Der Sport-Tag
21. Februar 2026
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21:35 Uhr

Nach Handy-Fauxpas: Olympiasieger sprach doch noch mit dem Kanzler

Rodel-Olympiasieger Max Langenhan hat von Bundeskanzler Friedrich Merz volle Absolution für seinen Handy-Fauxpas während der Winterspiele erhalten. "Für ihn war das gar kein Problem. Wir hatten noch einmal Kontakt, das war sehr schön. Ich habe mich zehnmal voller Hochachtung entschuldigt", berichtete Langenhan beim "Ball des Sports" in Frankfurt am Main.

Nach seinem Triumph im Einsitzer hatte der 26-Jährige einen Anruf des Regierungschefs, der ihm zur Gold-Fahrt gratulieren wollte, weggedrückt. Weil der Thüringer mit der ihm unbekannten Telefonnummer nichts anfangen konnte und sich just zu der Zeit ein Gratulationsvideo der Reality-Stars Carmen und Robert Geiss ansah, wischte er den Anruf weg. Im Nachhinein habe ihm das "richtig leidgetan", sagte Langenhan.

Mittlerweile hat der zweimalige Olympiasieger, der in Italien auch Gold mit der Mannschaft gewann, die betreffende Telefonnummer gespeichert. "Ich bin mir aber sicher, dass es nicht seine eigene ist. Das wäre ja wild vom Datenschutz her. Ich würde aber ohnehin nicht zurückrufen, denn ich denke, er hat gerade ganz viele wichtige Termine. Die gehen vor", sagte Langenhan.

Nach Handy-Fauxpas: Olympiasieger sprach doch noch mit dem Kanzler
20:23 Uhr

"Dass man das alles erleben muss ...": Franziska Preuß spricht über "Psychoterror"

Auch Franziska Preuß hat nach ihrem letzten Karriererennen den Umgang mit Sportlerinnen und Sportlern in den Sozialen Medien kritisiert. "Ich habe die letzten Tage schon gemerkt, was alles so abgelaufen ist", sagte die Biathletin nach dem olympischen Massenstart am Samstag in Antholz: "Dieser Psychoterror, wenn die Leute sagen, schau bloß nicht auf Social Media, was da wieder geschrieben wird. Da denkt man sich schon, wie krass das ist."

Preuß hatte bei ihrer Medaillenjagd bei den Winterspielen in Norditalien immer wieder sportlich bittere Rückschläge kassiert. "Aus Selbstschutz" habe sie deswegen "die letzten Tage wenig Zeit auf Social Media verbracht", sagte die Bayerin nun nach ihrem abschließenden 28. Platz im Massenstart. "Man ist ja immer noch ein Mensch. Ich habe weder was Kriminelles gemacht oder wen umgebracht. Es ist einfach Sport. Dass man das alles erleben muss, ist mir keine Medaille wert", sagte Preuß.

"Dass man das alles erleben muss ...": Franziska Preuß spricht über "Psychoterror"
19:30 Uhr

Fan wird nach Bundesliga-Spiel in "sehr kritischem Zustand" ins Krankenhaus eingeliefert

Der beim Fußball-Bundesligaspiel zwischen dem 1. FC Köln und der TSG Hoffenheim (2:2) verunglückte Zuschauer ist in einem "sehr kritischen Zustand" ins Krankenhaus eingeliefert worden. Das teilten die Kölner nach der Partie mit. Demnach sei der 90 Jahre alte Fan eine Treppe heruntergefallen, anschließend reanimiert und abtransportiert worden.

Zum Behandlungsverlauf im Krankenhaus habe der Verein keine Informationen. Nachdem der Vorfall im Stadion bekannt geworden war, stellten beide Fanlager aus Solidarität die Unterstützung ihrer Teams für den Rest des Spiels ein.

