Der Sport-Tag
7. März 2026
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22:19 Uhr

Doppel-Olympiasiegerin legt bei WM eine Pause ein

Olympiasiegerin Alysa Liu verzichtet auf die Eiskunstlauf-WM in Prag (24. bis 29. März). Die 20-Jährige, die in Mailand als erste Amerikanerin seit 24 Jahren olympisches Gold gewonnen hatte, fehlt in der Startliste für die Titelkämpfe. Für die USA starten Amber Glenn, Isabeau Levito und Sarah Everhardt. Liu hatte im vergangenen Jahr in Boston als erste US-Läuferin seit Kimmie Meissner 2006 den WM-Titel gewonnen, bei den Winterspielen glänzte sie als erste Olympiasiegerin aus den USA seit Sarah Hughes 2002 in Salt Lake City. Gemeinsam mit Glenn hatte sie auch im Teamwettbewerb Gold geholt.

Liu ist nicht die einzige Olympiasiegerin von Mailand, die die Weltmeisterschaften in Prag auslässt. Auch das japanische Paar Riku Miura/Ryuichi Kihara ist nicht dabei, was die Chancen für die Olympiadritten Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin erhöht .Das Paar führt das deutsche WM-Aufgebot an, zu dem auch der deutsche Meister Genrikh Gartung gehört.

Doppel-Olympiasiegerin legt bei WM eine Pause ein
21:40 Uhr

Spielverderber Chelsea: Hollywood-Klub verpasst Happy End

Kein Happy End für den Hollywood-Klub: Der AFC Wrexham hat im englischen FA Cup nur knapp eine Sensation gegen den FC Chelsea verpasst. Vor den Augen der beiden Schauspieler und Miteigentümer Ryan Reynolds und Rob McElhenney verlor der Zweitliga-Aufsteiger aus Wales im Achtelfinale des traditionsreichen Pokalwettbewerbs erst nach Verlängerung mit 2:4 (2:2, 1:1) gegen den Klub-WM-Gewinner.

Der Außenseiter ging früh durch Sam Smith (18.) in Führung, kurz vor der Pause sorgte dann aber ein Eigentor von Arthur Okonkwo (40.) für den Ausgleich. In einer wilden Schlussphase der regulären Spielzeit stellte Wrexhams Callum Doyle (78.) zunächst wieder den alten Vorsprung her, doch die Gäste aus London schlugen schnell dank Josh Acheampong (82.) zurück. Unmittelbar vor der Verlängerung schwächte sich das Heimteam aber selbst, George Dobson sah wegen groben Foulspiels die Rote Karte (90.+3). In Überzahl brachte dann Alejandro Garnacho (96.) Chelsea auf die Siegerstraße, das vermeintliche 3:3 durch Lewis Brunt (114.) wurde nach VAR-Check aufgrund einer Abseitsposition annulliert. Joao Pedro (120.+5) sorgte schließlich für die Entscheidung. Nach der Übernahme von Reynolds und McElhenney im Jahr 2021 schaffte Wrexham drei Aufstiege in Folge (2023 bis 2025). Nun träumt der Klub vom Sprung in die Premier League, als Tabellensechster der Championship liegen die Waliser derzeit auf Playoff-Kurs.

Spielverderber Chelsea: Hollywood-Klub verpasst Happy End
21:02 Uhr

Rote-Karten-Flut: Früherer Meister auf Champions-League-Kurs

Die Bundesliga-Handballer der SG Flensburg-Handewitt bleiben Spitzenreiter SC Magdeburg auf den Fersen. Nach einigen Problemen in der Anfangsphase besiegte der Tabellenzweite das Ligaschlusslicht SC DHfK Leipzig mit 36:28 (18:18). Der Rückstand auf den SCM beträgt weiter fünf Minuspunkte. Bester Werfer der SG war Marko Grgic mit neun Toren. Für die Gäste erzielte der frühere Flensburger Franz Semper acht Treffer.

In der ersten Halbzeit sahen gleich zwei Leipziger nach Videobeweis die Rote Karte. Schon in der 6. Minute wurde Moritz Preuss nach einem Foul an Grgic vom Platz gestellt, in der 25. Minute traf es William Bogojevic nach einer Aktion gegen Lasse Möller. Dennoch hielten die Sachsen gut mit. Trotz eines von Lucas Krzikalla gegen den erst 18 Jahre alten Flensburger Nachwuchskeeper Catalin Haidu verworfenen Siebenmeters ging es mit einem Remis in die Pause. Zu Beginn des zweiten Abschnitts blieben die beiden Teams fast sieben Minuten lang ohne Treffer, bis Simon Pytlick zum 19:18 für die Gastgeber traf. Danach zog die SG auf 27:22 (45.) davon. Diesen Vorsprung gaben die Norddeutschen auch nach der dritten Roten Karte der Partie nicht mehr aus der Hand. Diesmal traf es den Flensburger Niclas Kirkelökke, der Blaer Hinriksson gefoult hatte.

Rote-Karten-Flut: Früherer Meister auf Champions-League-Kurs
20:10 Uhr

Rekord-Olympiasieger treten nicht an, bekommen Pokal trotzdem

Lässig in Jeans und Sneakers haben die Rekord-Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt die Kristallkugel für den Gesamtweltcup in die Höhe gestreckt. Gerodelt sind sie dafür aber nicht mehr. Denn ihr Sieg stand schon an der vorletzten Station in St. Moritz fest. "Es ist irgendwie ein komisches Gefühl. Wir sind hier an die Bahn gefahren und haben uns gedacht, wir würden schon gern fahren. Es hat schon gekribbelt", sagte Arlt. Zum Startverzicht sagte er: "Es war wichtig und richtig, dass wir die Junioren und den Nachwuchs hier unterstützen und dass die mal einen Weltcup-Einsatz bekommen. Das liegt uns am Herzen, das haben wir als kleine Stifte auch schon erlebt."

