Der Sport-Tag
24. November 2025
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22:38 Uhr

Deutsches EM-Team steht mit dem Rücken zur Wand im Medaillenkampf

Titelverteidiger Deutschland ist bei der Curling-EM im finnischen Lohja weiter unter Druck - nach zwei Pleiten in Folge aber zumindest in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Das Team um Skip Marc Muskatewitz kassierte zunächst ein 7:9 gegen Italien, ehe beim souveränen 10:2 gegen Dänemark der zweite Sieg gelang. Die Mannschaft liegt damit nach fünf Spielen auf dem geteilten Rang sechs in der zehn Teams umfassenden Tabelle.

Mit der anvisierten Medaille wird es zunehmend schwer, für die Männer des Deutschen Curling Verbands (DCV) ist am Dienstag (19 Uhr) auch gegen Tschechien ein Sieg Pflicht. Die besten vier Nationen erreichen das Halbfinale, die ersten acht qualifizieren sich für die WM 2026. Die beiden Schlusslichter steigen ab in die Division B.

Eine negative Bilanz haben auch die DCV-Frauen, die im Dezember noch um ihr Olympia-Ticket spielen. Sie verloren am Montag jeweils 4:8 gegen Schweden und die Schweiz und stehen damit nun bei zwei Siegen und drei Niederlagen. Noch vier Spiele verbleiben .Im Vorjahr war die Männer-Auswahl ebenfalls in Lohja völlig überraschend zum Titel gestürmt, im vergangenen Frühjahr gelang dann auch die Olympia-Qualifikation für die Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo im Februar.

Deutsches EM-Team steht mit dem Rücken zur Wand im Medaillenkampf
21:39 Uhr

Auf Xabi Alonso wartet bei Real Madrid ein Superstar-Konflikt

Real-Trainer Xabi Alonso und Superstar Vinicius Jr. wird nicht das beste Verhältnis nachgesagt. Wie das renommierte US-Medium "The Athletic" berichtet, könnte sich das sogar noch einmal zuspitzen. Der 27-jährige Flügelstürmer soll der Klubführung des spanischen Fußball-Rekordmeisters gesagt haben, dass er seinen 2027 auslaufenden Vertrag nicht verlängert, solange er ein angespanntes Verhältnis zum Trainer habe.

Beide Seiten versuchten laut dem Bericht, schon im vergangenen Januar über eine Vertragsverlängerung zu sprechen, kamen aber zu keinem Ergebnis. Das Thema sei im Oktober aufgekommen, als sich Vinicius Jr. bei der Klubführung für seinen Ausraster im Derby gegen Barcelona entschuldigt hatte. Seither habe sich das Verhältnis zwischen Trainer und Spieler nicht verbessert, heißt es weiter. Der Brasilianer fühlt sich demnach von Alonso unfair behandelt.

Auf Xabi Alonso wartet bei Real Madrid ein Superstar-Konflikt
21:04 Uhr

Panne hält Leverkusen-Flieger nach Manchester auf

Eine Gepäckpanne hat den Abflug von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen zum Champions-League-Auswärtsspiel bei Manchester City verzögert. Als das Flugzeug mit der Mannschaft an Bord bereits auf dem Rollfeld war, musste es wieder zurück zum Gate. Der Grund dafür laut Durchsage im Flieger: Es bestehe Unsicherheit darüber, ob sämtliches Gepäck an Bord sei, da es Unstimmigkeiten mit dem Gewicht der Maschine gebe.

Dadurch konnte auch der Zeitplan mit der für 18 Uhr Ortszeit in Manchester geplanten Pressekonferenz mit Trainer Kasper Hjulmand und Spieler Aleix García nicht mehr eingehalten werden. Am Dienstagabend (21 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) spielt die Werkself am fünften Spieltag in der Ligaphase im City of Manchester Stadium gegen die in der Königsklasse bisher noch ungeschlagene Mannschaft von Star-Trainer Pep Guardiola.

Panne hält Leverkusen-Flieger nach Manchester auf
20:21 Uhr

VAR versagt - DFB entschuldigt sich für Abseitstreffer

Im Spiel zwischen dem SV Darmstadt und Greuther Fürth treffen die Lilien nach einer Abseitsstellung. Doch auf den Eingriff des umstrittenen VAR, den die Fans mittlerweile gewohnt sind, warten Zuschauer und Spieler vergeblich. Nach der Partie meldet sich sogar der DFB zu Wort.

VAR versagt - DFB entschuldigt sich für Abseitstreffer
19:42 Uhr

Magdeburg-Fan nach Notfall bei Zweitliga-Spiel verstorben

Trauer beim 1. FC Magdeburg: Der Fan des Fußball-Zweitligisten, der vor dem Ligaspiel bei Fortuna Düsseldorf (1:2) am Samstag aufgrund eines medizinischen Notfalls vom Stadion ins Krankenhaus gebracht worden war, ist dort noch am selben Tag verstorben. Das teilte der Verein nun mit.