Fan wird nach Bundesliga-Spiel in "sehr kritischem Zustand" ins Krankenhaus eingeliefert
18:27 Uhr

"Sportliche, finanzielle und politische Gründe": Bundesligist verwirft USA-Pläne

Bundesligist Werder Bremen hat kürzlich die Pläne für eine USA-Reise im Sommer verworfen - nun äußerte sich der Verein detailliert zu den Umständen. "Sportliche, finanzielle und politische Gründe" hätten den Ausschlag gegeben, teilte ein Sprecher des Vereins auf SID-Anfrage mit. Werder hatte ursprünglich geplant, im Verlauf der Reise im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada unter anderem in Minnesota Station zu machen.

"In einer Stadt zu spielen, in der Unruhen herrschen und Menschen erschossen werden, passt nicht zu unseren Werten. Zudem weiß man mittlerweile nicht mehr, mit welchem Spieler man noch in die USA einreisen kann aufgrund der verschärften Einreisebedingungen", hieß es in der Mitteilung des Vereins.

Im Rahmen der von US-Präsident Donald Trump angeordneten Verschärfung der Einwanderungspolitik wurden in den vergangenen Wochen Tausende Beamte der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) nach Minneapolis entsandt. Zwei US-Bürger wurden im Januar von ICE-Beamten in der Stadt erschossen.

Doch nicht nur politische Gründe sorgten für die Planänderung bei den Bremern. "Hinzu kommt, dass die aktuelle sportliche Situation eine Planung erschwert und es auch gewisse wirtschaftliche Risiken gab", heißt es in dem Statement weiter.

"Sportliche, finanzielle und politische Gründe": Bundesligist verwirft USA-Pläne
17:27 Uhr

Kommt er oder nicht? Olympisches Rätselraten um Donald Trump

US-Präsident Donald Trump kommt italienischen Medienberichten zufolge wohl doch nicht für einen Kurzbesuch der Olympischen Winterspiele nach Italien. Die Zeitung "Corriere della Sera" berichtete, dem US-Konsulat in Mailand sei eine Absage mitgeteilt worden. Zuvor gab es Gerüchte, Trump wolle am Sonntag nach Mailand reisen, um das Eishockey-Finale der Männer zu verfolgen. Dort treffen die USA auf Kanada.

Italienische Medien berichteten Anfang der Woche, die lokalen Sicherheitsbehörden hätten sich auf eine mögliche Visite des US-Präsidenten vorbereitet. Nach Angaben des "Corriere della Sera" bleiben die bislang vorbereiteten Sicherheitsmaßnahmen jedoch vorerst bestehen - "auch für einen möglichen und plötzlichen Kurswechsel", meldete das Blatt nun weiter.

Vor wenigen Tagen hieß es noch, Trump wolle bei einem Einzug des US-Teams ins Eishockey-Finale nach Mailand reisen und anschließend an der Abschlussfeier in Verona am Sonntagabend teilnehmen. Eine offizielle Bestätigung aus den USA für solche Pläne gab es jedoch nicht.

Kommt er oder nicht? Olympisches Rätselraten um Donald Trump
16:23 Uhr

Drei Elfmeter, aber kein Sieger im Nord-Derby

Viele Fans, zahlreiche Elfmeter, aber keine Siegerinnen: Im Nordderby der Frauen-Bundesliga hat der Hamburger SV trotz Führung gegen Werder Bremen einen Prestigeerfolg verpasst. 1:1 (1:0) hieß es am Ende einer ansehnlichen Partie vor 12.276 Zuschauerinnen und Zuschauern im Volksparkstadion.

Die österreichische HSV-Angreiferin Sophie Hillebrand verwandelte zunächst einen Foulelfmeter (18.), ehe sie kurz vor der Pause vom Punkt die 2:0-Führung verpasste (42.). Larissa Mühlhaus (63.) erzielte mit dem dritten Foulelfmeter der Partie den Ausgleich für die favorisierten Bremerinnen.

Für den Aufsteiger HSV ist der Punkt im Abstiegskampf wertvoll. Die Hamburgerinnen liegen nun drei Punkte vor der SGS Essen, die auf dem Abstiegsrang 13 steht. Die Essenerinnen können am Sonntag im Spiel gegen RB Leipzig aber noch nachziehen. In einer stimmungsvollen Partie ging es vor allem in der Schlussphase zur Sache. Beide Teams vergaben beste Chancen auf einen späten Sieg.