So durften für die beiden 38-Jährigen, die in Cortina d'Ampezzo ihre siebte Gold- und zudem noch eine Bronzemedaille im Doppelsitzer holten, die Junioren-Weltmeister Louis Grünbeck und Maximilian Kührt ran. Mit Rang elf direkt hinter den Weltmeistern Hannes Orlamünder und Paul Gubitz war das Ergebnis ordentlich.

Rekord-Olympiasieger treten nicht an, bekommen Pokal trotzdem
19:24 Uhr

Olympiasieger beweist Topform, meiste Deutsche sind Sorgenkinder

Skispringer Philipp Raimund hat einen Tag nach seinem ersten Weltcupsieg mit Rang vier in Lahti seine Topform unter Beweis gestellt. Beim Sieg des Österreichers Daniel Tschofenig fehlten dem Olympiasieger aus Oberstdorf umgerechnet keine drei Meter zu seinem siebten Podestplatz der Saison. "Philipp springt weiter auf sehr hohem Niveau, der zweite heute war erstklassig. Da kann man zufrieden sein", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher im ZDF. Raimund flog auf 128,0 und 129,0 Meter, schon nach dem ersten Durchgang hatte er auf dem vierten Rang gelegen. Nicht zu schlagen war Tschofenig, der vor Weltmeister Domen Prevc aus Slowenien und dem Japaner Ryoyu Kobayashi seinen dritten Saisonsieg holte.

Hinter Raimund klaffte aus deutscher Sicht erneut eine große Lücke. Felix Hoffmann empfahl sich als 21. zumindest für einen Start im morgigen Super-Team-Wettkampf (15 Uhr/ZDF und Eurosport), dann darf jede Nation zwei Springer pro Mannschaft nominieren. Routinier Pius Paschke (29.) schaffte es am Samstag nur mit Mühe in den zweiten Durchgang, den die Sorgenkinder Andreas Wellinger (33.) und Karl Geiger (42.) sogar verpassten. Luca Roth scheiterte als 51. schon in der Qualifikation.

Olympiasieger beweist Topform, meiste Deutsche sind Sorgenkinder
18:37 Uhr

Als Streitschlichter gefeuert? Chaos in Wolfsburg

Bei den wilden Szenen nach dem Schlusspfiff versuchte Daniel Bauer zu schlichten - es könnte eine seiner letzten Amtshandlungen als Trainer des VfL Wolfsburg gewesen sein. Nach dem nächsten herben Rückschlag im Abstiegskampf beim 1:2 (1:1) gegen den Hamburger SV steht Bauer nach nur knapp vier Monaten vor dem Aus, nach dem achten Spiel in Folge ohne Sieg stehen die Zeichen auf Trennung.

Nachdem sich die Rudelbildung auf dem Rasen aufgelöst hatte, verschwand Bauer erst einmal in der Kabine. Die Fan-Gesänge ("Wir haben die Schnauze voll") bekam er zuvor aber noch mit. Wolfsburg geht als Tabellen-17. in die abschließenden neun Spiele, Dieter Hecking, Friedhelm Funkel und Thomas Reis wurden zuletzt schon als mögliche Nachfolger für Bauer gehandelt. Bauer hatte erst im November Paul Simonis ersetzt. "Frustration pur. Wir sind sehr enttäuscht. Das ist absolut kein schöner Moment", sagte der verletzte Kapitän Maximilian Arnold bei DAZN. 

Als Streitschlichter gefeuert? Chaos in Wolfsburg
18:14 Uhr

Deutscher Debütant patzt entscheidend: Biathleten sind chancenlos

Die deutschen Biathleten haben beim Weltcup im finnischen Kontiolahti beim Kampf um die Podestplätze keine Rolle gespielt. Nach zwei Strafrunden von Youngster Leonhard Pfund bei seiner Staffelpremiere in der A-Liga und insgesamt elf Nachladern reichte es für das DSV-Quartett mit Lucas Fratzscher, Philipp Nawrath und Philipp Horn nur für den sechsten Rang.

Den Sieg sicherten sich die Norweger, die damit auch die Weltcupwertung gewannen. Beim finalen Schießen behielt Vetle Sjaastad Christiansen im Duell mit dem dreimaligen Antholz-Olympiasieger Quentin Fillon Maillet die Nerven und entschied das letzte Staffelrennen der Saison. Olympiasieger Frankreich hatte nach 4 x 7,5 Kilometern 19,1 Sekunden Rückstand. Rang drei ging an die Schweden, die 48,1 Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel kamen. Der 22-jährige Pfund, der bis dahin bei seinen bisherigen Weltcupauftritten liegend eine hundertprozentige Trefferquote hatte, kassierte ausgerechnet da zwei Strafrunden. Danach aber zeigte er, dass er es kann und räumte alle fünf Stehendscheiben sicher ab.

