Der Sport-Tag
7. Februar 2026
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22:36 Uhr

"Werde definitiv ....": Lindsey Vonn macht eine Ansage

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Lindsey Vonn und die Olympischen Ringe. (Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire)

Große Emotionen vor dem großen Showdown: US-Skistar Lindsey Vonn hat sich kurz vor ihrem wohl letzten sportlichen Auftritt mit kämpferischen Worten gemeldet. Die 41-Jährige will trotz ihres nach eigenen Angaben vor wenigen Tagen erlittenen Kreuzbandrisses bei der olympischen Frauen-Abfahrt am Sonntag (11.30 Uhr/ZDF und Eurosport und im Liveticker auf ntv.de) in Cortina d'Ampezzo die Goldmedaille holen - und machte das auch in einem Instagram-Post deutlich.

"Ich werde morgen am Start stehen und wissen, dass ich stark bin. Ich weiß, dass ich an mich glaube. Ich weiß, dass die Chancen aufgrund meines Alters, meines fehlenden Kreuzbandes und meines Titan-Knies gegen mich stehen - aber ich weiß auch, dass ich trotzdem daran glaube", schrieb sie. "Normalerweise hole ich gerade dann, wenn die Chancen am schlechtesten für mich stehen, das Beste aus mir heraus."

Interessante Randnotiz: Medien spekulierten zuletzt, Vonn könne noch am kommenden Dienstag gemeinsam mit der langjährigen Alpin-Dominatorin Mikaela Shiffrin in der Team-Kombination an den Start gehen. Vonn schrieb in dem Post aber: "Morgen werde ich mein letztes olympisches Abfahrtsrennen bestreiten."

"Werde definitiv ....": Lindsey Vonn macht eine Ansage
22:00 Uhr

Hansi Flick ist nicht zu stoppen

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Hier geht es Richtung Meisterschaft. (Foto: IMAGO/NurPhoto)

Angeführt von den beiden Superstars Robert Lewandowski und Lamine Yamal hat der FC Barcelona im Fernduell mit Real Madrid im Kampf um den Titel vorgelegt. Die Mannschaft von Trainer Hansi Flick gewann am Samstag in La Liga zu Hause im Camp Nou ohne größere Mühen mit 3:0 (1:0) gegen RCD Mallorca, Barca feierte damit den sechsten Pflichtspiel-Sieg in Serie. Lewandowski (29.) brachte den Titelverteidiger schon in der ersten Halbzeit auf die Siegerstraße, Jamal machte in der 61. Minute quasi alles klar, ehe Marc Bernal noch zum Endstand traf (83.). Barcelona baute damit den Vorsprung an der Tabellenspitze auf vier Punkte aus, Real spielt am Sonntag beim FC Valencia.

Hansi Flick ist nicht zu stoppen
21:26 Uhr

Herber Dämpfer für Eiskunstlauf-Gott Malinin

Ilia Malinin rang sich ein gequältes Lächeln ab, als die Jury ihr Urteil sprach: Der Eiskunstlauf-Superstar hat bei seinem mit Spannung erwarteten ersten Olympia-Auftritt einen überraschenden Dämpfer kassiert. Der 21 Jahre alte Weltmeister kam im Kurzprogramm des Team-Events auf für seine Verhältnisse enttäuschende 98,00 Punkte und lag damit über zehn Zähler hinter seinem japanischen Rivalen Yuma Kagiyama (108,67).

"Vierfach-Gott" Malinin, einer der internationalen Top-Stars der Winterspiele 2026, zeigte auch dank eines Rückwärtssaltos eine spektakuläre, aber nicht fehlerfreie Vorstellung. Die favorisierten US-Amerikaner, die in Mailand ihren Gold-Erfolg von Peking 2022 wiederholen wollen, liegen in der Gesamtwertung mit nun 34 Punkten dennoch weiter in Führung. Im Finale der besten fünf Nationen stehen zudem Japan (33), Italien (28), Kanada (26) und Georgien (25).

Am heutigen Samstagabend steht im Team-Event noch die Eistanz-Kür auf dem Programm. Die Medaillen werden am späten Sonntagabend nach der Männer-Kür (ab 21.55 Uhr/ZDF und Eurosport und im Liveticker auf ntv.de) vergeben. Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) stellt in Mailand kein Team. Die deutschen Medaillenhoffnungen ruhen im Paarlauf auf den Vize-Weltmeistern Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin (Berlin).

Herber Dämpfer für Eiskunstlauf-Gott Malinin
20:38 Uhr

USA überrollen vom Norovirus geschwächten Finninnen

Finnlands Eishockey-Frauen sind nach dem Norovirus-Ausbruch in ihrem ersten Turnierspiel bei Olympia chancenlos geblieben. Die Bronzemedaillengewinnerinnen von 2022 verloren gegen den Favoriten USA mit 0:5 (0:1, 0:3, 0:1). Die finnische Mannschaft hätte eigentlich am Donnerstagabend gegen Kanada spielen sollen. Nachdem der Großteil des Teams aber erkrankt war, hatte das IOC das Duell mit den Olympiasiegerinnen von Peking auf den 12. Februar (14.30 Uhr) verlegt. Laut finnischem Verband wären lediglich acht Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen einsatzbereit gewesen, die restlichen 13 Spielerinnen seien von der Durchfallerkrankung betroffen gewesen.