Drei Elfmeter, aber kein Sieger im Nord-Derby
15:50 Uhr

U21-Nationalspieler bekennt sich zum DFB

U21-Nationalspieler Nicolo Tresoldi sieht seine Zukunft weiter im Trikot des DFB. "Ich habe mich vor Jahren entschieden, für Deutschland zu spielen. Sie haben mir eine Perspektive gezeigt, und ich habe mich sofort wertgeschätzt gefühlt", sagte der Stürmer des FC Brügge der "Gazzetta dello Sport". Tresoldi ist in Italien geboren, über seine Mutter wäre er auch für Argentinien spielberechtigt. Einen Anruf aus Italien hatte er nach seinen jüngsten Erfolgen dennoch erwartet - doch es kam keiner. "Immerhin habe ich zwei Tore in der Champions League geschossen. Ein Anruf, und sei es nur zum Kennenlernen, wäre schön gewesen. Das bedeutet, dass ich noch mehr leisten muss", sagte der ehemalige Profi von Hannover 96.

Tresoldi war im Alter von 13 Jahren mit seiner Familie aus Italien nach Deutschland gezogen, seit 2022 spielt er für die Nachwuchsmannschaften des DFB. Bei der U21-EM 2025 traf er mit Deutschland im Viertelfinale auf Italien (3:2 n.V.). "Es war schon etwas seltsam, die Gegner italienisch sprechen zu hören. Es tat mir fast ein bisschen leid, sie rauszuschmeißen. Aber so ist Fußball", sagte er.

U21-Nationalspieler bekennt sich zum DFB
15:09 Uhr

"Bin dagegen": Deutsche Olympiasiegerin wehrt sich gegen "Gleichmacherei"

Skilanglauf-Olympiasiegerin Katharina Hennig Dotzler sieht die olympische Premiere des 50-Kilometer-Rennens für Frauen kritisch. "Ich bin definitiv dagegen, dass Frauen 50 Kilometer laufen", sagte die 29-Jährige vor dem morgigen "Marathon" (10 Uhr/ZDF, Eurosport und im ntv.de-Liveticker) in Val di Fiemme. "Das ist Gleichmacherei und nicht Gleichberechtigung."

Der Weltverband FIS hatte zur Saison 2024/25 die Distanzen für Männer und Frauen angeglichen, bis dahin waren Frauen bei großen Meisterschaften maximal 30 Kilometer gelaufen. "Diese ganzen Streckenanpassungen haben für mich nichts mit Gleichberechtigung zu tun, denn wir Frauen haben einen anderen Körper. Die Biologie der Frau ist eine andere. Und da fühle ich mich auch nicht diskriminiert. Wir haben halt andere Stärken", sagte die Teamsprint-Olympiasiegerin von 2022. Hennig Dotzler regte an, die Entscheidung noch einmal zu hinterfragen. "Da muss man nochmal drüber nachdenken, ob man das Ganze nicht wieder zurückdreht", sagte sie. Für Hennig Dotzler wird das Rennen das letzte ihrer olympischen Karriere.

"Bin dagegen": Deutsche Olympiasiegerin wehrt sich gegen "Gleichmacherei"
14:28 Uhr

Frühschoppen für Team Kanada - gelockerte Regeln bei Finale

In Kanada führt das olympische Eishockeyfinale zu teilweise kuriosen Lockerungen der Alkoholgesetze. In der Provinz Ontario dürfen Bars und Restaurants morgen bereits anders als sonst schon von 6.00 Uhr morgens an Alkohol ausschenken. Wenn das Männerfinale gegen den Erzrivalen USA am Sonntag in Mailand angepfiffen wird, sind es in Ontario 8.10 Uhr am Morgen.

