Wirbel beim Curling: Bei den Paralympics werden Steine gestohlen
Noch vor dem offiziellen Start der Paralympischen Spiele in Italien sorgt ein Diebstahl beim Curling für Wirbel. Zwei Steine für den bereits am Mittwoch gestarteten Rollstuhl-Curling-Wettbewerb sind aus dem Curling-Stadion in Cortina gestohlen worden, wie der Weltverband World Curling auf Anfrage mitteilte und damit mehrere Medienberichte bestätigte. Der Diebstahl werde durch die örtlichen Behörden untersucht.
Die Steine waren zuvor beim olympischen Mixed-Doubles-Turnier, das erstmals bei den Paralympics ausgetragen wird, im Einsatz. Einfluss auf den Wettbewerb hat der Diebstahl nicht. Die Ersatzsteine seien auf die gleichen Spezifikationen wie die übrigen im Spiel befindlichen Steine gebracht worden und werden anstelle der gestohlenen Granitsteine verwendet, hieß es weiter. Deutsche Athletinnen und Athleten sind bei den Curling-Wettbewerben nicht am Start.
Deutscher Biathlon-Nobody sorgt für Überraschung
Biathletin Marlene Fichtner hat im ersten Rennen nach der Ära Franziska Preuß das Podest zwar knapp verpasst, aber für eine dicke Überraschung gesorgt. Die 22-Jährige belegte beim Sieg von Elvira Öberg beim Weltcup in Kontiolahti im Einzel einen starken fünften Rang und sorgte mit ihrem besten Weltcup-Ergebnis nach den zahlreichen deutschen Olympia-Enttäuschungen für einen Lichtblick. Fichtner, die bei den Olympischen Winterspielen nicht am Start gewesen war, blieb im Rennen über 15 km bei eisigen Temperaturen von minus fünf Grad bei den vier Schießeinlagen fehlerfrei.
Janina Hettich-Walz (2/+2:22,8 Minuten) vergab mit zwei Fehlern beim letzten Anschlag Einlage eine bessere Platzierung und wurde Neunte. Selina Grotian (3/+3:31,9), Vanessa Voigt (3/3:56,6), immerhin Vierte im Olympia-Einzel, und Julia Tannheimer (4/+4:13,9) verpassten Topplatzierungen. Immerhin konnte Fichtner überzeugen. Bisher war ein 16. Rang im Weltcup ihr bestes Ergebnis gewesen.
Nach Verletzungsschock: BVB lässt Emre Can nicht fallen
Der auslaufende Vertrag des schwer verletzten Kapitäns Emre Can bei Borussia Dortmund soll auf jeden Fall verlängert werden. Das kündigte BVB-Sportchef Lars Ricken nach Cans Kreuzbandriss nun an. "Wir haben eine enorme Wertschätzung für Emre. Auch deshalb wollen wir ihn über den 30. Juni hinaus auf seinem Weg zum Comeback unterstützen und seinen auslaufenden Vertrag verlängern", sagte Ricken der Funke Mediengruppe.
"Wenn Emre die bevorstehende Operation überstanden hat, werden wir uns mit ihm diesbezüglich zusammensetzen", fügte der frühere Nationalspieler hinzu. Can hatte sich beim 2:3 am vergangenen Samstag im Spitzenspiel gegen Bayern München das Kreuzband gerissen und fällt für mehrere Monate aus. "Es ist eine extrem bittere Diagnose für Emre und den gesamten Verein. Er ist nicht nur unter Niko Kovac, sondern auch unter Nuri Sahin und Edin Terzic schon der unumstrittene Kapitän unserer Mannschaft gewesen", sagte Ricken weiter.
Der 32 Jahre alte Can hatte 2023 als Nachfolger von Marco Reus unter dem damaligen Trainer Terzic das Kapitänsamt beim BVB übernommen.