Deutscher Debütant patzt entscheidend: Biathleten sind chancenlos
17:38 Uhr

Brasilianischer Olympiasieger dominiert im Riesenslalom: Top-Resultat für Grammel

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Trauen Sie dem Braathen einiges zu. (Foto: IMAGO/GEPA pictures)

Olympiasieger Lucas Pinheiro Braathen hat den Riesenslalom von Kranjska Gora gewonnen und die Entscheidung im Kampf auf die kleine Kristallkugel auf das Saisonfinale vertagt. Der Brasilianer hatte im Ziel 0,54 Sekunden Vorsprung auf den Schweizer Loic Meillard. Dritter wurde der Österreicher Stefan Brennsteiner. Dominator Marco Odermatt fuhr nur auf Platz fünf. Damit liegt der Schweizer in der Riesenslalom-Wertung zwar immer noch mit 495 Punkten an der Spitze. Braathen (447) und Meillard (406) haben aber beim Saisonfinale Ende März in Lillehammer noch Chancen auf die kleine Kristallkugel.

Die Deutschen Anton Grammel (8.), Jonas Stockinger (13.) und Fabian Gratz (17.) fuhren ebenfalls in die Punkteränge und sind in Lillehammer dabei. Nur die besten 25 Rennläufer der Riesenslalom-Wertung starten dort. Für Grammel war es die erste Top-Ten-Platzierung überhaupt.

Brasilianischer Olympiasieger dominiert im Riesenslalom: Top-Resultat für Grammel
16:48 Uhr

Deutsche stürmen in bedrohter Sportart bei Premiere aufs Podest

Die Kombinierer Johannes Rydzek und Nathalie Armbruster sind im ersten Mixed-Teamsprint der Weltcupgeschichte auf das Podest gestürmt. Das deutsche Duo kam im finnischen Lahti nach einer Energieleistung auf Rang drei. Nicht zu schlagen war Norwegen mit Dreifach-Olympiasieger Jens Luraas Oftebro und Gesamtweltcup-Gewinnerin Ida Marie Hagen. "Ich war wahnsinnig nervös. Ich wollte unbedingt, dass wir mit einem Podestplatz rausgehen. Wir sind unglaublich happy", sagte Schlussläuferin Armbruster im ZDF. Der 14 Jahre ältere Rydzek war ebenfalls zufrieden, als er im Ziel seine Teamkollegin im Empfang genommen hatte: "Ich habe mitgezittert. Nathalie hat das unglaublich gut gemacht."

Rydzek und Armbruster waren nach guten Sprüngen auf Rang vier in die Loipe gegangen, dort machten beide noch Boden gut. Armbruster sicherte am Ende ihrer letzten Runde 25,1 Sekunden hinter den Siegern das Podest ab. Rang zwei ging an Ilkka Herola/Minja Korhonen (Finnland/+18,8 Sekunden). Vinzenz Geiger und Ronja Loh belegten als zweites deutsches Duo den elften Rang unter den 14 Teams. Die Mixed-Variante gilt als ein möglicher Wettkampf für die Winterspiele 2030, sollte die Kombination dann noch zum Programm gehören.

Deutsche stürmen in bedrohter Sportart bei Premiere aufs Podest
16:32 Uhr

Skandalsprinter für zwei Jahre gesperrt: Kerley freut sich auf Enhanced Games

Der einstige 100-Meter-Weltmeister Fred Kerley ist wegen Vergehen gegen die Anti-Doping-Richtlinien mit einer zweijährigen Sperre belegt worden. Das teilte die in der Leichtathletik zuständige Athletics Integrity Unit (AIU) mit. Der 30-Jährige war bereits seit August 2025 vorläufig suspendiert, ihm wird in drei Fällen der Verstoß gegen Meldepflichten vorgeworfen. Die bisherige Sperre wird angerechnet, Kerley ist damit bis August 2027 gesperrt.

Allerdings ist ohnehin fraglich, ob der Amerikaner seine Karriere in der Leichtathletik fortsetzen wird. Kerley, der über die 100 Meter Olympia-Silber (2020) und -Bronze (2024) gewann, will an der ersten Ausgabe der Enhanced Games teilnehmen. Diese "Dopingspiele" sollen im Mai in Las Vegas stattfinden. Kerley war der erste Leichtathlet, der seine Zusage gegeben hatte. Teilnehmende dürfen dort leistungssteigernde Mittel einnehmen, die bei offiziellen Wettkämpfen verboten sind .Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics kündigte bereits an, Starter bei den Enhanced Games mit erheblichen Sperren für den "normalen" Sport zu belegen.

Skandalsprinter für zwei Jahre gesperrt: Kerley freut sich auf Enhanced Games
16:00 Uhr

Max Kruse spielt jetzt für zwei Klubs Fußball

Der frühere Nationalspieler Max Kruse hat ein erfolgreiches Debüt bei der TuS Dassendorf in der Hamburger Fußball-Oberliga gefeiert. Der 37-Jährige wurde beim 4:1 (4:0)-Heimsieg seines neuen Klubs gegen den TSV Buchholz 08 eingewechselt. Dreifacher Torschütze der Gastgeber war Ex-Bundesliga-Profi Martin Harnik. Mit dem 38-Jährigen hatte Kruse einst in der Jugend des SC Vier- und Marschlande und später bei den Profis von Werder Bremen gemeinsam gespielt.