"Lasst uns alle zusammenkommen, lokale Unternehmen unterstützen und Team Kanada anfeuern!", forderte Ontarios Premierminister Doug Ford die Bevölkerung auf. Auch in der Provinz Manitoba dürfen laut CBS bestimmte Lokale bereits am Morgen Alkohol ausschenken - unter bestimmten Bedingungen: Die Fernsehgeräte müssen eingeschaltet sein und das Olympiaprogramm laufen. Auch in den westlicheren Provinzen Alberta und Saskatchewan können Bars demnach Ausnahmegenehmigungen erhalten.

Frühschoppen für Team Kanada - gelockerte Regeln bei Finale
13:37 Uhr

Unfair weggeblockt: Deutscher verliert Medaillenchance

Eine unsportliche Aktion des Schweizers Ryan Regez hat Tim Hronek die Chance auf eine olympische Medaille im Ski Cross gekostet. Der 33 Jahre alte Goldmedaillengewinner von Peking blockte im Halbfinale einen Überholversuch regelwidrig ab, indem er Hronek den Arm gegen den Hals drückte. Der Bayer verlor dadurch für einen Moment Geschwindigkeit und Kontrolle. Der Japaner Satoshi Furuno schob sich als Unbeteiligter der heftig diskutierten Szene vorbei und zog ins Finale ein.

"Das war einfach unsportlich und kostet den Timi den Finaleinzug oder die mögliche Medaille. Was soll man da jetzt noch sagen, so etwas habe ich noch nie erlebt", sagte der aktuell verletzte Skicrosser Tobias Müller als Experte der ARD. Regez wurde zwar bestraft. Hronek half diese Sanktion allerdings nicht, er musste im kleinen Finale antreten. Gold-Hoffnung Florian Wilmsmann verpasste das Finale ebenfalls und duellierte sich mit Hronek. Die beiden Deutschen landeten einen Tag nach dem Olympiasieg von Daniela Maier auf den Rängen sechs und sieben - Hronek mit Wut im Bauch vor Wilmsmann.

Unfair weggeblockt: Deutscher verliert Medaillenchance
12:46 Uhr

"Dachte, ich bin in Truppe von Alkoholikern gelandet"

Ex-Fußballprofi Cédric Brunner absolviert 47 Pflichtspiele für Schalke 04. Der aktuelle Zweitliga-Spitzenreiter ist am Abend gegen den 1. FC Magdeburg gefordert (ab 20:15 Uhr live bei RTL und auf RTL+). Als der Schweizer nach Deutschland wechselt, ist er zunächst ziemlich irritiert.

"Dachte, ich bin in Truppe von Alkoholikern gelandet"
12:07 Uhr

Gold-Double zum Abschied? Bob liegt perfekt in Spur

Johannes Lochner peilt mit voller Überzeugung sein erstes olympisches Gold-Double an. Im ersten von vier Läufen legte der Weltcup-Gesamtsieger aus Berchtesgaden in seinem letzten Rennen mit seiner Crew Thorsten Margis, Jörn Wenzel und Georg Fleischhauer Start- und Bahnrekord hin. So fuhr das Quartett in der Königsklasse des Bobsports 0,39 Sekunden Vorsprung auf Francesco Friedrich raus, der zwar am Start mit 4,73 Sekunden genauso schnell war, sich dann aber einige kleine Fehler erlaubte. Auf Rang drei liegt der Brite Brad Hall.

Auch Adam Ammour, der die letzten zwei Rennen im Weltcup gewann, leistete sich wie Friedrich einen Fehler bei der Ausfahrt vier und touchierte mehrere Banden. Auf Bronze hat er als Fünfter zwölf Hundertstelsekunden Rückstand. Der im Training jeweils mit Bestzeiten überzeugende Italiener Patrick Baumgartner, der vom deutschen Ex-Weltmeister Manuel Machata trainiert wird, liegt mit 0,64 Sekunden Rückstand auf Lochner als Siebter schon weit zurück.