"In tiefer Trauer und Betroffenheit" sprach der FCM in der Mitteilung "den Angehörigen und Freunden des Verstorbenen sein tief empfundenes Beileid und großes Mitgefühl aus". Der Fan, der einem Magdeburger Spieler sehr nahe gestanden habe, sei auf der Haupttribüne vor Anpfiff der Partie behandelt und "in einem sehr kritischen Zustand ins Krankenhaus gebracht" worden. Nach Bekanntwerden des Vorfalls hatten beide Fanlager die Unterstützung ihrer Mannschaften eingestellt und bis Spielende auch nicht wieder aufgenommen.

Magdeburg-Fan nach Notfall bei Zweitliga-Spiel verstorben
19:16 Uhr

Norris? Oder doch Verstappen? Ralf Schumacher nennt seinen Favoriten im F1-Titelduell

Nach dem Schock in Vegas, in dem beide McLaren-Boliden disqualifiziert werden ist der WM-Kampf in der Formel 1 wieder offen. Ex-Pilot und F1-Experte Ralf Schumacher erklärt, wer jetzt seiner Meinung nach der Favorit auf den Gesamtsieg ist.

Norris? Oder doch Verstappen? Ralf Schumacher nennt seinen Favoriten im F1-Titelduell
19:01 Uhr

Seit Juli vergriffen: Tickets für Handball-WM wieder im Verkauf

Wer die deutschen Handball-Frauen bei der Medaillenjagd bei ihrer Heim-Weltmeisterschaft in der Halle unterstützen möchte, hat dazu erneut die Chance. Wie der Deutsche Handballbund (DHB) mitteilte, sind für die Vorrundenspiele in Stuttgart wieder Tickets in den Verkauf gegangen. Ursprünglich waren die Karten für die drei Gruppenduelle der DHB-Frauen in der Gruppe C in der Porsche-Arena bereits seit Juli vergriffen.

Am Mittwoch (18 Uhr/Sporteurope.TV) startet die DHB-Auswahl gegen Island in das Turnier, weitere Vorrundengegner sind Uruguay (28. November) und Serbien (30. November). Die Hauptrunde und ein mögliches Viertelfinale würde Deutschland in Dortmund bestreiten, auch für die Spiele in der Westfalenhalle vor bis zu 12.000 Zuschauern sind noch Tickets verfügbar. Die Medaillenspiele finden in Rotterdam statt.

Seit Juli vergriffen: Tickets für Handball-WM wieder im Verkauf
18:50 Uhr

Tauchen ohne Flossen: Ukrainerin taucht 86 Meter ab

In Dominica taucht Katharina Sadurska ohne Flossen und Sauerstoff bis auf eine Tiefe von 86 Metern. Damit verbessert die Ukrainerin ihren eigenen Weltrekord - bereits der achte ihrer Karriere. Mit dreieinhalb Minuten unter Wasser und 31 Zügen an die Oberfläche setzt sie im Freitauchen neue Maßstäbe.

Tauchen ohne Flossen: Ukrainerin taucht 86 Meter ab
18:01 Uhr

Falls BVB-Transfer: Adeyemi trifft angeblich Wechsel-Entscheidung

Die Gerüchte um einen möglichen Abgang von Borussia Dortmunds Nationalspieler Karim Adeyemi im kommenden Sommer nahmen zuletzt Fahrt auf. Eine Wechsel-Entscheidung soll der 23 Jahre alte BVB-Profi nun getroffen haben. Wie der englische "Mirror" berichtet, zieht es Adeyemi im Falle eines BVB-Abgangs zwar wie erwartet in die englische Premier League. Manchester United, das in den vergangenen Wochen als heißester Favorit auf eine Verpflichtung von der Insel galt, würde demnach aber leer ausgehen. Stattdessen liebäugele Adeyemi damit, bei Tabellenführer FC Arsenal anzuheuern.

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Bei United und Teammanager Ruben Amorim ist diese klare Tendenz offenbar schon bekannt. Es heißt, der Portugiese orientiere sich bei der Suche nach Offensivverstärkungen bereits um und halte nach anderen Spielern Ausschau .Ohnehin soll Adeyemi den Red Devils demnach zu teuer sein. Sein Vertrag beim BVB ist noch bis 2027 datiert. Stand jetzt könnten die Dortmunder also nur noch im kommenden Sommer eine adäquate Ablösesumme für den pfeilschneller Angreifer einnehmen.

Falls BVB-Transfer: Adeyemi trifft angeblich Wechsel-Entscheidung
17:42 Uhr

Nächster herber Rückschlag für Marina Hegering

Die Fußballerinnen des 1. FC Köln müssen mindestens im Jahresendspurt der Bundesliga auf ihre Kapitänin Marina Hegering verzichten. Wie der Klub mitteilte hat sich die Abwehrspielerin eine Schulterverletzung zugezogen und muss operiert werden. Hegering werde für "längere Zeit" fehlen, genauer definierte der Verein die Ausfallzeit nicht. Hegerings Karriere ist von zahlreichen Verletzungen geprägt.

Eine Rückkehr ist demnach erst im Laufe des neuen Jahres zu erwarten, bis zum Jahreswechsel spielt Köln noch gegen den Hamburger SV, Carl Zeiss Jena und Rasenballsport Leipzig. Nach dem Pokal-Aus beim SC Sand (2:3) vor gut einer Woche war Hegering genauer untersucht worden, im jüngsten Ligaspiel bei Werder Bremen (1:1) fehlte sie bereits. Die frühere Nationalspielerin wechselte im Sommer vom VfL Wolfsburg zum FC und war auf Anhieb Führungsspielerin und Kapitänin geworden.