Während Harnik die Dassendorfer als Kapitän auf das Feld führte, nahm Kruse mit der Rücknummer 99 zunächst auf der Auswechselbank Platz. Bei einem Dassendorfer Dreierwechsel zu Beginn der zweiten Hälfte beorderte TuS-Trainer Özden Kocadal dann Kruse auf den nur schwer zu bespielenden Rasen. Gleichzeitig verließ Harnik das Feld. Ein Kopfball und ein weiterer Abschluss Kruses verfehlten das Tor der Gäste aus der Nordheide aber klar. Das erste gemeinsame Pflichtspiel der beiden Ex-Profis für die TuS lässt also noch auf sich warten. Der 14-fache Nationalspieler hatte seine Profikarriere Ende 2023 beim SC Paderborn in der 2. Bundesliga beendet. Seit April 2024 spielt er für den Berliner Bezirksligisten Al-Dersimspor II. Aufgrund der Entfernung zwischen der Hauptstadt und Dassendorf kann er für beide Teams antreten.

Max Kruse spielt jetzt für zwei Klubs Fußball
15:46 Uhr

Havertz und Co. entgehen knapp der Blamage

Der englische Tabellenführer FC Arsenal um Nationalspieler Kai Havertz hat sich ins Viertelfinale des FA Cups gemüht. Beim Drittligisten Mansfield Town gewann die Mannschaft von Trainer Mikel Arteta mit 2:1 (1:0) und wendete nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich eine Blamage noch ab. Die Gunners feierten damit zumindest ergebnistechnisch eine gelungene Generalprobe für das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker) beim Bundesligisten Bayer Leverkusen.

Noni Madueke brachte Arsenal kurz vor der Pause mit einem satten Abschluss aus 15 Metern in Führung (41.). Der Außenseiter kam jedoch zum Ausgleich: Nach einem folgenschweren Fehlpass des erst 16 Jahre alten Marli Salmon nutzte William Evans die Gelegenheit zum 1:1 (50.). Der kurz zuvor für Havertz eingewechselte Eberechi Eze (66.) sicherte den Londonern schließlich das Weiterkommen. Ein Klassenunterschied war kaum zu erkennen. Arsenal ist damit seit zehn Pflichtspielen ungeschlagen. In der Premier League führen die Londoner die Tabelle an, zudem beendeten sie die Gruppenphase der Champions League als Spitzenreiter.

Havertz und Co. entgehen knapp der Blamage
15:16 Uhr

"Einfach nur traumhaft": Biathlon-Top-Talent läuft zum besten Karriereergebnis

Biathletin Marlene Fichtner hat erneut für ein dickes Ausrufezeichen gesorgt. Die 22-Jährige verpasste beim Weltcup in Kontiolahti, dem ersten ohne Franziska Preuß, das Podest nur knapp und belegte im Massenstart einen starken vierten Platz. Fichtner hatte schon am Donnerstag im Einzel als Fünfte ihr bestes Karriereergebnis geholt und überzeugt. "Es war einfach nur traumhaft zu laufen. Ich habe versucht, bei mir zu bleiben und mutig an die Sache ranzugehen. Ich bin sehr stolz, dass es so gut geklappt hat", sagte das Top-Talent aus Ruhpolding im ZDF freudestrahlend.

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Marlene Fichtner toppte ihre Karrierebestleistung. (Foto: dpa)

Der Sieg im Rennen über 12,5 Kilometer ging an die dreifache Olympiasiegerin Julia Simon. Die Französin triumphierte mit einem Schießfehler knapp vor den beiden Schwedinnen Elvira Öberg (2/+5,6 Sekunden) und Anna Magnusson (1/8,9). Fichtner hatte sich bei der ersten Schießeinlage auch einen Fehler geleistet, arbeitete sich aber von Rang 26 noch weit nach vorne. Zu Rang drei fehlten nur sechs Sekunden. Vanessa Voigt (2/+30,6), Selina Grotian (3/+43,3) und Janina Hettich-Walz (3/+45,2) belegten die Ränge 12, 15 und 17.

"Einfach nur traumhaft": Biathlon-Top-Talent läuft zum besten Karriereergebnis
14:41 Uhr

Falsch abgebogen: Chaos-Rennen katapultiert Deutsche aufs Podest

Die deutsche Radsport-Meisterin Franziska Koch ist beim chaotischen Schotter-Spektakel Strade Bianche überraschend auf Platz drei gefahren. Die 25-Jährige profitierte nicht nur von ihrem starken Finish auf der Piazza del Campo von Siena, sondern auch von einer falsch geleiteten Favoritengruppe. Nach 133 Kilometern siegte die Schweizerin Elise Chabbey vor der früheren Tour-Siegerin Kasia Niewiadoma aus Polen.

Koch war Bestandteil einer Spitzengruppe, die möglicherweise chancenlos gewesen wäre. Etwa 32 Kilometer vor dem Ziel war die dahinterliegende Favoritengruppe mit Tour-Siegerin Pauline Ferrand-Prévot aus Frankreich und der Niederländerin Demi Vollering weniger als eine Minute zurück, als das davor fahrende Begleitmotorrad falsch abbog. Die Fahrerinnen realisierten das Missgeschick aber erst nach wenigen Hundert Metern und drehten um. "Wir wussten, wir kommen nicht mehr zurück", meinte Vollering, die Teamkollegin von Koch und Siegerin Chabbey ist. Koch und die anderen in der Spitzengruppe profitierten davon natürlich. Am steilen Schlussanstieg zur Piazza war Koch zunächst abgehängt, hatte als Vierte einige Meter Rückstand. Doch durch eine hervorragende Fahrlinie zwängte sie sich noch an der italienischen Meisterin Elisa Longo Borghini vorbei und feierte ein unerwartetes Podium.