Gold-Double zum Abschied? Bob liegt perfekt in Spur
11:47 Uhr

"Zwischen Drama und Tragödie": Deutschland zu oft Vierter

Die hohe Zahl vierter Plätze für die deutschen Olympia-Teilnehmer trüben bei Chef de Mission Olaf Tabor die Bilanz der Winterspiele in Italien. "Das schmerzt deswegen, weil es irgendwo zwischen Drama und Tragödie abgelaufen ist", sagte der Leistungssport-Vorstand des Deutschen Olympischen Sportbunds am Tag vor der Schlussfeier. Vor den letzten beiden Wettkampftagen hatte das deutsche Team mit zwölf vierten Plätzen die meisten aller Nationen bei diesen Spielen. "Sie gehören zum Ergebnis der Mannschaft, da müssen wir mal schauen, wie wir das hinterher auswerten", sagte Tabor.

Auch der Blick auf den Medaillenspiegel verdeutliche, dass die Weltspitze noch enger zusammengerückt sei. Den angepeilten Platz unter den Top Drei der Nationenwertung werde die deutsche Delegation verfehlen, räumte Tabor ein. Seine Gefühlslage am Ende des Italien-Gastspiels beschrieb er so: "Freude, Stolz und eine kleine Prise Ernüchterung".

"Zwischen Drama und Tragödie": Deutschland zu oft Vierter
11:05 Uhr

Kufe im Gesicht von Shorttrackerin: "In Geduld üben"

Nach ihrem schlimmen Sturz im Shorttrack bei Olympia in Italien und einer Verletzung im Gesicht durch die Kufe einer Kontrahentin hat die Polin Kamila Sellier eine Operation erfolgreich überstanden. "Kamila wurde operiert, wobei der auf dem CT-Scan zu sehende beschädigte Knochen wieder zusammengesetzt und alles gereinigt wurde", sagte der polnische Funktionär Konrad Niedzwiedzki dem Sender Eurosport.

Die 25 Jahre alte Sportlerin sei am Morgen aufgestanden, habe aber in der Nacht nicht viel geschlafen und zeige starke Schwellungen. Weitere Tests zur Beweglichkeit des Augapfels stehen noch aus. "Da es sich um einen Schnitt im Gesicht handelt, der mit mehreren Stichen genäht wurde, und die Stelle stark durchblutet ist, müssen wir uns in Geduld üben. Das gilt auch für Kamila", sagte Niedzwiedzki. Die 25-Jährige war am Freitag im Viertelfinale über die 1500 Meter in Mailand zu Fall gekommen. Dabei schlitterte sie so unglücklich über das Eis, dass sie von der hinteren Kufenkante der noch laufenden Amerikanerin Kristen Santos-Griswold unter dem linken Auge getroffen wurde. Das Rennen wurde sofort abgebrochen.

Kufe im Gesicht von Shorttrackerin: "In Geduld üben"
10:41 Uhr

Dreier-Podium? Im Bob "geht es wieder bei Null los"

Laura Nolte ging zufrieden ins Bett. Mit der Führung im Rücken lasse es sich "auf jeden Fall besser schlafen", sagte Deutschlands beste Bob-Pilotin, die im Zweier mit einem Vorsprung von 0,18 Sekunden auf Teamkollegin Lisa Buckwitz in die entscheidenden Läufe drei und vier (ab 19 Uhr/ZDF, Eurosport und im ntv.de-Liveticker) geht. Vier Jahre nach dem Triumph von Peking greift Nolte mit Anschieberin Deborah Levi erneut nach Gold. "Wir machen unser eigenes Rennen. Wir gucken jetzt gar nicht nach hinten. Wir wollen unser Bestes geben. Für uns geht es wieder bei Null los", betonte Nolte, die nach dem ersten Lauf noch hinter der US-Amerikanerin Kaillie Armbruster Humphries zurückgelegen hatte.

Für Nolte, die am Montag im Monobob Olympiasilber gewonnen hatte, wäre alles andere als Gold eine Enttäuschung. Sie war mit fünf Siegen in sieben Saisonrennen als große Favoritin nach Cortina d'Ampezzo gereist. Doch Buckwitz, die in Norditalien für ein Novum sorgen könnte, ist mit Anschieberin Neele Schuten in Lauerstellung. Ex-Weltmeisterin Kim Kalicki liegt als Vierte (+0,43) in Schlagdistanz zum Podium.

