Wettlauf gegen die ZeitGibt es eine Alternative zur Straße von Hormus?Der Iran hat ein wirkungsvolles Druckmittel im Krieg: die Straße von Hormus, eine zentrale Verkehrsader der internationalen Schifffahrt. Doch wie stark ist die Blockade der Mullahs? Und gibt es andere Wege, um Öl und Gas zu transportieren?17.03.2026
Mit dem Segen der USAIran verdient im Krieg bestens am ÖlexportWährend die Straße von Hormus für die meisten Schiffe seit Kriegsbeginn gesperrt war, kann der Iran sein eigenes Öl weiter ungehindert ausführen. Dank des steigenden Ölpreises verdient das Regime kräftig. Die USA lassen das ganz bewusst geschehen.17.03.2026
Iran-Krieg treibt Preise hochEU-Kommission will Industrie bei Energiekosten entlastenSeit Beginn des Iran-Kriegs sind die Energiemärkte unter Druck. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen legt neue Vorschläge zur Kostensenkung in der Industrie vor. Die Länder sind sich besonders im Bezug auf den Klimaschutz uneinig. 17.03.2026
Abzocke der Stromanbieter"Drei Viertel der Deutschen hätten sofort mehr Geld in der Tasche"Deutschland ist ein Junkie. "Wir sind abhängig von fossilen Brennstoffen. Das macht der Iran-Krieg deutlich", sagt Bastian Gierull. Im "Klima-Labor" von ntv erklärt der Chef von Octopus Energy, wie er günstige Versorgungssicherheit herstellen würde. Ein Vorschlag: eine Strompreisobergrenze.15.03.2026
Bisher nur SymbolpolitikDie Regierung muss beim Kampf gegen steigende Spritpreise Ernst machenIn Krisenzeiten zeigt sich, ob Unternehmen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft übernehmen. An den Tankstellen zeigt sich gerade, dass die Mineralölkonzerne das nicht tun. Die Bundesregierung reagiert bislang nur mit Symbolpolitik - sie muss zu schärferen Mitteln greifen.13.03.2026Ein Kommentar von Nadine Jantz
Wucher bei BestandstarifenStudie: Loyale Stromkunden zahlen 11 Milliarden Euro zu viel Einmal im Jahr wird der Stromanbieter gewechselt? Das handhaben viele Haushalte so, aber nicht alle. Nur ein Viertel profitiert von Neukundentarifen. Der Rest subventioniert die Angebote einer Studie zufolge in Bestandstarifen - eine milliardenschwere "Treuestrafe".12.03.2026
"Kapazität für immer verloren"Dieser Öl-Schock wird länger dauern als der Iran-KriegAn den Börsen kommt eine bittere Erkenntnis an: Selbst wenn Donald Trump den Iran-Krieg morgen beendet, werden seine Folgen mindestens auf Wochen und Monate zu spüren sein. Schlimmstenfalls könnte er die weltweiten Energiepreise dauerhaft nach oben drücken.10.03.2026Von Hannes Vogel
"Riecht förmlich nach Abzocke"SPD-Fraktion will Spritpreiserhöhung nur einmal pro Tag erlaubenDie Benzinpreise reißen vielerorts die Zwei-Euro-Marke. Die SPD-Fraktion will die häufigen Preissprünge bei Kraftstoffen verbieten. Die Monopolkommission lobt eine solche Tankstellen-Regel, die in Österreich gilt. Doch eine "schnelle Preiskorrektur" sei damit nicht zu erwarten.10.03.2026
Inflation steigt und bremstWirtschaftsforscher senken wegen Nahost-Krieg wohl BIP-PrognoseDer Krieg in Nahost bremst die Wirtschaftserholung wahrscheinlich. Sollten die Öl- und LNG-Lieferungen aus Nahost länger unterbrochen sein, drohe ein "Energiepreisschock" mit massiven Folgen, warnen Forschungsinstitute.10.03.2026
Kostenschock für LandwirteBauernpräsident fordert Aus für CO2-Abgabe auf DieselDer Iran-Krieg treibt die Energiepreise nach oben und belastet auch die Landwirtschaft. Bauernpräsident Joachim Rukwied fordert deshalb ein Aus für die CO₂-Abgabe auf Diesel. Gleichzeitig müssten die Preise für Agrarerzeugnisse deutlich steigen.09.03.2026