Nächster herber Rückschlag für Marina Hegering
17:14 Uhr

DFB spricht Sperre für Kohrs Rekord-Rot aus

Defensivspieler Dominik Kohr darf in der Bundesliga nach seinem Platzverweis-Rekord zum Ende des Jahres noch einmal eingreifen. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilt, erhält der Mainzer im Einzelrichterverfahren nach seinem Platzverweis wegen "rohen Spiels" eine Sperre von drei Spielen sowie eine Geldstrafe in Höhe von 15.000 Euro. Somit fehlt der 31-Jährige beim SC Freiburg, gegen Borussia Mönchengladbach und bei Bayern München, am 21. Dezember kann er im Kellerduell gegen den FC St. Pauli wieder eingreifen.

Das Urteil ist rechtskräftig. Kohr hatte sich beim 1:1 (0:1) gegen die TSG Hoffenheim einen brutalen Tritt mit offener Sohle Richtung Schienbein von Max Moerstedt geleistet. Schiedsrichter Sascha Stegemann war nach Intervention des Videoassistenten keine andere Wahl geblieben, als die Gelbe Karte in Rot zu ändern (88.). Mit seinem neunten Platzverweis stellte Kohr den alleinigen Rekord in der Bundesliga auf, ließ Jens Nowotny und Luiz Gustavo hinter sich.

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16:42 Uhr

Vor Infantinos Augen: Österreichs Fußball eilt zum nächsten historischen Höhepunkt

Österreichs Fußball eilt von Erfolg zu Erfolg: Eine Woche nach der ersten WM-Qualifikation der A-Nationalmannschaft seit 1998 hat auch die U17 mit dem Einzug ins WM-Finale Geschichte geschrieben. Nie zuvor hatte eine Auswahl des ÖFB das Endspiel einer Weltmeisterschaft erreicht Das Team von Trainer Hermann Stadler setzte sich in Katar im Halbfinale gegen Italien mit 2:0 (0:0) durch.

Johannes Moser erzielte vor den Augen von FIFA-Präsident Gianni Infantino seine WM-Tore Nummer sieben und acht (57./90.+2), damit führt er auch die Torjägerliste des Turniers an. Zum Einsatz kamen auch Torhüter Daniel Posch vom 1. FSV Mainz 05 und Mittelfeldspieler Loris Husic von 1860 München. Bei Italien sah Benit Borasio (90.+2) noch die Rote Karte. Gegner im Finale am Donnerstag ist entweder Portugal oder Brasilien, die ab 17 Uhr MEZ aufeinander treffen. Titelverteidiger Deutschland war im Sechzehntelfinale mit 0:1 (0:1) an Underdog Burkina Faso gescheitert.

Vor Infantinos Augen: Österreichs Fußball eilt zum nächsten historischen Höhepunkt
16:35 Uhr

Phänomenaler Messi schießt Miami ins MLS-Halbfinale

Inter Miami zieht ins Halbfinale der MLS-Playoffs ein - und das vor allem dank Superstar Lionel Messi, der alles überragt . In Abwesenheit seines prominenten Teamkollegen Luis Suárez legt Messi gleich drei Treffer auf und erzielt einen höchstselbst. Im Endspiel könnte ein Wiedersehen mit Thomas Müller warten.

Phänomenaler Messi schießt Miami ins MLS-Halbfinale
16:18 Uhr

Mehrere deutsche Stars vor Biathlon-Weltcupauftakt aussortiert

Die zweimalige WM-Medaillengewinnerin Sophia Schneider ist zum Auftakt des Olympia-Winters nach gesundheitlichen Problemen nicht Teil des deutschen Biathlonteams. Die 28-Jährige fehlt im Aufgebot des Deutschen Skiverbandes für den Weltcup-Start im schwedischen Östersund und wird stattdessen zunächst im zweitklassigen IBU-Cup antreten.

Die letzten beiden Weltcup-Plätze sicherten sich Marlene Fichtner und Anna Weidel. Angeführt wird das Frauenteam in Östersund von Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß, zudem sind in Mittelschweden Vanessa Voigt, Selina Grotian, Julia Tannheimer und Janina Hettich-Walz dabei. Die Saison startet am Samstag (13.15 Uhr/ARD und Eurosport) mit dem Staffelrennen der Frauen.

Auch bei den Männern verpassten einstige Stammkräfte die Qualifikation für den Saisonstart. Die ehemaligen Weltcupsieger Roman Rees und Johannes Kühn müssen zu Beginn des Winters ebenso im IBU-Cup ran wie David Zobel, der in den vergangenen Jahren auch oft zu den Weltcup-Stammkräften gezählt hatte. In Östersund kämpfen Philipp Nawrath, Justus Strelow, Lucas Fratzscher, Simon Kaiser, Philipp Horn und Danilo Riethmüller um erste Erfolgserlebnisse.

