Gegenoffensive oder Ablenkung?In Cherson kündigt sich für die Russen Ärger anUkrainischen Truppen gelingt es offenbar, den Fluss Dnipro bei Cherson zu überqueren. In dem einst russisch besetzten Gebiet sollen sie bereits Stellungen aufgebaut haben. Das könnte auf einen bevorstehenden Gegenangriff deuten - oder auf ein Ablenkungsmanöver.25.04.2023Von Vivian Micks
Geheimdienst ist siegessicherKiew glaubt an Rückeroberung bis JahresendeEin Fußballspiel dauert bekanntlich 90 Minuten. Nach Einschätzung des Chefs des ukrainischen Militärgeheimdienstes befindet sich sein Land zwischen Minute 72 und 75, wenn man den Krieg mit dem Sport vergleicht. Ob es in die Verlängerung gehe, sei noch unklar. Aber Budanow ist optimistisch.24.04.2023
Russlands Statthalter dementiertAnalysten: Ukrainische Truppen überqueren Dnipro bei ChersonIm November zieht sich Russland aus Cherson auf die andere Flussseite ans östliche Ufer des Dnipro zurück. Doch auch diese Position scheint in Gefahr: Aus Berichten russischer Militärblogger geht hervor, dass die ukrainische Armee den Dnipro überquert und stabile Versorgungslinien aufgebaut hat. 23.04.2023
Wagner-Ableger "Convoy"Krim-Gouverneur hält sich eigene SöldnertruppeEin russisches Exilmedium berichtet, dass der Krim-Gouverneur eine eigene Miliz habe. Die Gruppe namens "Convoy" existiert allerdings schon länger, sie hat Verbindungen zu Wagner-Chef Prigoschin.26.03.2023
Fokus auf WiederaufbauSelenskyj lässt sich zerstörtes Cherson zeigenErst Bachmut, jetzt die Region Cherson: Nach Putins Besuch in Mariupol zeigt auch Selenskyj Präsenz in Frontnähe. In einem zerstörten Dorf verspricht der ukrainische Präsident den Wiederaufbau der im November von der russischen Armee zurückeroberten Gegend.23.03.2023
Ukraine hält Russen in SchachKiew wehrt an einem Tag "130 feindliche Angriffe" abNach Attacken von Moskaus Truppen sterben nach ukrainischen Angaben weitere Zivilisten in Cherson und Saporischschja. Auch in Bachmut toben noch Kämpfe. Dabei gelingt es den Ukrainern, eine Einkesselung der Stadt zu verhindern. Zudem fügen sie dem Kriegsgegner wohl schwere Verluste zu.05.03.2023
Opfer in Cherson sagen ausMoskau soll 20 Folterstätten betrieben habenEine internationale Ermittlergruppe legt offen: Mehrere Folterkammern im befreiten Cherson wurden vom russischen Staat geplant und finanziert. Demnach sollen der Inlandsgeheimdienst FSB und die Moskauer Gefängnisbehörde beteiligt sein. Die Methoden: Elektroschocks und Waterboarding.02.03.2023
"Evakuierung in Richtung Krim"Ukraine: Besatzer in Region Cherson vor AbzugSeit Monaten wird Cherson immer wieder Ziel russischer Angriffe. Vor allem von der gegenüberliegenden Flussseite fliegen immer wieder Raketen in Richtung der ukrainischen Großstadt. Doch nun sollen sich die russischen Besatzer auf den Abzug vorbereiten.27.02.2023
Angriffe in vielen LandesteilenUkrainische Zivilisten sterben bei russischem Beschuss Während Politiker und Diplomaten auf der Sicherheitskonferenz in München über den Krieg diskutieren, geht das Töten und Sterben in der Ukraine weiter. Bei russischen Angriffen kommen mehrere Zivilisten ums Leben. Bei Seiten berichten, dem gegnerischen Militär schwere Verluste zugefügt zu haben. 19.02.2023
Gespräch mit Militärexperte GadyDann kriegen die Soldaten eine SMS: "Kapitulieren Sie!"Hochmoderne Systeme wie Starlink sind unverzichtbar für den Krieg, zugleich fahren auf dem Schlachtfeld 40 Jahre alte Panzer. Wie geht das zusammen? Militärexperte Franz-Stefan Gady erklärt, was moderne Kriegsführung mit "Schnick Schnack Schnuck" zu tun hat. 10.02.2023