Ökonom und Minister-BeraterReformen können Deutschlands "Wachstumspotenzial verdoppeln" Die heftige Kritik am schuldenfinanzierten Sondervermögen findet Jens Südekum "nicht in Ordnung". Im Interview erklärt der einflussreiche Ökonom außerdem, was die Regierung als nächstes gegen steigende Spritpreise tun und wie sie die gigantischen Haushaltslücken schließen kann.28.03.2026
"Schränkt den Wettbewerb ein"Ökonom bezweifelt Wirkung des SpritpreispaketsMit ihrem Spritpreispaket will die schwarz-rote Koalition Preistreiberei bei Benzin und Diesel verhindern. Ökonom Martin Spann ist skeptisch, dass die Preise spürbar sinken. Auch eine Senkung der Mehrwertsteuer sei kein geeignetes Mittel. Sinnvoller wäre ein ganz anderer Ansatz. 27.03.2026
Mangelhafter Smart-Meter-EinbauBundesnetzagentur geht gegen 77 Stromnetzbetreiber vorFür eine erfolgreiche Energiewende braucht es in Deutschland unter anderem Smart Meter. Die Bundesregierung fordert eine Einbauquote von 20 Prozent von den Netzbetreibern. Die Vorgabe reißen allerdings viele - und müssen nun mit Konsequenzen rechnen.27.03.2026
Übergewinnsteuer zu kompliziertMerz schließt Entlastungen nicht aus - Skepsis bei einigen VorschlägenInfolge des Kriegs im Nahen Osten steigen die Energiepreise. Die Koalition steuert mit ersten Regelungen gegen. Doch Kanzler Merz gesteht ein, dass dies nicht ausreichen könnte. Bislang aber löst keine der SPD-Ideen spontanen Jubel bei ihm aus.25.03.2026
Erstes EU-Land rationiertMineralölbranche pflichtet Reiches Warnung vor Spritknappheit beiGeht den Tankstellen infolge des Iran-Kriegs bald das Benzin aus? Wirtschaftsministerin Reiche spricht von "Knappheiten" möglicherweise schon Ende April. Der Verband der Mineralölkonzerne hält diese Warnung für berechtigt. Für die kommenden Monate ist Deutschland allerdings gut gerüstet.25.03.2026Von Max Borowski
Krisen-Werkzeugkasten im CheckDiese Lehren aus der Ukraine-Energiekrise können uns jetzt helfenWie 2022 steht Deutschland vor einem Energiepreisschock, der sich zur Krise ausweiten könnte. Wieder wird ein Eingreifen des Staates gefordert, um Bürger und Unternehmen zu schützen. Bevor die Regierung ihren Werkzeugkasten von 2022 wieder auspackt, unterzieht ntv.de die Instrumente darin einem Kosten-Nutzen-Check.24.03.2026Von Max Borowski
Teheran spricht von TerrorIran meldet "schwere Schäden" an Wasser- und EnergieinfrastrukturAm Samstag stellt US-Präsident Trump dem Iran ein Ultimatum: Bleibt die für den Handelsverkehr wichtige Straße von Hormus im Persischen Golf geschlossen, würden die USA bei ihren Luftangriffen Kraftwerke ins Visier nehmen. Nur wenige Stunden später meldet Teheran schwere Schäden. 22.03.2026
Risiko auch für BestandskundenStrompreise für Neukunden steigen durch Iran-KriegDer Energiepreisschock erreicht zunehmend deutsche Verbraucher. Neuverträge sind bereits spürbar teurer als vor Kriegsbeginn, nicht nur für Erdgas.21.03.2026
Sichtbarste Erinnerung an SorgeHohe Spritpreise werden Trump gefährlich Selbst bei einem baldigen Kriegsende im Iran könnten Benzin und Diesel noch lange teuer bleiben. Das birgt ein erhebliches Risiko für die Republikaner bei den bevorstehenden Zwischenwahlen. Denn die Zahlen sprechen gegen Trumps Ölpreis-Prognose.21.03.2026
Zur Beruhigung der MärkteUSA lockern Sanktionen für iranisches ÖlDie USA versuchen, die steigenden Energiepreise in den Griff zu bekommen und lockern Sanktionen für Öl aus dem Iran. Ware, die bereits auf Schiffen verladen ist, darf in den nächsten Wochen ausgeliefert werden. Der Iran hatte das Vorhaben zuvor für zwecklos erklärt. 21.03.2026