Oliver Glasner muss Führerschein abgeben
Teammanager Oliver Glasner vom englischen Fußball-Erstligisten Crystal Palace muss wegen eines Verkehrsdelikts seinen Führerschein abgeben. Der 51 Jahre alte Österreicher war im vergangenen Juli auf der Old Kent Road in London in seinem BMW mit 47 km/h unterwegs - erlaubt sind dort 32 km/h. Weil Glasner zum wiederholten Male zu schnell gefahren ist, wurde gegen ihn ein sechsmonatiges Fahrverbot verhängt. Zudem muss er eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 760 Euro sowie Gebühren und eine Opferentschädigung von insgesamt weiteren 450 Euro bezahlen.
Glasner hatte vor dem Willesden Magistrates' Court in London ein schriftliches Geständnis abgelegt. "Ich übernehme die volle Verantwortung für meine Handlungen und verstehe die Ernsthaftigkeit des Falls", erklärte er. Zugleich kündigte er an, Maßnahmen ergriffen zu haben, damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederhole.
Glasner hatte Palace im vergangenen Mai zum historischen FA-Cup-Triumph geführt, dem ersten großen Titel der Klubgeschichte. In dieser Saison folgte allerdings das frühe Aus im Januar gegen den Fünftligisten Macclesfield. Kurz darauf kündigte der Coach an, den Verein am Saisonende zu verlassen – offenbar aus Unzufriedenheit mit der Transferpolitik des Klubs.
Paralympische Farce: Forster und Wedde sind Fahnenträger, ohne an der Eröffnung teilzunehmen
Monoskiqueen Anna-Lena Forster und Eishockey-Routinier Jörg Wedde sind die deutschen Fahnenträger bei den Paralympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo. Das verkündete der Deutsche Behindertensportverband (DBS) im Rahmen einer Pressekonferenz im Deutschen Haus am Tag vor der umstrittenen Eröffnungsfeier im Amphitheater von Verona, die von Deutschland und weiteren Nationen aufgrund der Zulassung russischer und belarussischer Athletinnen und Athleten unter eigener Flagge boykottiert wird.
Die 30-jährige Forster und der doppelt so alte Wedde werden in Einspielern zu sehen sein, die bereits am Dienstag an den verschiedenen Austragungsorten in einem kleinen Studio aufgezeichnet wurden. Den Boykott begründete der DBS neben der Solidarität zur Ukraine auch mit den weiten Wegen zur Zeremonie. Forster hat bereits am Samstagmorgen in Cortina ihr erstes Abfahrtsrennen, für Wedde steht in Mailand am Mittag das erste Vorrundenspiel an. Dass er Fahnenträger ist, es aber keinen klassischen Einmarsch geben wird, müsse man "mit einem weinenden und einem lachenden Auge sehen", sagte der mit 60 Jahren älteste Teilnehmer im deutschen Team.
Die Eröffnungsfeier findet am Freitagabend (20 Uhr) in Verona statt. Erstmals seit den Heimspielen von Sotschi 2014 wird die russische Flagge wieder auf die Sportbühne zurückkehren. Zudem hatte auch die Entscheidung, aus Platzgründen nur je zwei Athleten und Offizielle zuzulassen, für große Aufregung gesorgt. Die Fahnen in der römischen Arena werden von Volunteers getragen.
Termin-Dilemma im Saisonendspurt: FC Bayern und der VfB sorgen für Stress
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Spieltage 28 bis 30 in der Bundesliga und 2. Bundesliga zeitgenau terminiert - und damit Fragen aufgeworfen. Die Bundesligapartie von Meister Bayern München gegen DFB-Pokalsieger VfB Stuttgart soll wegen der Europapokalspiele unter der Woche am Sonntag (19. April, 17.30 Uhr) stattfinden.
Allerdings treten beide Mannschaften danach im Halbfinale des DFB-Pokals an, eine von ihnen müsste planmäßig am Dienstag schon wieder spielen. Der VfB empfängt den SC Freiburg, der ebenfalls am Sonntag zuvor gegen den 1. FC Heidenheim (15.30 Uhr) im Einsatz ist. Die Münchner gastieren bei Bayer Leverkusen. Eine SID-Anfrage, wie das Terminproblem gelöst werden soll, ließ der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zunächst unbeantwortet.
