Mehr Befristung, weniger SchutzSo will die Koalition auf dem Arbeitsmarkt "die Fesseln lösen"Bis zu vier Jahre Befristung und ein aufgeweichter Kündigungsschutz: Die neuen Pläne der Koalition sollen den Arbeitsmarkt modernisieren. Während Arbeitgeber von einem überfälligen Kurswechsel sprechen, sehen Kritiker darin einen Angriff auf Arbeitnehmerrechte.02.07.2026Von Juliane Kipper
Bleiben die größten Probleme?Fratzscher fehlen bei Rentenvorschlägen "Mut und Konsequenz"Mit Spannung werden die Vorschläge der Rentenkommission erwartet, die kommende Woche präsentiert werden. Erste Details enttäuschen jedoch den Ökonomen Marcel Fratzscher. Der DIW-Chef sieht zwar "kluge Elemente", ihm fehlt aber die Konsequenz.21.06.2026
Ökonomen kassieren PrognoseDIW: Nur Sondervermögen können Rezession noch verhindernAuch das DIW ist im Frühjahr noch optimistisch, dass der Aufschwung in Deutschland kommt. Das verändert sich mit dem Iran-Krieg spürbar: Der Bundesrepublik drohe eine Rezession. Der Tankrabatt und die Hoffnung auf den Boom der Fußball-WM würden nicht helfen. 10.06.2026
Alle müssen ranDIW-Ökonomen machen 180-Milliarden-Euro-SparvorschlagTrotz des sogenannten Sondervermögens, mit dem sich Deutschland massiv verschuldet, ist die finanzielle Not groß. Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung sehen jedoch einen Weg, um nachhaltig und ausgewogen mehr Geld in der Kasse zu haben.05.06.2026
Unwucht im Steuersystem beklagtDIW: Vermögensteuer würde Milliarden einbringenDie Bundesregierung will die Einkommensteuer reformieren. Die Gegenfinanzierung ist aber noch unklar. DIW-Präsident Fratzscher bringt die Vermögensteuer ins Spiel und hält sie für eine "notwendige und ultimativ unausweichliche Option". 04.06.2026
Familien sollen profitierenÖkonomen rütteln am EhegattensplittingBislang profitieren vor allem Paare mit großen Einkommensunterschieden stark vom Ehegattensplitting. Führende Ökonomen wollen das ändern. Ihre Leitidee: "Ehe schützen, Familien stärken, Arbeitsanreize erhöhen."02.06.2026
440 Milliarden für Investitionen DIW-Chef Fratzscher empfiehlt Verkauf der deutschen GoldreservenDer Goldpreis hat über das vergangene Jahr zugelegt. Die Bundesbank sitzt auf gigantischen Reserven, und Deutschland steckt in einer schweren Krise. Für DIW-Chef Fratzscher ist klar: Der Staat kann mit dem "riesigen Sparschwein" die Wirtschaft ankurbeln. 26.04.2026
Energiehilfe auf dem PrüfstandFratzscher fordert radikale Vereinfachung der EntlastungsprämieDie staatlichen Energiehilfen sind aus Sicht von DIW-Präsident Fratzscher nicht nur zu kompliziert, sondern auch sozial ungleich verteilt. Er fordert stattdessen eine klare Einmalzahlung für alle Erwachsenen, die über die Steuer individuell angepasst wird und gezielt entlastet.19.04.2026
Selbst Fracking keine Lösung"Als Antwort auf die Krise taugt heimisches Gas nicht"Deutschland sitzt auf Billionen Kubikmetern Erdgas. Die schwarz-rote Koalition will sie jetzt nutzen. Doch Experten warnen: Wer auf fallende Heizkosten hofft, könnte eine bittere Enttäuschung erleben.15.04.2026Von Juliane Kipper
Iran-Krieg treibt Ölpreis hochDIW-Expertin sieht schwerste fossile Energiekrise unserer ZeitSteigende Öl- und Gaspreise belasten die Weltwirtschaft und verteuern auch andere Güter wie Lebensmittel. DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert stuft die Lage als beispiellos ein - und sieht nur einen langfristigen Ausweg.07.04.2026
Als Teil eines ReformpaketsUnion soll offen für höheren Spitzensteuersatz seinLange sperrt sich die Union gegen einen höheren Spitzensteuersatz. Nun gibt es offenbar Bewegung: Der finanzpolitische Sprecher Güntzler fordert, "über die dringende Reform des Einkommensteuertarifs" zu diskutieren, und will auch untere Einkommen entlastet sehen.13.03.2026