Mehrere deutsche Stars vor Biathlon-Weltcupauftakt aussortiert
15:44 Uhr

Sorge vor ungültiger Entzündung: Zeremonie für Olympisches Feuer verlegt

Das Olympische Feuer für die Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo kann nicht wie vorgesehen in den Ruinen des Hera-Tempels im antiken Olympia entzündet werden. Wie das Nationale Olympische Komitee von Griechenland (HOC) mitteilte, wird die Zeremonie am Mittwoch aufgrund der erwarteten widrigen Wetterbedingungen auf der griechischen Halbinsel Peloponnes im Archäologischen Museum von Olympia stattfinden. Traditionell wird das Feuer während der Zeremonie unter freiem Himmel mithilfe von Sonnenstrahlen und eines Parabolspiegels entzündet.

"Diese Änderung war aus Sicherheitsgründen und zur Gewährleistung der Gültigkeit der Zeremonie notwendig", teilte das HOC mit. Aufgrund der "sehr begrenzten Kapazität des Museums" sei eine Teilnahme der Öffentlichkeit nun nicht mehr möglich. Nach der Entzündung der Flamme beginnt der Fackellauf. Eröffnet werden die Winterspiele in Norditalien am 6. Februar.

Sorge vor ungültiger Entzündung: Zeremonie für Olympisches Feuer verlegt
15:10 Uhr

Niko Kovac erklärt missratenen Scherz

Trainer Niko Kovac vom Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat seine Aussagen über Nationalspieler Maximilian Beier erläutert und als Scherz abgetan. "Wenn ich so rede, dann lache ich. Dann mache ich einen Spaß", erklärte der Coach, der nach dem 3:3 gegen den VfB Stuttgart mit einem Grinsen gesagt hatte, man müsse "nicht immer alles glauben, was der Junge sagt".

Beier hatte kurz nach dem Spiel im Sky-Interview berichtet, die Stimmung sei "am Boden". Dem widersprach Kovac vehement, der BVB sei "noch dort, wo wir sein wollen, oben". Schon zu Saisonbeginn hatte der Trainer versucht, die Aussage Beiers, man wolle Meister werden, einzufangen. "Aber anscheinend kommt der Spaß nicht so an", sagte Kovac auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel in der Champions League am Dienstag (21 Uhr/Prime Video und im Liveticker bei ntv.de) gegen den FC Villarreal: "Jetzt muss man das nicht hochstilisieren. Das nächste Mal werde ich dann eben nicht antworten."

Niko Kovac erklärt missratenen Scherz
14:53 Uhr

Pep Guardiola schämt sich für Ausraster, aber: "Ich bin, wie ich bin"

Nach seinem Ausraster inklusive einer Standpauke für einen Kameramann hat Pep Guardiola um Entschuldigung gebeten. "Ich schäme mich und es ist mir peinlich, wenn ich das sehe. Das gefällt mir nicht", sagte der Teammanager von Manchester City am Montag, nachdem er mit seinem Verhalten im Anschluss an die Ligapleite bei Newcastle United (1:2) für Aufsehen gesorgt hatte.

Was war passiert? Guardiola fühlte sich nach einem Spiel mit einigen strittigen Situationen benachteiligt, zumal die Skyblues einen bitteren Rückschlag im Titelkampf der Premier League erlitten. Zunächst lieferte sich der Starcoach ein Wortgefecht mit Newcastle-Profi Bruno Guimaraes, dann konfrontierte er den Schiedsrichter, ehe er sogar einen Kameramann anging. Guardiola schob dessen Kopfhörer beiseite und teilte ihm aufgebracht etwas mit.

Was der City-Trainer sagte, blieb jedoch offen. "Ich entschuldige mich bei dem Kameramann", sagte Guardiola, der am Dienstag (21 Uhr/DAZN und im Liveticker bei ntv.de) in der Champions League den deutschen Vizemeister Bayer Leverkusen empfängt: "Ich bin, wie ich bin. Selbst nach 1000 Spielen bin ich kein perfekter Mensch und mache Fehler." Er verteidige lediglich seine Mannschaft und seinen Verein.

Pep Guardiola schämt sich für Ausraster, aber: "Ich bin, wie ich bin"
14:39 Uhr

Langjähriger Leichtathletik-Boss findet neuen Job im Sport

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) holt den bisherigen Leichtathletik-Boss Idriss Gonschinska als Vorstandsvorsitzenden. Dies teilte der Verband mit. Gonschinska hatte bereits vor knapp zwei Wochen nach 17 Jahren beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) für Ende 2025 seinen Abschied verkündet. Stattdessen übernimmt er ab dem 1. Januar 2026 eine Schlüsselposition bei der auf dem Verbandstag im Mai beschlossenen strukturellen Neuausrichtung des DBS. Gonschinska ist noch bis Jahresende Vorstandsvorsitzender des DLV, zuvor arbeitete er dort bereits als Hürden-Bundestrainer, Chef-Bundestrainer und leitender Sportdirektor.

Langjähriger Leichtathletik-Boss findet neuen Job im Sport
14:07 Uhr

18 Jahre: Längste Trainerserie im deutschen Handball endet bitter

Trennung nach Talfahrt: Frauenhandball-Bundesligist Buxtehuder SV hat sich nach über 17 Jahren von Dirk Leun getrennt. Seit 2008 war Leun Chef-Trainer des BSV und damit dienstältester Bundesliga-Coach, nach dem schwachen Saisonstart mit acht Ligaspielen ohne Sieg zog der Verein nun Konsequenzen. Der BSV will laut Klubmitteilung "so schnell wie möglich" einen Nachfolger finden, der das Team in der fünfwöchigen WM-Pause auf das nächste Heimspiel am 30. Dezember gegen die HSG Bensheim/Auerbach vorbereitet.