Die Stuttgarter erwartet zwei Wochen vor der Partie in München ein weiteres Highlightspiel: Das Heimspiel des VfB gegen Borussia Dortmund (4. April) erklärte die DFL zum Topspiel am Samstagabend (18.30 Uhr). Die nächste Ansetzung der weiteren Spieltage soll zwischen dem 23. und 27. März erfolgen, nachdem die Achtelfinalspiele im Europapokal absolviert wurden.
Böller explodiert bei Drittligaspiel: "Noch nicht erlebt"
Im Drittliga-Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und Waldhof Mannheim wird Essens Torwart Felix Wienand durch einen im Stadion gezündeten Böller verletzt. Nach einer Unterbrechung wird die Partie trotz des Eklats fortgesetzt. Beide Trainer äußern sich nach dem Spiel geschockt.
"Liegt an ihm": Kovac wünscht sich schnelle Entscheidung von Schlotterbeck
Trainer Niko Kovac macht in der Causa Nico Schlotterbeck Druck und wünscht sich eine schnelle Entscheidung im Hinblick auf dessen Zukunft bei Borussia Dortmund. "Wir alle würden uns freuen, wenn das demnächst vom Tisch ist. Es liegt an ihm", sagte Kovac.
Der Vertrag des 26-Jährigen in Dortmund läuft zwar noch bis 2027. Da Schlotterbeck das Angebot zur Verlängerung aber noch nicht angenommen hat, müsste der BVB den Nationalverteidiger im Sommer verkaufen, um den begehrten Spieler nicht ablösefrei zu verlieren, sollte er den Verein verlassen wollen. Da an dieser Personalie weitere Kaderentscheidungen für den Sommer hängen, steht der BVB zeitlich unter Druck.
"Aber ich bin trotzdem zuversichtlich. Er ist ein wichtiger Bestandteil dieser Mannschaft, ein toller Spieler, ein toller Charakter, ein Führungsspieler, den wir brauchen, den jede Mannschaft braucht", sagte Kovac weiter. Laut Medienangaben sollen in den kommenden Tagen entscheidende Gespräche zwischen Klub und Spielerseite anstehen.
Diese eklatante Schwäche hat der FC Bayern
Der FC Bayern marschiert in der Bundesliga vorneweg und darf sich seit vergangenem Wochenende wohl bereits vorzeitig als Deutscher Meister betrachten. Doch eine eklatante Schwäche könnte dem Rekordmeister vor allem in Europa im Weg stehen.
Trotz "durchweg positiver Entwicklung": Zweitligist trennt sich von Eishockey-Legende
Der ehemalige Eishockey-Nationalspieler Peter Draisaitl scheidet als Sportlicher Leiter beim Zweitliga-Tabellenführer Krefeld Pinguins zum Saisonende aus. Der 60-Jährige, der maßgeblich zum sportlichen Aufschwung beim DEL-Absteiger von 2022 beigetragen hat, einigte mit dem zweimaligen deutschen Meister auf ein Ende der Zusammenarbeit. Grund für die Trennung sei "eine Umstrukturierung der Verantwortlichkeiten im sportlichen Bereich", teilte der Klub heute mit.
"Wir bedanken uns bei Peter für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen drei Jahren. In seiner Position als Sportlicher Leiter spielte er eine wichtige Rolle für die durchweg positive Entwicklung der Krefeld Pinguine über den Verlauf der letzten Spielzeiten", sagte Hauptgesellschafter und Geschäftsführer Peer Schopp. Krefeld geht als souveräner Tabellenführer in die Playoffs und gilt als Topfavorit auf die Rückkehr in die Deutsche Eishockey Liga (DEL). An diesem Wochenende endet die Hauptrunde.
Draisaitl, der 165 Länderspiele bestritt und 1995 mit den Kölner Haien deutscher Meister wurde, war im Oktober 2022 nach Krefeld gekommen - zunächst als Trainer, ehe er nur zwei Monate später in die Rolle des Sportlichen Leiters wechselte.
