Politik zu schnell für AppBericht: Start der elektronischen Patientenakte verzögert sichDie elektronische Patientenakte ist der große Wurf von Lauterbachs Gesundheitsministerium. Im Februar soll es eigentlich losgehen. Doch jetzt sagen Insider, dass der Termin nicht zu halten sei. Offenbar gibt es Probleme mit der Sicherheit und der Politik an sich.20.11.2024
Aufarbeitung der Corona-PandemieLauterbach: Schulschließungen aus heutiger Sicht "ein Fehler"Maskenpflicht, Lockdowns, Schulschließungen und Einschränkungen für Ungeimpfte - viele Menschen haben die Maßnahmen, die in der Corona-Pandemie getroffen wurden, schon wieder verdrängt. Für andere bleiben sie ein Reizthema. Der Gesundheitsminister dringt auf eine Nachbetrachtung im Parlament.19.11.2024
Ampel reformiert VersorgungNeues Ziel für Patienten: Akutleitstelle statt NotaufnahmeMedizinischer Notfall im Haushalt? Anstatt die 112 anzurufen oder selbst in die Notaufnahme zu fahren, plant die Ampel eine Einrichtung von Akutleitstellen und Notfallzentren. Dort schaut sich Fachpersonal die Situation an und vermittelt Patienten dann weiter. 09.10.2024
Lieferengpässe überbrückenLauterbach will Kochsalzlösung-Importe erlaubenKochsalzlösungen sind elementar in der Medizin. Sie sind unter anderem notwendig bei Operationen und in der Krebstherapie. Weil ein Hersteller Produktionsprobleme hat, schlagen Apotheker Alarm. Das Bundesgesundheitsministerium will nun Abhilfe schaffen.09.10.2024
Kliniksterben verhindernAmpel einigt sich auf Klinikreform - größte Reform seit Jahrzehnten1700 Kliniken gibt es in Deutschland - etliche stehen vor dem Aus. Mit einer großen Reform will die Ampel deren Überleben sichern. Dazu beitragen soll ein neues Vergütungssystem sowie Spezialisierungen.08.10.2024
Deal in der PandemieSpahn-Ministerium zahlte Millionen für nicht gelieferte BeatmungsgeräteErneut wirft ein Millionen-Geschäft während der Corona-Pandemie Fragen auf. Das Gesundheitsministerium ordert Beatmungsgeräte, die es dann nicht braucht. Der Deal wird umgewandelt in eine Bestelloption. Diese wird nie gezogen, gezahlt wird dennoch. Ex-Minister Spahn gibt sich weitgehend ahnungslos.05.10.2024
Corona-Medikament unbrauchbarHunderttausende Packungen Paxlovid sind abgelaufenMillionenschaden für den Bund: im Frühjahr 2022 kauft das Gesundheitsministerium eine Million Packungen des Corona-Medikaments Paxlovid. Davon werden nicht mal 60 Prozent verabreicht. Obwohl die Haltbarkeit zweimal verlängert wird, bleibt der Bund auf Hunderttausenden Packungen sitzen.24.08.2024
Gericht gibt Händler rechtBund soll 85 Millionen Euro an Maskenlieferanten zahlenZu Beginn der Corona-Pandemie garantiert Gesundheitsminister Spahn Lieferanten eine unbegrenzte Abnahme von Schutzmasken zu einem festgelegten Preis. Doch später verweigert das Ministerium in einigen Fällen die Bezahlung. Ein Gericht in Köln gibt nun einem klagenden Händler recht. 19.07.2024
Corona-Zeit vor GerichtMasken-Lieferanten verklagen Bund auf Milliarden-ZahlungenUm Tempo zu machen, verzichtet der Bund Anfang 2020 bei der Beschaffung von Corona-Masken auf Ausschreibungen und kauft zum Festpreis. Doch vielfach zahlt das Gesundheitsministerium nicht - und macht unter anderem Qualitätsmängel geltend. Die Lieferanten klagen.21.06.2024
Erste Version "zu komplex"Lauterbach bringt "Update" von Klinik-AtlasDer Klinik-Atlas ist gerade einen Monat alt, da bekommt er schon seine erste Überarbeitung. Gesundheitsminister Lauterbach räumt nach Kritik ein, dass der erste Wurf für Laien nicht brauchbar gewesen sei. 19.06.2024