Maßnahme spart zehn MilliardenDIW-Ökonom Fratzscher: Bleibt Rente mit 63, "ist die Rentenreform tot"Die Rentenkommission fordert die Abschaffung der abschlagsfreien Rente für langjährig Versicherte. Doch in den Koalitionsparteien wächst die Kritik. Ohne diese Einsparung platze die Finanzierung der gesamten Rentenreform, rechnet DIW-Präsident Marcel Fratzscher vor.03.08.2026
Fratzscher: "Nationale Schocks"DIW zu AfD-Programm: Sachsen-Anhalter würden 1600 Euro pro Kopf verlierenIn Sachsen-Anhalt ist die Zustimmung zur AfD in Umfragen besonders hoch. Dabei müssten genau dort die Menschen besonders starke Einbußen hinnehmen, sollte die Partei ihr Programm umsetzen. DIW-Präsident Fratzscher sieht 10.000 Arbeitsplätze gefährdet. 23.07.2026
Im Wettbewerb mit China Ökonom sieht Technologieoffenheit als "Niedergang der deutschen Industrie"In der E-Auto-Industrie hat China Deutschland längst überholt. Der aktuelle Kurs der Politik reicht aus Sicht des DIW-Ökonomen Martin Gornig nicht, um auf Pekings wachsende Übermacht zu reagieren. Dennoch sieht er auch Chancen für die deutsche Industrie.11.07.2026
Mehr Befristung, weniger SchutzSo will die Koalition auf dem Arbeitsmarkt "die Fesseln lösen"Bis zu vier Jahre Befristung und ein aufgeweichter Kündigungsschutz: Die neuen Pläne der Koalition sollen den Arbeitsmarkt modernisieren. Während Arbeitgeber von einem überfälligen Kurswechsel sprechen, sehen Kritiker darin einen Angriff auf Arbeitnehmerrechte.02.07.2026Von Juliane Kipper
Bleiben die größten Probleme?Fratzscher fehlen bei Rentenvorschlägen "Mut und Konsequenz"Mit Spannung werden die Vorschläge der Rentenkommission erwartet, die kommende Woche präsentiert werden. Erste Details enttäuschen jedoch den Ökonomen Marcel Fratzscher. Der DIW-Chef sieht zwar "kluge Elemente", ihm fehlt aber die Konsequenz.21.06.2026
Ökonomen kassieren PrognoseDIW: Nur Sondervermögen können Rezession noch verhindernAuch das DIW ist im Frühjahr noch optimistisch, dass der Aufschwung in Deutschland kommt. Das verändert sich mit dem Iran-Krieg spürbar: Der Bundesrepublik drohe eine Rezession. Der Tankrabatt und die Hoffnung auf den Boom der Fußball-WM würden nicht helfen. 10.06.2026
Alle müssen ranDIW-Ökonomen machen 180-Milliarden-Euro-SparvorschlagTrotz des sogenannten Sondervermögens, mit dem sich Deutschland massiv verschuldet, ist die finanzielle Not groß. Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung sehen jedoch einen Weg, um nachhaltig und ausgewogen mehr Geld in der Kasse zu haben.05.06.2026
Unwucht im Steuersystem beklagtDIW: Vermögensteuer würde Milliarden einbringenDie Bundesregierung will die Einkommensteuer reformieren. Die Gegenfinanzierung ist aber noch unklar. DIW-Präsident Fratzscher bringt die Vermögensteuer ins Spiel und hält sie für eine "notwendige und ultimativ unausweichliche Option". 04.06.2026
Familien sollen profitierenÖkonomen rütteln am EhegattensplittingBislang profitieren vor allem Paare mit großen Einkommensunterschieden stark vom Ehegattensplitting. Führende Ökonomen wollen das ändern. Ihre Leitidee: "Ehe schützen, Familien stärken, Arbeitsanreize erhöhen."02.06.2026
440 Milliarden für Investitionen DIW-Chef Fratzscher empfiehlt Verkauf der deutschen GoldreservenDer Goldpreis hat über das vergangene Jahr zugelegt. Die Bundesbank sitzt auf gigantischen Reserven, und Deutschland steckt in einer schweren Krise. Für DIW-Chef Fratzscher ist klar: Der Staat kann mit dem "riesigen Sparschwein" die Wirtschaft ankurbeln. 26.04.2026
Energiehilfe auf dem PrüfstandFratzscher fordert radikale Vereinfachung der EntlastungsprämieDie staatlichen Energiehilfen sind aus Sicht von DIW-Präsident Fratzscher nicht nur zu kompliziert, sondern auch sozial ungleich verteilt. Er fordert stattdessen eine klare Einmalzahlung für alle Erwachsenen, die über die Steuer individuell angepasst wird und gezielt entlastet.19.04.2026