Dreier-Podium? Im Bob "geht es wieder bei Null los"
09:55 Uhr

"Sechser im Lotto": Bayern-Präsident lobhudelt Kompany nach Brandrede

Bayern-Präsident Herbert Hainer ist tief beeindruckt vom denkwürdigen Rassismus-Statement seines Fußball-Trainers Vincent Kompany. "Ich habe das schon öfter in Interviews gesagt: Vincent Kompany ist nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Platz ein super Typ, der tut uns so gut", sagte Hainer gegenüber Sport1 im Rahmen der Veranstaltung "Night of the Legends".

Kompany hatte am Vormittag mit einem eindringlichen Zwölf-Minuten-Monolog auf den mutmaßlichen Rassismus-Vorfall um Fußballstar Vinícius Júnior beim Champions-League-Spiel zwischen Benfica Lissabon und Real Madrid reagiert. "Ich habe ihn schon ein paarmal als Sechser im Lotto bezeichnet, und wenn man gesehen hat, was er heute für ein Statement gemacht hat, das war intelligent, wohlüberlegt und genau auf den Punkt und damit hat er viele aufgerüttelt, aber auch viel Mut gemacht."

"Sechser im Lotto": Bayern-Präsident lobhudelt Kompany nach Brandrede
09:30 Uhr

"Nochmal Freude spüren": Abschied für Franziska Preuß

Franziska Preuß geht das letzte Biathlonrennen ihrer Karriere ohne den Druck an, doch noch ihre erste olympische Einzel-Medaille gewinnen zu müssen. "Mein Hauptziel ist, noch mal die Freude zu spüren und den Grund, warum ich mich damals entschieden habe, Biathlon zu machen", sagte die 31-Jährige dem ZDF: "Weil es einfach ein cooler Sport ist. Ich hoffe, dass ich das fühle und alles andere komplett ausklammern kann." Um ein besonders gutes Ergebnis geht es der Bayerin dabei nur bedingt. "Was auch immer dann kommt, ich bin völlig fein damit", sagte die Verfolgungs-Weltmeisterin.

Bei den Winterspielen in Antholz wird Preuß heute (14.15 Uhr) im Massenstart letztmals antreten, ehe sie ihre Laufbahn anschließend sofort beendet und nicht mehr bei den noch drei ausstehenden Weltcups bis Ende März antritt. "Ich habe ehrlicherweise schon gewusst, egal, wie es hier läuft, hier wird Schluss sein", sagte Preuß.

"Nochmal Freude spüren": Abschied für Franziska Preuß
09:04 Uhr

"Eine Ehre": Altstar Williams schlägt bei deutschem Turnierdirektor auf

Tennis-Altmeisterin Venus Williams wird weiter auf der WTA-Tour aufschlagen. Die 45 Jahre alte Gewinnerin von sieben Grand-Slam-Titeln nahm die vom deutschen Turnierdirektor Tommy Haas angebotene Wildcard für das mit über 9,4 Millionen Dollar dotierte Hartplatzevent in Indian Wells (4. bis 15. März) an. Der frühere Davis-Cup-Spieler bezeichnete die Möglichkeit zur Einladung der US-Ikone als "eine Ehre".

Williams hatte im vergangenen Monat bei den Australian Open den Rekord für die älteste Teilnehmerin beim ersten Major-Turnier des Jahres aufgestellt. Allerdings schied Williams in Melbourne bereits in der ersten Runde aus.

"Eine Ehre": Altstar Williams schlägt bei deutschem Turnierdirektor auf
08:35 Uhr

Schröders Wechsel zahlt sich in Siegesserie voll aus

Der Wechsel von Dennis Schröder zu den Cleveland Cavaliers macht sich für den Basketball-Nationalspieler weiter bezahlt. Alle sechs Partien in der NBA mit seinem neuen Team hat Schröder gewonnen, zuletzt entführten die Cavaliers einen 118:113 (59:53)-Erfolg von den Charlotte Hornets.

