Keinen Impfstoff verschwendenDrei Bundesländer geben Astrazeneca für alle freiDie Ständige Impfkommission empfiehlt, Astrazeneca nur Menschen ab 60 zu spritzen. Drei Bundesländer heben nun die Impfpriorisierung bei dem Vakzin auf, "denn jede Dosis muss möglichst rasch verimpft werden".21.04.2021
Mängel bei Impfstoff-ProduktionUS-Prüfer machen J&J-Fabrik vorerst dichtNach einem Produktionsfehler bei Impfstoffhersteller Johnson & Johnson nehmen Prüfer die verantwortliche US-Fabrik unter die Lupe. Mängel werden sowohl bei Personal als auch in der Infrastruktur ausgemacht. Bis auf Weiteres steht die Produktion dort still.21.04.2021
Studien laufen bereitsWann kommt die Corona-Impfung für Kinder?Das Ziel der Corona-Impfkampagne ist die Herdenimmunität. Ein Problem dabei: Bisher sind Impfstoffe für einen Teil der Bevölkerung gar nicht zugelassen - Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. An entsprechenden Vakzinen wird zwar gearbeitet. Doch wann sind sie einsatzbereit?21.04.2021Von Kai Stoppel
Konzentration auf mRNA-ImpfstoffEU verzichtet bei Vektor-Vakzinen auf OptionDie Corona-Impftsoffe von Astrazeneca und J&J können in seltenen Fällen für Thrombosen sorgen. Deswegen haben die Vakzine ein Imageproblem. Die EU will deswegen die bei beiden Herstellern optionierten Bestellungen nicht in Anspruch nehmen.21.04.2021
Vereinzelt auch Ältere betroffenZahl der Hirnthrombose-Fälle steigt auf 59Das Paul-Ehrlich-Institut meldet inzwischen knapp 60 Fälle der sehr selten auftretenden Blutgerinnsel nach einer Impfung mit dem Astrazeneca-Vakzin. Rund ein Fünftel der Betroffenen ist verstorben. Insgesamt sind Frauen deutlich anfälliger, was sich jedoch nicht in den Todeszahlen widerspiegelt.21.04.2021
Gefahr durch Covid-19 ist größerCiesek: Menschen überschätzen Impf-RisikenDie als Nebenwirkung einer Corona-Impfung aufgetretenen Thrombosen haben in Teilen der Bevölkerung für Skepsis gesorgt. Dabei wiegt die Gefahr eines schweren Verlaufs mit Covid-19 deutlich höher, sagt Virologin Sandra Ciesek. Das gelte nicht nur für die Risikogruppen.21.04.2021
Und 500.000 Impfdosen mehrHausärzte bekommen nur noch BiontechEigentlich sollten die Hausärzte in der kommenden Woche 1,5 Millionen Impfdosen erhalten - die Lieferung wird jetzt nicht nur aufgestockt, sondern Praxen bekommen laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung auch kein Astrazeneca mehr. Damit soll vor allem viel Beratungszeit entfallen.20.04.2021
Nächster Schritt in KampagneAb Juni dürfen auch Betriebsärzte impfenMit den Hausärzten nimmt die deutsche Impfkampagne erst richtig Fahrt auf. Im zweiten Quartal sollen die Hersteller nicht nur deutlich mehr, sondern auch deutlich planbarer liefern. Deshalb dürfen in wenigen Wochen auch die Betriebsärzte ran.19.04.2021
Berliner Impfarzt im Interview"Bringe ich mich damit um?"Peter Karsten ist seit vielen Jahren Hausarzt in Berlin. In der Corona-Krise richtete er Testmöglichkeiten ein, behandelte Patienten und impft nun sowohl im Impfzentrum als auch in der Praxis. Vor allem bei Astrazeneca muss er noch viele Fragen beantworten.19.04.2021
Bestellung per RezeptHausärzte dürfen Impfstoff künftig wählenSpätestens durch das Mitwirken der Hausärzte nimmt die deutsche Impfkampagne Fahrt auf. In Zukunft sollen sie auch darüber entscheiden, wie viel sie von welchem Präparat geliefert bekommen. Damit soll verhindert werden, dass Vakzine bestimmter Hersteller nur im Kühlschrank lagern.16.04.2021