Die Amerikanerinnen hatten vor den Augen von US-Vizepräsident JD Vance gegen die geschwächten Finninnen nur wenig Mühe. Insgesamt standen 49:11 Schüsse in der Statistik. Kapitänin Hilary Knight stellte mit dem 4:0 den Rekord für die meisten Tore bei Winterspielen des Team USA ein, mit 14 Treffern liegt die 36-Jährige nun gleichauf mit Katie King and Natalie Darwitz .Nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel liegen die USA bereits früh auf Kurs. In der Top-Gruppe A stehen alle fünf Teams bereits im Viertelfinale, in dem Goldfavorit USA auch auf die deutsche Auswahl treffen könnte.

USA überrollen vom Norovirus geschwächten Finninnen
19:53 Uhr

Deutsche Skispringerinnen enttäuschen im ersten Durchgang

Die deutschen Skispringerinnen haben nach dem ersten Durchgang der Olympia-Entscheidung von der Normalschanze nur noch geringe Chancen auf eine Medaille. Agnes Reisch flog in Predazzo als beste DSV-Starterin auf 92,0 m und liegt auf Rang neun, zum Podest fehlen umgerechnet gut sechs Meter. Die Führung übernahm Anna Odine Ström aus Norwegen vor Topfavoritin Nika Prevc (Slowenien), Dritte ist die Japanerin Nozomi Maruyama. Alle drei liegen weniger als einen Meter voneinander entfernt. Selina Freitag folgt auf dem elften Platz, die deutsche Fahnenträgerin Katharina Schmid muss sich vorerst mit dem 18. Rang begnügen. Juliane Seyfarth verpasste als 32. sogar den zweiten Durchgang.

Deutsche Skispringerinnen enttäuschen im ersten Durchgang
19:10 Uhr

Arsenal enteilt: Kai Havertz mischt sich schon wieder entscheidend ein

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Havertz legt auf und ist überglücklich. (Foto: IMAGO/Offside Sports Photography)

Auch dank Nationalspieler Kai Havertz marschiert der FC Arsenal in der Premier League weiter dem Titel entgegen. Die Londoner gewannen am 25. Spieltag ihr Heimspiel gegen den AFC Sunderland mit 3:0 (1:0) - inklusive der nächsten Vorlage von Havertz. Der 26-Jährige bereitete das vorentscheidende 2:0 durch Viktor Gyökeres in der 66. Minute vor, in den vergangenen vier Pflichtspielen gelangen dem Stürmer vier Scorerpunkte (ein Tor, drei Assists).

Zuvor brachte Martin Zubimendi (42.) den enteilten Tabellenführer auf Kurs, Gyökeres (90.+3) schnürte spät den Doppelpack. Durch ihren 17. Saisonsieg stehen die Gunners bei 56 Punkten und damit neun vor den Verfolgern Manchester City und Aston Villa, das beim AFC Bournemouth nur 1:1 spielte. Manchester könnte am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) mit einem Sieg gegen den FC Liverpool den Rückstand wieder verkürzen.

Arsenal enteilt: Kai Havertz mischt sich schon wieder entscheidend ein
18:35 Uhr

Das Internet rettet das Olympia-Erlebnis für den "Künstlern auf Skiern"

Das womöglich größte Hindernis bei den Olympischen Spielen hat Skilanglauf-Star Johannes Hoesflot Klaebo schnell gelöst. Die Internet-Geschwindigkeit in seinem Zimmer war für den Videospiel-Fan zu langsam. Daher zog er vor seinem ersten Rennen am Sonntag (12.30 Uhr) im italienischen Tesero in die Unterkunft seines Trainers Arild Monsen. "Olympia ist gerettet", jubelte der Norweger, der bei seinen Wettkampfreisen stets einen Gaming-Koffer mit sich trägt. Sportlich ist der 28-Jährige mehrfacher Gold-Kandidat. "Ich rechne mit einer großen Klaebo-Show", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder. Zweimal Gold gab es vor vier Jahren in Peking. In diesem Jahr peilt er mindestens die doppelte Ausbeute an. "Er ist ein Abfahrtskünstler. Er ist ein Künstler auf Skiern", schwärmte Schlickenrieder.

Der Bundestrainer erklärte den großen Vorteil der dominierenden Skandinavier um Klaebo. "Bis zu seinem 25. Lebensjahr hat Klaebo auf Skiern zweimal mehr die Welt umrundet als wir. Sie haben einfach zwei Monate länger Schnee. Das ist ein großer Nachteil für uns und schwer einzuholen", merkte Schlickenrieder an.