Falsch abgebogen: Chaos-Rennen katapultiert Deutsche aufs Podest
14:08 Uhr

Diagnose von Manuel Neuer ist da

Kapitän Manuel Neuer wird dem FC Bayern München wegen einer erneuten Verletzung im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Atalanta Bergamo fehlen. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister mitteilte, erlitt der Kapitän beim 4:1 in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach einen kleinen Muskelfaserriss in der linken Wade. Wegen eines Faserrisses dort hatte der bald 40 Jahre alte Torhüter schon seit Mitte Februar eine Zwangspause einlegen müssen.

Gegen Gladbach gab Neuer sein Comeback, musste aber zur Pause in der Kabine bleiben. Wie lange er jetzt aussetzen muss, prognostizierte der FC Bayern nicht. "Ich wünsche Manu eine gute Besserung. Es ist einfach schade und es tut mir leid für ihn, dass er rausmusste", sagte Vertreter Jonas Urbig. "Wir haben im Torwartteam so eine gute Konstellation, dass wir uns gegenseitig unterstützen und da ist jeder bereit." Der 22-Jährige wird am Dienstag (21 Uhr/Prime Video und im ntv.de-Liveticker) in Bergamo im Münchner Tor stehen. Im Achtelfinale des Vorjahres waren die Münchner mit Urbig im Tor anstelle des damals im Hinspiel verletzt ausgewechselten Neuer gegen Bayer Leverkusen weitergekommen. Das Rückspiel gegen Bergamo findet am 18. März in München statt.

Diagnose von Manuel Neuer ist da
13:45 Uhr

Zwei Hole-in-one und eine Panne: TV-Drohne kracht bei Golf-Turnier in Baum

Schöne Aussichten beim Golfturnier in Hongkong: Doch zumindest die Bilder einer TV-Drohne brechen jäh ab, als sich das Gerät in einen Baum manövriert. Mehr Präzision beweisen da die Profis auf dem Platz: Gleich zwei Hole-in-one begeistern das Publikum.

Zwei Hole-in-one und eine Panne: TV-Drohne kracht bei Golf-Turnier in Baum
13:05 Uhr

Wilde England-Gerüchte um BVB-Bankdrücker

Karim Adeyemi steht vor einer wegweisenden Zukunftsentscheidung, sein Arbeitspapier bei Borussia Dortmund läuft 2027 aus. Dass der Offensivspieler den BVB bereits im Sommer verlässt, scheint ebenso wenig ausgeschlossen wie eine Vertragsverlängerung. Wie das Portal "fichajes" berichtet, ist die Konkurrenz für die Dortmunder jedoch erdrückend groß.

Speziell Manchester United und der FC Chelsea sollen um Adeyemi buhlen und bereit sein, ihm ein Mega-Gehalt zu zahlen, bei dem die Borussia wohl nicht mithalten könnte. In einer für ihn insgesamt enttäuschenden Saison hat der DFB-Auswahlspieler zuletzt nur wenige Spiele in der Startelf bestritten. Trotzdem langte es bislang für 33 Einsätze, acht Treffer und fünf Assists.

Mehr zu den Gerüchten hier im Transfer-Ticker der Kollegen von sport.de

Wilde England-Gerüchte um BVB-Bankdrücker
12:32 Uhr

Wie schwer ist der Superstar verletzt? Cristiano Ronaldo unterbricht Rekordjagd

Cristiano Ronaldo muss auf der Jagd nach seinem Tor Nummer 1.000 eine Zwangspause einlegen. Der portugiesische Superstar steht aktuell bei 965 Treffern, doch auf Nummer 966 wird er einige Zeit warten müssen. Der 41-Jährige hat mit einer Muskelverletzung Saudi-Arabien verlassen, um sich in Spanien behandeln zu lassen. Ronaldo war am vergangenen Wochenende beim 3:1 von Al Nassr, seinem derzeitigen Verein, gegen Al Fahya verletzt ausgewechselt worden.

"Nach den ersten Untersuchungen wurde schnell klar, dass die Verletzung gravierender als angenommen ist. Er wird eine Pause benötigen", sagte sein Trainer Jesus vor dem Liga-Spiel gegen Neom SC. "Wir hoffen, dass er bald zurückkehren kann." Das aber, so berichtet ESPN, dürfte nicht vor der anstehenden Länderspielpause passieren. Aber auch da steht sein Einsatz in den Spielen in Mexiko und in den USA noch in den Sternen.

Wie schwer ist der Superstar verletzt? Cristiano Ronaldo unterbricht Rekordjagd
11:43 Uhr

Leon Goretzka reagiert auf Nagelsmann-Aussagen

Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka ordnet die für ihn höchst erfreulichen Aussagen von Bundestrainer Julian Nagelsmann zu seiner möglichen WM-Rolle "nicht als Freifahrtschein" für das Turnier im Sommer ein. Sie seien für ihn vielmehr "eine Motivation", sagte der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler nach seiner starken Leistung beim 4:1 mit dem FC Bayern München in der Bundesliga gegen Borussia Mönchengladbach.

Nagelsmann hatte in dieser Woche in einem "Kicker"-Interview zu Goretzka im Hinblick auf die WM-Endrunde in Kanada, Mexiko und den USA gesagt: "Stand jetzt wird Leon Goretzka, trotz weniger Spielzeit bei Bayern, gute Chancen haben, zu spielen und eine ähnliche Rolle zu haben wie in der WM-Quali."