"So eine Trennung nach fast 18 Jahren mit vielen Erfolgen schmerzt natürlich, ist aber leider unvermeidbar", sagte BSV-Manager Peter Prior. In seinen ersten 19 Jahren in der 1. Liga hatte der BSV acht verschiedene Trainer, in den folgenden 17 Jahren nur einen einzigen. Weder in der 1. Liga noch in der 2. Liga, weder bei den Frauen noch bei den Männern, gab es ein solch langfristiges Engagement. Über Hintergründe und Einzelheiten der Trennung vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

18 Jahre: Längste Trainerserie im deutschen Handball endet bitter
13:36 Uhr

Berliner Olympia-Planer reagieren auf Umfrage-Schock

Berlins Olympia-Planer haben trotz schlechter Umfragewerte keine Zweifel an einer starken Unterstützung für eine Bewerbung um Sommerspiele in der Hauptstadt. "Es ist ein Phänomen, dass in Berlin immer alles rauf und runter diskutiert wird. Am Ende entsteht aber eine Dynamik und eine große Begeisterung", sagte der Olympia-Beauftragte Kaweh Niroomand angesichts der jüngsten Zahlen der Deutschen Presse-Agentur.

Zuvor hatte der "Tagesspiegel" die Ergebnisse einer in Auftrag gegebenen repräsentativen Civey-Umfrage veröffentlicht. Demnach sind 67 Prozent der Berliner gegen eine Bewerbung für die Jahre 2036, 2040 oder 2044. 27 Prozent unterstützen die Pläne des Senats, sechs Prozent sind unentschieden. Niroomand und der Präsident des Berliner Landessportbundes Thomas Härtel sehen trotz dieser Werte zum jetzigen Zeitpunkt keinen Grund für Unruhe. Es gebe andere Umfragen mit einer höheren Zustimmungsrate für die Spiele, sagte Härtel.

Berliner Olympia-Planer reagieren auf Umfrage-Schock
12:58 Uhr

Grimaldo dürfte für FC Bayern teurer werden als erwartet

Der FC Bayern sieht sich im angeblichen Werben um Alejandro Grimaldo von Bayer Leverkusen möglicherweise mit einer deutlich höheren Ablöseforderung konfrontiert als bisher vermutet. Wie der Transfer-Experte Ekrem Konur via X vermeldet, rufe die Werkself "mindestens" 25 bis 30 Millionen Euro für den 30 Jahre alten Spanier auf. Leverkusens Verhandlungsposition könnte sich dadurch verbessern, dass demnach auch der FC Barcelona und Manchester United an Grimaldo interessiert sind.

Dass der FC Bayern den Edeltechniker und Freistoßkünstler im Auge hat, geistert bereits seit Wochen durch die Gazetten. Zuletzt hatte es im "Bild"-Podcast "Bayern Insider" aber geheißen, Grimaldo sei wohl für rund 20 Millionen Euro zu haben. Bei Bayer besitzt der umworbene Profi noch einen Vertrag bis 2027. In den Kaderplänen des FC Bayern könnte Grimaldo den Platz von Raphael Guerreiro einnehmen. Der Vertrag des Portugiesen läuft im Sommer aus, eine Verlängerung erscheint unwahrscheinlich. Abgesehen von der Ablöse sind die finanziellen Dimensionen eines möglichen Deals aus Sicht des FC Bayern überschaubar: Grimaldo soll bei Bayer rund 4,5 Millionen Euro pro Jahr verdienen.

Grimaldo dürfte für FC Bayern teurer werden als erwartet
12:25 Uhr

Gedenken an Laura Dahlmeier: Ski-Verband vergibt Preis

Der Deutsche Ski-Verband (DSV) lobt in Gedenken an die tödlich verunglückte Laura Dahlmeier einen Laura-Dahlmeier-Preis aus. "Wir haben uns beim Deutschen Skiverband bewusst Zeit genommen, darüber nachzudenken, wie wir Laura auch in Zukunft auf eine würdige Art ehren können - als außergewöhnliche Sportlerin, aber vor allem als besonderen Menschen", sagte DSV-Vorstand Stefan Schwarzbach der Deutschen Presse-Agentur.

Vom kommenden Jahr an wird der Preis an eine herausragende Nachwuchsathletin oder einen herausragenden Nachwuchsathleten im DSV verliehen. "Er ist ganz bewusst offen für alle Disziplinen, also nicht nur für Biathlon. Wir haben das im Vorfeld natürlich mit Lauras Eltern abgestimmt und sind sehr dankbar, dass sie diese Idee unterstützen", sagte Schwarzbach. Die zweimalige Biathlon-Olympiasiegerin und siebenmalige Weltmeisterin Dahlmeier war am 28. Juli bei einem Kletterunfall am Laila Peak ums Leben gekommen.