Das Internet rettet das Olympia-Erlebnis für den "Künstlern auf Skiern"
17:38 Uhr

"Gold für Schlampigkeit": Kommentator blamiert sich bei Eröffnungsfeier

Der Kommentator der Olympia-Eröffnungsfeier im italienischen TV-Sender Rai hat für seinen Einsatz Hohn, Spott und heftige Kritik geerntet. Paolo Petrecca, der Sport-Chef der Rai, hatte am Freitagabend bei der Live-Übertragung aus dem Mailänder San-Siro-Stadion reihenweise Leute während der Show verwechselt oder nicht erkannt. Zudem fiel er vielen Zuschauerinnen und Zuschauern durch Bemerkungen voller Stereotypen negativ auf. Petrecca hatte unter anderem die bekannte, italienische Schauspielerin Matilda De Angelis mit US-Star Mariah Carey verwechselt. Als Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella eingeblendet wurde, hielt der Kommentator die daneben stehende IOC-Präsidentin Kirsty Coventry für Mattarellas Tochter Laura.

Gegen Ende der Show wurde das olympische Feuer von drei Volleyballerinnen und drei Volleyballern - darunter amtierende Doppel-Weltmeister und Olympiasiegerinnen - aus dem Stadion getragen, doch Petrecca erkannte nur eine der Spielerinnen. "Danke den Kommentatoren", schrieb Simone Giannelli, ein Topstar und zweimaliger WM-Gold-Kapitän, dazu bei Instagram. Am Tag nach der Feier meldete sich sogar die für Rai-Angestellte zuständige Gewerkschaft (Usigrai) und sprach von einer "Blamage". Laut Medienberichten kritisierten die Arbeitnehmervertreter Petrecca dafür, "sich den Job selbst gegeben und dann gezeigt zu haben, völlig ungeeignet dafür zu sein".

Der Kommentar Petreccas beschäftigte am Samstag gar die Politik. "Petrecca gewinnt die Goldmedaille für die größte TV-Schlampigkeit - konkurrenzlos. Eine olympische Blamage", teilten Vertreter der im Parlament oppositionellen Fünf-Sterne-Bewegung mit. Hintergrund ist, dass seit dem Amtsantritt der rechten Ministerpräsidentin Giorgia Meloni die Spitzen der öffentlich-rechtlichen Rai mit ihr gewogenen Funktionären besetzt wurden. Zahlreiche Journalisten verließen den Sender.

"Gold für Schlampigkeit": Kommentator blamiert sich bei Eröffnungsfeier
16:49 Uhr

"Totaler Blackout, haarsträubend": Trainer tobt nach wildem Spiel

Nur das Kopfschütteln von Heiko Vogel war an diesem aberwitzig wilden Fußball-Abend noch häufiger als die Tore. "Ich bin sauer, traurig und enttäuscht", sagte der Trainer der SpVgg Greuther Fürth nach dem nicht nur für ihn unfassbaren 4:5 (3:5) im Kellerduell der 2. Liga gegen den 1. FC Magdeburg. "Das war ein totaler Blackout, haarsträubend, ein No-Go." In "zwanzig Minuten, die ich so noch nie erlebt habe", hatte sich der Tabellenletzte in seine Einzelteile zerlegen lassen. Fürth führte nach acht Minuten 1:0, 24 Minuten später stand es 1:5! Da half auch eine couragierte Aufholjagd nicht mehr, die in der Schlussphase beinahe noch mit dem 5:5 gekrönt worden wäre. "Das tut mir leid für alle, die im Stadion waren", sagte Vogel zerknirscht.

FCM-Trainer Petrik Sander stand zwar auf der Siegerseite, er blickte auf dieses Feuerwerk der Tore und Fehler aber doch ratlos. "Ich glaube, es fällt uns beiden recht schwer, passende Worte zu finden. Ich hätte nicht gedacht, dass so ein Spektakel zu wiederholen oder zu toppen ist. Aber beide Mannschaften haben das hinbekommen." Er verwies damit auf das Hinspiel: Das hatten die Fürther beim FCM 5:4 gewonnen, durch ein Tor in der neunten Minute der Nachspielzeit. Diesmal fielen acht Tore in der ersten Halbzeit, am 4. Spieltag waren es sieben in der zweiten.

"Totaler Blackout, haarsträubend": Trainer tobt nach wildem Spiel
16:18 Uhr

IOC wiegelt bei Angst vor Norovirus-Ausbruch ab

Das vom Norovirus betroffene Team von Finnland kann verspätet ins olympische Frauen-Eishockeyturnier einsteigen. "Finnland spielt heute", teilte Teamsprecherin Henna Malmberg der Nachrichtenagentur AP mit. Das Vorrundenspiel (16.40 Uhr) gegen die USA ist das Turnierdebüt der Finninnen. Nachdem 13 der 23 Spielerinnen aufgrund des Norovirus am Dienstagabend in Quarantäne mussten, war das Auftaktspiel gegen Olympiasieger Kanada auf den kommenden Donnerstag verschoben worden.