Der 67-malige Nationalspieler war in der ersten Saisonhälfte in allen sechs Partien der DFB-Auswahl in der WM-Qualifikation zum Einsatz gekommen, dabei viermal über die komplette Spielzeit. "Überrascht hat mich das eigentlich nicht. Ich habe in der Quali jedes Spiel gemacht", sagte Goretzka nach dem Gladbach-Spiel beim TV-Sender "Sky" angesprochen auf Nagelsmanns Aussagen zur Besetzung des defensiven Mittelfeldes. Der Bundestrainer sieht ihn dort mit einem speziellen Profil, das die anderen WM-Kandidaten auf dieser Position so nicht hätten.

Leon Goretzka reagiert auf Nagelsmann-Aussagen
11:04 Uhr

Spektakulärer Auftakt für Team D: Erstes Gold im Hundertstelkrimi

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Besser wurde es nicht: Forster krallte sich die Medaille. (Foto: REUTERS)

Fahnenträgerin Anna-Lena Forster hat bei den Paralympischen Winterspielen nach einem Hundertstelkrimi für einen goldenen Blitzstart gesorgt. Die Monoskifahrerin gewann am ersten Tag der Wettbewerbe die Abfahrt der sitzenden Startklasse in Cortina d'Ampezzo und bescherte dem Team D einen perfekten Auftakt.

Forster setzte sich auf der aufgrund des Tauwetters schon leicht ramponierten Piste im Tofane Alpine Skiing Centre in 1:25,79 Minuten mit fünf Hundertsteln Vorsprung vor ihrer spanischen Weltcup-Konkurrentin Audrey Pascual Seco durch. Die Chinesin Sitong Liu (+5,48) komplettierte das Podium.

Weltmeisterin und Mitfavoritin Barbara van Bergen stürzte als erste Starterin und landete im Fangnetz, konnte aber anschließend langsam in den Zielbereich fahren. Peking-Siegerin Momoka Muraoka verzichtete auf einen Start, die Japanerin war erst kürzlich nach einem Schlüsselbeinbruch ins Renngeschehen zurückgekehrt. Für die 30-jährige Forster ist es die erste Goldmedaille in der Abfahrt, in Peking hatte sie Silber geholt. Insgesamt triumphierte die Radolfzellerin bereits fünf Mal bei Winterspielen, ihr Medaillenkonto steht mittlerweile bei zehn.

Spektakulärer Auftakt für Team D: Erstes Gold im Hundertstelkrimi
10:38 Uhr

Russland holt erste Medaille seit 2014

Russland hat seine erste Medaille bei den Paralympics unter eigener Flagge seit den Heimspielen von Sotschi 2014 gewonnen. Die alpine Skirennfahrerin Warwara Worontschichina kam am ersten Wettkampftag in Cortina d'Ampezzo in der Abfahrt der stehenden Startklasse auf Rang drei und sicherte sich Bronze. Der Sieg ging an die Weltcupdominatorin Ebba Arsjö aus Schweden (1:22,00 Minuten), die ihre dritte Goldmedaille bei Winterspielen gewann. Die Französin Aurelie Richard (+1,71 Sekunden) holte Silber vor der 23-jährigen Worontschichina (+2,47).

Die Russin war nach der Wiederzulassung des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) und einer erfolgreichen Klage Russlands vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS gegen den Ski- und Snowboard-Weltverband FIS erst im Januar nach vier Jahren in den Weltcup zurückgekehrt. Für die Paralympics hatte Worontschichina eine der sechs russischen Wildcards erhalten. Die Rückkehr von Russland und Belarus war das bestimmende Thema vor dem Start der Spiele in Mailand und Cortina, bei der Eröffnungsfeier am Freitag im Amphitheater von Verona war die russische Flagge erstmals seit Sotschi 2014 wieder bei Paralympics zu sehen.

Russland holt erste Medaille seit 2014
10:08 Uhr

Der Weg zu Zverevs letztem Traum führt über überraschende Niederlagen

Für das große Ziel eines Grand-Slam-Sieges kann Alexander Zverev auch mit Niederlagen gegen schwächere Gegner gut leben. Weniger passiv, aggressiver und variabler will Zverev spielen - Niederlagen wie im Achtelfinale beim ATP-Turnier in Acapulco seien einkalkuliert.

"Ich bin seit mehr als zwölf Jahren auf Tour und ich habe alles gewonnen, außer das eine, was ich noch immer erreichen will. Ich war nah dran, aber ich habe es nie geschafft. Eine Veränderung kann zu etwas Positivem führen und wir haben uns dem verschrieben", betonte Zverev nach seinem Auftaktsieg in Indian Wells. "Ich werde wie in Acapulco gegen Spieler verlieren, gegen die ich nicht verlieren sollte, aber damit komme ich klar." Zverev ist Olympiasieger, hat das ATP-Finale gewonnen und auf jeder Turnierebene Siege gefeiert - nur in Wimbledon, New York, Paris und Melbourne hat es für die Nummer vier der Weltrangliste bei einem Grand Slam bislang nicht geklappt.

Gegen Matteo Berrettini aus Italien holte Zverev in der zweiten Runde des Masters ein 6:3, 6:4 und hatte die Partie dabei durchgehend unter Kontrolle. Bei den Australian Open war er erst im Halbfinale ausgeschieden. "Generell finde ich, dass ich ganz gut spielen kann und das auch in den Turnieren gezeigt habe. Es wird Niederlagen wie in Acapulco geben, das ist okay."

Der Weg zu Zverevs letztem Traum führt über überraschende Niederlagen
09:44 Uhr

Weltmeister Norris wettert gegen neue Formel-1-Motoren

Lando Norris hat kurz vor dem ersten Grand Prix des Jahres erneut heftige Kritik an den neuen Motoren der Formel 1 geübt. "Wir sind von den besten Autos in der Geschichte zu den vielleicht schlechtesten gekommen, was die Fahrbarkeit angeht", sagte Weltmeister Norris am Samstag nach dem Qualifying beim Saisonauftakt in Australien: "Wir müssen jetzt damit leben und das Beste daraus machen."