Khedira wechselt Verband, um die WM spielen zu können
Rani Khedira ist ab sofort für die Fußball-Nationalmannschaft Tunesiens spielberechtigt. Wie der tunesische Verband mitteilte, bestätigte das zuständige Gericht der FIFA offiziell den Verbandswechsel des 32-Jährigen vom Bundesligisten Union Berlin. Damit dürfte sich der WM-Traum für den Bruder des Rio-Weltmeisters Sami Khedira erfüllen. Tunesien trifft bei dem XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada in der Gruppe F auf Japan und die Niederlande, der dritte Gegner wird noch in den Playoffs ermittelt.
Der in Stuttgart geborene Khedira, dessen Vater aus Tunesien stammt, könnte damit theoretisch schon Ende März erstmals für die Nordafrikaner auflaufen. Dann stehen Länderspiele gegen Haiti und Kanada an. Über den Verbandswechsel des Mittelfeldspielers wurden auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die Confederation of African Football (CAF) sowie die Europäische Fußball-Union (UEFA) informiert. Tunesien erhofft sich von Khedira zusätzliche Erfahrung und Stabilität.
Khedira spielte von der U15 bis zur U19 für die Junioren-Nationalmannschaften des DFB. Für die U21 oder die A-Nationalmannschaft wurde er jedoch nie nominiert.
Zwei Superklubs verhandeln offenbar mit Xabi Alonso
Wildes Gerücht oder mehr? Xabi Alonso wird angeblich wenige Monate nach seinem Rauswurf bei Real Madrid in der Premier League anheuern - offen soll nur noch sein, bei welchem Klub. Wie "Indykaila News", ein nach eigenen Angaben von fünf renommierten Reportern betriebener X-Account, vermeldet, wird der frühere Erfolgscoach von Bayer Leverkusen zur kommenden Saison entweder Manchester City oder den FC Liverpool übernehmen. Mit beiden Vereinen sollen derzeit diesbezügliche Gespräche laufen, heißt es unter Berufung auf Alonsos Umfeld.
Es wurde demnach auch bereits über konkrete Personalien gesprochen. So heißt es, sowohl ManCity als auch Liverpool seien sich bewusst, dass Alonso im Falle einer Zusammenarbeit sein eigenes Trainerteam mitbringen werde. Dieser Punkt soll für den 44 Jahre alten Spanier nicht verhandelbar sein. Bei Alonso gibt es dem Bericht zufolge eine klare Tendenz: Er würde gerne zum FC Liverpool zurückkehren, wo er zwischen 2004 und 2009 kickte und in dieser Zeit zur Klub-Legende aufstieg.
Bei den Reds bahnt sich angesichts ihrer durchwachsenen Saison ein Wechsel auf dem Trainerposten an. Die Anzeichen, dass der Niederländer Arne Slot keine Zukunft über den Sommer hinaus hat, verdichten sich. Bei City stellt sich die Gemengelage etwas anders dar: Der Vertrag von Pep Guardiola läuft noch bis 2027. Immer wieder gibt es aber Gerüchte um einen vorzeitigen Rückzug des 55-Jährigen am Saisonende.
Friedhelm Funkel winkt Blitz-Comeback in Bundesliga
Kommt es in der Fußball-Bundesliga zu einem spektakulären Trainer-Comeback? Friedhelm Funkel winkt angeblich eine erneute Anstellung im Oberhaus. Wie der "Kicker" berichtet, ist der Name des 72-Jährigen beim VfL Wolfsburg gefallen. Bei den abstiegsbedrohten Niedersachsen steht der aktuelle Chefcoach Daniel Bauer vor dem Aus. Das Fachmagazin schreibt, sollten die Wölfe das anstehende Heimspiel gegen den Hamburger SV am Samstag (15.30 Uhr im Liveticker bei ntv.de) nicht gewinnen, verliere der 43-Jährige seinen Job. Selbst ein Remis soll Bauer demnach nicht mehr retten können.