Auch das Schweizer Team spielt heute gegen Kanada (21.10 Uhr). Am Freitag war nach dem 4:3-Shootout-Sieg gegen Tschechien bekannt geworden, dass eine Spielerin positiv auf das Norovirus getestet wurde. Das gesamte Schweizer Team verbrachte den Freitagabend in Isolation und nahm nicht an der Eröffnungsfeier teil. "Die Standardmaßnahmen haben gegriffen. Die Reaktion vom medizinischen Team im Dorf war hervorragend, sehr schnell", sagte IOC-Olympiadirektor Christophe Dubi. Es habe keinen Ausbruch im olympischen Dorf gegeben. Die Athletinnen seien schon mit Symptomen in Italien angekommen. IOC-Sprecher Mark Adams ergänzte, dass es keinen Hinweis darauf gebe, dass die Fälle von Finnland und der Schweiz in Zusammenhang stehen.

IOC wiegelt bei Angst vor Norovirus-Ausbruch ab
15:47 Uhr

Da schaut auch Baerbock hin: Eishockey-Frauen holen ersten Sieg

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Sandra Abstreiter feierte mit dem DEB einen wichtigen Erfolg. (Foto: IMAGO/IPA Sport)

Vor den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der früheren Außenministerin Annalena Baerbock haben die deutschen Eishockey-Frauen bei den Olympischen Winterspielen in Italien einen überzeugenden Sieg gefeiert. Das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod setzte sich in Mailand im zweiten Gruppenspiel gegen Japan mit 5:2 (3:0, 2:2, 0:0) durch und bejubelte damit den ersten Erfolg bei Olympia seit zwölf Jahren. Auch damals - bei der letzten Teilnahme der deutschen Frauen - in Sotschi in Russland hieß der Gegner Japan.

Das deutsche Team machte mit dem Erfolg einen großen Schritt Richtung Viertelfinal-Einzug, nachdem die Auswahl am Tag vor der Eröffnungsfeier noch gegen Schweden 1:4 verloren hatte. Mehr als das Viertelfinale ist aber nicht realistisch. In der Runde der letzten Acht warten aller Voraussicht nach die Goldfavoritinnnen aus Kanada oder den USA. Am Montag muss Deutschland gegen Frankreich ran, am Dienstag zum Abschluss der Vorrunde gegen Gastgeber Italien.

Da schaut auch Baerbock hin: Eishockey-Frauen holen ersten Sieg
15:09 Uhr

Sprengkörper, Feuer, durchtrennte Kabel bei Bahn: Anti-Terror-Einheit eingeschaltet

Mit Beginn der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo sind auf dem Streckennetz der italienischen Eisenbahn im Norden des Landes an drei Stellen Beschädigungen entdeckt worden. Derzeit laufen Ermittlungen, ob es einen Zusammenhang gibt. Nach einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur Ansa schließen Ermittler nicht aus, dass es sich wie zu Beginn der Sommerspiele 2024 in Paris um Sabotage handeln könnte. Es kam zu erheblichen Verspätungen.

Auf der Strecke zwischen der Großstadt Bologna und Padua im Norden wurde nach Angaben der Behörden ein "rudimentärer Sprengkörper" auf einer Weiche gefunden. Auf derselben Strecke wurde entdeckt, dass Stromkabel in einem Schacht durchtrennt wurden. Auf der Strecke zwischen Bologna und Ancona geriet in der Nähe des Bahnhofs von Pesaro eine Stromkabine in Brand. Die Verspätungen summierten sich auf bis zu eineinhalb Stunden.

In die Ermittlungen seien auch Anti-Terror-Experten eingeschaltet, hieß es. Zumindest in Pescara wird vermutet, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde. In Frankreich hatten Unbekannte kurz vor Eröffnung der Spiele im Juli 2024 koordinierte Brandanschläge auf das Netz der TGV-Hochgeschwindigkeitszüge verübt. Durch zerstörte Signalanlagen und Kabel wurden drei der vier Hauptstrecken lahmgelegt.

Sprengkörper, Feuer, durchtrennte Kabel bei Bahn: Anti-Terror-Einheit eingeschaltet
14:42 Uhr

Mega-Fan seit 70 Jahren: 89-Jährige besucht ihre 33. Olympischen Spiele

Es gibt Olympia-Fans - und es gibt Hannelore Paepcke. 1956 besuchte die heute 89-Jährige ihre ersten Olympischen Spiele. 70 Jahre später führt sie ihre Sport-Begeisterung noch immer ins Stadion, zum bereits 33. Mal ist sie live dabei. Dabei reist sie stets alleine - und meistert Probleme mit Geduld und gutem Willen.