Gedenken an Laura Dahlmeier: Ski-Verband vergibt Preis
11:51 Uhr

Assan Ouedraogo lässt es nach DFB-Debüt weiter krachen

Selbst nach seiner perfekten Woche schob Assan Ouedraogo die Gedanken an die WM 2026 weit weg. "Ich war jetzt das erste Mal dabei und durfte so ein bisschen reinschnuppern. Ich weiß natürlich auch, dass ich davor bei der U21 war. Ich denke nicht zu viel darüber nach. Ich spiele einfach mein Spiel. Und dann sieht man, was sich am Ende der Saison ergibt", sagte RB Leipzigs Toptalent nach dem 2:0 (0:0) gegen Werder Bremen.

Beim Erfolg gegen die Hanseaten traf der Mittelfeldspieler am Sonntag in der 64. Minute zum 1:0, nachdem er am vergangenen Montag bereits bei seinem Debüt für die deutsche Nationalmannschaft gegen die Slowakei (6:0) in der WM-Qualifikation erfolgreich gewesen war - ebenfalls in Leipzig. "Es lief sehr gut. Ich kann mich da nicht beschweren. Zwei Spiele, zwei Siege: Es war auf jeden Fall eine Super-Woche", sagte Ouédraogo.

Von seinem sehenswerten Treffer per Distanzschuss aus rund 18 Metern zeigte sich der Youngster selbst beeindruckt: "Ich habe im Moment relativ viel Glück. Da kann man sich so einen Schuss mal nehmen, der vielleicht normalerweise nicht reingeht. Ich treffe den perfekt. Ich weiß nicht, ob das nochmal passieren wird." Auch seine Teamkollegen freuten sich für Ouédraogo: "Super von Assan. Der schwebt auf Wolke 7", sagte Christoph Baumgartner.

Assan Ouedraogo lässt es nach DFB-Debüt weiter krachen
11:11 Uhr

Cristiano Ronaldo entzückt Fußball-Welt mit grandiosem Tor

Das Spiel war längst entschieden, doch Cristiano Ronaldo hatte noch Spektakuläres vor: Der Fußball-Weltstar traf beim 4:1 (2:0) seines Klubs Al-Nassr gegen Al-Khaleej in der saudischen Premier League fulminant per Fallrückzieher zum Endstand (90.+6).

Cristiano Ronaldo entzückt Fußball-Welt mit grandiosem Tor
10:37 Uhr

NHL-Champion Sturm beendet seine lange Leidenszeit

Gut sechs Wochen nach einer Operation am Rücken hat Stanley-Cup-Champion Nico Sturm in der NHL sein Saisondebüt für Minnesota Wild gegeben. Der Nationalstürmer kam beim 3:0 bei den Winnipeg Jets auf 13:36 Minuten Eiszeit, blieb aber ohne Scorerpunkt. Sturm hatte sich wegen Problemen in der Vorbereitung Mitte Oktober dem Eingriff zugezogen, nun ist seine Leidenszeit vorbei. Der Augsburger war nach dem Titelgewinn mit den Florida Panthers zur neuen Saison nach Minneapolis zurückgekehrt, wo seine NHL-Karriere im Jahr 2020 begonnen hatte.

Jesper Wallstedt hielt 32 Schüsse und feierte als erster NHL-Goalie seinen dritten Shutout in der laufenden Saison. Es war der erste Sieg über die Jets für Minnesota nach neun Pleiten in Serie.

NHL-Champion Sturm beendet seine lange Leidenszeit
09:56 Uhr

Olaf Thon knallhart: Rot-Rüpel gehört drei Monate gesperrt

Der frühere Fußball-Weltmeister Olaf Thon hat genug gesehen und eine harte Strafe gegen Rekord-Rotsünder Dominik Kohr gefordert. "Ich finde, es ist an der Zeit, ein Exempel zu statuieren", schrieb die Schalke-Legende in ihrer "Kicker"-Kolumne und betonte: "In diesem außergewöhnlichen Fall halte ich eine Sperre von bis zu zwölf Wochen für den Mainzer Verteidiger absolut für angemessen."

Kohr hatte am Freitag beim 1:1 des FSV gegen die TSG Hoffenheim nach einem groben Foul an Max Moerstedt die Rote Karte gesehen - es war sein neunter Platzverweis in der Bundesliga. Am Samstag entschuldigte er sich öffentlich bei Moerstedt. Thon würde dennoch die volle Härte der Sportgerichtsbarkeit anwenden. "Ich habe selbst häufig gegen Gegner gespielt, die es mit ihrer Gangart übertrieben haben, in gewisser Weise gehört das sicherlich auch zum Kontaktsport Fußball dazu und man muss manchmal einiges aushalten", schrieb er: "Eine Grenze ist aber dann überschritten, wenn man ständig die Gesundheit seiner Gegner gefährdet."

Kohr hafte "schon länger der Ruf an, seine Gegner bewusst verletzen zu wollen". Angesichts grober Fouls wie nun abermals gegen Moerstedt helfe es auch nichts, dass der Rotsünder seine Unschuld beteuert habe, betonte Thon (59).

Olaf Thon knallhart: Rot-Rüpel gehört drei Monate gesperrt
09:16 Uhr

Real Madrid zeigt falsches Foto bei Jota-Trauer

Real Madrid hat sich für einen unangenehmen Fehler bei seiner Generalversammlung entschuldigt. Die Königlichen hatten am Sonntag der Verstorbenen des vergangenen Jahres gedacht und dabei ein falsches Foto gezeigt. Statt André Silva, dem Bruder des ehemaligen Liverpool-Stürmers Diogo Jota, wurde André da Silva vom FC Elche gezeigt. André Silva und Jota waren im Juli bei einem Autounfall ums Leben gekommen - ein Unglück, das in der Fußballwelt eine Welle der Trauer ausgelöst hatte.

