Märkte und Staat in Corona-KriseDIW sieht Sargnagel für NeoliberalismusMillionen Menschen bekommen wegen der Corona-Krise finanzielle Hilfe. Unternehmen stehen Schlange, um sich mit Steuergeldern helfen zu lassen. Auf die Märkte alleine sei kein Verlass, sagt der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung - und stimmt ein Loblied auf den Staat an. 30.04.2020
Worte auf der GoldwaageMerkels Reden beeinflussen KaufverhaltenAls Kanzlerin besitzt Angela Merkel gewiss großen Einfluss, aber nicht nur in der Politik. Eine Studie zeigt: Ihre Auftritte während der Corona-Krise verändern die geplanten Ausgaben der Menschen in Deutschland. Mit ihren öffentlichen Aussagen wirke sie direkt auf Gesellschaft und Wirtschaft ein. 29.04.2020
Unklar, ob alle aus Krise kommenFratzscher rechnet mit längerer ErholungDie wirtschaftlichen Verwerfungen durch die Corona-Krise sind massiv. Und der Ausgang ist offen. DIW-Chef Fratzscher plädiert für eine "kluge Unterstützung" einiger Euro-Länder. Auch Deutschland werde für eine Rückkehr zum Vorkrisen-Niveau Zeit brauchen.22.04.2020
Friseure zufrieden, Handel nichtWie die Wirtschaft auf die Beschlüsse reagiertErleichterung bei den einen, Empörung bei den anderen: In der Corona-Krise stellen Bund und Länder für einige Branchen eine Lockerung der Maßnahmen in Aussicht. Nicht nur der Handel hatte auf mehr gehofft.16.04.2020
"Lässt sich nicht durchhalten"Diese Exit-Strategien empfehlen ÖkonomenNicht nur die Politik, auch die führenden deutschen Wirtschaftsforscher streiten, wie der Ausstieg aus der Corona-Quarantäne gelingen soll. Vorschläge, welche Geschäfte und Betriebe nach den Osterferien wieder öffnen sollen, gibt es viele. Klar ist nur: Der Shutdown verursacht gewaltige Kosten.14.04.2020Von Hannes Vogel
Prognose mit großen RisikenÖkonomen wecken Hoffnung und ZweifelWenn alles gut geht, dann sollte sich die Wirtschaft schnell von der Corona-Krise erholen. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute machen Hoffnung, dass Pleitewellen und Massenarbeitslosigkeit ausbleiben. Doch die Annahmen für dieses Szenario sind nicht verlässlich. 08.04.2020Von Max Borowski
Corona lähmt deutsche WirtschaftForscher rechnen mit düsterem QuartalDeutschland steht laut den Topökonomen des Landes vor einer schweren Rezession. Die Forscher prognostizieren ein deutliches Absacken des BIP auf Jahressicht, was auch am Arbeitsmarkt Spuren hinterlassen werde. Für 2021 sind sie optimistischer, warnen aber vor bösen Überraschungen.08.04.2020
"Signal an den Rest der Welt"OECD-Chef Gurria plädiert für Corona-BondsIn der Corona-Krise geht es Euro-Ländern wie Italien und Spanien wirtschaftlich besonders schlecht. Sie setzen auf die Solidarität Deutschlands oder auch der Niederlande - und fordern Corona-Bonds. Auch die Chefs von OECD und DIW plädieren dafür. 07.04.2020
"Auch aus Eigeninteresse"DIW-Chef fordert Corona-Hilfen für ItalienDie Corona-Krise trifft Deutschland hart, doch in Italien und Spanien dürften die Auswirkungen dramatischer sein. DIW-Präsident Fratzscher fordert in "Klamroths Konter" bei ntv Hilfe und warnt: Wenn die Schwächsten wegbrechen, wäre das auch für Deutschland ein riesiges Problem.06.04.2020
Unternehmen in der Corona-KriseDIW-Präsident dringt auf SoforthilfenDas Coronavirus droht Kleinunternehmen und Selbstständige hart zu treffen. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung fordert daher sofortige staatliche Zuschüsse, auch um einer Finanzkrise vorzubeugen. Finanzielle Möglichkeiten seien vorhanden. 17.03.2020