Mega-Fan seit 70 Jahren: 89-Jährige besucht ihre 33. Olympischen Spiele
14:08 Uhr

Drastische Kehrtwende: FC Barcelona steigt aus Zoff-Projekt aus

Der FC Barcelona hat seinen Rückzug aus dem Projekt einer europäischen Super League erklärt. In einer Mitteilung am Samstag teilte der Klub mit, dass die "European Super League Company" sowie die noch beteiligten Vereine offiziell über diesen Schritt informiert worden seien. Noch im Oktober des vergangenen Jahres hatte Barca-Präsident Joan Laporta versucht, das stark in die Kritik geratene Projekt neu anzustoßen. "Wir sind für den Frieden, denn es gibt einen Weg für die Vereine der Super League, zur UEFA zurückzukehren", sagte Laporta, nachdem bereits mehrere Vereine ausgestiegen waren und die UEFA dem neuen Wettbewerb bislang noch keine Genehmigung erteilt hatte.

Das unter dem Vorsitz von Real Madrids Präsident Florentino Pérez stehende Unternehmen hatte das Projekt 2024 reformiert. Die fortan als "Unify League" beworbene Liga sollte besser mit den bereits bestehenden Wettbewerben vereinbar sein. Die jährlichen Platzierungen innerhalb der nationalen Ligen sollen im neuen Modus Voraussetzung für die dann garantierte Teilnahme in der "Unify League" sein. Ziel der Reform ist die Genehmigung der UEFA. Barca war einer von ursprünglich zwölf Vereinen, die 2021 die Gründung eines neuen europäischen Liga-Wettbewerbs für Spitzenmannschaften angestoßen hatten.

Drastische Kehrtwende: FC Barcelona steigt aus Zoff-Projekt aus
13:25 Uhr

Das IOC reagiert auf den Pinkel-Protest

Der britische Freestyler Gus Kenworthy muss wegen seines eindeutigen Statements gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE keine Bestrafung durch das Internationale Olympische Komitee fürchten. Kenworthy hatte kurz vor dem Start der Olympischen Winterspiele in Italien auf Instagram ein Bild gepostet, auf dem "fuck ICE" zu sehen ist - nach seinen Angaben hat Kenworthy den Schriftzug in den Schnee gepinkelt. "Während der Olympischen Spiele haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Ansichten gemäß den Richtlinien für die Meinungsäußerung von Athleten zu äußern. Das IOC reguliert keine persönlichen Beiträge in sozialen Medien", teilte ein IOC-Sprecher der Press Association mit. Sportlerinnen und Sportlern sind laut der Olympischen Charta Regel 50 politische Proteste oder Botschaften während der Spiele in großen Teilen verboten.

"Unschuldige Menschen wurden ermordet, und es reicht jetzt. Wir können nicht länger zusehen, wie ICE weiterhin mit ungehinderter Macht in unseren Gemeinden agiert", schrieb Kenworthy, der bei den Spielen 2014 in Sotschi noch für die USA die Silbermedaille im Slopestyle gewann, dazu.

Das IOC reagiert auf den Pinkel-Protest
13:00 Uhr

Training top: Ski-Queen Lindsey Vonn trotzt Kreuzbandriss

Lindsey Vonn nickte zufrieden und zeigte kurz die Faust: Die US-Amerikanerin hat auch den abschließenden Test vor der Olympia-Abfahrt gut überstanden und scheint gerüstet für die Entscheidung am Sonntag (11.30 Uhr/ZDF, Eurosport und im ntv.de-Liveticker). Vonn, die in Cortina d'Ampezzo trotz eines Kreuzbandrisses an den Start gehen wird, absolvierte auch das zweite Training auf der Olimpia delle Tofane souverän, das lädierte Knie wirkt stabil.

Auch die deutschen Medaillenkandidatinnen Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann, die in Cortina 2021 WM-Silber in der Abfahrt gewonnen hatte, kamen am Samstag gut zurecht. Wie schon in den Vortagen beeinträchtigten die Witterungsbedingungen in Cortina jedoch die Verhältnisse auf der Piste - auch deswegen sind die Leistungen in den Probedurchgängen, in denen die meisten Läuferinnen nicht volles Tempo fahren, nicht überzubewerten.

Training top: Ski-Queen Lindsey Vonn trotzt Kreuzbandriss
12:12 Uhr

"Keine Geldscheißer": Eberl bügelt Transfer-Gerücht ab

Sportvorstand Max Eberl hat die Frage nach Abwehrtalent Luka Vuskovic vom Hamburger SV mit der klaren Ausrichtung des FC Bayern auf eine Vertragsverlängerung mit Dayot Upamecano gekontert. "Erstmal lösen wir unseren internen Transfer. Und wenn der gelöst ist, haben wir eine Innenverteidigung, die doch relativ hohe Qualität hat", sagte Eberl vor dem Spitzenspiel des Rekordmeisters in der Fußball-Bundesliga gegen den Tabellendritten TSG Hoffenheim an diesem Sonntag (17.30 Uhr/DAZN und im ntv.de-Liveticker).