Real entschuldigte sich auf der Plattform X für das Malheur. Klubpräsident Florentino Perez wiederholte die Entschuldigung auf der Versammlung und sprach von einem "menschlichen Fehler". Am Abend kam Madrid in Elche nicht über ein 2:2 (0:0) hinaus. Stürmer Silva stand bei den Hausherren in der Startelf und wurde in der 79. Minute ausgewechselt. Real reichte das Remis, um seine Tabellenführung in La Liga erfolgreich zu verteidigen. Erzrivale FC Barcelona, der sich am Samstag 4:0 gegen Athletic Bilbao durchgesetzt hatte, liegt jedoch nur noch einen Punkt zurück.

Real Madrid zeigt falsches Foto bei Jota-Trauer
08:40 Uhr

1313 Yards: Smith-Njigba sitzt "Megatron" im Nacken

Mehr als zehn Jahre ist es her, dass Calvin Johnson mit 1964 Receiving Yards in einer Saison den NFL-Rekord aufstellte, jetzt muss "Megatron" zittern. Jaxon Smith-Njigba steht nach elf Spielen schon bei 1313 Yards - macht der Starspieler der Seattle Seahawks so weiter, knackt er die 2000 und holt sich die Bestmarke. "Es ist unglaublich. So konstant zu sein, ist schwierig", sagte Quarterback Sam Darnold. "Es fängt mit seiner Einstellung und seiner Vorbereitung unter der Woche an."

Auch Mike Macdonald würdigte seinen Passfänger. "Er leistet Unglaubliches, gibt jeden Tag alles und ist ein großartiger Teamkollege, was fantastisch ist", erklärte der Headcoach, der "JSN" in der Umkleidekabine den Spielball überreichte. Beim Sieg über die Tennessee Titans (30:24) stellte Smith-Njigba zwei Franchise-Rekorde auf. Er übertraf den Bestwert von DK Metcalf für Yards aus der Saison 2020/21 (1303). Außerdem durchbrach der Receiver zum achten Mal in dieser Spielzeit die 100-Yard-Marke - das gab es in Seattle noch nie.

Am Sonntag gelangen Smith-Njigba acht Catches für 167 Yards und zwei Touchdowns, darunter einer nach einem 63-Yard-Run. Calvin Johnson (40) hatte den NFL-Rekord 2012/13 im Trikot der Detroit Lions aufgestellt - er wackelt.

1313 Yards: Smith-Njigba sitzt "Megatron" im Nacken
07:59 Uhr

Medien verbreiten wildes Lewandowski-Gerücht

Neue Spekulationen um die Zukunft von Robert Lewandowski: Türkischen Medien zufolge hat Fenerbahçe den Angreifer des FC Barcelona im Visier. Auch das spanische Transfer-Portal "Fichajes.net" berichtet. Demnach wolle der Istanbuler Klub den 37 Jahre alten Polen am liebsten sofort, also im Januar verpflichten. Fenerbahçe soll Lewandowski einen lukrativen Vertrag über eineinhalb Jahre offerieren. Lewandowskis Kontrakt bei Barça läuft am Saisonende aus. Angeblich planen die Katalanen bereits seine Nachfolge.

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Medien verbreiten wildes Lewandowski-Gerücht
07:22 Uhr

Thomas Müller winkt Titel-Duell mit "Monster"-Messi

Superstar Lionel Messi hat Inter Miami in der MLS mit einer weiteren Gala ins Playoff-Halbfinale geführt. Der argentinische Weltmeister war beim deutlichen 4:0 (1:0) im Viertelfinale beim FC Cincinnati mit einem Treffer und drei Vorlagen der überragende Akteur auf dem Platz. Mit nun sechs Toren und sechs Vorlagen ist er bereits bester Playoff-Scorer in der Liga-Historie.

In der Runde der besten Vier bekommen es "Monster"-Messi und Co. mit dem New York City FC zu tun, die Philadelphia Union mit 1:0 (1:0) bezwingen konnten. Für Miami wird es seit dem Premieren-Jahr 2020 das erste Playoff-Halbfinale der Klub-Geschichte. Messi leitete mit der Führung per Kopfball den Viertelfinal-Erfolg beim Hauptrunden-Zweiten der Eastern Conference aus Cincinnati ein (19. Minute). Nach dem Seitenwechsel bereitete der 38-Jährige die Tore seiner argentinischen Landsleute Tadeo Allende (62./74.) und Mateo Silvetti (57.) überragend vor.

Müller hatte sich zuvor mit den Vancouver Whitecaps im Elfmeterschießen gegen Los Angeles FC durchsetzen können und steht im Finale der Western Conference. Der Sieger wird am Montag (Ortszeit) zwischen San Diego und Minnesota ermittelt.