Sollte es zu dem erneuten Wechsel auf der Trainerbank kommen, favorisieren die VfL-Verantwortlichen angesichts der extrem brenzligen Lage offenbar die Verpflichtung eines klassischen "Feuerwehrmannes", der bis zum Saisonende übernehmen und die Mannschaft irgendwie in der Liga halten soll. Intensiv sollen sich die Wolfsburger neben Funkel vor allem mit Ex-Coach Dieter Hecking beschäftigen. Der 61 Jährige arbeitete von 2013 bis 2016 schon einmal beim VfL und gewann in dieser Zeit mit dem Klub DFB-Pokal und Supercup. Im September des vergangenen Jahres war Hecking beim Zweitligisten VfL Bochum entlassen worden.
Harry Kane kann dem FC Bayern nicht helfen
Bayern München muss im Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach auf Stürmer Harry Kane verzichten. Der Engländer habe "einen Schlag auf die Wade bekommen und sich noch nicht erholt", sagte Trainer Vincent Kompany vor der Partie am Freitag (20.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de): "Es ist nur ein Schlag, es ist nichts ernsthaftes. Aber dieser eine Tag hat uns vielleicht noch gefehlt."
Mit Blick auf das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Atalanta Bergamo am Dienstag gab sich Kompany gelassen. Er "gehe davon aus", dass Kane bis dahin wieder zur Verfügung stehe, sagte der Belgier: "Wir sind ziemlich entspannt." Auch Hiroki Ito und Alphonso Davies fallen weiterhin aus.
Kapitän Manuel Neuer kehrt gegen Gladbach dagegen in den Kader zurück. "Manu ist fit", sagte Kompany. Neuer hatte sich im Spiel bei Werder Bremen am 14. Februar (3:0) einen Faserriss in der linken Wade zugezogen und war zur Halbzeit ausgewechselt worden. Wegen der Verletzung verpasste er zuletzt das Duell mit Eintracht Frankfurt (3:2) sowie den Klassiker bei Borussia Dortmund (3:2).
Generell blickt Kompany der heißen Saisonphase mit Vorfreude entgegen. "Komisch war, dass wir keine englischen Wochen hatten", sagte der 39-Jährige: "Was jetzt auf uns zukommt, ist das, was wir gewohnt sind."
Rot-Weiss Essen fassungslos: Torwart nach Böller-Attacke "schwer verletzt"
Im Drittliga-Spiel zwischen Rot-Weiss Essen und Waldhof Mannheim wird Essens Torwart Felix Wienand durch einen geworfenen Böller verletzt. Nach einer Unterbrechung wird die Partie trotz des Eklats fortgesetzt. Trainer und Vorstand äußern sich nach dem Spiel über den Vorfall und die umstrittene Schiedsrichter-Entscheidung.
FC Bayern hat nächstes Supertalent auf dem Zettel
Bei RB Salzburg sorgt Kerim Alajbegovic derzeit für Furore. Das einstige Talent von Bayer Leverkusen steht nun offenbar beim FC Bayern auf dem Zettel. Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtet, haben die Münchner ein Auge auf den Youngster geworfen. Demnach beobachten die Münchner die Vertragssituation des 18 Jahre alten Linksaußen ganz genau. Konkurrenz droht dem Fußball-Bundesligisten dem Bericht zufolge aber aus Italien. Auch Juventus Turin und die AC Mailand sollen Interesse zeigen.
Alajbegovic war erst im vergangenen Sommer aus der Jugend von Bayer Leverkusen zu RB Salzburg gewechselt. Dort hat er einen Vertrag bis 2029 unterschrieben. Zwei Millionen Euro wechselten damals den Besitzer. Bei den Österreichern startete Alajbegovic direkt durch. Nach 34 Pflichtspielen stehen elf Tore und drei Vorlagen für den Youngster zu Buche. Bei dem Verkauf des Juwels hatte sich Bayer Leverkusen eine Rückkaufoption für Alajbegovic zugesichert. Der "Sport Bild" zufolge müsste die Werkself fünf bis sechs Millionen Euro zahlen, um Alajbegovi im kommenden Sommer zurückzuholen. 2027 würde die Summe sinken.