"Das heißt nicht, dass Vuskovic kein guter Spieler ist. Er ist 18 Jahre alt. Er spielt eine herausragende Saison. Er gehört Tottenham Hotspur", sagte Eberl über den Leihspieler der Hamburger. "Aber der FC Bayern hat eben auch sehr gute Innenverteidiger mit Jonathan Tah, mit Upamecano, mit Minjae Kim", erklärte Eberl. Dazu könnten die meist außen eingesetzten Abwehrspieler Josip Stanisic und Hiroki Ito auch innen verteidigen. Dann wurde Eberl grundsätzlich: "Wir können nicht jeden guten Spieler holen, wo die Öffentlichkeit meint, der muss zum FC Bayern. Dann kommt irgendwann die andere Seite und sagt: "Max, wir sind doch kein Geldscheißer. Wir können doch nicht den Kader so groß aufblähen."

"Keine Geldscheißer": Eberl bügelt Transfer-Gerücht ab
11:53 Uhr

Ex-NFL-Profi des Mordes angeklagt

Auf die Festnahme folgt die Anklage: Der frühere NFL-Profi Darronn Lee muss sich wegen Mordes verantworten. Das bestätigte das Sheriff’s Office von Hamilton County. Der frühere Linebacker, einst Erstrunden-Pick der New York Jets, wird verdächtigt, für den Tod seiner Freundin verantwortlich zu sein. Rettungskräfte hatten am Donnerstag eine leblose Frau in einem Haus gefunden, Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg.

Es soll sich um ein Tötungsdelikt handeln, Lee war am Tatort festgenommen worden. Neben dem Mordvorwurf wird Lee auch die Manipulation von Beweismitteln zur Last gelegt. Bereits 2023 war Lee wegen Körperverletzung und häuslicher Gewalt festgenommen worden.

Ex-NFL-Profi des Mordes angeklagt
11:15 Uhr

Katar-Polizei patroulliert bei Olympia

Bei den Olympischen Winterspielen von Mailand und Cortina d'Ampezzo patrouillieren auch Einsatzkräfte einer Spezialeinheit aus Katar rund um die Sportstätten des Großevents. In Mailand wurden Beamte der katarischen Lechwija-Einheit sowie Polizisten, auf deren blauen Jacken "Qatar Polizia" steht, gesehen. Unter Touristen und Passanten in der Metropole sorgte der Anblick der Einsatzkräfte in Camouflage-Uniformen für Verwirrung.

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Ein ungewohntes Bild in Italien. (Foto: IMAGO/Independent Photo Agency Int.)

Hintergrund der Präsenz der katarischen Beamten ist ein Kooperationsabkommen zwischen Italien und Katar, das die Innenminister der beiden Länder vergangenen September zur Vorbereitung der Winterspiele in Italien unterzeichnet hatten. Die Lechwija agieren als elitäre Sicherheitseinheit direkt unter dem Emir von Katar und sichern sowohl internationale Großevents als auch die nationale Stabilität des Golfstaates ab. Sicherheitskräfte in Katar dienen oft als Machtinstrument, um politische Kritik oder sozialen Protest zu unterbinden.

Katar-Polizei patroulliert bei Olympia
10:33 Uhr

Dieses deutsche Quartett jagt erste Biathlon-Medaille

Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß führt die deutsche Mixed-Staffel zum Auftakt der olympischen Biathlonrennen in Antholz an. Die 31-Jährige aus Ruhpolding greift am Sonntag (14.05 Uhr/ZDF, Eurosport und im ntv.de-Liveticker) gemeinsam mit Justus Strelow, Philipp Nawrath und Vanessa Voigt als Schlussläuferin nach der ersten deutschen Medaille in diesem Wettbewerb bei Winterspielen überhaupt.

Die Konkurrenz auf den anspruchsvollen Strecken in rund 1600 Metern Höhe in Südtirol ist groß. Gold-Favorit ist Weltmeister Frankreich, aber auch Olympiasieger Norwegen, Gastgeber Italien und Schweden dürften in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Die Auswahl des Deutschen Skiverbandes agierte in der kurzen Olympia-Historie der Mixed-Staffel bislang glücklos. Bei der Premiere 2014 in Sotschi wurde das Quartett nach Bekanntwerden des Dopingfalls um Evi Sachenbacher-Stehle nachträglich disqualifiziert, vier Jahre später in Pyeongchang reicht es zum vierten Platz. 2022 in Peking belegten Voigt, Denise Herrmann-Wick, Benedikt Doll und Nawrath nur den fünften Rang. Startläuferin Voigt hatte sich dabei gleich zwei Strafrunden geleistet.

Sonntag, 8. Februar 2026

Dieses deutsche Quartett jagt erste Biathlon-Medaille
09:44 Uhr

Zehntligist steigt über Nacht in Bundesliga auf

Aus der Bezirksklasse in die Bundesliga: Für die Tischtennisspielerinnen der TG Langenselbold wird dieser märchenhafte Aufstieg zur neuen Saison praktisch über Nacht Wirklichkeit. Durch eine Sondergenehmigung des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) und ihres Landesverbandes übernehmen die Hessen das Spielklassenrecht des im gleichen Bundesland beheimateten TV Langstadt, der Mitte Januar seinen Rückzug aus dem Oberhaus zum Ende der laufenden Spielzeit angekündigt hatte.

