Stimme des deutschen JudentumsCharlotte Knobloch wird 90 Jahre altSeit Jahrzehnten kämpft die Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch gegen Antisemitismus und für das Judentum. Heute feiert die gebürtige Münchnerin ihren 90. Geburtstag. Über das AfD-Ergebnis in Niedersachsen sei sie schockiert. Sie spricht von einem "Alarmzeichen für das ganze Land".29.10.2022
"Stolperstein"-Begründer wird 75Gunter Demnig denkt nicht ans Aufhören1992 verlegt Gunter Demnig in Köln den ersten Stolperstein zur Erinnerung an die Opfer des NS-Regimes. Inzwischen sind es 96.000 in mehreren Ländern- eine Lebensaufgabe. Und das nächste Ziel hat sich Demnig, der heute seinen 75. Geburtstag feiert, schon gesetzt.27.10.2022
Kritik an Gästebuch-EintragSchwarzenegger schreibt "I'll be back" in AuschwitzEr möchte noch einmal nach Auschwitz kommen. So viel ist klar. Doch die Worte, die Arnold Schwarzenegger für diese Zusage wählt, empfinden manche als geschmacklos. Auf Twitter hagelt es Kritik für den Hollywood-Star - das Museum des Konzentrationslagers verteidigt ihn.29.09.2022
Bewegende Rede im BundestagHerzog will deutsch-israelische Partnerschaft vertiefenSein Vater erzählte ihm von der "Hölle auf Erden", nun besucht Herzog das Land der Mörder. Im Bundestag spricht er über das komplizierte deutsch-israelische Verhältnis. Wohl auch mit Blick auf den Nahost-Konflikt führt er aus: "Nie haben wir Kritik gefürchtet, nie haben wir Kritik unterbunden."06.09.2022
Organisierter JubelempfangAngeschlagener Abbas zurück in RamallahEin kranker Mann, der sich gegen seine Abwahl sträubt: Palästinenserpräsident Abbas ist bei seinen eigenen Leuten wenig angesehen. Doch nach dem Eklat in Berlin mobilisiert seine Partei eine Solidaritätsdemonstration, die ihn bei der Rückkehr in Ramallah empfängt. 18.08.2022
"Problem mit seinem Sprecher"Antisemitismus-Beauftragter nimmt Scholz in SchutzNach seinem anfänglichen Schweigen zu Abbas' Holocaust-Vergleich erntet der Bundeskanzler massive Kritik. Der Antisemitismus-Beauftragte springt Scholz nun zur Seite. Die Kritik reißt trotzdem nicht ab. Das Internationale Auschwitz-Komitee etwa findet, der Kanzler war nicht richtig vorbereitet.18.08.2022
Inakzeptable Holocaust-Äußerung FDP: Abbas hat Palästinensern keinen Gefallen getanMit seiner Holocaust-Relativierung ausgerechnet auf deutschem Boden sorgt Palästinenserpräsident Abbas national und international für Empörung. Der FDP-Generalsekretär spricht von einer "ungeheuren Provokation". Aus der Union kommt scharfe Kritik am Verhalten des Bundeskanzlers.18.08.2022
Nach Skandal um Abbas-ÄußerungScholz' Sprecher Hebestreit nimmt Schuld auf sichBei einer Pressekonferenz im Kanzleramt relativiert Palästinenserpräsident Abbas den Holocaust. Doch bevor Kanzler Scholz etwas erwidern kann, beendet sein Sprecher die Fragerunde. Nun gesteht Hebestreit Fehler ein. Er sei schon beim Abgang von Scholz "angeraunzt" worden. 17.08.2022
"Abscheulichstes Verbrechen"Abbas relativiert umstrittenen Holocaust-VergleichDie Äußerungen von Palästinenserpräsident Abbas rufen international Empörung hervor: an ihm - aber auch an Bundeskanzler Scholz, der schweigend zuhört. Nun gibt es erste Forderungen nach finanziellen Konsequenzen für die Palästinensergebiete. Abbas bemüht sich um Schadensbegrenzung.17.08.2022
"Unfassbarer Vorgang"Scholz' Schweigen zu Holocaustvorwurf löst heftige Kritik ausBei einer Pressekonferenz in Berlin wirft Palästinenserpräsident Abbas Israel vielfachen "Holocaust" vor. Kanzler Scholz schweigt zunächst - und ruft damit Empörung hervor. Das Auschwitz-Komitee spricht von einer "befremdlichen" Reaktion, die CDU von einem "unfassbaren Vorgang".17.08.2022