. Beim 2:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt hätte der Teenager offensichtlich sehr gern durchgespielt. Was Trainer Hansi Flick dazu auf der anschließenden Pressekonferenz sagt? "Das nächste Mal sitzt er auf der Bank." Knallhart-Ansage? Nein, ein Scherz, denn Flick kann sich das Grinsen nicht verkneifen.
"Es ist Lamine - so ist er nunmal. Er hat eine Gelbe Karte gesehen, es waren nur noch fünf Minuten zu spielen, wir mussten einen Wechsel machen - das waren die Gründe." Ohnehin hatte er Verständnis: "Ich verstehe das total. Jeder will gern auf dem Feld bleiben. Er glaubt, dass er auch 90 oder sogar 100 Minuten spielen könne. Er ist jung, das ist alles okay. Es ist auch eine gute Einstellung. Ich habe damit überhaupt kein Problem."
Pride-Spiel bei der WM? Nicht mit Ägypten!
Der ägyptische Fußball-Verband protestiert mit einem deutlichen Brief an die FIFA dagegen, dass das WM-Spiel gegen den Iran in Seattle als sogenanntes Pride-Spiel stattfindet. Die demokratisch-liberale US-Stadt feiert am letzten Juni-Wochenende 2026 die LGBTQ+-Gemeinschaft. Just am 26. Juni steht in Seattle das Vorrundenspiel zwischen den Teams der zwei muslimischen Länder an, in denen Homosexualität unterdrückt wird.
Ägyptens Verband (EFA) wies in dem Schreiben an den Fußball-Weltverband FIFA und dessen Generalsekretär Mattias Grafström "jegliche Aktivitäten", die Homosexualität während der Partie fördern, zurück. "Solche Aktivitäten widersprechen den kulturellen, religiösen und sozialen Werten der (...) arabischen und muslimischen Gesellschaften", hieß es. Die EFA verwies auf Artikel 4 der FIFA-Statuten, in dem sich der Verband der Neutralität in politischen und sozialen Fragen verpflichtet.
DFB-Kapitän Kimmich will mit Super-Teenie Karl zur WM
Nationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich plädiert ein halbes Jahr vor der Fußball-Weltmeisterschaft für eine Nominierung von Rekord-Teenager Lennart Karl. "Wenn du bei Bayern München performst, dann ist das schon ein Statement, unabhängig jetzt vom Alter", sagte Kimmich nach dem 3:1 des deutschen Fußball-Rekordmeisters in der Champions League gegen Sporting Lissabon. Karl spielte bei dem Heimsieg wieder eine Hauptrolle. "Momentan ist es so, dass er in die Stammelf reingerutscht ist. Und jeder Stammspieler bei Bayern München - vor allem jetzt so, wie wir gerade spielen - gehört dann auch in die Nationalmannschaft", sagte Kimmich.
Allerdings sei die WM auch noch ein halbes Jahr entfernt, ergänzte der 30-Jährige. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte zuletzt noch auf eine Nominierung des Saison-Aufsteigers verzichtet. Karl trumpfte stattdessen bei der deutschen U21-Auswahl auf und traf dort in zwei EM-Qualifikationsspielen dreimal. Ob es nach der nächsten Auszeichnung zum Spieler des Spiels eine Nachricht von Bundestrainer Julian Nagelsmann geben werde? "Das glaube ich noch nicht", antwortete Karl auf die Frage bei DAZN.
Nach Zoff: Halbfinal-Coup des DHB-Teams liefert auch TV-Erfolg
Der Halbfinaleinzug von Deutschlands Handballerinnen bei ihrer Heim-WM hat dem ZDF eine starke Quote beschert. Im Schnitt 2,5 Millionen Zuschauer verfolgten den klaren Sieg der Mannschaft von Bundestrainer Markus Gaugisch gegen Brasilien (30:23). Dies entsprach einem Marktanteil von 17,4 Prozent. Die Partie in der Dortmunder Westfalenhalle war die erste im WM-Verlauf, die frei empfangbar und im öffentlich-rechtlichen Fernsehen übertragen wurde. Das Halbfinale am Freitag gegen Titelverteidiger Frankreich oder den WM-Dritten Dänemark wird in der ARD live gezeigt, auch das Spiel um Platz drei oder das Endspiel läuft im Ersten.
Der Deutsche Handballbund (DHB) in Person von DHB-Präsident Andreas Michelmann hatte die Sender scharf dafür kritisiert, auf die sechs Vor- und Hauptrundenpartien zu verzichten und erst ab der K.-o.-Runde in die Live-Berichterstattung einzusteigen. Die Sender wiesen die Kritik in der Folge zurück.
Reit-Star Werth trauert um Erfolgspferd
Trauer bei Reit-Queen Isabell Werth. Auf Social Media gab sie bekannt, dass eines ihrer Pferde gestorben ist. "Leider mussten wir Don Johnson, den Anführer unserer Rentnerband, wegen eines unheilbaren Beinbruchs einschläfern", schrieb Werth auf Instagram. Das Tier wurde 24 Jahre alt. Jonny sei ein "besonderes Charakterpferd" gewesen, führte die 56-Jährige weiter aus. "Mein 'Sparringspartner' über nahezu 15 Jahre, ein Tausendfüßler, der zum Modellathleten wurde."