Langenselbolds Antrag auf Übertragung von Langstadts Bundesliga-Platz überzeugte die Prüfer in den zuständigen Gremien. "Ausschlaggebend für die Entscheidung der DTTB-Spitze waren insbesondere die sportliche Perspektive, die organisatorische Leistungsfähigkeit sowie die wirtschaftliche Tragfähigkeit der vorgelegten Anträge", ließ der Verband in einer Mitteilung verlauten. Bereits fest steht auch, dass mindestens zwei Spielerinnen aus Langstadts derzeitiger Mannschaft zur kommenden Saison für die TG aufschlagen. Langenselbolds "Aufstieg" verhindert eine Schrumpfkur der Bundesliga auf nur noch sechs statt bisher sieben Vereine. Die Sollstärke der höchsten deutschen Spielklasse liegt jedoch bei acht Mannschaften.

Zehntligist steigt über Nacht in Bundesliga auf
09:14 Uhr

Erstes Gold: Das bringt der Olympia-Tag

Medaillenentscheidungen

Ski alpin: Abfahrt der Männer, 11.30 Uhr - mit Simon Jocher

Skilanglauf: 2x10 Kilometer Skiathlon der Frauen, 13 Uhr - mit Pia Fink, Helen Hoffmann, Katherine Sauerbrey und Katharina Hennig Dotzler

Eisschnelllauf: 3000 Meter der Frauen, 16 Uhr - ohne deutsche Beteiligung

Rodeln: Einzel der Männer, 1. und 2. Lauf (von 4), 17 Uhr - mit Felix Loch, Max Langenhan und Timon Grancagnolo

Skispringen: Frauen von der Normalschanze, 18.45 Uhr, mit Katharina Schmid, Selina Freitag, Agnes Reisch und Juliane Seyfarth

Snowboard: Big-Air der Männer, ab 19.30 Uhr - ohne deutsche Beteiligung

Qualifikation/Vorkämpfe

Eishockey: Frauen, Deutschland - Japan, 12.10 Uhr

Eiskunstlauf: Mixed Team, ab 19.45 Uhr - ohne deutsche Beteiligung

Curling: Mixed, Vorrunde, ab 10.05 Uhr - ohne deutsche Beteiligung

Ski Freestyle: Slopestyle der Frauen, 10.30 Uhr - ohne deutsche Beteiligung

Erstes Gold: Das bringt der Olympia-Tag
08:51 Uhr

US-TV schneidet Buhrufe bei Olympia-Eröffnung einfach raus

Die Eröffnungsfeier ist in vollem Gange, als die US-Delegation im Stadion von Mailand einmarschiert. Die Sportlerinnen und Sportler werden mit Jubel begrüßt. Doch dann schwenken die Fernsehkameras auf die Ehrentribüne, zu sehen sind US-Vizepräsident JD Vance sowie dessen Frau Usha. Die Reaktion: Buhrufe und Pfiffe aus dem Publikum. Nur ist das im US-Sender NBC nicht mitzubekommen. Dort werden die Buhrufe offenbar einfach herausgeschnitten und auch nicht vom Kommentatorenteam erwähnt.

Auch das Weiße Haus veröffentlichte einen Clip, im dem Vance' Einblendung ohne Buhrufe zu sehen ist. Aufnahmen mit der negativen Stimmung wurden dagegen in den sozialen Medien verbreitet.

US-TV schneidet Buhrufe bei Olympia-Eröffnung einfach raus
08:12 Uhr

Ganz schlechte Nachricht für den BVB

Borussia Dortmund droht ein längerer Ausfall seines Kapitäns Emre Can. Nach Berichten von "Bild" und Sky soll der 32-Jährige wegen erneuter Adduktoren-Probleme bis zum Ende des Monates fehlen. Beim Auswärtsspiel in Wolfsburg (15.30 Uhr/Sky und im ntv.de-Liveticker) wird Can nicht im Kader stehen. Die Hoffnung des BVB ist, dass der 32-malige Nationalspieler beim Bundesliga-Spitzenspiel gegen den FC Bayern München am 28. Februar wieder zurück ist.

Der erneute Ausfall des schon zu Saisonbeginn verletzten Kapitäns verschärft kurz vor den wichtigen Champions-League-Playoff-Spielen gegen Atalanta Bergamo auch die Defensivprobleme der Borussia. Der Argentinier Aaron Anselmino verließ den Klub im Januar wieder. Der Italiener Filippo Mane fällt wegen einer Muskelverletzung für mehrere Wochen aus.

Ganz schlechte Nachricht für den BVB
07:24 Uhr

Ronaldo streikt, die Fans feiern den Superstar

Es geht auch ohne Cristiano Ronaldo: Der Fußball-Superstar fehlte das zweite Spiel in Folge beim Saudi-Klub Al-Nassr. Gegen den amtierenden Meister Al-Ittihad reichte es dennoch zum 2:0-Sieg. Doch die Freude auf der Tribüne war darüber nicht ungetrübt: Fans bekundeten ihre Solidarität mit Ronaldo.