Pavlovic spricht über schwierige Zeit beim FC Bayern
Mittelfeldspieler Aleksandar Pavlovic von Bayern München gibt seinem Vereinstrainer einen riesigen Anteil an seiner starken Entwicklung. "Vincent Kompany hat einen sehr großen Einfluss", sagte Pavlovic bei Sky: "Er weiß einfach, wie ich Fußball spiele, wie ich ticke und hat mich auch defensiv auf ein anderes Level gebracht. Deswegen ist er sehr wichtig und es macht sehr viel Spaß unter ihm zu spielen."
Für ihn selbst sei immer das Ziel gewesen, bei den Bayern den Durchbruch zu schaffen. Er habe auch in komplizierteren Zeiten am Campus "nie überlegt, Bayern zu verlassen", betonte der Nationalspieler: "Ich wollte es immer hier schaffen, habe nie aufgegeben und immer weitergemacht. Selbst als es eine schwierigere Zeit gab, weil ich klein war, körperlich noch zu wenig war. Aber für mich war es keine Option, den FC Bayern zu verlassen."
Seinem 18 Jahre alten Teamkollegen Lennart Karl rate er in dessen erster Phase mit weniger Spielzeit zur Ruhe. "Was ich ihm immer sage, ist, dass er sich nicht ausruhen und jeden Tag weiterarbeiten soll. Er soll das Spiel spielen und einfach Gas geben. Natürlich hat man auch schwerere Phasen, wenn man zum Beispiel nicht so oft spielt. Aber das gehört einfach dazu und die hat jeder mal."
Deutsche NHL-Stars erleben eine bittere Nacht
Die deutschen NHL-Stars sind in der Nacht zu Donnerstag leer ausgegangen. Eishockey-Nationaltorhüter Philipp Grubauer musste mit seinen Seattle Kraken eine 2:3-Niederlage gegen die St. Louis Blues einstecken, Moritz Seider verlor mit den Detroit Red Wings gegen die Vegas Golden Knights 3:4 nach Verlängerung.
Bitter: Die Red Wings, für die Seider einen Assist auflegte, führten vor dem Schlussdrittel mit 3:1, ehe die Golden Knights noch ausgeglichen und nach 2:11 Minuten in der Overtime trafen. Detroit liegt in der umkämpften Atlantic Division mit 77 Punkten auf Rang drei - und damit auf Playoff-Kurs. Grubauers Kraken stehen im spannenden Rennen im Westen bei 67 Zählern.
Berater enthüllt Mega-Zoff um Mario Götze beim BVB
Im Jahr 2013 zog es Supertalent Mario Götze von Borussia Dortmund zum FC Bayern - einer der meistdiskutierten Transfers der Bundesliga-Geschichte. Star-Berater Volker Struth schildert erneut in eindringlichen Worten, wie sehr es damals hinter den BVB-Kulissen krachte. Der damalige Dortmunder Spordirektor Michael Zorc habe ihn "durchbeleidigt wie kein anderer" in seiner 20-jährigen Tätigkeit als Spieleragent, blickte Struth im "Bild"-Podcast "Phrasenmäher" zurück.
Wiedergeben, was ihm Zorc damals genau an den Kopf warf, wollte Struth nicht. "Ich bin glaube ich zu alt geworden, um das nochmal zu wiederholen. Die waren nicht oberhalb der Gürtellinie", erklärte er lediglich. Was war passiert? Götzes damaliger BVB-Vertrag enthielt eine Ausstiegsklausel über 37 Millionen Euro. Diese zog der FC Bayern, nachdem es zur Einigung mit dem späteren WM-Finaltorschützen gekommen war - und den Schwarz-Gelben waren in der Personalie die Hände gebunden.
Struth war laut eigener Aussage gar nicht begeistert vom Wechsel seines Klienten zum FC Bayern. Er habe dabei "ein Scheißgefühl" gehabt, betonte der Berater, "und wenn es nach mir gegangen wäre, hätte es diesen Transfer nicht gegeben".
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Sechs Jahre nach Festnahme: Fußballstar Maguire erhält Strafminderung
Der englische Fußball-Nationalspieler Harry Maguire hat sechs Jahre nach seiner Festnahme in Griechenland eine Strafminderung erreicht. Nach einem langjährigen Berufungsverfahren wurde die Strafe für den 32-Jährigen, die er 2020 aufgrund einer vermeintlichen Schlägerei auf der Insel Mykonos erhalten hatte, auf 15 Monate Gefängnis auf Bewährung reduziert. Dies berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Athens-Macedonian.