Thomas Müller winkt Titel-Duell mit "Monster"-Messi
06:40 Uhr

Real Madrid rutscht erneut überraschend aus

Spaniens Fußball-Rekordmeister Real Madrid hat im Titelrennen der spanischen La Liga den nächsten Rückschlag erlitten. Die Mannschaft von Trainer Xabi Alonso kam beim FC Elche nach zwei Rückständen nur zu einem 2:2 (0:0) - es war für Real das dritte Pflichtspiel in Folge ohne Sieg. Nach einer packenden Schlussphase mit drei Toren binnen neun Minuten behaupteten die Königlichen zwar die Tabellenführung vor dem FC Barcelona, der Vorsprung schmolz jedoch auf einen Punkt.

Joker Alvaro hatte Elche in der 84. Minute erneut in Führung gebracht, ehe der Ex-Dortmunder Jude Bellingham in der 87. Minute zum 2:2-Endstand traf. Zuvor hatte Dean Huijsen (78.) das erste Mal für Madrid ausgeglichen, nachdem Aleix Febas (53.) die Gastgeber in Führung gebracht hatte. In der Schlussphase flog Elches Victor Chust (90.+6) noch mit der Gelb-Roten Karte vom Platz.

Real kontrollierte weite Strecken der Partie, verpasste es aber trotz hochkarätiger Chancen, früh in Führung zu gehen. Kylian Mbappé (11./30./33.), Arda Güler (25.) und Rodrygo (47.)scheiterten mehrfach am überragenden Elche-Keeper Inaki Pena. Defensiv offenbarten die Gäste Lücken, die Elche eiskalt nutzte.

Real Madrid rutscht erneut überraschend aus
05:57 Uhr

Hoeneß erklärt, warum kein Ex-Star Bayern-Boss ist

Franz Beckenbauer, Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge bestimmten als Ex-Profis jahrzehntelang die Geschicke beim FC Bayern. Warum aktuell kein ehemaliger Fußballer der Münchner an der Spitze des deutschen Rekordmeisters steht, dafür hat Vereinspatron Hoeneß inzwischen eine Erklärung. "Spieler, die heute nach zehn Jahren aufhören, die 15 Millionen verdient haben, die haben 60, 70 Millionen auf der Bank", sagte der 73-Jährige im "OMR Podcast". "Die haben nicht den Druck, unbedingt arbeiten zu müssen, den Wohlstand ihrer Familie zu erhalten. Und das ist das größte Problem."

Hoeneß selbst sei nach seinem aktiven Karriereende 1979 klar gewesen, dass er hart arbeiten werden müsse, um weiter ein Leben zu führen wie davor. Also stieg er als Manager bei den Bayern ein und gründete später eine Wurstfabrik. Heute sei dies nicht mehr so - und Hoeneß macht dafür den hohen sozialen Standard in Deutschland mitverantwortlich.

Hoeneß erzählte in dem Podcast, dass er vor einigen Monaten Bastian Schweinsteiger gefragt habe, ob er nicht Teambetreuer bei den Bayern werden wolle. "Aber muss ich dann jeden Tag da sein", habe der Ex-Profi, Weltmeister von 2014 und inzwischen TV-Experte dann gefragt. Als Hoeneß dies bejahte, habe Schweinsteiger abgelehnt.

Thomas Müller war nach dem Ende von dessen Vertrag bei Bayern angeboten worden, "dass wir ihn auf unsere Kosten ein Jahr lang durch die Weltgeschichte schicken", damit er sich große Vereine etwa in Nordamerika anschaue und dann nach seiner Rückkehr ins Management einsteige. "Aber er hat mir gesagt: Noch nicht", schildert Hoeneß. Der Fan-Liebling wechselte als Spieler zu den Vancouver Whitecaps, wo er aktuell um den MLS-Titel kämpft. Fans und Offizielle hoffen auf eine Rückkehr Müllers nach dessen Zeit in Kanada.

Hoeneß erklärt, warum kein Ex-Star Bayern-Boss ist
05:26 Uhr

St. Paulis Trainer ist mächtig angekotzt

St. Paulis Trainer Alexander Blessin hat sich nach dem nächsten schmerzlichen Rückschlag für die Kiezkicker getroffen, aber kämpferisch gezeigt. "Es ist auf's Neue eine Situation, die absolut unbefriedigend ist und ärgerlich", sagte der 52-Jährige nach dem 0:1 (0:1) gegen Union Berlin. Es war die achte Bundesliga-Niederlage in Serie, die einen Klub-Negativrekord bedeutet: "Es kotzt mich an."

Blessin, der nach dem Spiel Rückendeckung von Klub-Präsident Oke Göttlich erhielt, betonte aber auch, dass seine Mannschaft weiter im Rennen sei. "Es ist trotzdem im unteren Bereich weiter alles eng beieinander", sagte er und verwies darauf, dass die Mannschaft in Takt sei. St. Pauli belegt aktuell den Relegationsplatz 16 mit sieben Punkten. Auf Platz 15 hat der VfL Wolfsburg einen Zähler mehr, davor liegt der Stadtrivale HSV mit neun Punkten.

Die Konkurrenten zu überholen, wird in der kommenden Woche schwer. Am Samstag müssen die Braun-Weißen beim FC Bayern ran. Danach folgt das Pokal-Achtelfinale bei Borussia Mönchengladbach und dann bis Jahresende Aufgaben in Köln, gegen Heidenheim und in Mainz.

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