Schröder agierte offensiv mit acht Punkten und drei Assists eher unauffällig, verzeichnete mit drei Ballgewinnen aber die meisten des Spiels. Seine beste Phase hatte der Spielmacher nach seiner Einwechslung Ende des dritten Viertels, als Schröder sechs Punkte in drei Minuten erzielte. Die Cavaliers haben zwölf ihrer vergangenen 13 Partien in der nordamerikanischen Basketballliga gewonnen und rangieren mit einer Bilanz von 36 Siegen und 21 Niederlagen auf dem dritten Platz der Eastern Conference.

Schröders Wechsel zahlt sich in Siegesserie voll aus
08:23 Uhr

Superlative-Protz: Box-Superstar kehrt mit 49 Jahren als Profi zurück

Der amerikanische Box-Superstar Floyd Mayweather kehrt neun Jahre nach seinem letzten offiziellen Kampf aus dem Ruhestand zurück. Der 48-Jährige, Ex-Weltmeister in mehreren Gewichtsklassen mit der Rekordbilanz von 50 Siegen aus 50 Profi-Kämpfen, kündigte an, er werde seine Karriere nach einem geplanten Schaukampf gegen Mike Tyson wieder aufnehmen. "Ich habe immer noch das Zeug dazu, im Boxen weitere Rekorde aufzustellen", sagte Mayweather in einer Erklärung gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. "Von meinem bevorstehenden Mike-Tyson-Event bis zu meinem nächsten Profi-Kampf danach - niemand wird ein größeres Publikum erreichen, eine größere weltweite Übertragung haben oder mehr Geld mit jeder Veranstaltung hereinholen."

Mayweather, der am 24. Februar 49 Jahre alt wird, trug den Beinamen "Money" und war einst der bestverdienende Sportler der Welt. Sein Comeback-Kampf soll im Sommer dieses Jahres stattfinden, ein Gegner ist noch nicht benannt. Sein bisher letzter Fight war 2017 gegen den UFC-Star Conor McGregor, seitdem bestritt er Showkämpfe. Sein Duell mit dem früheren Schwergewichtsweltmeister Tyson ist für April geplant.

Superlative-Protz: Box-Superstar kehrt mit 49 Jahren als Profi zurück
07:42 Uhr

Tischtennis-Legende arbeitet mit Hollywood-Star - und hat Muskelkater

Für den deutschen Ex-Tischtennisweltstar Timo Boll waren die Dreharbeiten mit Timothée Chalamet für den Film "Marty Supreme" nach eigener Aussage eine spannende, aber auch anstrengende Erfahrung. "Da ich in meiner Rolle Tischtennis spielen sollte wie in den 50er Jahren, musste ich die erste Woche viel trainieren, um mir diesen Stil anzugewöhnen", sagte der 44-Jährige der "Rheinischen Post". "Zudem musste ich mit Timothée die gescripteten Ballwege einstudieren."

Boll sagte, der Dreh sei für ihn als Laien-Schauspieler ungewohnt und deshalb auch sehr anstrengend gewesen. "Teilweise haben wir bis 2.00 Uhr nachts gedreht. Und nach meiner dreistündigen Aufnahme mit Timothée hatte ich auch Muskelkater am nächsten Tag." Der Hauptdarsteller habe sich außerdem viel für die eigene Rolle zeigen lassen. "Auch am Set wollte er häufig die Szenen noch mal einüben, sobald er Zeit hatte. Natürlich hat er sich auch vieles erklären lassen, und man spürte, dass er viel Respekt hat vor uns Sportlern", sagte Boll.

Tischtennis-Legende arbeitet mit Hollywood-Star - und hat Muskelkater
06:58 Uhr

Sensations-Olympiasieger singt Loblied auf seine Mutter

Skisprung-Olympiasieger Philipp Raimund vertraut seiner Mutter nicht nur beim Kochen, sondern auch bei den Geldgeschäften. "Das Management hat sie schon die letzten zwei Jahre gemacht. Sie kennt sich damit super aus, und ich kann mich voll und ganz darauf verlassen. Beim Kochen ist sie sowieso die Beste", sagte der Oberstdorfer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Deshalb wisse er auch nicht, was seit seinem Gold-Coup auf der Normalschanze von Predazzo an möglichen Sponsoren-Anfragen bei ihm gelandet ist. "Das übernehmen alles meine Mum als meine Managerin und noch ein, zwei andere Leute, die uns hier unterstützen", sagte der 25-Jährige.

