Lebensmittel und Energie teurerWirtschaftsweise Schnitzer: Die schlimmsten Folgen des Iran-Krieges kommen nochDie Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, stimmt die Deutschen auf steigende Preise als Folge des Nahost-Kriegs ein. Der Staat könne nicht "den Sommerurlaub durch Schulden auf Kosten unserer Kinder subventionieren", mahnt die Ökonomin.02.05.2026
Verpönter EU-Klima-Kurs als Weg?"Rabatte an der Zapfsäule sind teuer und sinnlos"Rechte Kräfte lassen kein gutes Haar am Green Deal. Ausgerechnet die Brüsseler Umwelt-Agenda könnte aber zur Überlebensfrage für die EU-Wirtschaft werden, sagt Geoökonom Rizzi. Denn Trumps Krieg gegen den Iran nehme enorme Ausmaße an. Teure Spritrabatte als Reaktion seien Quatsch.01.05.2026Ein Interview von Lea Verstl
Energiepreise steigen deutlichIran-Krieg treibt Inflation auf 2,9 ProzentDer andauernde Iran-Krieg mit der Sperrung der Straße von Hormus schlägt deutlich auf die Inflation in Deutschland durch. Diese dürfte noch weiter steigen, weil steigende Ölpreise Produktion und Transport verteuern.29.04.2026
Noch vager Plan KasachstansFür Schwedt bestimmtes Öl wird über Häfen umgeleitetAb Freitag will Russland kein kasachisches Öl mehr über seine Pipeline Druschba nach Deutschland leiten. Kasachstan hat nun alternative Transportwege benannt. Ob das Ziel dann die PCK-Raffinerie im brandenburgischen Schwedt bleibt, ist unklar.28.04.2026
40 Jahre nach TschernobylUkraine plant massiven Atom-Ausbau - Erzeugung soll sich verdoppelnDas größte Kernkraftwerk der Ukraine ist seit fast vier Jahren unter russischer Besatzung, zugleich zerstört Russland große Teile der ukrainischen Energieinfrastruktur. Nun setzt Kiew auf den Ausbau der Atomkraft und legt konkrete Pläne vor.24.04.2026
Nouripour stellt Iran-Forderungen"Europäer schauen zu wie ein Pingpong-Schiedsrichter"Bundestags-Vizepräsident Nouripour fordert die deutsche Regierung auf, sich stärker im Iran-Konflikt zu engagieren. "Wir werden bisher nicht gehört", ist er sich sicher. Zudem müsse Deutschland dringend eine Kerosin-Reserve aufbauen. 23.04.2026
Bis Mitte 2027 1000-Euro-Prämie soll verlängert werden1000 Euro steuerfrei sollen Arbeitnehmer in der Energiekrise entlasten. Gelten sollte die Prämie eigentlich nur bis Ende des Jahres. Um den Arbeitgebern mehr Luft zu verschaffen, könnte sie nun verlängert werden.21.04.2026
Kostenschock ohne Gegenmittel"Politik muss klar sagen: Diese Krise kann der Staat nicht auffangen"Vier Jahre nach der Energiekrise wird Deutschland erneut von einem Preisschock heimgesucht. Auf der Suche nach Antworten wiederholt die Politik ihre Fehler der Vergangenheit. Besser wären einem Ökonomen zufolge die klare Botschaft: Der Kostenschock steckt im System und den wird man wegbekommen.16.04.2026Interview: Clara Pfeffer und Christian Herrmann
"Weiteres wichtiges Zeichen"CDU-Sozialflügel will längeren Tankrabatt und Stromsteuer-SenkungDie Bundesregierung senkt die Energiesteuer auf Benzin und Diesel für zwei Monate. Doch sollten die Ölpreise in den Sommerferien hoch bleiben, müsse der Tankrabatt verlängert werden, fordert der Vorsitzende des CDU-Sozialflügels und schlägt weitere Maßnahmen vor.16.04.2026
1000-Euro-EntlastungsprämieArbeitgeberverband erwartet "deutlich weniger" Prämienzahlungen als 2022Arbeitgeber können Mitarbeitern eine steuerfreie Entlastungsprämie in Höhe von 1000 Euro auszahlen, entscheidet die Bundesregierung. Doch angesichts der angespannten Wirtschaftslage dürften kaum Beschäftigte davon profitieren. 2022 war das noch anders.16.04.2026