In der 7. Minute - passend zu seiner Trikotnummer - hielten sie gelbe Schilder mit dem Namen ihres Superstars sowie seiner Rückennummer hoch. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge soll Ronaldo darüber verärgert sein, dass der Saudi Public Investment Fund (PIF) während der Transferperiode in seinen Augen nicht genug in seinen Klub investiert hat. Dagegen holte Rivale Al Hilal, an dem der PIF auch 75 Prozent Anteile hat, beispielsweise Ronaldos ehemaligen Real-Madrid-Teamkollegen Karim Benzema.

Ronaldo streikt, die Fans feiern den Superstar
06:56 Uhr

Skurriles Versprechen heizt Olympiasieger ein

Die ungewöhnliche Motivationsspritze von Natalie Geisenberger nahm Felix Loch gerne an. "Ich gebe mein Bestes", sagte der deutsche Vorzeigerodler und lachte herzlich. Was Loch erwartet: Im Falle eines Olympiasiegs in Cortina d'Ampezzo will die sechsmalige Goldmedaillengewinnerin Geisenberger ihm im Zielbereich die Füße küssen - so wie Loch es 2022 in Peking bei Geisenberger getan hatte. "Ich würde mich revanchieren, wenn es so weit sein sollte", sagte Geisenberger mit einem Lachen. Die 38-Jährige arbeitet nach ihrem Karriereende bei den Winterspielen in Norditalien als Eurosport-Expertin.

Geisenberger hatte vor vier Jahren in Peking vor dem vierten Lauf das gleiche "Versprechen" von Loch bekommen und war anschließend zum Olympiasieg gerast. Beide kennen sich seit Kindheitstagen. Mit der Teamstaffel gewannen Geisenberger und Loch 2014 in Sotschi gemeinsam Gold. Der wiedererstarkte Loch peilt nach seinen Triumphen in Vancouver 2010 und Sotschi 2014 seinen dritten Olympiasieg im Einsitzer an. Am Samstag (17.00/18.32 Uhr) stehen für die Männer die Läufe eins und zwei im neu gebauten Cortina Sliding Centre an, die Entscheidung fällt am Sonntagabend (17.00/18.34).

Skurriles Versprechen heizt Olympiasieger ein
06:15 Uhr

Olympia ohne Feeling: Biathleten völlig ab vom Schuss

Janina Hettich-Walz ist zwiegespalten. "Klar ist es schade, dass man nicht dieses klassische Olympische Dorf hat", sagte die Biathletin zu den etwas anderen Rahmenbedingungen bei den Winterspielen in Norditalien: "Auf der anderen Seite sage ich, dass es mir so lieber ist, als wenn man auf Teufel komm raus alles an einen Ort baut. Dann verzichte ich lieber auf das olympische Feeling." In Antholz sind die Biathletinnen und Biathleten unter sich, die Strecken zu allen anderen Sportstätten sind lang. "Wir sind hier aber schon ein bisschen weit weg von allen anderen." Und so glaube sie nicht, "dass es möglich ist, andere Sportarten anzuschauen".

Auch DSV-Teamkollegin Selina Grotian "vermisst ein bisschen das Olympische Dorf und das Feeling, wie es gewesen wäre, wenn wir alle zusammen gewesen wären". Dennoch komme "schon ein Vibe auf". Und so ist die Vorfreude im deutschen Lager vor dem Auftakt der Medaillenrennen am Sonntag mit der Mixed-Staffel (14.05 Uhr/ZDF, Eurosport und im ntv.de-Liveticker) dennoch groß. "Ich kann es kaum erwarten, bis es losgeht", sagte Grotian.

Olympia ohne Feeling: Biathleten völlig ab vom Schuss
05:54 Uhr

Norovirus greift bei Olympia um sich

Nach Finnland hat auch das Schweizer Eishockey-Nationalteam der Frauen bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina eine Norovirus-Infektion vermeldet. Weil in der Nacht zu Freitag ein Fall in der Mannschaft aufgetreten war, nahm die Auswahl nicht an der Eröffnungsfeier am Freitagabend teil, wie Swiss Olympic mitteilte. Das Team sei als Vorsichtsmaßnahme nach dem Auftaktsieg gegen Tschechien (4:3 n.P.) "in enger Absprache mit dem Ärzteteam vor Ort und nach Rücksprache mit Fachexperten" isoliert worden. Die betroffene Athletin war bereits seit Beginn ihrer Symptome von ihren Kolleginnen isoliert im olympischen Dorf gewesen, seit dem Morgen sei sie wieder symptomfrei.

Zuvor hatte das Norovirus einen Großteil der finnischen Frauen-Nationalmannschaft erwischt, das ursprünglich für Donnerstag angesetzte Auftaktspiel gegen Kanada wurde daher auf den 12. Februar verlegt.

Norovirus greift bei Olympia um sich