Seine Goldmedaille soll daheim mit der Hilfe eines Kumpels einen Ehrenplatz bekommen. "Der ist Schreiner und könnte mir sicher eine kleine Wandvitrine machen, wo ich die Medaille so richtig schön reinhängen kann. Vielleicht sogar mit Beleuchtung. Das Olympia-Gold wird einen sehr, sehr gewürdigten Platz bekommen", sagte der Olympiasieger.

Sensations-Olympiasieger singt Loblied auf seine Mutter
06:16 Uhr

Rechtsstreit endet: Klub zahlt Superstar 60 Millionen Euro

Der französische Fußball-Meister Paris Saint-Germain wird seinem ehemaligen Stürmerstar Kylian Mbappé gut 60 Millionen Euro zahlen. Der Champions-League-Sieger verzichtet nach dem Urteil des Arbeitsgerichts in Paris im Dezember auf eine Berufung. Das bestätigte der Verein der Nachrichtenagentur AFP. "Aus Verantwortungsbewusstsein und um ein Verfahren, das sich viel zu lange hingezogen hat, endgültig abzuschließen, hat der Verein beschlossen, den Rechtsstreit nicht weiter zu verlängern. Paris Saint-Germain konzentriert sich nun entschlossen auf die Zukunft, auf sein sportliches Projekt und den gemeinsamen Erfolg", erklärte der Verein in einer Stellungnahme.

Im Streit zwischen Mbappé und seinem Ex-Klub ging es um ausstehende Prämien, Gehälter und nicht genommene Urlaubstage aus dem letzten Jahr seines bis 2024 laufenden Vertrags. Abgelehnt wurde hingegen die von Mbappés Anwälten beantragte Umwandlung seiner befristeten Verträge in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Auf dieser Grundlage hatte der französische Nationalspieler Forderungen in Höhe von 263 Millionen Euro gegen PSG erhoben. Die Gegenforderungen von PSG, die sich auf 440 Millionen Euro beliefen, wurden ebenfalls vollständig zurückgewiesen.

Rechtsstreit endet: Klub zahlt Superstar 60 Millionen Euro
05:53 Uhr

"Wahnsinn": HSV schimpft auf "Tretertruppe"

Nach dem 1:1 beim FSV Mainz 05 war der Frust beim Hamburger SV groß. "Ich habe schon lange nicht mehr gegen so eine Tretertruppe gespielt. Dass die Schiedsrichter da nicht eingreifen, ist Wahnsinn und unverständlich", schimpfte HSV-Profi Miro Muheim über den Gegner und den Unparteiischen Robin Braun. Der 30-Jährige aus Wuppertal hätte in der kampfbetonten und teilweise hitzigen Partie eigentlich gleich zwei Spieler der Hausherren des Feldes verweisen müssen. Doch sowohl Silas als auch Dominik Kohr kamen um die fällige zweite Verwarnung herum.

"Es steht außer Frage, dass die eine oder andere Entscheidung zu unseren Gunsten hätte ausfallen können. Wenn man die Szenen sieht, sind das klare Gelb-Rote Karten", klagte HSV-Trainer Merlin Polzin und fügte hinzu: "Das Wechselverhalten der Mainzer sagt alles darüber." Mainz-Coach Urs Fischer räumte ein, dass sich sein Team nicht hätte beschweren können, wenn es in Unterzahl geraten wäre. Der 60-Jährige hatte in beiden Fällen umgehend reagiert und seine am Rande eines Feldverweises wandelnden Profis schnell aus dem Spiel genommen. "Wenn du schon belastet bist, musst du vorsichtig sein. Die Auswechslungen kamen zum richtigen Zeitpunkt", sagte Fischer.

"Wahnsinn": HSV schimpft auf "Tretertruppe"