Erstmals in der Geschichte der Rennserie trägt der Elektromotor fast die Hälfte der Leistung bei, der Bedarf eines Formel-1-Autos ist aber so groß, dass die Fahrer ihre Runden nicht unter Volllast fahren können - weil ihnen sonst die Energie ausgeht. "Ich könnte für Stunden darüber sprechen", sagte McLaren-Pilot Norris, "jeder weiß, wo die Probleme liegen: Es ist die 50/50-Aufteilung, die funktioniert einfach nicht."

Die Fahrer müssen an gewissen Stellen der Strecke "vom Gas gehen oder runterschalten", um den Generator zu füttern und Energie einzusammeln. Die neue Motorenformel wurde mit Blick auf die großen Hersteller gewählt, die in der Formel 1 zukunftsträchtige Technologien präsentieren wollen. Bei den 22 Fahrern herrsche aber weitgehende Einigkeit. "Wenn 18 oder 20 Fahrer sich beschweren, dann weiß ich nicht, ob es besser für den Sport ist", sagte Norris.

Weltmeister Norris wettert gegen neue Formel-1-Motoren
09:09 Uhr

Dieser Wutanfall kostet Lieberknecht das Bochum-Spiel

Gelb-Rot in kürzester Zeit: Kaiserslauterns Trainer Thorsten Lieberknecht wird beim Spiel gegen den SC Paderborn des Feldes verwiesen und fehlt nun im Topspiel am heutigen Samstag um 20.30 Uhr gegen den VfL Bochum. Der letzte Funke Hoffnung auf den Aufstieg soll entfacht werden - doch der Chefcoach muss zuschauen. 

Dieser Wutanfall kostet Lieberknecht das Bochum-Spiel
08:47 Uhr

Warum das DFB-Länderspiel heute nur im Livestream zu sehen ist

Wer den Klassiker zwischen Deutschlands Fußballerinnen und Norwegen am frühen Abend (18 Uhr und im Liveticker auf ntv.de) live am Bildschirm verfolgen möchte, muss per Stream zuschauen. Das WM-Qualifikationsspiel in Stavanger wird vom ZDF bei sportstudio.de und im Streaming-Portal übertragen, im linearen TV hat unter anderem Wintersport Vorrang.

Der Sender, erklärte Sprecher Thomas Hagedorn, zeige "von 8.30 bis 19.00 Uhr ein umfassendes Live-Programm mit Paralympics, Wintersport-Weltcups und mehr". Zudem verwies er auf die "zeitliche Nähe" des Frauen-Länderspiels zum 25. Spieltag in der Fußball-Bundesliga der Männer.

Angesichts der "Ereignisfülle an diesem Sport-Samstag" sei die Online-Übertragung "ein separater, gleichwertiger Ausspielweg, auf dem die vielen Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Frauen mitfiebern können". Die nächste Partie der DFB-Frauen auf dem Weg zur WM 2027 in Brasilien am 14. April in Nürnberg gegen Österreich wird das ZDF auch im Hauptprogramm ausstrahlen.

Warum das DFB-Länderspiel heute nur im Livestream zu sehen ist
07:59 Uhr

"Reimen sich immer was zusammen": Rote Karte macht Gladbach fassungslos

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Rocco Reitz fällt und sieht die Rote Karte. (Foto: IMAGO/Sven Simon)

Mehr als die erwartbare Niederlage beim FC Bayern erzürnte die Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach die Rote Karte für Kapitän Rocco Reitz. Der Mittelfeldspieler wird deswegen nach dem 1:4 am Freitagabend wegen einer Sperre mindestens eine der drei anstehenden wichtigen Partien im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga verpassen. In den kommenden Spielen trifft die Mannschaft auf den FC St. Pauli, den 1. FC Köln und erneut daheim auf den 1. FC Heidenheim.

"Das beeinflusst die nächsten Wochen", kommentierte Trainer Eugen Polanski verärgert. Reitz hatte beim 1:4 in der zweiten Spielhälfte beim Stand von 0:2 nach einem mit Elfmeter geahndeten Zweikampf mit Bayern-Stürmer Nicolas Jackson wegen Vereitelung einer klaren Torchance die Rote Karte bekommen.

Schiedsrichter Robert Schröder nannte seine Entscheidung alternativlos. Es habe sich um ein "Haltevergehen" gehandelt, ohne Chance für Reitz, den Ball zu spielen. "Das Regelwerk lässt mir - wenn ich den Elfmeter pfeife - nichts anderes möglich", sagte Schröder bei Sky. "Die reimen sich immer etwas zurecht", sagte Polanski zur Begründung des Unparteiischen. Er nannte den Entscheidungsverlauf in der kniffligen Szene, "erst Vorteil, dann Elfmeter und Rot, extrem hart". Gladbachs Sportchef Rouven Schröder wollte sich lieber "nicht in Rage reden", als er die Szene bewerten sollte. "Ihr könnt es beurteilen", sagte er im Gespräch mit den Reportern.

"Reimen sich immer was zusammen": Rote Karte macht Gladbach fassungslos
07:12 Uhr

Florian Wirtz ist zurück

Beim Comeback von Florian Wirtz hat der englische Fußball-Meister FC Liverpool eine erneute Blamage bei den Wolverhampton Wanderers vermieden. Drei Tage nach der Liga-Niederlage beim Tabellenletzten der Premier League gewannen die Reds ihr Gastspiel im FA-Cup-Achtelfinale im Molineux Stadium souverän mit 3:1 (0:0).