Ursprünglich war der Verteidiger von Rekordmeister Manchester United bereits kurz nach dem Vorfall wegen wiederholter Körperverletzung, versuchter Bestechung, Gewalt gegen Beamte und Beleidigung zu 21 Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden. Maguire hatte das Urteil im Nachhinein angefochten, aufgrund von Verfahrensfragen war der Prozess zwischen 2023 und 2025 jedoch viermal aufgeschoben worden.
Im August 2020 war Maguire gemeinsam mit seinem älteren Bruder und einem Freund Teil einer gewaltsamen Auseinandersetzung in einem Nachtclub gewesen, anschließend verbrachte er zwei Nächte in Polizeigewahrsam. Die im Anschluss erhobenen Vorwürfe bestritt der 64-malige Nationalspieler.
Hartensteins Thunder gewinnen, Hornets im Siegesrausch
Isaiah Hartenstein hat mit NBA-Meister Oklahoma City Thunder im Duell der deutschen Center den nächsten Sieg eingefahren. OKC gewann bei den New York Knicks 103:100, es war der vierte Erfolg in Serie. Hartenstein sammelte als Starter in 17 Minuten Spielzeit fünf Rebounds. Ariel Hukporti kam für die Knicks in neun Minuten auf drei Rebounds.
Einen weiteren starken Auftritt lieferte Shai Gilgeous-Alexander. Der kanadische MVP erzielte 26 Punkte und beendete sein 124. Spiel in Folge mit mindestens 20 Punkten. Er nähert sich damit dem Rekord der Basketball-Legende Wilt Chamberlain (126). Mit einer Bilanz von 49:15-Siegen führt Oklahoma die Western Conference deutlich an. Die Knicks liegen als Dritter im Osten (40:23) ebenfalls auf Playoff-Kurs.
Die Charlotte Hornets feierten beim 118:89 gegen die Boston Celtics unterdessen ihren sechsten Erfolg in Folge und den 16. Sieg in den letzten 19 Spielen. Mit einer Bilanz von 32 Siegen und 31 Niederlagen liegen die Hornets auf dem neunten Platz der Eastern Conference und hoffen, erstmals seit 2016 wieder die Playoffs zu erreichen.
Berater lässt mit Aussagen über Niklas Süle aufhorchen
Bestätigt ist Niklas Süles Abschied von Borussia Dortmund im Sommer bislang nicht. Dass der Abwehrspieler den BVB nach Ablauf seines Vertrags verlässt, steht aber dem Vernehmen nach längst fest - um danach seine Karriere zu beenden? Nein, glaubt Volker Struth, Chef von Süles Berateragentur Sports 360. Ein Ende der aktiven Laufbahn seines Klienten sei "unwahrscheinlich", betonte der Spieleragent im "Bild"-Podcast "Phrasenmäher".
Struth führte mit Blick auf Süles Zukunft aus: "Ich glaube, er hat sich selbst auf die Fahne geschrieben, dass er noch mal so richtig Spaß am Fußball haben möchte und seine Karriere so nicht beendet." Der 30-Jährige war 2022 vom FC Bayern zum BVB gewechselt, konnte die in ihn gesetzten Erwartungen in Dortmund aber nie erfüllen. Immer wieder stoppten Verletzungen den 49-fachen Nationalspieler, der mit bis zu 14 Millionen Euro pro Jahr der Topverdiener im BVB-Kader sein soll.
"Wir müssen uns nichts vormachen: Speziell im letzten Jahr ist alles etwas holprig verlaufen", gab Struth zu. "Niki eilt schon seit langer Zeit der Ruf voraus, nicht so der Vorzeigeprofi zu sein – obwohl er in seiner Karriere viele Titel gewonnen und große Spiele gezeigt hat. Für mich ist er vom Potenzial nach wie vor der beste deutsche Innenverteidiger."