Werth verabschiedete sich mit Erinnerungen an gemeinsame Zeiten: "Du warst immer zur Stelle, wenn irgendwo eine Party gefeiert wurde, und immer für eine spezielle Tanzeinlage gut. Du bist Dir und uns bis zum Ende treu geblieben! Danke für die besonderen Momente und Jahre." Don Johnson war ein Hannoveraner Wallach. Das Pferd begleitete Werth fast 15 Jahre bei Turnieren in aller Welt. Zwischen 2011 und 2019 holte Don Johnson 55 Siege bei internationalen Grand-Prix-Prüfungen. Auch bei mehreren Team-EM-Medaillen war der Wallach beteiligt. 2019 endete die aktive Karriere von Don Johnson. Für ihn ging es als Pferde-"Rentner" auf dem Hof von Reit-Star Werth weiter.
"Skandal", "Schande": Trainer-Legende beschimpft Wirtz und Schiri Zwayer
Nach dem glücklichen 1:0 des FC Liverpool bei Inter Mailand haben zwei Deutsche den Zorn von Trainer-Legende Fabio Capello abbekommen. Das Champions-League-Spiel war in den Schlussminuten durch einen Elfmeterpfiff von Felix Zwayer nach einem Trikotzupfer gegen Florian Wirtz entschieden worden. "Ein Skandal!", schimpfte Ex-Coach Capello als Experte beim Sender Sky. "Es ist eine Schande, so einen Strafstoß zu pfeifen." Der italienische Fußball-Nationalspieler Alessandro Bastoni hatte Wirtz im Strafraum leicht am Trikot gezogen, der DFB-Profi ließ sich theatralisch fallen. Referee Zwayer intervenierte zunächst nicht, erst nach VAR-Hinweis entschied er auf Elfmeter, den der frühere Leipziger Dominik Szoboszlai (88.) verwandelte.
"Der Schiedsrichter hatte doch alles gesehen. Ich verstehe nicht, warum sich hier der VAR einschaltet", sagte Capello. Dass Wirtz so zu Boden geht, ärgerte Capello ebenso. "Er lässt sich fallen, das ist eine Schwalbe", meinte der einstige Erfolgscoach unter anderem von AC Mailand, Juventus Turin, Real Madrid und auch der englischen Nationalmannschaft.
Karl knackt Mbappé-Rekord - "Er hat dieses Besondere"
Lennart Karl ist jetzt der jüngste Profi, der in drei Champions-League-Partien in Serie trifft. Gegen Sporting beweist der 17-Jährige erneut seine Klasse. Eberl schwärmt nach dem Spiel von Karls außergewöhnlicher Abschlussqualität, Kimmich sieht einen Stammspieler von morgen.
Wölfinnen sind sprachlos vor Wut - über sich selbst
Vor lauter Ärger war Lineth Beerensteyn einen Moment lang fast sprachlos. "Ich kann gerade nicht die richtigen Worte finden, weil ich ziemlich sauer bin", schimpfte die Stürmerin, nachdem ihr VfL Wolfsburg bei Real Madrid eine womöglich folgenschwere 0:2 (0:1)-Niederlage in der Champions League kassiert hatte. "Es war einfach chaotisch, es fühlte sich an, als wären wir in Unterzahl gewesen."
Dabei hatte tatsächlich Madrid über eine Halbzeit lang zu zehnt gespielt, in der Nachspielzeit agierte Real am Ende sogar in doppelter Unterzahl - und hat im Kampf um den direkten Viertelfinaleinzug nun mit einem Punkt mehr die Nase vorn. "Wir waren nicht effizient. Ohne Tor kannst du nicht gewinnen", lautete das ernüchternde Fazit von Trainer Stephan Lerch bei Disney+ nach der Pleite im strömenden Regen.
Klar ist: Mit neun Zählern rutschte der VfL hinter Real und aus den Top 4, die direkt ins Viertelfinale einziehen, bevor es zum Abschluss der Ligaphase am kommenden Mittwoch im Showdown gegen den FC Chelsea um Nationalspielerin Sjoeke Nüsken geht.
Kimmich sorgt nach unangenehmer Premiere für Lacher: "Fühlt sich nie geil an"
Joshua Kimmich "feiert" eine bittere Premiere: Zum ersten Mal in seiner erfolgreichen Karriere produziert der Profi des FC Bayern München ein Eigentor. Das Missgeschick im Champions-League-Spiel gegen Sporting Lissabon bleibt aber folgenlos. Auch deshalb kann Kimmich hinterher schmunzeln.
"Habe noch niemanden getroffen": Reporter bringt Woltemade in Verlegenheit
Ein Reporter wollte es ganz genau wissen - und brachte Nick Woltemade mit einer Frage über dessen Datingleben doch etwas in Verlegenheit. "Nein. Ich habe so viele Spiele, ich habe noch niemanden getroffen", sagte der deutsche Stürmer von Newcastle United und musste auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel in der Champions League bei Bayer Leverkusen am Abend (21 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) herzlich lachen.
"Ich weiß nicht, warum jeder darüber redet", es sei eben nicht so einfach, sich einzuleben, Fußball zu spielen und gleichzeitig jemanden kennenzulernen. "Ich denke, das ist ganz normal, wenn du in ein neues Land kommst", sagte Woltemade - und erklärte anschließend der versammelten englischen Presse in der BayArena noch den deutschen Begriff "WG". Eine Wohngemeinschaft sei, "wenn du mit deinem besten Freund zusammenwohnst. Viele Leute machen das - und ich auch."