Reaktionen auf verpasste WahlEntsetzen, Wut und Schadenfreude über Merz' ScheiternDass Friedrich Merz bei der Kanzlerwahl im ersten Durchgang scheitert, hat kaum jemand erwartet. Sechs Stimmen fehlen ihm für die Mehrheit. Neben Sorge um das Wohlergehen des Landes und Unverständnis über die Abweichler gibt es auch Schadenfreude.06.05.2025
Historische NiederlageNie zuvor scheiterte ein Kandidat bei der KanzlerwahlCDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz erleidet eine nie da gewesene Schlappe: Er verfehlt bei der Kanzlerwahl die nötige Mehrheit. Nun ist die große Frage, wann der zweite Wahlgang startet.06.05.2025
CSU-Chef im FrühstartSöder lehnt AfD-Verbotsverfahren abNach der Einstufung der AfD als rechtsextreme Partei läuft die Debatte über ein Parteiverbot. Die Grünen fordern von der Union den Start eines Verbotsverfahrens, CSU-Chef Söder aber ist dagegen.06.05.2025
Sechs Stimmen fehlenFriedrich Merz scheitert im ersten Wahlgang der KanzlerwahlHistorisches bei der Kanzlerwahl: Friedrich Merz fällt im ersten Wahlgang durch. Nur 310 der 630 Abgeordneten des Bundestags stimmen bei der geheimen Abstimmung für den CDU-Chef - damit fehlen sechs zur Mehrheit. Die Fraktionen beraten über das weitere Vorgehen.06.05.2025
Abstellgleis war einmalMerz hat sein Ziel erreichtFriedrich Merz hat es geschafft. Die Koalitionsverhandlungen mit der SPD sind überstanden, der Koalitionsvertrag ist unterzeichnet. Der heutigen Wahl zum Bundeskanzler steht nichts mehr im Wege. Das war noch vor wenigen Jahren alles andere als zu erwarten.06.05.2025Von Volker Petersen
Geheim und mit knapper MehrheitSo läuft die Kanzlerwahl von Friedrich Merz abEs ist die letzte Hürde auf dem Weg zu einer neuen Regierung: CDU-Chef Merz will sich heute im Bundestag zum zehnten Bundeskanzler wählen lassen. Die Mehrheit von Union und SPD ist aber äußerst knapp.06.05.2025
Koalitionsvertrag unterzeichnetUnion und SPD machen sich klein, wollen aber ohoCSU-Chef Söder spricht von einem "Notartermin", Kanzler in spe Merz von großer Ernsthaftigkeit und bevorstehender Arbeit. Der SPD-Vorsitzende Klingbeil sieht eine "Bringschuld" der künftigen Regierung. In Berlin unterzeichnen die Parteichefs den Koalitionsvertrag. Dabei schwingt eine klare Botschaft mit.05.05.2025Von Volker Petersen, Berlin
178 Abgeordnete stimmten mit JaUnionsfraktion wählt Spahn zum neuen VorsitzendenDie Unionsfraktion im Bundestag wählt Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn als Nachfolger von Friedrich Merz zum neuen Vorsitzenden. Damit wird der 44-Jährige aus dem Münsterland für den zukünftigen Kanzler zur Schlüsselfigur.05.05.2025
Wird er auch für Merz stimmen?Olaf Scholz verlässt das Kanzleramt und ist "mit sich im Reinen"Ab morgen ist Kanzler Scholz Geschichte. Dann wird der SPD-Mann einfacher Bundestagsabgeordneter. Zum Abschied stellt dessen Sprecher Hebestreit klar, dass die Arbeit des Kanzlers besser als ihr Ruf war. Er verrät auch, wie sich Scholz bei der Merz-Wahl am Dienstag verhalten wird. 05.05.2025
Umfrage zum neuen KabinettDobrindt ist bekannt - aber viele halten ihn für ungeeignetUnion und SPD setzen bei ihrem künftigen Regierungsteam auf teilweise weitgehend unbekannte Politiker. Den designierten Kanzleramtschef kennen beispielsweise nur 45 Prozent der Deutschen. Viele, die ihn kennen, halten ihn allerdings für kompetent. Das ist bei Alexander Dobrindt umgekehrt.05.05.2025