440 Milliarden für Investitionen DIW-Chef Fratzscher empfiehlt Verkauf der deutschen GoldreservenDer Goldpreis hat über das vergangene Jahr zugelegt. Die Bundesbank sitzt auf gigantischen Reserven, und Deutschland steckt in einer schweren Krise. Für DIW-Chef Fratzscher ist klar: Der Staat kann mit dem "riesigen Sparschwein" die Wirtschaft ankurbeln. 26.04.2026
Energiehilfe auf dem PrüfstandFratzscher fordert radikale Vereinfachung der EntlastungsprämieDie staatlichen Energiehilfen sind aus Sicht von DIW-Präsident Fratzscher nicht nur zu kompliziert, sondern auch sozial ungleich verteilt. Er fordert stattdessen eine klare Einmalzahlung für alle Erwachsenen, die über die Steuer individuell angepasst wird und gezielt entlastet.19.04.2026
Selbst Fracking keine Lösung"Als Antwort auf die Krise taugt heimisches Gas nicht"Deutschland sitzt auf Billionen Kubikmetern Erdgas. Die schwarz-rote Koalition will sie jetzt nutzen. Doch Experten warnen: Wer auf fallende Heizkosten hofft, könnte eine bittere Enttäuschung erleben.15.04.2026Von Juliane Kipper
Iran-Krieg treibt Ölpreis hochDIW-Expertin sieht schwerste fossile Energiekrise unserer ZeitSteigende Öl- und Gaspreise belasten die Weltwirtschaft und verteuern auch andere Güter wie Lebensmittel. DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert stuft die Lage als beispiellos ein - und sieht nur einen langfristigen Ausweg.07.04.2026
Als Teil eines ReformpaketsUnion soll offen für höheren Spitzensteuersatz seinLange sperrt sich die Union gegen einen höheren Spitzensteuersatz. Nun gibt es offenbar Bewegung: Der finanzpolitische Sprecher Güntzler fordert, "über die dringende Reform des Einkommensteuertarifs" zu diskutieren, und will auch untere Einkommen entlastet sehen.13.03.2026
Blaues Auge oder Einbruch?So stark trifft der Krieg im Nahen Osten die deutsche WirtschaftDer Anstieg der Öl- und Gaspreise fällt laut dem DIW deutlich geringer aus als nach dem russischen Angriff auf die Ukraine. Doch Autofahrer spüren den Iran-Krieg längst an der Tankstelle. Wie sehr er die deutsche Konjunktur belastet, bewerten Ökonomen unterschiedlich. Vor allem ein Punkt macht ihnen Sorgen. 11.03.2026
Rezession beendetBaubranche gelingt erstmals seit Jahren die TrendwendeMit Beginn des Ukraine-Kriegs rutscht die Bauwirtschaft in die Krise. Aufträge werden abgesagt, der Umsatz bricht ein. Aktuelle Zahlen zeigen einen Wandel: Zum ersten Mal seit dem Kreml-Einmarsch verbuchen die Bauunternehmen wieder ein Plus.25.02.2026
Katherina Reiche behält rechtDie deutsche Gasversorgung hat sich selbst im schwierigen Winter bewährtIn wenigen Wochen sind die deutschen Gasvorräte aufgebraucht - so warnen Speicherbetreiber und Opposition. Sie machen Wirtschaftsministerin Reiche schwere Vorwürfe: Sie habe Warnungen ignoriert. Dabei zeigt ein Blick auf das Gesamtsystem: Die deutsche Gasversorgung funktioniert selbst unter schwierigsten Bedingungen.24.02.2026Von Christian Herrmann
Absage an neue GasreserveDIW-Expertin warnt vor Milliarden-Grab für SteuerzahlerDie Füllstände sinken, der Ruf nach einer staatlichen Gasreserve wird laut. Doch Energie-Expertin Franziska Holz warnt im Interview: Das Projekt könnte zur teuren Belastung für Steuerzahler werden. Außerdem biete allein der Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme dauerhaften Schutz vor fossilen Preisschocks.20.02.2026
Politik wird einfachen Weg gehenDIW-Chef rechnet mit Mehrwertsteuer-ErhöhungSchwarz-Rot muss Milliardenlöcher im Haushalt stopfen. DIW-Chef Fratzscher glaubt, dass Union und SPD den Weg des geringsten Widerstands wählen werden. Der Ökonom prognostiziert eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 21 Prozent. Dabei seien andere Optionen besser. 17.02.2026
"Eigentlich schon zu spät"Die Rente mit 67 hat für Ökonomen ausgedientDie Debatte um die Rente mit 70 verschärft sich. Während Ökonomen vor einer massiven Finanzierungslücke durch die Babyboomer warnen, bleibt die Frage der sozialen Umsetzbarkeit offen. Experten fordern nun flexible Modelle und bessere Anreize, um das Rentensystem langfristig vor dem Kollaps zu bewahren.16.02.2026Von Juliane Kipper