Wirtz wurde am Freitagabend bei 2:0-Führung in der 69. Minute für Rio Ngumoha eingewechselt. Der Nationalspieler hatte sich vor zwei Wochen am Rücken verletzt und drei Spiele verpasst, darunter auch die jüngste Pleite bei den Wolves (1:2). Der Offensivspieler war unter Teammanager Arne Slot zuletzt gesetzt. Er kommt auf sechs Tore und acht Vorlagen in wettbewerbsübergreifend nun 36 Einsätzen für Liverpool.

Florian Wirtz ist zurück
06:39 Uhr

"Fantastisch": Max Verstappen crasht zum Auftakt der neuen Formel-1-Ära

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Verstappens Red Bull endete im Kiesbett. (Foto: REUTERS)

Max Verstappen wird vom Ende des Feldes in die neue Ära der Formel 1 starten. Der viermalige Weltmeister verlor im Qualifying zum Grand Prix von Australien gleich zu Beginn seiner ersten schnellen Runde die Kontrolle über seinen Red Bull. Der Bolide brach beim Anbremsen auf Kurve eins unvermittelt aus, drehte sich und schlug hart in die Streckenbegrenzung ein.

"Das Auto hat auf der Hinterachse verdammt noch mal blockiert, fantastisch", funkte Verstappen an die Box. Im Kampf um die Startplätze für den Saisonauftakt am Sonntag (5 Uhr MEZ/Sky und im Liveticker auf ntv.de) konnte Verstappen damit keine Zeit setzen, er wird ganz hinten einsortiert.

Die Formel 1 hat sich zur neuen Saison ein grundlegend neues Reglement verordnet, die Power Unit bezieht nun fast die Hälfte ihrer Leistung aus einem Elektromotor. Verstappen gehörte zu den lautesten Kritikern der neuen Antriebe, unterstrich zuletzt aber dennoch seine Ambitionen für diese Saison. Im vergangenen Jahr hatte er nach vier Titeln in Serie die WM an Lando Norris im McLaren verloren. Die neue Saison beginnt für ihn nun völlig ungewohnt. 2025 hatte Verstappen an 24 Rennwochenenden 24-mal das interne Teamduell im Qualifying gewonnen. In Melbourne wird er am Sonntag hinter seinem neuen Stallrivalen Isack Hadjar starten.

"Fantastisch": Max Verstappen crasht zum Auftakt der neuen Formel-1-Ära
06:24 Uhr

"Unglaublich gut": Rivalen überschütten Mick Schumacher mit Lob

Nur eine Woche nach seinem Frust-Debüt in der IndyCar-Serie hat Mick Schumacher eine glänzende Vorstellung in der Qualifikation zum zweiten Saisonrennen hingelegt. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher startet am Samstag (21.00 Uhr MEZ/Sky) bei seinem Oval-Debüt auf dem Phoenix Raceway als Vierter aus der zweiten Reihe.

Der deutsche Fahrer des Teams RLL bekam anschließend viel Lob von der erfahrenen Konkurrenz. "Ich fand ihn unglaublich gut", meinte Penske-Pilot Josef Newgarden, der als Zweiter hinter Teamkollege David Malukas ins Rennen über 250 Runden geht. "Der Kerl ist ein Neuling im Ovalrennen, er hat einen tollen Job gemacht."

Lob gab es auch von Schumachers Teamkollegen Graham Rahal. "Mick hat einen erstklassigen Job gemacht", befand der Sohn von Teammitbesitzer Bobby Rahal, der von Rang drei startet. "Das ist wirklich ein großer Schritt für uns alle, denn wir wussten, dass kurze Ovalkurse unsere Achillesferse sind."

"Unglaublich gut": Rivalen überschütten Mick Schumacher mit Lob
05:39 Uhr

FC Bayern in Sorge um Manuel Neuer und Harry Kane

Fußball-Rekordmeister Bayern München bangt vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Atalanta Bergamo um Kapitän Manuel Neuer. "Er hat ein bisschen was gespürt an der Wade. Das ist natürlich sehr kurzfristig bis zum nächsten Spiel", sagte Trainer Vincent Kompany bei Sky nach dem 4:1 (2:0) gegen Borussia Mönchengladbach, bei dem Neuer zur Halbzeit ausgewechselt worden war.

Neuer hatte seinen Platz nach der ersten Hälfte wie schon vor drei Wochen im Spiel bei Werder Bremen (3:0) für Jonas Urbig geräumt. Damals hatten die Bayern zunächst von einer "Vorsichtsmaßnahme" gesprochen, anschließend fiel Neuer mit einem Muskelfaserriss jedoch für zwei Partien aus. Am Freitag hatte er gegen Gladbach sein Comeback gegeben.

Für das Spiel in Bergamo scheint auch ein Einsatz von Stürmer Harry Kane, der gegen Gladbach wegen eines Schlags auf die Wade ausgefallen war, noch fraglich zu sein. "Hoffentlich schafft er das", sagte Kompany: "Wenn nicht, versuchen wir es mit den Jungs, die wir haben." Nach dem Spiel sei Kane jedoch schon in der Kabine gewesen und habe eine "gute Körpersprache" gehabt, verriet Kompany: "Er wirkt motiviert für das nächste Spiel."

FC Bayern in Sorge um Manuel Neuer und Harry Kane