Der Sport-Tag

Der Sport-Tag"Nicht bitter, sondern schlecht": Schlotterbeck schimpft in Frust-Interview

10.12.2025, 23:58 Uhr

Nach dem enttäuschenden 2:2 (1:1) statt eines Champions-League-Pflichtsiegs gegen den norwegischen Vizemeister ließ Nationalspieler Nico Schlotterbeck seinem Ärger freien Lauf. "Wir können hier auf 13 Punkte gehen, und ich glaube, manchen ist nicht bewusst, wie wichtig das ist. Deswegen ist es nicht bitter, sondern einfach richtig schlecht", sagte der Innenverteidiger von Borussia Dortmund bei DAZN. "Winner-Mentalität ist auch mal, das Spiel zu killen. Das haben wir gar nicht hinbekommen", schimpfte er nach der Partie gegen den FK Bodö/Glimt neben Marco Reus, der als neuer BVB-Botschafter und TV-Experte im Stadion war.

Ein Doppelpack von Julian Brandt (18. Minute/51.) reichte dem BVB nicht zum Sieg. Bei der emotionalen Rückkehr des langjährigen Kapitäns Reus verdarben die beiden Ausgleichstreffer von Haitam Aleesami (42.) und Jens Petter Hauge (75.) die Stimmung. "Das ist definitiv zu wenig", sagte Dortmunds Trainer Niko Kovac. Schlotterbeck richtete seine Kritik auch an die Einwechselspieler, ohne die nach 67 Minuten gebrachten Karim Adeyemi und Serhou Guirassy beim Namen zu nennen. "Wenn man reinkommt, in der 60. Minute, erwarte ich 30 Minuten Volldampf", sagte Schlotterbeck. "Das sah dann alles schön aus, wir haben ein bisschen rechts, links kombiniert, aber du musst killen, und das haben wir nicht gemacht." Adeyemi zeigte sich selbstkritisch: "Das war eines meiner schlechtesten Spiele. Das war nichts."

Quelle: ntv.de