Fußball-WM 2018

17 Stunden, 30 Prostituierte Mexiko-Spieler feiern WM-Start mit "Orgie"

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Schon kurz nach dem Abpfiff der Partie gegen Schottland ging es für einige der Spieler auf ein Privatanwesen in Mexiko-Stadt.

Reuters

Die Freude auf die Fußball-WM ist groß, auch bei Mexikos Nationalelf. Die feiert nach dem Sieg gegen Schottland am Samstag schon einmal kräftig vor. Nur 90 Minuten nach Abpfiff amüsieren sich die Spieler bereits auf einem Anwesen mit vielen Prostituierten.

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Spieler der mexikanischen Fußball-Nationalmannschaft haben ihren Aufbruch zur Weltmeisterschaft offenbar mit Dutzenden Prostituierten gefeiert - und dafür Verständnis von ihrem Verband geerntet. Neun Spieler hätten direkt nach dem Sieg im Spiel gegen Schottland am Samstag an der rauschenden Feier mit rund 30 Prostituierten in einem Privatanwesen in Mexiko-Stadt teilgenommen, berichtete das Boulevard-Magazin "TVNotas". Es veröffentlichte Bilder vom Eintreffen der Spieler und schrieb von einer "24-Stunden-Orgie". Tatsächlich feierten die Spieler Medienberichten zufolge wohl von 22.30 Uhr am Samstag bis Sonntagnachmittag um 16 Uhr.

Der mexikanische Fußball-Verband zeigte sich nachsichtig. Die Spieler müssten keine Strafe fürchten, weil sie in ihrer Freizeit gefeiert und kein Training verpasst hätten, erklärte Generalsekretär Guillermo Cantú. "Ein freier Tag ist ein freier Tag, und das ist das Risiko, das mit der Freiheit einhergeht", fügte er hinzu. 2010 und 2011 waren ähnliche Vorfälle bekannt geworden, beteiligte Spieler wurden damals vorübergehend aus der Nationalmannschaft verbannt.

Unter den Besuchern der Party waren dem Medienbericht zufolge Torwart Guillermo Ochoa, Héctor Herrera, der Stürmer Raúl Jiménez und die beiden Eintracht-Frankfurt-Spieler Carlos Salcedo und Marco Fabián.

Quelle: n-tv.de, ftü/AFP